Trailer: Monster - Die Geschichte von Ed Gein

Dwight

Charged and Cranked

Nach Dahmer und den Menendez Brüdern steht nun Ed Gein im Mittelpunkt. Inspiration für Horrorgiganten, wie Norman Bates oder Leatherface.

Sieht gewohnt stark und unangenehm aus.
 

Envincar

der mecKercheF
Tats. nicht. Habe nur von ein paar Leuten gehört, dass es nicht so der Brüller war, vor allem im Vergleich zu Dahmer.
 

Dwight

Charged and Cranked
Kann ich nicht behaupten. Die beiden sind halt maximale Unsympathen, aber gut das waren sie nunmal :ugly:
 

Presko

Don Quijote des Forums

Ist mir etwas zu bemüht "sick". Als wolle man den shock value auf die Leute einprügeln, die den Trailer anschauen.
 

Scofield

Fringe Division
Heute angefangen und bin schon bei Folge 5 von 8.
Bin ja eigentlich kein Crime Fan , aber die Staffel gefällt mir echt gut. Nicht wie Dahmer so extrem lahmarschig und auf Slowburn ausgelegt, sondern durchgehend interessant und hat ein sehr angenehmes Pacing. Dazu sollte echt gesagt sein dass die Serie ziemlich schonungslos ist. Es gibt viele Blutige und abartige Szenen. Sie zeigt wirklich sehr gut wie krank doch Ed Gain war .

Die letzten 3 Folgen werde ich wohl morgen oder Dienstag schauen.
 

Envincar

der mecKercheF
Folge 4 beendet. Heute gibt es 5 und 6. Finde die Erzählweise der Geschichte ganz interessant, weil se den Aspekt den Ed Gein auf die Filmwelt hatte mit betrachtet.
 

.adversus

Well-Known Member
Ich finds teilweise bisschen durcheinander bzw. wirr aufgebaut. Aber finds auch gut, wie der Einfluss auf die Filmwelt mit erzählt wird. Ich als alter Psycho Fan haha.
 

Scofield

Fringe Division
Gestern die Serie beendet.

Wie gesagt mochte ich die Staffel echt gerne. Das Pacing ist sehr angenehm , was aber wohl daran liegt dass die Macher sich sehr viele Freiheiten genommen haben.
Das FSK 18 Rating war definitiv zurecht gegeben , weil die Serie ziemlich hart ist und auch nicht zurückschreckt abartige Sachen zu zeigen.
Charlie Hunham hat die Rolle echt genial gespielt und sollte echt einen Preis dafür bekommen. Keine Ahnung warum er diese Sprechweise im Original Ton genutzt hat , aber war schon echt beeindruckend. Man merkt dass er hier wirklich viel Arbeit reingesteckt hat.

Auch sehr cool wie die Ed Gain Geschichte komplett das Horror Film Genre beeinflusst hat. Das wurde sehr gut in der Serie gezeigt und hatte einige sehr coole Momente.
Alleine die "Goodbye Horses" war für mich das Highlight der ganzen Serie. :thumbsup:

Einzige was mich ein wenig gestört hat war wie Ed Gain in den letzten Folgen präsentiert wurde. Ich hatte irgendwie das Gefühl dass er als Held der Geschichte dargestellt werden sollte. Nun nicht nur bei den ganzen Sickos und Weirdos , sondern im allgemeinen wird echt auf starke weise versucht dass man Sich für Ihn schlecht fühlt.

Fazit : 8 von 10
 

squizo

Zillion Dollar Sadist
Gestern die Serie beendet.

Wie gesagt mochte ich die Staffel echt gerne. Das Pacing ist sehr angenehm , was aber wohl daran liegt dass die Macher sich sehr viele Freiheiten genommen haben.
Das FSK 18 Rating war definitiv zurecht gegeben , weil die Serie ziemlich hart ist und auch nicht zurückschreckt abartige Sachen zu zeigen.
Charlie Hunham hat die Rolle echt genial gespielt und sollte echt einen Preis dafür bekommen. Keine Ahnung warum er diese Sprechweise im Original Ton genutzt hat , aber war schon echt beeindruckend. Man merkt dass er hier wirklich viel Arbeit reingesteckt hat.

Auch sehr cool wie die Ed Gain Geschichte komplett das Horror Film Genre beeinflusst hat. Das wurde sehr gut in der Serie gezeigt und hatte einige sehr coole Momente.
Alleine die "Goodbye Horses" war für mich das Highlight der ganzen Serie. :thumbsup:

Einzige was mich ein wenig gestört hat war wie Ed Gain in den letzten Folgen präsentiert wurde. Ich hatte irgendwie das Gefühl dass er als Held der Geschichte dargestellt werden sollte. Nun nicht nur bei den ganzen Sickos und Weirdos , sondern im allgemeinen wird echt auf starke weise versucht dass man Sich für Ihn schlecht fühlt.

Fazit : 8 von 10

Habe die Serie noch nicht geschaut. Ryan Murphy wird ja ein wenig gerügt, dass er aus dem Leid der Opfer solche (guten?) Serien macht und damit echt erfolgreich ist. Darum finde ich deinen letzten Punkt sehr spannend, dass Ed fast schon der Held war.
Sehr fader Beigeschmack?
 

Jimbo

Administrator
Teammitglied
Es gibt auch im TV eine Serie um die Markenzeichen von Mördern. Wo ich mich frage ob es nicht Leute dazu anregt sich ihre eigenen Markenzeichen auszudenken um auch ins Fernsehen zu kommen.
Serienkiller - Mörder und ihre Markenzeichen heißt die Serie.
 

Cimmerier

Administrator
Teammitglied
Gibt genug Möglichkeiten, um so etwas rauszufinden. Tue mich aber grundsätzlich schwer mit so einer dramaturgischen Aufbereitung und wenn in dem Zuge von Spannung und Inszenierung geredet wird, fühlt sich das für mich schon etwas falsch an. Aber ist auch einfach nicht mein Genre.
 

Revolvermann

Well-Known Member
Amerika ist ja geradezu berühmt dafür, seine Schlächter und Serienkiller abzufeiern und (wie alles andere) kommerziell auszuschlachten. Ed Gein hat sein eigenes Museum. Der ein oder andere könnte auch glaubhaft behaupten all die heldenhaften Generäle und Revolverhelden seien einfach bloß Mörder.
Ich persönlich bin in Film und Literatur allerdings schon interessiert an menschlichen Abgründen. Überhaupt kann Moral und Ethik ein spannendes Thema sein.
Wie Cimmerier anklingen lässt, besteht natürlich ein Unterschied ob man es, übertrieben gesagt, als Unterhaltungsthriller für die ganze Familie inszeniert oder ob es eher einen dokumentarischen Charakter hat.
Nicht das ich sagen würde Ersteres geht einfach gar nicht. Aber das dort ein gewisser Beigeschmack entsteht, kann ich gut nachvollziehen.
 

Puni

Well-Known Member
Ich mag fiktive Abgründe in Filmen lieber als irgendwelche vermeintlich authentische Verfilmungen von realen Dingen. Bei realen Ereignissen bevorzuge ich immer Dokus, die möglichst nüchtern und mit Zeitzeugen sind. Ich will Leute hören, die dabei waren, und das ganze nicht durch irgendwelche Drehbuchautoren gefiltert kriegen. Das fängt bei Biopics an, die ich meist immer furchtbar oder belanglos finde - gerade bei Biographien verstehe ich nicht, warum genau ich mir jetzt das ganze Leben eines Künstlers in120 größtenteils wohl eher fiktiven Minuten gequetscht anschauen sollte, statt einfach eine gut recherchierte Doku zu schauen - und hört bei so Crime Sachen auf.
Fühlt sich für mich einfach immer komisch an, mich von so "beruht auf wahren Ereignissen"-Kram unterhalten zu lassen und mitzufiebern, wo es reale Opfer gab, deshalb interessiert mich das alles nicht. Finde auch den True Crime Hype zurzeit einfach nur seltsam und irgendwie abstoßend. Alles, was irgendwie diesen "beruht auf.."-Stempel hat ist für mich - ähnlich wie der Spiegel Bestseller Sticker - meist eher ein Warnhinweis für mich, Abstand zu nehmen. :biggrin:

Ich habe gerade mal überlegt und das einzige, was ich in dem Bereich wirklich richtig gut fand, war Zodiac von Fincher. Und der Film hat ja auch was sehr nüchternes. Andererseits gibt es aber auch so Serien wie Dirty John mit Eric Bana über einen Heiratsschwindler, die ich sehr gut fand, einfach weil es thematisch nicht ganz so furchtbar ist. Da hab ich hinterher dann auch eine Doku drüber geguckt die einfach gar nicht gut war. Und Casino von Scorsese ist einer meiner Lieblingsfilme und auch verdammt nah an der Realität, trotzdem unterhält er mich ungemein durch Scorseses Stil und die tollen Darsteller. Schwieriges Thema also. :ugly:
 

Jimbo

Administrator
Teammitglied
Man kann aber auch bei eine Doku die Zeitzeugen sprechen lassen, dessen Narrative ins eigene Konzept passt.
 
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