Zuletzt gelesener Comic

Revolvermann

Well-Known Member
Die vergessene Welt

Sir Arthur Conan Doyle's Geschichte um ein vergessenes Hochplateau als dreiteiliger Comic.
Durchaus unterhaltsam, wenn auch lange nicht so gut wie das Buch. Genau das Richtige für einen Sonntagnachmittag, wenn man mal wieder irgendwas leichtes lesen will.

Saga Vol 2&3

Diese irre Geschichte zieht mich voll in den Bann. Abgedrehte Space-Opera.

Boxers & Saints

Da es auf deutsch wohl nicht veröffentlicht wird, nun auf englisch besorgt.

Zwei Bände. Im Ersten verfolgt man Little Bao vom naiven Bauernsohn zum Anführer des Boxer Aufstandes gegen die christlichen Kolonialherren im China des späten 19. Jahrhunderts.
Im zweiten, parallel laufenden Band begleitet man die kleine Four-Girl, welche sich nirgendwo zugehörig fühlt und mit ihrer Familie einfach nicht klar kommt. Zuflucht findet sie ausgerechnet im Christentum.
Eine tolle Geschichte, welche die kindlichen Gedanken unterhaltsam einfängt. Dabei die Gedankenwelt der Protagonisten gekonnt mit der Realität mischt.
 

Revolvermann

Well-Known Member
Django/Zorro

Hab ich mir mehr von erwartet, wenn auch sicher nicht schlecht.
Tarantinos Stil ist leider kaum vorhanden, so wird auch im Nachwort klar, das dieser eher Ideengeber war, denn tatsächlicher Autor.
Natürlich ist dies kein Film und Tarantinos Stil lässt sich nicht 1:1 übernehmen - eine Anlehnung daran ist aber auch hier möglich. Findet aber kaum statt. Der Sammelband wirkt eher wie ein Zorro Comic, in dem Django zufällig ein wichtiger Charakter ist. Und so ungefähr ist es ja auch. So hat der tatsächliche Autor dieses Crossovers, Mark Wagner, vor einigen Jahren Zorro als Comic für das Label Dynamite ziemlich erfolgreich wiederbelebt
(ebenfalls erfolgreich von Dynamite wiederbelebt: The Spirit, The Green Hornet, The Lone Ranger).
Django passt gut in die Story um den Archduke of Arizone, der in seinen Minen hauptsächlich Ureinwohner Amerikas unter menschenunwürdigen Bedingungen schuften lässt und auch vor Verstümmelung und Mord nicht zurückschreckt. Diego de la Vega, alias Zorro, macht sich als angeblicher Investor auf den Weg zum abgeschiedenen Königreich des Archduke, um dem Treiben auf den Grund zu gehen. Auf der fahrt trifft er zufällig auf den Outlaw Django und engagiert diesen als Bodyguard.
So als relativ harmlose aber durchaus unterhaltsame Zorro Story funktioniert das alles ganz gut. Damit beide Charaktere zeitlich zusammenfinden konnten, trifft man hier auf einen alternden Zorro (den in einem Film auch deshalb umso besser Banderas hätte spielen können). Der alte Diego de la Vega nimmt den jüngeren Django etwas unter sein Fittiche und als Django dann anmerkt, der alte Herr erinnere ihn an einen alten Freund, einen Zahnarzt, wird man schon etwas wehmütig.




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Locke & Key von Joe Hill

Diese Reihe ist super. Ich habe die gesamte Geschichte gelesen und konnte mich zwischendurch gar nicht entscheiden, was ich zuerst bejubeln soll. Die interessanten Charaktere, die Atmosphäre, die Mischung aus spannendem Kinder-Abenteuer oder drückendem Haunted-House Thriller.
Zudem wird es durch das zugegeben ziemlich fantastische Story-Element der Schlüssel niemals langweilig und man fragt sich was für eine verrückte Bahn das Ganze wohl als nächstes einschlägt. Mehr sei nicht verraten. Ich suche die ganze Zeit nach einem Vergleich aber einen so richtig passenden gibt es nicht. Das Ding ist originell. Für Leute, für die nicht alles super logisch sein muss ist das eine echte Empfehlung.

 
Zuletzt bearbeitet:

TheRealNeo

Well-Known Member
Teammitglied
Danke für die Eindrücke.
Das zu Django/Zorro klingt eher ernüchternd, aber dafür Locke & Key von Joe Hill umso interessanter. :smile:
 

Revolvermann

Well-Known Member
Locke & Key fand ich in der Tat sehr unterhaltsam. Django/Zorro kam vielleicht etwas zu negativ rüber. Ist eigentlich ganz nett. Mit meiner Erwartungshaltung war ich aber ebenfalls etwas ernüchtert.
 
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