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Tyler Durden

Weltraumaffe

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Dienstag, 4. Oktober 2011, 17:15

Zuletzt gelesenes oder gehörtes Buch

Die Liebe währt drei Jahre von Frederic Beigbeder

Es ist eine indirekte Fortsetzung von "Ferien im Koma". Diesmal lässt sich Marc Marronnier von seiner Frau scheiden und versucht, bei seiner Traumfrau Alice zu landen. Seine Lebensmaxime ist: "Die Liebe währt drei Jahre". Zuerst Leidenschaft, dann Zärtlichkeit, dann Langeweile.

Wirklich unterhaltsam und kurzweilig. Guter Schreibstil und Humor. Ein wenig handlungsarm, ansonsten habe ich nichts zu bemängeln.

7,5/10

Ist aber kein Liebesroman :noe:

Wendtslaw

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Mittwoch, 5. Oktober 2011, 13:08

Gott bewahre von John Niven

Zitat


von amazon.de
»Da kommt Gott tut so, als wärt ihr beschäftigt.« Denn Gott ist stinksauer. Nachdem Er sich im Himmel eine einwöchige Auszeit für einen Angelurlaub gegönnt hat, kehrt Er nach etwa vierhundertfünfzig Jahren (ein Tag im Himmel entspricht siebenundfünfzig Erdenjahren) wieder zurück an Seinen Schreibtisch und muss mit ansehen, wie die Erde in der Zwischenzeit den Bach runtergegangen ist. Umweltsünden, Kriege, moralischer Verfall, kirchliche Hassprediger, skrupellose Kommerzialisierung die Menschen sind auf dem besten Weg, sich selbst zu zerstören. Und so bleibt Gott nichts anderes übrig, als Seinen Sohn Jesus Christus, dem es im Himmel blendend geht und der mit Jimi Hendrix Gitarre spielt und Joints raucht, wieder auf die Erde zu schicken, um Gutes zu tun und das einzig wahre Gebot SEID LIEB zu predigen. Widerwillig landet Jesus in New York und versucht, zunächst erfolglos, als Sänger und Gitarrist in einer Rockband Gehör zu finden. Derweil schart er seine ersten Jünger um sich Drogenabhängige, Gescheiterte, Obdachlose, denen er zu helfen versucht. Als seine Mission, die Massen zu erreichen, zu scheitern droht, greift er zum letzten Mittel: Er nimmt an einer Castingshow teil. Damit beginnt eine denkwürdige Odyssee quer durch Amerika.


Mir gefielen auch schon "Kill Your Friends" (A&R-Manager in Plattenfirma ist jedes Mittel Recht um zum Erfolg zu kommen) und "Coma" (untalentierter Golfer wird von Golfball am Kopf getroffen, spürt seitdem den Drang zur öffentlichen Masturbation und leidet am Tourette-Syndrom, kann dafür aber wunderbar Golf spielen).

Auch "Gott bewahre" ist ein würdiger Nachfolger, mit ein paar verzeihbaren Logikeinbrüchen, geworden.
Schönes Gimmick: Der A&R-Manager aus Kill Your Friends taucht auch wieder auf.

7/10


--------------------------------------------------------------------------------------------------
Coma:
8 / 10

Kill Your Friends:
7 / 10

Dr. Serizawa

Oxygen Destroyer

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Donnerstag, 6. Oktober 2011, 18:56

Journey to the West von Wu Cheng'En

Endlich! 8 Monate hing ich am Buch, und konnte heute die das letzte Band schließen. Im Grunde ein phantastisches Buch das man jedem Fantasy-Fan empfehlen kann.Wundervolle Settings werden hier beschrieben und große Schlachten/Duelle zwischen Dämonen und Göttern. Die beste Figur des Buches, Sun Wukong (Son Goku) bleibt aber unerreicht. Obwohl seine Taten öfters falsch sind, so bringt er einen doch oft zum schmunzeln und mitfiebern.
Das Buch hat eigentlich nur ein Problem, aber ein gewaltiges. Es ist einfach viel zu lang. Von den 2316 Seiten, hätte man ruhig 500 oder mehr entfernen können, weil sich vieles einfach wiederholt. Ich weiss nicht wie oft Geschichten vorkamen in denen der Priester Sanzang entweder von einer Dämonin (weil sie ihn heiraten will) oder von einem Dämon (der ihn essen will, um die Unsterblichkeit zu erlangen) entführt wird. Dabei ist die Figur des Priesters so lahm geschrieben. Der Typ hört nicht auf für jede kleinigkeit zu Weinen und fällt in jede Falle rein (wundert mich nicht dass man in Japan aus der Figur eine Frau gemacht hat. Passt viel besser.)

Ich würde das Buch so gerne mit 8-9/10, für die wirklich guten Kapitel. Alleine schon die Enstehungsgeschichte um Sun Wukong und sein Krieg gegen den Himmel ist es Wert.
Dennoch vergebe ich 6,5/10
Es hat mich einfach gegen Ende zu oft frustriert und wollte es schon fast nicht mehr zu Ende lesten.
Monsters are born too tall, too strong, too heavy, that is their tragedy. -Ishiro Honda

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Tyler Durden

Weltraumaffe

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Freitag, 7. Oktober 2011, 21:26

Der dritte Mann von Graham Greene

Das Buch hat er extra vor der Drehbuchfassung geschrieben, im Vorwort sagt er: "Für mich ist es nahezu unmöglich, ein Drehbuch zu schreiben, ohne den Stoff zunächst als Erzählung zu behandeln."
Einige Stellen wurden im Film geändert (meistens zum Besseren).

Man merkt dem Buch schon an, dass es nur "Rohmaterial für einen Film" ist. Ganz leicht zu lesen und kurzweilig, aber der Film ist besser.

7/10

Die Eule

Amity Freischwimmer

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Montag, 10. Oktober 2011, 17:14

Skulduggery Pleasant 5 - Rebellion der Restanten von Derek Landy

Was hab ich mich auf diesen Band gefreut, als der neue Band meiner lieblings Buchreihe rauskam.

Handlung: Ich zitier hier mal nicht die offizielle Beschreibung des Buches, da es den Cliffhanger des vorherigen Teils spoilert. Der Titel sagt es schon. Diesmal geht es hauptsächlich um die bösen, geisterhaften Restanten aus Teil 4. Desweiterin muss die Heldin Walküre mit den Cliffhanger aus Teil 4 zurecht kommen. Und ein russischer Auftragskiller namens Tesseract treibt auch sein Unwesen.

Wer die Reihe kennt, weiss, dass Humor ein wichtiger Bestandteil ist. Und ich bin erleichtert. Nachdem im jeden Band der Spaß dem Ernst immer etwas gewichen ist, ging es hier wieder bergauf, vorallem in der ersten Hälfte. Vorallem die wirren Gespräche zwischen Skulduggery und Walküre hab ich im vierten vermisst.

Leider kommen einige ältere Figuren etwas zu kurz. Dafür waren einige der neuen echt stark. Nye war einfach krank. Und für Tesseract standen wohl Bane und Jason Voorhees Pate.

Was ich nicht versthen kann, wie man das noch als Kinder- und Jundliteratur verkaufen kann. Das ging beim ersten Band noch, aber nicht mehr seit dem zweiten. Jetzt ist es schon mehr ein Buch für junge Erwachsenen. Oder würdet ihr einen Kind ein Buch empfehlen, bei dem

Spoiler Spoiler


die 16-Jährige Heldin nackt auf einen Op-Tisch liegt und von Leichen umgeben ist und zudem noch von einen Zwitterwesen zerschnippelt wird? Oder am Ende mit Blut und Splatter nicht gesparrt wird?

Bei sowas merkt man halt Landys Ursprünge im Horrorfilmbereich.

Ich selbst bin von diesen Buch begeister. Mir hat zwar die erste Hälft deutlich besser gefallen, bin aber dennoch zufrieden
Was ich weiterhin nicht verstehe, ist warum man nie die Orginalbuchtitel übernimmt, oder zumindest eine sinngemäße Übersetzung bringt. Oder warum Walküre plötzlich den Spitznamen Wallie trägt.
So jetzt heißt es ein Jahr warten auf Band 6.

9/10


Skulduggery Pleasant - Myosotis Terra von Derek Landy

Die rund 20 Seitige Kurzgeschichte liegt dem 5. Band bei. 2010 veranstalltete der Loewe Verlag einem Wettbewerb, in der es darum ging, neue Figuren zu entwerfen. Myosotis Terra wurde letztlich von Landy ausgewählt. Zeitlich ist die Story zwischen Band 4 und 5 anzuordnen. Wie gewohnt ist das ganz recht humorvoll, trotz ernster Lage. Sehr deutlich sieht man hier wieder, dass Landy früher Horrorfilmdrehbücher geschrieben hat. Myosotis kommt zwar fast zu kurz, aber so schlimm ist es auch wieder nicht. Ich für meinen Teil hoffe, dass auch die anderen Kurzgeschichten irgendwann mal in Deutschland erscheinen.

8/10

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Wendtslaw

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Dienstag, 11. Oktober 2011, 16:15

Das Kainsmal von Chuck Palahniuk

Zitat

Klapptext:
Seit seiner Kindheit fordert Buster "Rant" Casery den Tod heraus: Er macht Jagd auf Spinnen, Schlangen und Skorpione, um ihr Gift in seinem Körper zu spüren. Später schließt er sich einer Gruppe von Party-Crashern an - Leuten, die Verfolgungsjagden mit Autos veranstalten und dabei spektakuläre Unfälle provozieren. Hier scheint Rant seine Bestimmung gefunden zu haben, und bald eilt ihm der Ruf als "Engel des Todes" voraus ...

Ich war ja erst vom Klapptext nicht so wirklich überzeugt und auch damit, dass der Text sich im Stil einer "Oral History" präsentiert, hat mich erst stutzen lassen, aber nachdem Tyler das Buch so angepriesen hat, wollte ich mich ja selbst überzeugen und bin... begeistert! :super:

Es liest sich auch nicht schlechter, als jedes normale Buch und das, was dann in der Geschichte steckt ist absolut überzeugend, auch wenn ich am Ende etwas verwirrt war und eventuell die letzten 100 Seiten doch nochmal lesen sollte um sicher zu gehen, das ich alles soweit richtig verstanden habe.

Aufjedenfall 9.5/10 Punkten. Für mich bisher Chucks Bester!

Tyler Durden

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Dienstag, 11. Oktober 2011, 21:29

Freut mich, dass es dir gefällt :super:
Wir haben sogar einen eigenen Spoiler-Thread dafür:
http://www.bereitsgesehen.de/wbblite/thr…adid=11649&sid=

---
Der Fuchs im Hühnerstall von Ephraim Kishon

Es geht um einen Politiker, der in ein abgelegenes Dorf reist und das Leben dort radikal verändert.

Das Buch wurde mir empfohlen. Ich fands gut, aber nicht herausragend. Es war schon amüsant und kurzweilig, aber eher seichte Unterhaltung (ich habe eine "härtere" Satire erwartet). Außerdem fand ich es nicht glaubhaft, wie isoliert das Dorf vom Rest der Welt ist (vor allem als größter Kümmel-Lieferant des Landes) und wie primitiv die Menschen dort sind.
Der schlichte Schreibstil war in Ordnung.

7/10

Dr Knobel

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Mittwoch, 19. Oktober 2011, 12:34

Star Trek: Erinnerungen - Die Filme von William Shatner

Sehr interessant, informativ und höchst vergnüglich beschreibt Shatner die Entstehung der ersten sieben ST-Filme. Zahlreiche Zitate vin Nimo u.a. lassen wirklich erahnen, wie es hinter den Kulissen zuging. Sehr schön. Hat mir sowohl aus informativer als auch aus unterhaltsamer Sicht sehr gefallen. Hatte ich nicht erwartet.

8.5/10

Tyler Durden

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Mittwoch, 19. Oktober 2011, 19:45

Henry, June und ich von Anais Nin

Habe ich passend zum Film "Henry & June" gelesen.
Ein Teil der umfangreichen Tagebücher von Anais Nin wurde zu diesem "autobiographischen Roman" umgeformt. Es spielt 1931 und 1932 in Paris, als sie Henry Miller mit seiner Frau June kennenlernte und mit jedem der beiden eine Affäre hatte. Neben ihren Affären mit einem Latino und einem Psychotherapeuten.
Es ist sehr offen geschrieben, obwohl sie diese Tagebücher in dem Wissen geschrieben hat, dass sie von anderen gelesen werden (sie gab ihre Tagebücher zwischendurch verschiedenen Leuten zum Lesen). Überhaupt kann man hier eher von einer Mischung aus Tagebuch und autobiografischem Roman sprechen, da sie sich schon ziemlich literarisch ausdrückt, manchmal zur Gegenwarts-Form wechselt und stellenweise ganze Dialoge zitiert.

War interessant zu lesen. Anais Nin hat nicht nur einen guten Schreibstil, sondern auch eine Beobachtungsgabe. Sie analysiert nicht nur sich selbst und ihr Verhalten, sondern auch die Menschen, die ihr begegnen. Dabei kommen natürlich auch die unschönen Sachen ans Licht (sowohl ihre als auch die von ihren Bekannten/Liebhabern).
Manchmal war ich etwas verwirrt, wenn sie versucht hat, ihre Beweggründe zu erklären. Sie hatte teilweise 3-4 Liebhaber gleichzeitig, fand aber trotzdem, dass sie ihrem Ehemann treu blieb, weil ihre Liebe "ohne Heuchelei" auskam. Kurze Zeit später beschreibt sie aber, wie sie ihm Orgasmen vortäuschte. Ihre Launen wechselten auch ziemlich oft - an dem einen Tag liebt sie Henry, am nächsten Eduardo, dann wieder ihren Ehemann, dann June. Die Tagebücher erschienen zuerst in einer entschärften Version, weil sie ihrem Ehemann nicht verletzen wollte. Erst nach seinem Tod wurde diese "härtere" Variante veröffentlicht.

Insgesamt fand ich das Buch interessant, obwohl ich eigentlich nur sehr ungern Tagebücher lese. Aber dieses hier ist, wie gesagt, ganz anders.

Zitat

Wenn ich weine, möchte ich die Tränen wegficken.

Zitat

Bin ich hypnotisiert, fasziniert vom Bösen, weil ich nichts davon in mir habe? Oder trage ich das größte heimliche Böse in mir?


7/10

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Montag, 24. Oktober 2011, 10:17

Metro 2033

Gestern mit dem Buch fertig geworden. Ein 780 Seiten Wälzer, für den ich zwei Wochen gebraucht habe, was schon zeigt, dass ich es sehr sehr gut fand.

Vielleicht hätte ich mir noch ein klein wenig mehr "oberflächen" Aktionen gewünscht, aber dennoch ist mein Sci-Fi Herz befriedigt worden :super:

So richtig langweilig ist es zu keinem Zeitpunkt gewesen und das ist bei sovielen Seiten wirklich beeindruckend. Das hatte ich glaub ich zuletzt bei ES!!

Ich geb dem Buch daher 9,5/10 Punkten

Der halbe Punkt abzug ist für die nervigen Wilden...die gingen mir etwas auf den Keks!!
Rah rah ah-ah-ah!
Ro mah ro-mah-mah
Gaga oh-la-la!

Die Eule

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Montag, 24. Oktober 2011, 18:16

Skulduggery Pleasant 6 - Death Bringer von Derek Landy

So, hab mich dann doch kurzfristig entschieden, mir den 6. Band derweil auf englisch zu holen. :ugly:

Anfangs dachte ich, ich würde ewig brauchen, um ein Buch in englischer Sprache zu lesen. Hab aber auch nicht länger gebraucht, als sonst (ist hal eine leicht verständliche Reihe). Mir ist aber aufgefallen, dass Landy übermässig oft "shrugged" und "frowned" verwendet. :omg:

Diesmal gehts um den Titelgebenden Todbringer, der schon in Band 4 erwähnt wurde. Die Totenbeschwöre haben endlich ihren Messias gefunden, welcher jetzt die "Passage" öffnen soll. Das es hierbei einen Haken gibt, wir spätestens dann klar, als passend eine neue Weltuntergangsvision erscheint.

Hat mir insgesamt besser gefallen, als der Vorgänger. Die Restanten des Vorgängers waren mehr für einen Horrorfilm geeignet.
Immer gut= durchgängiger Humor. Skulduggery und Walküres Dad sind einfach Brüller :waaa: .
Zum Glück wurde aus der Pseudo-Twilight-Nebenstory eine Parodie. Hab mich schon gefragt, wieso Landy nach Dusk so einen Edward-Abklatsch in Band 4 eingeführt hat.
Auch sehr schön: Landy gibt selbst zu, was die Heldin Walküre ist. Und zwar eine geborene Mary Sue, die zudem ein selbstsüchdiges, gewaltätiges Miststück ist (ich mag sie trotzdem).
Der Todbringer selbst weiss auch zu gefallen, auch wenn nicht das volle Potenzial genutzt wurde. Hoffe mal, dass in den letzten 3 Bücher mal wieder die Gesichtslosen vorbei sehen.
Besonders gut gefallen hat mir der Endkampf.

Spoiler Spoiler

Ich finds spitze, wenn sich zwei Oberbösewichte die Köpfe einschlagen. Superman und Wolverine lassen grüßen.

Zwar wird (zu Unrecht) Fletcher weiterhin mies behandelt, aber wenigsten beweisst der letzte Teleporter mal Eier.

9-9,5/10

Tyler Durden

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Montag, 24. Oktober 2011, 19:15

Die zweite Haut von Dean Koontz

Ein Schriftsteller begegnet einem Mann, der ihm zum Verwechseln ähnlich sieht und sein Leben übernehmen will.

Ist von Stephen King's "The Dark Half" abgekupfert. Der Schriftsteller und sein Doppelgänger, die "Foto-Session" am Anfang, der skeptische Cop, der den Autor verdächtigt... Die Doppelgänger-Thematik ist ja schon viel älter und an sich nicht verkehrt, aber hier hat sich Koontz ganz dreist bei King bedient. Und Kings Buch ist deutlich besser als dieser Abklatsch davon.
Hier ist vieles unlogisch, die Figuren sind zu hölzern, Schreibstil zu schwach, dazu noch ganz billige Methoden, um die Leser zu täuschen. An einer Stelle wird gesagt, dass Marty (der Autor) mit den Mädchen (Töchtern) wegging. Es war aber sein Doppelgänger Alfie, wie sich bald herausstellt. Seine Töchter haben ihn zwar für Marty gehalten, aber die Geschichte wird ja nicht aus ihrer Sicht erzählt. Der allwissende Erzähler hat also schlichtweg gelogen. Kann sein, dass der Autor sich beim Schreiben einfach vertan hat, aber ich glaube eher, dass er auf diese Weise für eine Überraschung sorgen wollte. Warum schreibt er dann nicht gleich: "Marty war tot", um später zu sagen: "Ätsch, war er ja doch nicht"?
Die Super-Agenten und der Super-Auftragskiller verhalten sich wie Amateure. Als Kontrast haben wir dann die Frau des Schriftstellers, die sich im richtigen Moment zu einer absoluten Kriegs-Bestie verwandelt. Irgendwie sind so ziemlich alle Hauptfiguren absolute Filmkenner (und einer der Super-Agenten ist ein Trekkie). Der versuchte Humor hat bei mir nicht gezündet.
Und die Story war mir auch zu trashig und abgedroschen.

Spoiler Spoiler

Marty wurde vor 5 Jahren Blut abgenommen, um zu sehen, ob er als Spender für seine Tochter in Frage kommt. Diese Probe ist durch Zufall in einem geheimen Labor gelandet, wo man daraus einen Super-Auftragskiller namens Alfie züchtete, der sich regenerieren kann (nur ein Kopf- oder ein Herzschuss kann ihn stoppen, die restlichen Wunden verheilen schnell). Dieser ist irgendwann durchgedreht und hat eine magnetische Anziehungskraft zu Marty gespürt, sich auf den Weg zu ihm gemacht, weil er seine Familie für seine eigene hielt. Die Organisation, die ihn hergestellt hatte, schickte zwei Super-Agenten auf die Suche (zu dumm, dass sie zwar so viele moderne Technologien zum Züchten und Programmieren von Klonen haben, aber nicht auf die Idee kommen, einen Peil-Sender in ihn einzubauen - sie stecken einwach eine Wanze in seinen Schuh).
Es wird nicht erklärt, was die Anfälle von Marty am Anfang sollten (Dean Koontz wollte den Leser wohl glauben lassen, Marty wäre eine gespaltene Persönlichkeit).

Dazu noch diese komischen Moralvorstellungen von Dean Koontz... Die "gottlose" Literatur der Neuzeit ist menschenfeindlich, die Jugend ist sowieso voller Hass, aber0 Waffen sind toll. Je mehr davon im Haus, umso besser. Und aus Prinzip schreibt Koontz nur Happy Ends.

Anstatt 3-4 Bücher im Jahr rauszubringen, sollte Dean Koontz sich mehr Zeit für jedes einzelne nehmen. Das liest sich wie die Rohfassung.

2/10

Bisher hat mir nur "Intensity" von ihm gefallen.

Wendtslaw

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Donnerstag, 27. Oktober 2011, 14:02

Die Tribute von Panem 1. Tödliche Spiele von Suzanne Collins

Zitat

In einem Nordamerika der fernen Zukunft regiert das Kapitol mit eiserner Hand. Die meisten Menschen in den unterjochten zwölf Distrikten kämpfen tagtäglich ums Überleben. So auch die sechzehnjährige Katniss. Sie sorgt dafür, dass ihre kleine Schwester Prim und ihre Mutter nicht verhungern, indem sie unerlaubterweise hinter dem Zaun des Distrikts auf die Jagd geht. Doch der Hunger ist nicht die größte Bedrohung: Jedes Jahr werden die žHungerspiele ausgetragen, eine Art Gladiatorenkampf. Aus jedem Distrikt werden dafür ein Mädchen und ein Junge zwischen zwölf und sechzehn Jahren ausgelost. Und dieses Jahr trifft es Prim. Doch Katniss geht für ihre Schwester in den grausamen Kampf, der so lange dauert, bis nur noch einer von den vierundzwanzig žSpielern am Leben ist. Das ist furchtbar genug, doch zu allem Überfluss ist einer von Katniss Gegnern ausgerechnet Peeta, der ihr schon einmal das Leben gerettet hat ...


Die Story an sich war zwar in Ordnung (Battle Royale für Kinder/Jugendliche), allerdings war alles ziemlich vorhersehbar, was das ganze ein wenig unspannend gemacht hat.
Lesenswert, aber keine definitiv Pflicht.

6.5/10

Tyler Durden

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Donnerstag, 27. Oktober 2011, 17:06

Werbepause von Augusten Burroughs

Autobiografische Kurzgeschichten. Die eine oder andere davon hat mich ganz gut unterhalten, aber oft waren die Stories zu handlungsarm und belanglos. Da der Schreibstil aber wirklich gut ist, war es ein kurzweiliges Buch. Wobei sein Humor manchmal doch zu bösartig für meinen Geschmack ist. "Krass!" war deutlich besser, kann ich nur empfehlen. Dieses hier ist "nur" okay.

6/10

Und jetzt lese ich "Diva" von Palahniuk. Bisher solide, nichts Besonderes. Eine Wendung kann aber noch alles ändern:D

conker

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Samstag, 5. November 2011, 16:48

gerade beendet:

Michael Connelly - Der Poet

Lag ewig im Regal (Bertelsmann-Club-Zwangskauf)

Ich bin ziemlich begeistert, schöne Kriminal-Story aus den 90ern. Das Ende hätte etwas besser / ausführlicher sein können, aber sonst: sehr nett.
Signatur kommt später. Mir fällt nichts ein.

Tyler Durden

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Samstag, 5. November 2011, 18:04

Diva von Chuck Palahniuk

Es geht um Hazie Coogan, die sich um eine alternde Filmdiva kümmert, die geld- und senationsgeilen Verehrer von ihr fernhält und ihre eigenen Ziele verfolgt. Das Buch ist eine Hommage an die Filmwelt der Mitte des 20. Jahrhunderts.

Erzäht wird aus der Ich-Perspektive (von Hazie), und zwar in Form eines Drehbuchs. Dadurch sind die einzelnen Szenen ziemlich bildhaft geworden, auch wenn das gelegentliche "Ich" in einem Drehbuch befremdlich wirkt. Ist aber nur ein Mittel zum Zweck und passt zum Thema des Buches: Filme. Da ist mir aufgefallen, wie wenig ich mich eigentlich mit der Filmindustrie der Mitte des 20. Jahrhunderts auskenne. Von den (sehr) vielen Namen, die hier genannt werden, kannte ich nur wenige. Vielleicht hätte mir das Buch besser gefallen, wenn ich mehr von ihnen gekannt hätte, aber eigentlich sind die genannten Stars meistens unbedeutend für die Handlung.
Leider wiederholt sich Palahniuk ein wenig. Was "Snuff" für die Porno-Industrie war, das ist "Diva" für die "normale" Filmindustrie. Den einen oder anderen Einfall fand ich zwar gut, aber im Großen und Ganzen war ich enttäuscht. Auch hier gibt es wieder die typischen Running Gags, von denen aber nicht alle funktionieren. Am Ende gibt es zwar eine Wendung, aber keine große Überraschung.
Nichts destotrotz ein unterhaltsames, kurzweiliges Buch. Gehört für mich neben "Snuff" und "Bonsai" zu den schwächeren von Palahniuk.

6,5/10

Ist für mich aber nur ein "Zwischenbuch", warte jetzt auf die deutsche Übersetzung von "Damned" (finde ich wesentlich vielversprechender als "Diva").

Zeit zu leben und Zeit zu sterben von Erich Maria Remarque

Es geht um einen deutschen Soldaten, der im Zweiten Weltkrieg an der Ostfront kämpft und einen lang ersehnten Heimaturlaub macht. Während er nach seinen vermissten Eltern sucht, hinterfragt er immer mehr den Krieg und die Regierung.

Wie schon "Im Westen nichts Neues" und "Der Weg zurück", ist auch dieses Buch gut geschrieben und behandelt interessant das Kriegs-Thema. Manche Stellen sind schon recht brutal, wenn es um die Verletzungen und die Verstümmelungen geht. Die Geschichte hat ein paar Hänger und kommt an die anderen zwei hier genannten nicht heran, aber es ist solide.

7/10

Wendtslaw

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Montag, 7. November 2011, 10:51

Der Simulant von Chuck Palahniuk

Zitat

Victor Mancini ist sexsüchtig und verdient sein Geld unter anderem damit, in überteuerten Restaurants publikumswirksam zu ersticken, bis ein hilfsbereiter Mensch auftaucht, ihn rettet und ihn aus lauter Dankbarkeit für die Gelegenheit zu einer solchen Heldentat mit Geld überhäuft. Das Geld benötigt er für seine kranke Mutter, die in einer psychiatrischen Klinik dahinsiecht und der Unterhalt ist teuer.
Ein eher mittelmäßiger Palahniuk. Allmählich fallen leider auch die Wiederholungen auf, die er in seinen ganzen Romanen verwendet.
Im großen und ganzen aber trotzdem lesenswert.
6,5 / 10

Sesqua

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Montag, 7. November 2011, 11:39

Stefan´s Diaries Origins

Für Fans der Serie nicht für Leser der Vampire Diaries Bücher.
Basiert auf der Serie und erzählt von 1864.
Wie es sich zu der Zeit lebte und wie die Brüder Kathrine kennen lernen und zu Vampiren werden

Das 1 Band hab ich auf Deutsch gelesen.

8/10

Stefan´s Diaries Bloodlust

noch nicht auf Deutsch erschienen
(glaub Jänner ist die deutsche Veröffentlichung von Band 2)

(noch am Lesen)

Die Handlung schließt direkt an das 1 Band an und führt uns nach New Orleans.
Wo die Brüder mal gerade 2 Wochen junge unkontrollierte Vampire sind...

x/10
Woop woop. We are back!

Tyler Durden

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Montag, 7. November 2011, 21:37

Lonesome Traveller von Jack Kerouac

Zitat

"Wie eine Dampflok, die hundert Wagen zieht", hat Jack Kerouac, wie er selbst schrieb, die acht berühmten Prosaskizzen dieses Bandes verfaßt: atemlose, hektische Momentaufnahmen aus dem Leben des Autors, der stets allein, stets unterwegs war und nirgends zur Ruhe kam. Wechselnde Jobs, wechselnde Landschaften, verbunden nur durch den Grundton der Einsamkeit und den ekstatischen Rhythmus der Sprache: "Lonesome Traveller" bildet radikaler als jedes andere Buch von Kerouac das Lebensgefühl der "beat generation" ab.

(Amazon.de)

Am besten gefiel mir "Allein auf einem Berggipfel", wo er für drei Monate eine Brandwache in Alaska übernahm und in dieser Zeit allein in einer Hütte auf einem Berg lebte. Die anderen sind aber auch in Ordnung.
Thematisch hat Kerouac Ähnlichkeiten mit Jack London und Henry Miller, aber er hat einen völlig anderen Schreibstil. Er schreibt so "spontan" wie es durch seinen Kopf geht (er hielt nichts von Überarbeitungen, weil sie seiner Meinung nach die "wahre" Assoziationskette verfälschen, also was einem wirklich als Erstes in den Sinn kommt ist das einzig Wahre ... oder so ähnlich). Bei den Dialogen finde ich interessant, dass seine Figuren (die ja auf echten Menschen basieren) wirklich authentisch sprechen. Sie wiederholen sich, sie bringen manche Sätze nicht zu Ende und fangen neu an, und manche reden wirklich ohne Punkt und Komma.
Ist schon gewöhnungsbedürftig, würde ich nicht als Einstiegs-Buch von Kerouac empfehlen. Dann lieber "Unterwegs" ("On the Road"). "Gammler, Zen und hohe Berge" ist aber auch gut.

7/10

Wendtslaw

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Dienstag, 8. November 2011, 09:53

Lullaby von Chuck Palahniuk

Zitat

Niemand kennt die Ursache des Krippentodes. Mr. Streator, Journalist, wird damit beauftragt eine fünfteilige Serie über Eltern zu schreiben, deren Kinder plötzlich tot im Bett lagen.
Bei seinen Ermittlungen stößt er auf ein altes Wiegenlied (engl. Lullaby) gedruckt in einem Kinderbuch und jeder der es hört stirbt. Selbst nur in Gedanken rezitiert tötet es diejenigen, "auf die es gerichtet ist".
Mit einer Immobilienmaklerin und zwei "Hippies", macht er sich auf die Suche, um alle Bücher in denen es steht zu verbrennen und das sogenannte "Buch der Schatten" zu finden, aus denen das Wiegenlied ursprünglich stammen soll und in dem möglicherweise noch mehr "Zaubersprüche" stehen.
Fand ich wieder etwas besser als "Der Simulant", auch weil es einfach mal ein wenig eine andere Geschichte war.
Einfach nur der Gedanke, dass jeder quasi Problemlos jeden töten könnte, wenn er diese Lied kennt. Oder wie im Buch erwähnt über die Medien verbreitet. Quasi: "Songs of mass destruction"

7 / 10

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