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Mittwoch, 21. November 2018, 17:38

Cold War ~ poln. Liebesdrama von Oscar-Preisträger

Trailer

Regie führte hier Pawel Pawlikowski, dessen faszinierender IDA (2013), gewann 2014 den Europäischen Filmpreis und 2015 den Oscar als Bester fremdsprachiger Film.
Sein neuester Film spielt in einem Polen kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Ein Komponist und seine Kollegin wandern durch die zerstörten Bergdörfer um sich auf die Suche nach neuen Gesangstalenten zu begeben. In eine verliebt sich der Komponist Wiktor. Sie bilden ein Ensemble, was sich mehr und mehr politisiert, was sie schließlich nach Ost-Berlin bringt, von wo sie eine Flucht wagen wollen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »TheRealNeo« (21. November 2018, 19:02)


Presko

Goodfella

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2

Mittwoch, 21. November 2018, 19:47

Habe den am Zürich Filmfestival gesehen und nicht bereut. Ein Film wie aus der Zeit gefallen. Langsam, ruhig und distanziert, aber mit zunehmender Laufzeit auch immer hypnotisher, mit einem starken Ende. :top:
Denen es gut geht, ginge es besser, ginge es denen besser, denen es weniger gut geht. Was aber nicht geht, ohne dass es denen weniger gut geht, denen es gut geht. Darum geht aus denen nicht besser, denen es nicht gut geht. Und darum geht es auch denen nicht besser, denen es gut geht (freie Übersetzung nach Mani Matter).

3

Mittwoch, 21. November 2018, 19:51

Sag mal, lief da in Zürich eigentlich alles? :D
Kennst du IDA?
Wenn ja ist dieser hier genauso ruhig oder eher etwas flotter?

Presko

Goodfella

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4

Mittwoch, 21. November 2018, 20:58

Da läuft wirklich immer alles :D Du, dafür gebe ich jeweils zwei Wochen Ferien her :ugly:

Ida ist schon eine Weile her, aber ich würd schon sagen, ähnlich ruhig. War Dir Ida denn zu ruhg?
Denen es gut geht, ginge es besser, ginge es denen besser, denen es weniger gut geht. Was aber nicht geht, ohne dass es denen weniger gut geht, denen es gut geht. Darum geht aus denen nicht besser, denen es nicht gut geht. Und darum geht es auch denen nicht besser, denen es gut geht (freie Übersetzung nach Mani Matter).

5

Mittwoch, 21. November 2018, 21:10

Nein, überhaupt nicht, aber da passte es ja auch thematisch komplett.
War mir eben nur nicht sicher, ob das der generelle Stil von dem Regisseur ist.

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6

Mittwoch, 21. November 2018, 23:47

Ida war großartig. Und diesen will ich auch sehen. Könnte mir den Spielzeiten auch gut funktionieren. Bin sehr gespannt.

"My Summer of Love" mit der jungen Emily Blunt ist übrigens auch von Regisseur Pawlikowski. Der fühlt sich aber, so aus der Erinnerung, ganz anders an. Oder zumindest etwas anders. Könnte aber auch daran liegen, dass es eben eine internationale/englischsprachige Produktion war. Womöglich fühlt er sich in seiner Heimat ... äh ... heimischer. :shrug:
"So it's sort of a glass half full, glass stops existing in time and space kind of deal."
- Janet

7

Donnerstag, 22. November 2018, 08:53

Oh das wusste ich gar nicht, dass er schon sein englischsprachiges Debüt hatte. MY SUMMER OF LOVE habe ich glaub schon unbewusst seit über 8 Jahren auf dem Zettel, weiß gar nicht mehr warum, aber kam nie dazu ihn mal zu kaufen/anzusehen.
Hab mir auch gerade mal seine Biografie angeschaut und er wuchs ja ab seiner Jugend in Großbritannien auf und machte schließlich auch für die BBC Dokumentarfilme. Da ist es dann eher überraschend, dass er wieder zu seinen eigentlichen Wurzeln zurückgefunden hat.

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8

Donnerstag, 22. November 2018, 15:01

So genau hatte ich das Biographische noch nicht verfolgt. Dann ist das mit Heimat ja wirklich nicht so eindeutig. Aber offenbar hat er das nicht abgelegt bzw. immer verbunden geblieben.
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9

Freitag, 23. November 2018, 09:02

Interessanterweise arbeitet er ja wieder mit dem 4:3-Format. Bei IDA ergab das ja auch mehr als Sinn. Die generelle Bildkomposition war ja auch darauf ausgelegt. Mal sehen, wie es sich hier rechtfertigt bzw. zeigt.

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10

Montag, 3. Dezember 2018, 18:02

Am Freitag gesehen und für sehr gut befunden. Einen Tag vorher hatte ich via Prime "The Death of Stalin" gesehen. Das passte irgendwie, obwohl total unterschiedlich, ganz gut zusammen. :D

Ich glaube, "Ida" ist mir noch einen Hauch lieber, da er fokussierter und geschlossener war; einfach ein perfekt konstruierter Film. Aber "Cold War" war dennoch großartig, in seiner Parallelität aus Politischem und Privatem sehr gelungen, ähnlich wie das Kernmotiv des sich verändernden Liedes wunderbar gelungen ist. Überhaupt die Musik. Ich spreche kein Polnisch und UTs können nur ein Stückweit helfen, aber meine Güte hat mich die Musik gepackt. Insbesondere im ersten Drittel. Die große Chorversion von "Dwa Serduszka" (Ojojoj) hat mir Tränen in die Augen getrieben.
"So it's sort of a glass half full, glass stops existing in time and space kind of deal."
- Janet

11

Dienstag, 4. Dezember 2018, 07:06

Danke für deine Eindrücke.:)
Das klingt doch vielversprechend. Mal sehen, ob ich den noch mitnehmen werde im Kino. Der Plan ist ja gerade wieder voll und diese Woche kommt ja mal wieder ein weiterer großer Schub...

Presko

Goodfella

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12

Dienstag, 4. Dezember 2018, 21:16

Am Freitag gesehen und für sehr gut befunden. Einen Tag vorher hatte ich via Prime "The Death of Stalin" gesehen. Das passte irgendwie, obwohl total unterschiedlich, ganz gut zusammen.



:ugly:
Denen es gut geht, ginge es besser, ginge es denen besser, denen es weniger gut geht. Was aber nicht geht, ohne dass es denen weniger gut geht, denen es gut geht. Darum geht aus denen nicht besser, denen es nicht gut geht. Und darum geht es auch denen nicht besser, denen es gut geht (freie Übersetzung nach Mani Matter).

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13

Dienstag, 4. Dezember 2018, 23:33

Na ja :ugly: das ist natürlich nicht ganz ernst gemeint, aber "The Death of Stalin" ist ja kein Jux. Und als die Musikgruppe aus "Cold War" plötzlich vor einem Stalin-Abbild singt, war es nicht gerade unnütz, erst gestern einen tieferen Einblick in diese Situation erhalten zu haben. :shrug:
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- Janet

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