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serd

Teil der Avenger Initiative

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121

Donnerstag, 31. Januar 2019, 10:53

Finde ich aber auch den größten Schwachpunkt des Filmes (neben dem Ende :huh: ). Rein von der Idee her ist es interessant, aber beide Vorgänger haben genug getan,

Spoiler Spoiler

dass man es als Zuschauer nie wirklich in Frage stellt, dass alles mit wissenschaftlichen Ansätzen erklärt werden kann.
Das wirkt, vor allem im Bezug auf das Ende wie etwas verschwendete Zeit, vor allem da wir hier nicht wirklich zusätzlichen Einblick in die Charaktere bekommen.

Auch wenn ich den Film nochmal sehen muss, bin ich mir sicher, dass ich finde, dass der Film stark anfängt und dann mit jedem Akt schwächer wird.

Kurzer Spoilerige Frage an alle, die ihn schon gesehen haben:

Spoiler Spoiler

Was war denn die große schreckliche Erkenntnis, die Davids Sohn und Casey durch die Comics hatten? War das eine seltsame Hinleitung zu der Sache mit dem Vater, welche eigentlich jedem schon in Split klar war?

rag

28 Threads später

Beiträge: 38

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122

Freitag, 1. Februar 2019, 13:14

Großen Dank an die kritiker!! Ich hatte meine Erwartungen nach den kritiken runtergeschraubt und war dann überrascht wie geil der Film ist!!!! :thumbsup:
Beast spielt hammer und für mich war bei unbreakable Mr. Glass eher so ein laberkopf aber es hat alles einen Sinn gehabt. Ich finds Genial!!! Super Leistung und respekt das es nach so langer wartezeit und komplikationen so super geklappt hat.
Zur Spoilerfrage:

Spoiler Spoiler

Ich dachte die schreckliche Erkenntnis ist das Mr. Glass an allem schuld ist und quasie den Vater von Beast umgebracht hat damit Beast entsteht

Beiträge: 9 195

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123

Freitag, 1. Februar 2019, 16:21

Auch der Wissensstand der Zuschauer wird in diesem Moment aber in Frage gestellt. Fand das nicht so selbstverständlich.

Spoiler Spoiler

Das wird zumindest versucht. Aber das hatte doch weder Hand noch Fuß, wenn wir der Bildsprache und der Narrative aus "Unbreakable" und "Split" vertrauen können und dürfen. Habe versucht, das in der Kritik ein wenig anzudeuten: wir haben David Dunns Fähigkeiten und wir haben das Biest über die Augen Dritter gesehen. Und der springende Punkt beider Filme war eben, ihre Besonderheit hervorzuheben. Ich fand die Argumente, u.a. die "feuchten Schrotpatronen" arg an den Haaren herbeigezogen, um eben irgendwie doch eine theoretische Möglichkeit zu eröffnen.
Darüber hinaus aber dauert die Argumentation seitens Sarah Paulson viel länger als die innere Reflektion bei Willis und McAvoy. Der Zweifel innerhalb der Horde an der Bestie bleibt maximal hintergründig und spielt dann keine Rolle mehr. Und vielleicht hätte es bei David Dunn funktionieren können, wäre Bruce Willis wach gewesen.
Aber so oder so ist dieser Versuch ein Doppelbluff, der grundsätzlich eine dumme Idee ist, da er Zuschauer in 9 von 10 Fällen frustriert. Denn meiner Meinung nach passiert das hier, salopp gesagt, in den ersten rund 75 Minuten im Film: "Hey, 99% aller Zuschauer gehen von Sachverhalt A aus. Jetzt werde ich, der Film Glass, 70 Minuten lang argumentieren, dass es doch B sein könnte. Sehr gerissen. [70 Minuten später] Tadaa. Es ist doch A. Zuschauer lagen von Anfang an richtig." :shrug:
(Und wenn das nicht blöde ist, dann weiß ich auch nicht. :ugly:


@rag
Grundsätzlich richtig, dein Spoiler, aber...

Spoiler Spoiler

Mr. Glass ließ den Zug damals entgleisen, in dem David Dunn (Bruce Willis) saß, der sich dann als einziger Überlebender offenbarte. Dass dabei auch der Vater von Kevin alias Horde alias Bestie gestorben ist, womit die Entwicklung der Horde in Gang gesetzt wurde, war ein Zufall. Mr. Glass konnte das vorher nicht wissen. Er formuliert doch auch etwas im Sinne von "Fügung durch höhere Kräfte" oder so, wenn ich mich nicht irre.
"So it's sort of a glass half full, glass stops existing in time and space kind of deal."
- Janet

MamoChan

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124

Samstag, 2. Februar 2019, 09:12

Eine kurze Frage, wie ist der Soundtrack des Film so? Bei Unbreakable habe ich die Musik von James Newton Howard geliebt. Ein schlechter Score würde mir Glass nun doch ziemlich verleiden.
"Ich habe selten einen Film gesehen, der so konsequent auf alles scheißt, was einen Film langweilig macht."

Cimmerier

of the Dead

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125

Samstag, 2. Februar 2019, 09:18

Mir ist er positiv aufgefallen.

MamoChan

Reservoir Dog

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126

Samstag, 2. Februar 2019, 10:09

Danke, das ist schonmal gut. :)
"Ich habe selten einen Film gesehen, der so konsequent auf alles scheißt, was einen Film langweilig macht."

Jay

hat Lust nen Film zu sehen

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127

Samstag, 2. Februar 2019, 11:05

Jetzt auch endlich erwischt.

Glass ist ein sehenswerter Scherbenhaufen geworden. Wie er das Biest, Glass und Dunn zusammenführt ist durchaus gelungen, doch dann verrennt sich Shya zu sehr in seinen seiner Meinung nach genialen Subtext. Ich spoils hier nicht, allerdings hat mich die Endsache als Kommentar auf Comic-Verfilmungen relativ kalt gelassen, die finale Konfrontation davor sogar reichlich unterwältigend enttäuscht. Bruce Willis' Rückkehr nach so langer Zeit führt fast nirgends hin, Mister Glass macht ebenfalls nicht allzu viel (dafür, dass der Film nach ihm benannt ist) und auch wenn McAvoy weitere Persönlichkeiten Kevins zeigen darf, gibts nicht wirklich neues zu sehen, was Split nicht schon spannender geliefert hätte. Biest gegen Dunn? Da kloppen sich ein paar überstarke Unkaputtbare, was ein bisschen wie beim Showdown von The Incredible Hulk ausfällt. Nur mit weniger CGI und weniger Harlem. Die Rückkehr von Willis' Filmsohn und Anya Taylor-Joy aus Split wirken auch eher wie ein Abhaken von Zuschauererinnerungen, ohne substanziell Neues einzubringen oder Bestehendes sinnvoll und packend fortzuführen. Bruce Willis ist einmal mehr außerordentlich unbeteiligt und eine Schande seiner Vergangenheit. Sarah Paulson gefiel mir noch am besten, doch wieso der Film so viel Zeit damit verschwendet, den drei Patienten einreden zu wollen ihre längst bewiesenen Kräfte seien nur Einbildung, weiß ich nicht.

Davon ab verlässt Glass inszenatorisch den Kleinfilmrahmen von Split und The Visit, ohne aber so atmosphärisch oder bemerkenswert auszuschauen wie ein The Village oder halt Unbreakable. Ein Sequel zu Unbreakable wurde ja schon vor fast 20 Jahren angeteasert, und Glass ist per se auch keine Verschwendung, da er immerhin den ganzen Film über interessant miträtseln lässt, worauf es wohl hinauslaufen wird; das Resultat ist jedoch eher bräsig. Ein wenig fühlte ich mich am Ende wie bei der Schlussszene von Die letzten Jedi. Ein vermeintlicher Wow-Franchiseaufreißer, der mich persönlich eher schulterzuckend kalt zurückließ.

4/10
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128

Samstag, 2. Februar 2019, 11:11

Eine kurze Frage, wie ist der Soundtrack des Film so? Bei Unbreakable habe ich die Musik von James Newton Howard geliebt. Ein schlechter Score würde mir Glass nun doch ziemlich verleiden.


Es wird eben diesmal auch viel Material von James Newton Howard miteingebunden. Aber nicht neu variiert, was seine Themen betrifft.

Batou9

of the Dead

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129

Sonntag, 10. Februar 2019, 10:17

@Jay: Genau dieses Gefühl hatte ich nach meinem Kinobesuch auch. Sogar den Vergleich mit Star Wars Episode 8 stellte ich gegenüber meiner Dame her. Alles wirkt nur noch mechanisch, emotionalslos und ohne einen Gedanken an den Zuschauer anders sein wollend. Irgendwie geht es gar nicht mehr darum etwas fortzuführen, sondern nur noch darum dem Publikum vor einer Nichtlieferung eine fabelhafte Lieferung zu versprechen und am Ende des Films so zu tun, als sei die mickrige Ersatzlieferung jetzt eine verfickt geile Idee gewesen. Glass fährt prinzipiell das in Unbreakable aufgebaute Gefühl des underdogschen Heldentums (das ist Dunn) geradeaus vor die Wand, zeichnet einen völlig kaputten und im Augenblick seiner Wiederauferstehung vor dem Showdown nur noch mechanisch in den Film kopierten Dunn (ich biege mal hier etwas, befreie mal dort etwas). Nach einem nicht glieferten Showdown wird innerhalb weniger Minuten ein größerer Sinn als Aha-Moment offenbart, von dem man aber nichts ernst nehmen will, von dem man in der letzten Szene des Films kalt gelassen wird. Alles, vor allem das was mit den drei Superhelden passiert, stellt sich gegen die Erwartung des Publikums und lässt dafür völligen Stuss zurück. Jeder halbwegs mit Rendering vertraute Mensch kann solche Szenen fälschen. In unserer realen Welt glaubt sowas niemand mehr, wenn es gezeigt werden würde. Das ist das eigentliche Problem am Ende von Glass. Es ist Stuss. Auch diese völlig an den haaren herbeigezogenen größeren Zusammenhänge (Fügungen) zwischen den Protagonisten waren fast schon feige, billiger Ersatz für eine fehlende Story die Mr. Glass benötigt hätte. Da waren die letzten Minuten von Split, der Augenblick wo Dunn sich dem Publikum zeigt, elektrisierender als dieser den Zuschauer in die Leere ziehende Enttäuschungsfilm. Glass funktioniert eigentlich nur dann, wenn er Erinnerungen an Unbreakable und Split weckt bzw. gleich ganze Szenen nochmal dafür genutzt werden, um über die fehlende emotionale Tiefe und unbefriedigende Story von Glass hinwegzutäuschen.

Film lässt mich völlig kalt. Das Ende ist zum Kopfschütteln dämlich. :wand:
01/10
hellooooooOOOOOOOOOOOOooooooooooooo

Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von »Batou9« (10. Februar 2019, 10:33)


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