Was spielt ihr gerade? Zuletzt gespieltes Game

Cimmerier

Administrator
Teammitglied
Hab nicht gesagt, dass ich die Story nicht kannte. :squint: Ist einfach Jahre her, dass ich es gespielt habe und mittlerweile spiele ich solche Brocken im Regelfall nicht. Hatte nur mal Bock drauf und hab es angeworfen, in der Erwartung, dass ich doch wieder frühzeitig abbreche. Stattdessen tatsächlich mal durchgezogen.

Weiß gerade nicht, was ich als nächstes reinwerfe. Kürzer wird es aber definitiv sein.

Edit: Hoffe ja immer noch, dass die Story als Serie adaptiert wird. Ist ja offenbar immer noch in der Mache. Mal gucken, ob da wirklich noch etwas kommt.
 
Zuletzt bearbeitet:

Scofield

Fringe Division
Ich habe vor kurzem mit Halo angefangen. Mein Leben lang ist das gesamte Franchise irgendwie an mir vorbeigezogen. Ich war früher eher der COD-/BF-Typ, als Halo noch wirklich groß war.

Mittlerweile bin ich bei Halo 2 angekommen und verstehe den Hype ehrlich gesagt immer noch nicht so ganz. Klar, das Gameplay ist für die damalige Xbox-360-Zeit ziemlich gut, aber ich bin einfach kein großer Fan dieses Sandbox-Gameplays.

Auch den Hype um die Story kann ich bisher nicht wirklich nachvollziehen. Ja, Master Chief ist ein Badass, aber ich bin jetzt ungefähr bei der Hälfte von Halo 2 und habe storytechnisch noch nichts erlebt, bei dem ich mir denke: „Okay, jetzt verstehe ich, warum diese Reihe so gefeiert wird.“

Vielleicht kommt der große Aha-Moment ja noch, sobald ich bei Halo 3 angekommen bin. Aber mittlerweile bezweifle ich ehrlich gesagt, dass der Funke bei mir noch überspringen wird.
 

Cimmerier

Administrator
Teammitglied
Halo war damals bei imo echt episch. Allein der erste Moment auf dem Ring. Gameplay bockt immer noch, reißt aber keine Bäume aus. Story fand ich initial recht gut, im Laufe der Zeit wurde es mir aber dann einfach zuviel. Hatte nie das Gefühl, dass das so von Anfang an geplant war. Bin tatsächlich wegen des Remakes angefixt, allein weil ich es dann mit einem Kumpel im Coop durchspielen könnte.
 

brawl 56

Ich bin auf 13 Sternen zum Tode verurteilt!
das Gameplay ist für die damalige Xbox-360-Zeit
Vor der 360. OG Xbox, deswegen war das so brachial eingeschlagen.
Auch den Hype um die Story kann ich bisher nicht wirklich nachvollziehen.
Gab halt nichts vergleichbares im Shooter Bereich mit so einer Story auf Konsole. PC hatte Half-Life.
Vielleicht kommt der große Aha-Moment ja noch, sobald ich bei Halo 3 angekommen bin. Aber mittlerweile bezweifle ich ehrlich gesagt, dass der Funke bei mir noch überspringen wird.
Hab die Reihe auch durchgespielt (Teile auch mehrmals) und so richtig geklickt hats bei mir auch nie. Halo Guardians MP Swatnum war pures Gold, aber ansonsten :shrug:
 

Scofield

Fringe Division
Vielleicht liegt es auch daran, dass ich solo zocke und nicht im Coop.

Die Fahrzeug-Level sind in Halo 2 echt nervig. Entweder fahre ich und muss hoffen, dass der KI-Schütze seine Arbeit ordentlich erledigt, oder ich übernehme die Knarre. Dann fährt die KI allerdings ständig gegen irgendeinen Mast und bleibt irgendwo hängen. :ugly:

Dazu kommt, dass man in Halo 2 manchmal einfach überhaupt nicht weiß, was man eigentlich tun soll. Durch dieses Sandbox-Konzept steht man teilweise einfach irgendwo herum, ohne Missionsziel oder irgendeinen Hinweis, wie es weitergeht. Gerade durch die Remaster-Grafik erkennt man manche Wege oder wichtigen Stellen sogar noch schlechter.

Wenn ich auf die Old-School-Grafik umschalte, sieht man beispielsweise ein Tor oder einen Durchgang, der sich deutlich besser von der Umgebung abhebt. In der Remaster-Version geht diese klare Abgrenzung teilweise verloren. Und ohne Kompass oder konkretes Ziel war ich deshalb schon ziemlich oft komplett lost.

Eigentlich würde ich meinen Halo-Lauf schon sehr gerne abbrechen, aber ich versuche mich irgendwie durchzubeißen. Alle zwei Wochen ein bis zwei Level funktioniert bisher ganz gut. :ugly:
 

brawl 56

Ich bin auf 13 Sternen zum Tode verurteilt!
Coop ist tatsächlich nochmal ne andere Nummer. Das macht Laune. Hab Reach, CE und Infinite mit @Woodstock im Coop gespielt, aber da achtet man einfach nicht mehr auf Story oder so. Das Gameplay fährt halt richtig auf und die Sandbox kommt wirklich zum Tragen.


Ansonsten...CE hat eine der besten Shotguns ever 🤣
 

Jimbo

Administrator
Teammitglied
Immer noch recht cozy. Da Gegner keine große Gefahr sind wenn man sie kennt und es gibt halt sehr wenige davon.
Ich weiß nicht ob es daran liegt, dass ich das in den letzten Tagen zu viel gezockt habe oder am Wetter, aber hab da gerade keon Bock drauf. Hab aber auch mit einem neu angefangen. Das hat mich vllt auch demotiviert.

Ich kanns aber nur empfehlen.
Übergangsloser als Starfield.
Besser Abbau als bei Donkey Kong Bananza.
Hat aber immer noch Bugs oder Dinge die nerfen. Auf dem Planeten wo ich letztes war gab es das Problem, also die verkackten Stalakniten die meine Auto alle 2 Meter blocken nicht. Wobei. Ich war da auch noch nicht in einer Höhle.
 

Jimbo

Administrator
Teammitglied
Es gibt zum Beispiel eine Pflanze die schießt eine 2qm große grüne Giftwolke. Fall sie dich trifft ist man tot.

Aber alle "Gegner" sind halt Pflanzen. Wenn man unter ihnen den Boden abbaut, sterben sie instant.
 

brawl 56

Ich bin auf 13 Sternen zum Tode verurteilt!
Nach knappen 5h hab ich sprawl beendet.

Waaaaas ein Brett. Man nehme Quake, Titanfall und Ghost in the Shell, mixt das alles und setzt ne Kirsche oben drauf.
10/10

Freue mich mega auf sprawlZero :love:
 

Scofield

Fringe Division
Gerade Red Dead Redemption inklusive Undead Nightmare beendet.

Und ja – da wurden definitiv wieder einige Erinnerungen wach. Auch im Jahr 2026 macht das Spiel noch richtig Spaß, allerdings merkt man ihm sein Alter mittlerweile deutlich an. Gerade wenn man zuvor Red Dead Redemption 2 gespielt hat, wirkt das Gameplay von Teil 1 teilweise schon ziemlich veraltet.

Trotzdem hatte ich bei meinem erneuten Durchgang wieder jede Menge Spaß. Was mich allerdings wirklich überrascht hat: Das Spiel ist deutlich kürzer, als ich es in Erinnerung hatte. Die Hauptstory lässt sich locker in etwa 10–14 Stunden abschließen, und abgesehen von einigen Stranger-Missionen gibt es außerhalb der Story nicht wirklich viel zu tun. Irgendwie hatte ich die Spielwelt und den gesamten Umfang deutlich größer in Erinnerung.

Fazit mit Nostalgie-Bonus: 10/10

Fazit im Jahr 2026: 7/10


Wie bereits erwähnt: Wenn man einmal Red Dead Redemption 2 gespielt hat, wirkt Teil 1 in Sachen Gameplay und Umfang fast wie eine abgespeckte Version. RDR 2 hat die Messlatte einfach extrem hoch gelegt. Trotzdem kann die Story von Red Dead Redemption auch heute noch begeistern – und genau deshalb lohnt sich ein erneuter Durchgang meiner Meinung nach weiterhin.
 

Scofield

Fringe Division
Ich habe gerade Indiana Jones and the Great Circle durchgespielt und muss ehrlich sagen: Dieses Spiel leidet meiner Meinung nach unter einer extremen Identitätskrise.

Story / Indiana-Jones-Feeling​

Der Indy-Flair ist definitiv eine 10 von 10. Die Entwickler haben es wirklich geschafft, das gesamte Indiana-Jones-Gefühl perfekt einzufangen.
Das beginnt bei den Locations, geht über die Charaktere und den Humor bis hin zur musikalischen Untermalung. Man hat wirklich das Gefühl, einen neuen Indiana-Jones-Ableger zu erleben.
Troy Baker als Indiana Jones ist absolut fantastisch. Wenn man nicht wüsste, dass er die Rolle spricht, könnte man teilweise wirklich denken, Harrison Ford selbst würde Indy seine Stimme leihen.

Auch die Story ist meiner Meinung nach deutlich besser als die von Kingdom of the Crystal Skull und Dial of Destiny. Ehrlich gesagt: Hätte man diese Geschichte damals als vierten Film verwendet, wäre das Indiana-Jones-Comeback vermutlich deutlich besser angekommen.
Besonders gefallen hat mir, dass wieder diese typische Verbindung aus Religion, Mystik und gleichzeitig einem wissenschaftlichen Aspekt vorhanden ist. Genau das macht Indiana Jones für mich aus. Dazu haben wir mit Voss einen nahezu perfekten neuen Nazi Erzfeind.

Eigentlich würde ich der Story deshalb eine glatte 10 von 10 geben. Leider wird sie aber vom Spiel selbst etwas ausgebremst. Die eigentliche Handlung, die in einem Film vermutlich perfekt für etwa zwei bis drei Stunden gereicht hätte, wird auf eine Spielzeit von ungefähr 15 bis 20 Stunden gestreckt.
Dadurch fühlt sich vieles unnötig in die Länge gezogen an und wird stellenweise sogar langweilig. Gefühlt besteht das Spiel zu 85 % aus Gesprächen. Es gibt vielleicht vier oder fünf kleinere Actionsequenzen, die insgesamt möglicherweise 30 Minuten der gesamten Spielzeit ausmachen.

Und das ist meiner Meinung nach einfach zu wenig.

Gameplay​

Hier versagt das Spiel für mich leider ziemlich deutlich. Ich war noch nie ein großer Bethesda-Fan, und das neue Indy zeigt mir persönlich auch wieder, warum.

Das Gameplay ist über diese lange Spielzeit einfach zu eintönig. Man wird nahezu dazu gezwungen, große Teile der Story im Stealth-Modus zu absolvieren. Das frisst Unmengen an Zeit und wird nach einigen Stunden extrem langweilig und träge.
Dazu kommt, dass sowohl die KI der Gegner als auch teilweise die der Sidekicks wirklich schon fast lächerlich schlecht ist. Hier wird mit einer so simplen KI gearbeitet, als wären wir wieder im Jahr 2010.
Man kann die Gegner teilweise unglaublich leicht manipulieren. Und manchmal schämt man sich fast schon dafür, wenn ein Gegner überhaupt nicht reagiert, obwohl sein Kollege nur einen Meter neben ihm gerade einen Vorschlaghammer auf den Helm bekommen hat.

Die Rätsel selbst sind zwar grundsätzlich interessant, gleichzeitig aber auch viel zu einfach.
Es gab vielleicht ein oder zwei Rätsel, bei denen ich tatsächlich kurz überlegen musste. Der Rest war jedoch relativ stumpf und ohne große Herausforderung zu lösen.
Das macht Uncharted meiner Meinung nach deutlich besser. Außerdem bekommt man teilweise gar nicht wirklich die Chance, selbst nachzudenken, weil der Sidekick gefühlt direkt die Lösung verrät. Das nimmt den Rätseln zusätzlich einiges an Reiz.

Das größte Problem: First Person​

Der für mich mit Abstand schlimmste Aspekt des Spiels ist aber die Entscheidung für die First-Person-Perspektive.
Für mich ergibt diese Entscheidung im Gesamtpaket einfach keinen Sinn.

Kleine Animationen und inszenierte Momente werden oft direkt in Cutscenes verpackt – und diese sind praktisch durchgehend in Third Person. Gefühlt besteht das Spiel zu einem riesigen Teil aus Zwischensequenzen, in denen man Indy permanent sieht.

Warum also nicht auch im eigentlichen Gameplay?

Meiner Meinung nach hätte man mit einer Third-Person-Perspektive viel mehr aus dem Spiel machen können. Es war offensichtlich eine bewusste Designentscheidung, aber für mich ist sie komplett nach hinten losgegangen.

Die First-Person-Perspektive passt für mich einfach nicht richtig zu Indiana Jones und trägt enorm zu dieser angesprochenen Identitätskrise bei. Das Spiel will gleichzeitig ein klassisches, filmisches Indiana-Jones-Abenteuer sein, versteckt seine Hauptfigur während des Gameplays aber die meiste Zeit vor dem Spieler.

Gerade weil Indy als Charakter und seine Animationen so viel vom Charme der Reihe ausmachen, fühlt sich das wie eine verschenkte Chance an.

Fazit​

Als Indiana-Jones-Spiel: 9/10

Als Bethesda-Spiel: 4/10


Gesamtwertung: 7/10​

Ganz ehrlich: Das Gameplay allein hätte mich niemals 15 bis 20 Stunden bei der Stange gehalten. Letztendlich waren es vor allem die starke Performance von Troy Baker und die wirklich hervorragende Story, die mich dazu gebracht haben, weiterzuspielen.

Im Nachhinein muss ich sogar sagen: Ein gutes YouTube-Video mit allen Cutscenes hätte mir wahrscheinlich fast genauso viel – wenn nicht sogar mehr – Spaß gemacht.

Indiana Jones and the Great Circle ist für mich deshalb ein fantastisches Indiana-Jones-Erlebnis mit einer starken Story und perfektem Flair, aber gleichzeitig ein spielerisch viel zu zähes, eintöniges und teilweise unnötig in die Länge gezogenes Abenteuer.
Die Geschichte hätte für mich locker das Potenzial für einen der besten Indiana-Jones-Filme gehabt. Als Videospiel verschenkt The Great Circle meiner Meinung nach aber leider sehr viel von diesem Potenzial.
 

TheUKfella

Well-Known Member
Die Egoperspektive ruiniert das Spiel aus meiner Sicht auch ein wenig. Wobei ruinieren vielleicht ein bisschen übertrieben ist, aber sie senkt das Feeling und die Laune, auf lange Sicht weiterzuspielen, schon sehr. Alles andere passt wirklich. Musik, Kulisse und Story. Pures Indiana Jones Feeling. Wenn es doch nur eine Ansicht gäbe wie bei die Legende der Kaisergruft.
 

Scofield

Fringe Division
Den Punkt verstehe ich nicht ganz.
Es ist vom Publisher Bethesda (ZeniMax), aber das Studios ist machineGames.
Wenn's von Bethesda Gamestudios kommen würde, wäre das eine ganz andere Nummer geworden :ugly:
Naja es fühlt sich halt auch stark nach einem bethesda Spiel an. Was Interface , Einstellungsmöglichkeiten und so angeht.
Die haben garantiert da mitgeholfen da bin ich mir 100 % Sicher. Oder wenigstens Tips gegeben wie bei denen die Spiele durchgehen.
Schwer zu erklären , aber es fühlt sich einfach nach einem Bethesda Spiel an (*hust* Starfield *hust*)
 
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