Vergiftete Wahrheit (Dark Waters) ~ Mark Ruffalo vs. Chemiekonzern

TheGreatGonzo

Not interested in Naval Policy
Teammitglied
Mark Ruffalo spielt einen Anwalt, der herausfindet, dass sein Arbeitgeber, einer der größten Chemiekonzerne der Welt, Dupont, die Umwelt und damit auch zahlreiche Menschen wissentlich vergiftet. Basiert auf einem Artikel der New York Times und damit einem wahren Fall. Kommt als recht ungewöhnlicher Stoff für den immer sehr sehenswerten Regisseur Todd Haynes, der zuvor unter anderem Velvet Goldmine, Far from Heaven, I'm not There und Carol gemacht hat. Außerdem mit Anne Hathaway und Tim Robbins. Für Mark Ruffalo ist es bereits der zweite Film, der mit dem Dupont-Konzern zusammenhängt. In Foxcatcher spielte er den vom Familienmitglied John du Pont ermordeten Dave Schultz. Erneut Oscarmaterial?


Todd Haynes scheint dem Trailer nach voll in die Suspense-Vollen zu gehen, was den Film für mich ziemlich interessant macht.

Ab dem 9. Januar 2020 in den deutschen Kinos.
 

Manny

Professioneller Zeitungsbügler
Ein sehr schöner Eröffnungspost. Eine Wohltat für meine Augen.

Das Thema klingt interessant. Wird früher oder später mal gesichtet. Aber wahrscheinlich eher nicht im Kino.
 

Revolvermann

Well-Known Member
Trailer gefällt. So sehr ich Ruffalo auch mag als Hulk, es ist schön ihn mal wieder außerhalb des MCU zu sehen.
Der war die letzten 3 Jahre ausschließlich für Marvel unterwegs.
Haynes kann auch was. Carol fand ich jedenfalls toll.
 

TheGreatGonzo

Not interested in Naval Policy
Teammitglied
Der war die letzten 3 Jahre ausschließlich für Marvel unterwegs.
War schon drauf und dran das anzuzweifeln, aber du hast recht. Kaum zu glauben eigentlich. Schön, dass seine Rückkehr ein neuer Eintrag ins "Mark Ruffalo forscht nach und deckt auf"-Genre (Nach Zodiac und Spotlight) ist. Als krönender Abschluss fehlt jetzt nur noch der Columbo-Film mit ihm, auf den die Welt schon viel zu lange wartet.
 

Revolvermann

Well-Known Member
Schön, dass seine Rückkehr ein neuer Eintrag ins "Mark Ruffalo forscht nach und deckt auf"-Genre (Nach Zodiac und Spotlight)
Ja definitiv das. Ein wirklich guter Eintrag, mit einem glänzend aufgelegten Ruffalo und authentisch, auf den Punkt inszeniert.
Wer allerdings so schon in Depressionen verfällt weil superreiche, multinationale Großkonzerne auf Kosten der Menschheit die Welt unter sich aufteilen, sollte vielleicht eher wegsehen. Oder eben genau das Gegenteil.
Der Film muntert nämlich, wie man sich bei dem Thema vorstellen kann, nicht gerade auf.
 
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