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Freitag, 19. Oktober 2018, 11:17

Summer of 84

Schon jemand diesen neuestern 80er-Jahre-Nostalgie-Streifen gesehen?

Sommer 1984: Vier Freunde schlagen die Zeit zwischen Baumhaus, Bowlingbahn und BMX-Fahrten tot - bis ein Serienkiller seinen dunklen Schatten auf die sonst so perfekte Vorstadtidylle wirft. Hobby-Verschwörungstheoretiker Davey (Graham Verchere) verdächtigt schon bald seinen Nachbarn, den alleinstehenden Polizisten Wayne Mackey (Rich Sommer). Um dem Schlächter von Cape May auf die Schliche zu kommen, verwandeln die Jungen ihr Geheimversteck in eine Einsatzzentrale. Und was zunächst als harmloses Detektivabenteuer beginnt, wird nach und nach zu einem gefährlichen Spiel auf Leben und Tod… (Pandastorm Pictures)

Trailer

Die 80er bleiben das Jahrzehnt, welches so sehr vergöttert und verklärt wird, wie kein anderes. Wer glaubte mit STRANGER THINGS (2016-) von Netflix, wäre der Höhepunkt erreicht gewesen, der irrte. Die Serie, die sich sehr an ihren Vorbildern aus dem beliebten Jahrzehnte orientierte, wurde selbst zur Schablone für ähnlich gelagerte Filme, die in den 80er Jahren spielen sollten. So auch SUMMER OF 84. Er hat die typischen jugendlichen Charaktere, den synthetischen Soundtrack und das Setting in der amerikanischen Vorstadt. Mal mehr, mal weniger subtil werden auch popkulturelle Referenzen eingebaut, doch am Ende ist es eben die Geschichte eines Sommers, indem ein mysteriöser Mörder scheinbar sein Unwesen treibt. So weit, so bekannt. Fans des Jahrzehnts, oder verklärter, filmischer Blicke darauf, werden auch daran ihren Spaß haben. Was diesen Film dann aber schließlich doch, von ähnlich gelagerten Filmen abhebt, ist seine Konsequenz im letzten Drittel, die überraschen mag oder, so lässt sich argumentieren, auch zur ungerechtfertigen Übertreibung neigt. Was auch immer, so ist dies der Part, was Zuschauer darüberhinaus an dem Film reizen könnte und die deshalb auch mal einen Blick riskieren sollten.

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