US-Politik: Trump vs Kanye West

TheReelGuy

The Toxic Avenger
Es ist gerade einfach nur furchtbar! Der Mord an George Floyd ist ein weiterer Beweis für die tief verwurzelten Strukturen des US-amerikanischen Rassismusproblems und das ebenfalls anhaltende Problem mit Polizeigewalt in den USA. Dann befeuert Trump die ganze Sache auch noch mit einer Reihe von mehr als gefährlichen Tweets, während seine Polizei wahllos auf Demonstranten losgeht.

Jetzt soll auch noch die "Antifa" zur Terror-Organisation erklärt werden. Der Mann hat echt ein Rad ab :facepalm:
 

McKenzie

Unchained
Die USA demontiert sich immer weiter selbst. Ein Autounfall der jetzt schon 4 Jahre dauert und immer schlimmer wird. Nicht dass viele der Probleme davor nicht existiert hätten, keineswegs, aber jetzt kommen sie alle so richtig ans Tageslicht. Vielleicht ist es langfristig notwendig damit das Land mal aufwacht, oder aber es wird zum Third World Shithole Country (um Trump zu paraphrasieren).
 

TheGreatGonzo

Not interested in Naval Policy
Teammitglied
Auch wenn sich solche Vorfälle in den USA ja ständig wiederholen, finde ich die Bilder und Videos immer aufs neue schockierend. Auch wenn es immer recht einfach erscheint die USA aus Europa oder Deutschland speziell zu belächeln und zu sagen "Die verrückten Amis", finde ich dieses Land immer befremdlicher. In Deutschland gibts sicher auch ähnliche Probleme, aber nicht in dieser Größenordnung. Unter Obama gab es ähnliche Szenen, und ein neuer Präsident wird diese Probleme auch nicht aus der Welt schaffen. Einer, der sich nicht in seinem Bunker und bei Twitter versteckt wäre aber sicher schon hilfreich. Die Aufstände in dieser Form zu kritisieren geht glaube ich auch nur, wenn man entweder weit entfernt davon ist, oder keinerlei gesellschaftliche Benachteiligung erfährt, was mich an einen Kommentar von Spike Lee zum Ende von seinem Do The Right Thing erinnert, wo er meinte, dass die einzigen, die das Einwerfen der Scheibe und die weitere Handlung in Frage gestellt haben, Weiße sind. Heute kommen aber noch diese ganzen seltsamen Alt-Right und andere Nazigruppen dazu, die in den letzten Jahren auch dank Trump voll im Mainstream angekommen sind.
 

Metroplex

Well-Known Member
Unter Obama gab es ähnliche Szenen
Richtig, aber er hat sich wenigstens jeweils auf die richtige Seite gestellt.
Klar ist es eine Gratwanderung, du kannst nicht als Präsident sagen "Unsere Polizei ist scheisse!" vor allem kann der Präsident da sogar herzlich wenig dagegen machen, da die Polizei auf Staatsebene reguliert wird.
Gerade heute hat sich Obama übrigens zu Wort gemeldet, mit einem nützlichen Statement, nicht wie Trump mit "when the looting starts, the shooting starts!".

Nachzulesen hier

Wenn man denkt, dass es noch nicht mal 4 Jahre her ist, dass "wir" einen US Präsidenten hatten welcher sich so auszudrücken wusste, im Gegensatz zum Annoying Orange Cosplayer welcher zur Zeit das Weisse Haus blockiert.
 

Manny

Professioneller Zeitungsbügler
Ich versteh's nicht......1963 hat sich wer gefunden, einen anständigen Menschen zu erschießen.
Wieso findet sich jetzt keiner, um einen verabscheuungswürdigen zu erschießen?

Mal im Ernst....wieso ist der Mann noch Präsident?
 

Måbruk

Dungeon Crawler
Was ich beängstigender finde als den Wahnsinnigen im weissen Haus ist, dass ca. die Hälfte der Amerikaner bereit war so einen Menschen zu ihrem Präsidenten zu machen und ein Großteil dessen, es auch heute wieder tun würde.

Was grenz an Dummheit?
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Kanada und Mexico
 

Jay

hauptsache bereits gesehen
Teammitglied
Ich bin mir sicher, dass die Trump dieses Jahr wieder wählen werden - egal was da jetzt noch passiert. Aus Dummheit auf der einen und mangels fehlender Opposition auf der anderen Seite. Biden wird niemals Präsident werden.
 

Woodstock

Z-King Zombies
Ich bin mir sicher, dass die Trump dieses Jahr wieder wählen werden - egal was da jetzt noch passiert. Aus Dummheit auf der einen und mangels fehlender Opposition auf der anderen Seite. Biden wird niemals Präsident werden.
Dann wird es sehr wahrscheinlich irgendwann einen Bürgerkrieg geben, die NATO zerbricht und chinesische und russische Expansionspläne werfen die Welt ins Chaos und in den Krieg.

Er will die Antifa zur Terrorgruppe erklären. Eine Gruppe welche weitgehend keine Organisation im eigentlich Sinn ist. Das ist eine Einstellung bzw. Idee. Das erlaubt der Judikative und Exekutive diese Einstufung nach belieben zu interpretieren. Das bedeutet, er könnte jeden Linken, Sozialisten oder Menschen die Anti-Trump sind, einfach so als Terrorist einstufen und willkürliche Verhaftungen durchführen lassen. Das wäre ein weiterer Schritt in Richtung Disaster.
 

Metroplex

Well-Known Member
Ich würde Biden noch nicht abschreiben.
Biden hat nicht viele Fans, aber Trump hat viele Feinde. Vielleicht reicht es ja dass genug Leute die Schnauze voll haben von ihm.
Ich gehe auch mehr oder weniger davon aus dass Trump gewählt wird, vor allem wegen den vielen "verdeckten" Fans, welche ihn zwar wählen, es aber nicht zugeben, aber die Hoffnung stirbt zuletzt.
 

NewLex

Well-Known Member
Oh ja, die USA werden sich wohl selbst "ausschalten"... Find die Entwicklung auch sehr traurig :pinch: Wir fliegen normalerweise 1mal im Jahr nach Minnesota um in Rochester eine Konfernz von IBM zu besuchen. Wir landen in Minneapolis... Ich bin sehr froh dass das heuer bereits wegen Corona abgesagt wurde. Für die nächsten Jahre überlege ich mir auch gar nicht mehr hinzufliegen wenn das so weiter geht. Soll mein Chef wen anderes schicken :mellow:
 

Envincar

der mecKercheF
Sry aber die Antifa ruft in Amerika gerade dazu auf zu plündern und die Stadt in Brand zu stecken. Für mich sind die nicht harmloser als irgendwelche Rassisten.

Trump ist natürlich eine Katastrophe und in keinster Weise gut für die USA. Ist aber auch nur Präsident, weil das Wahlsystem in Amerika für die Tonne ist und er im Gegensatz zu den anderen Politikern so spricht, dass es ein Großteil der Amerikaner verstehen kann. Sry aber der Biden tattert rum als stünde er schon mit einem Bein im Grab. Der wird es nie schaffen die Wählerschaft hinter sich zu bringen. Das Traurige ist, dass vermutlich ein Dwayne "The Rock" Johnson noch die größten Chancen hätte einen Trump zu stürzen und das sagt schon viel über die USA aus.

Was mich aber an der ganzen Thematik stört, ist das nun wieder ein noch größerer Keil zwischen Weiß und Schwarz getrieben wird, weil ein vermutlich rassistischer Cop sich nicht im Griff hat. Lassen wir die dämlichen Plünderer und Randalierer außen vor, finde ich teilweise auch gewisse friedliche Demonstranten fragwürdig. Unschuldige Polizisten die vermutlich seit Jahren sich nichts zuschulden kommen lassen, werden angefeindet und als Rassisten beleidigt. Laut Statistik des FBI bringen mehr Schwarze andere Schwarze um. Der Anteil von Weißen die Schwarze umbringen ist der geringste Anteil. Dann argumentieren manche, dass aber Schwarze am häufigsten von Polizisten erschossen werden. Ja ... (nur ein Beispiel) wenn von 100 Verbrechen beispielsweise 70 von Schwarzen begangen werden, ist doch klar, dass der Anteil von erschossenen Schwarzen höher ist. Das ist aber vermutlich nicht nur ein Problem von Rassismus sondern von den elenden Waffengesetzen in den USA. Ich glaube als Polizist in Amerika würde ich auch nur unter Strom stehen, wenn sich da gefühlt jeder Hinterwäldler und Straßengangster bis an die Zähne bewaffnen kann. Auf den Mörder von George Floyd trifft das natürlich nicht zu. Der Typ gehört in den Knast.
Es wird jetzt aber wieder teilweise verallgemeinert, als wären alle weißen Polizisten Rassisten und Schwarze wären in Amerika nicht sicher. Hauptsächlich sind sie es aber nicht, weil die sich gegenseitig über den Haufen ballern.

Und in Deutschland fangen alle wieder an Ihre Facebookprofilbilder zu ändern.
Je suis Charlie
Je suis Notre Dam
PrayforSyria
IchbleibeZuhause
blackouttuesday

schrecklich nervig.
 

McKenzie

Unchained
Also dass die USA ein Problem mit im System verankertem Rassismus haben, ist nicht von der Hand zu weisen. Auch wenn einige deiner angeführten Punkte ebenfalls zutreffen.
 

Puni

Well-Known Member
Sry aber die Antifa ruft in Amerika gerade dazu auf zu plündern und die Stadt in Brand zu stecken. Für mich sind die nicht harmloser als irgendwelche Rassisten.
Wer ist denn die "Antifa" die da aufrufen kann?
Ach oder meinst du den White Supremacy Dude, der für Brandstiftung in Minnesota verhaftet wurde für ein Verbrechen das erst den "Linken" in die Schuhe geschoben wurde. Oder die unzähligen Fake-"Antifa"-Accounts die auf Twitter und FB gesperrt wurden und nachweislich von rechten Brandstiftern benutzt wurden (einer dieser Accounts hatte sogar Verbindungen zu den Identitären aus D/Ö). Oder das Fake-Antifa-Handbuch, das jetzt wieder von Fox News aufgegriffen wird?
Da wird nachweislich überwiegend friedlich demonstriert, aber mit solchen Scharfmachern als Polizisten kann man dann schön den Mythos verbreiten, dass das alles Brandstifter und Plünderer sind. Es ist einfach nur unglaublich, was gerade alles wieder an Fake News unterwegs ist.

Und ja mensch, da werden unschuldige Polizisten von friedlichen Demonstranten als Rassisten beschimpft. Da kann man dann auch einfach mal Tränengas einsetzen, mit Polizei Pferden über sie rüber trampeln, Frauen und Greise beschimpfen und auf den Bordstein werfen, mit Polizeiautos durch Menschenmengen brettern und auf alles schießen, was sich bewegt. Wahnsinnige Argumentation, echt. :facepalm:

Und Obama, Bush usw haben im Gegensatz zu Trump eine komplizierte Sprache gesprochen? :huh: In Sachen Altersschwäche nehmen sich Trump und Biden nicht viel, aber immerhin kann Biden noch gerade stehen und Treppen steigen. :hae:
 

TheReelGuy

The Toxic Avenger
Sry aber die Antifa ruft in Amerika gerade dazu auf zu plündern und die Stadt in Brand zu stecken.
Kannst du mir den Aufruf des Präsidenten der Antifa schicken? Muss scheinbar in meinem Spam-Ordner gelandet sein. :ugly:

Was mich aber an der ganzen Thematik stört, ist das nun wieder ein noch größerer Keil zwischen Weiß und Schwarz getrieben wird, weil ein vermutlich rassistischer Cop sich nicht im Griff hat. Lassen wir die dämlichen Plünderer und Randalierer außen vor, finde ich teilweise auch gewisse friedliche Demonstranten fragwürdig. Unschuldige Polizisten die vermutlich seit Jahren sich nichts zuschulden kommen lassen, werden angefeindet und als Rassisten beleidigt.
Ich glaube schon, dass es Gründe gibt, warum in den USA gerade erst einmal jeder Polizist als schuldig oder mitschuldig gesehen wird, wenn man sich die Geschichte von Polizeigewalt ansieht.




Laut Statistik des FBI bringen mehr Schwarze andere Schwarze um. Der Anteil von Weißen die Schwarze umbringen ist der geringste Anteil.
So eine Statistik würde ich nicht so aus dem Zusammenhang reißen, weil auch da sozio-ökonomische Faktoren wichtig sind. Und weil eben diese Statistik gerne von Rassisten für ihre Zwecke instrumentalisiert wird.

 

McKenzie

Unchained
Der Vorfall mit Trumps Foto vor der Kirche war auch schwerst bedenklich. Plus die vielen gezielten tätlichen Angriffe von Polizisten auf Pressevertreter, neutrale Journalisten, Kameraleute. Die USA begibt sich auf einen sehr gefährlichen Pfad.
 

Envincar

der mecKercheF
Sind denn Polizisten in unschuldige Demonstranten hineingebrettert und haben diese mit Tränengas beschossen? Sicher dass da vorher nicht Aggression seitens der Demonstranten ausgegangen ist oder Wurfgeschosse flogen? Ich will ja auch nicht sagen, dass es in den USA kein Problem mit Polizeigewalt gibt aber wir bekommen von den Medien wenn es hoch kommt 0,01% der Verbrechen präsentiert und viele machen sich ein Meinungsbild anhand dieser 0,01%. Viele Schwarze sagen jetzt, dass Sie sich nicht sicher fühlen in Amerika....wenn man nach der Statistik des FBI gehen würde, müssten die Schwarzen eher Angst vor anderen Schwarzen haben. Über diese Taten berichtet aber kaum jemand, weil sich mit "weißer Cop tötet Schwarzen" weitaus mehr Klicks und Aufmerksamkeit generieren lässt. Und scheinbar auch Krawallen über die man ebenfalls wieder berichten kann.

Meinst du denn wirklich @Puni , dass alle Linksextremen Taten von Rechten begangen werden um die Linken schlecht da stehen zu lassen? Wären wir da nicht vermutlich auch im Bereich der Fake News? Die Linken sagen die Rechten randalieren im Namen der Linken. Die Rechten sagen die Linken randalieren ... vermutlich gibt es Lager auf beiden Seiten die nicht unschuldig sind und für mich sind diese beiden Lager nicht zu tolerieren. Wer Linksextremismus schützt ist für mich nicht besser als ein Unterstützer von rechter Gesinnung.

Trump ist vulgär, geradeheraus und hat nach Außen hin eine klare Kante. Dieser Mann polarisiert und wie sagt man? Auch schlechte Presse ist gute Presse. Obama verkörperte für mich teilweise auch das gute alte 0815 inhaltlose Politiker Blabla was man aus Deutschland kennt. Viel Geschwafel wenig handfestes. Scheinbar trifft Trump da mit seiner Art irgendwie einen Nerv von vielen Amerikanern und man muss sich fragen wie das sein kann. Wobei ... in einer Welt wo Instagram und TikTok unser Leben bestimmen, sollte einen gar nichts mehr wundern.

@TheReelGuy
das ändert doch aber nichts daran, dass es sich dabei um eine offizielle Statistik handelt. Nur weil diese Statistik irgendwelchen Rechten in die Hände spielt, macht es diese nicht unwahr. Statistiken sind immer gefährlich und können immer so interpretiert werden wie man möchte aber trotzdem kann man gewisse Fakten daraus nicht ignorieren.
Den Aufruf kann ich dir leider nicht schicken, da ich auch gerade keinen Schimmer habe wer der Präsident der Antifa sein soll, da ich mich mit diesem Gesochs nicht wirklich befassen möchte. Aber ich glaube kaum, dass sich da im Hintergrund nicht irgendwie organisiert wird. Dass es vermutlich auch viele Fake Profile gibt, die solche Krawallen anstacheln will ich gar nicht abstreiten.
 

TheReelGuy

The Toxic Avenger
Sind denn Polizisten in unschuldige Demonstranten hineingebrettert und haben diese mit Tränengas beschossen? Sicher dass da vorher nicht Aggression seitens der Demonstranten ausgegangen ist oder Wurfgeschosse flogen? Ich will ja auch nicht sagen, dass es in den USA kein Problem mit Polizeigewalt gibt aber wir bekommen von den Medien wenn es hoch kommt 0,01% der Verbrechen präsentiert und viele machen sich ein Meinungsbild anhand dieser 0,01%. Viele Schwarze sagen jetzt, dass Sie sich nicht sicher fühlen in Amerika....wenn man nach der Statistik des FBI gehen würde, müssten die Schwarzen eher Angst vor anderen Schwarzen haben. Über diese Taten berichtet aber kaum jemand, weil sich mit "weißer Cop tötet Schwarzen" weitaus mehr Klicks und Aufmerksamkeit generieren lässt. Und scheinbar auch Krawallen über die man ebenfalls wieder berichten kann.
Dann empfehle ich aber mal den Hashtag auf Twitter im Auge zu behalten und den Leuten vor Ort ein Ohr zu schenken, denn da ist es mittlerweile doch recht düster, was die Aggression der Polizei angeht. Und ja, sicher ging auch Provokationen aus den Reihen der Demonstranten aus, aber sorry, da hat die Polizei zu deeskalieren und mit Tränengas und Schlagstöcken auszuteilen. Das ist einfach Schwachsinn.

Auch möchte ich nochmal darauf hinweisen, dass die Zahlen sicher richtig sind, aber wenn du bedenkst, dass nur rund 15% der US-Bevölkerung afro-amerikanischer Abstammung sind, ist die prozentuale Verteilung von durch die Polizei getöteter Afro-Amerikaner unverhältnismäßig hoch.

Den Aufruf kann ich dir leider nicht schicken, da ich auch gerade keinen Schimmer habe wer der Präsident der Antifa sein soll, da ich mich mit diesem Gesochs nicht wirklich befassen möchte. Aber ich glaube kaum, dass sich da im Hintergrund nicht irgendwie organisiert wird. Dass es vermutlich auch viele Fake Profile gibt, die solche Krawallen anstacheln will ich gar nicht abstreiten.
Es ging mir darum, dass es keine streng organisierte Antifa gibt, sondern das Ganze einfach ein loser Verband aus antifaschistisch-denkenden Menschen ist und ja, da würde ich mich jeden Tag hinzuzählen. Den Begriff "Gesochs" [sic], finde ich da leider auch vollkommen unangebracht, auch wenn auch ich kritisch bin, wenn es um Sachbeschädigung geht. Es gibt natürlich eine gewisse Organisation vor Ort, aber diese ist meist von spontaner Natur, da sich einfach mehrere antifaschistische Gruppen zusammenzuschließen.

Bei den aktuellen Protesten mischt u.a. auch die rechtsextreme "Boogaloo"-Bewegung mit - selbst der Spiegel berichtet darüber.
 

Metroplex

Well-Known Member
Ich habe zufällig gestern ein paar Daten herausgesucht.
In Deutschland wurden seit 1990 (was empörender weise 30 Jahre her ist) 270 Leute von der Polizei getötet.
In den USA waren es nur LETZTES JAHR total 1100 Menschen.
Und hier in der Schweiz wurde 2018 total 11x eine Polizeiwaffe abgefeuert. Nicht 11 Menschen erschossen, nur die Waffe benutzt, das kann auch ein Warnschuss sein. Und im Jahr davor war es sogar nur 7x.

Dass die USA ein Problem haben liegt auf der Hand.
Stellt euch mal vor hier würde so was passieren, eine Polizistin welche nicht im Dienst ist kommt nach hause, irrt sich im Stockwerk, bricht die Türe auf - und erschiesst den Bewohner weil sie denkt es wäre ein Einbrecher. Statt die Polizistin sofort zu verhaften kommen ihre Dienstfreunde, durchsuchen die Wohnung des erschossenen und finden eine kleine Menge Drogen und versuchen dadurch IHN zum Täter zu machen und seinen Ruf zu ruinieren. Und das passiert da nicht einfach als Einzelfall, es passiert DAUERND.
Bei dem Jogger der vor 2 Wochen oder so von dem pensionierten Cop erschossen wurde hat man auch gleich verbreitet dass mehrere aus seiner Familie schonmal im Knast waren, unter anderem zB sein Cousin. Als OB das irgend etwas besser macht, aber Hauptsache man zieht seinen Namen in den Dreck.

Auch eine beliebte Taktik ist die Auswahl der Bilder welche an die Presse gehen. Der weisse Polizist hat immer ein schönes Portrait Foto, in Gala-Uniform und neben der Amerikanischen Flagge, wärend der erschossene schwarze entweder ein "Mug-Shot" bekommt, oder irgend was von einer Studentenparty mit Vodkaflasche in der Hand und Unterhose auf dem Kopf, einfach um gleich schon von vornherein klar zu machen wer hier der Chaot und wer der anständige Staatsdiener ist.

Ah, und George Floyd sollte ja festgenommen werden weil er angeblich mit einer gefälschten 20$ Note gezahlt haben soll.
Und dann schaut man sich die Bilder seiner "Verhaftung" an. Die Ladenbesitzer welche die Polizei gerufen haben, waren davon übrigens auch entsetzt.
 

Envincar

der mecKercheF
Laut den Ladenbesitzern war George Floyd wohl aber auch ziemlich betrunken und wollte in dem Zustand Auto fahren. Denke man wollte ihn nicht NUR wegen dem Falschgeld verhaften. Amerikas Waffen- und Wegsperrpolitik ist ein ganz großes Problem und auch dazu führt, dass in Amerika mehr geschossen wird. Ist doch kein Wunder, dass in Deutschland kaum geschossen wird, wenn hier kaum jemand eine Waffe besitzt.
 
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