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1

Mittwoch, 8. Mai 2019, 15:48

Atlas ~ Rainer Bock

Ist bereits letzte Woche gestartet und ich dachte der bekommt durch den Deutschen Filmpreis noch ein wenig einen Schub, aber er ging dort ja leer aus.
Rainer Bock, der sonst mehr Nebenrollen füllt, übernimmt hier die Hauptrolle eines Möbelpackers, der für einen zwielichtigen Chef arbeitet. Bei einer der Räumungen meint er auf seinen Sohn (der eigentlich immer gute Albert Schuch) zu treffen, den er vor Jahren im Stich gelassen hatte.

Regie: David Nawrath

Trailer

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Jemand Interesse an aktuellem deutschen Kino?

Primetime

Denkt bei Kartons an Gwyneth Paltrow

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2

Mittwoch, 8. Mai 2019, 20:44

Jemand Interesse an aktuellem deutschen Kino?
Immer doch! Bezeichnend nur, dass der Film hier in Hamburg nur noch im kleinen 3001 in der Schanze (und das zu teils unmöglichen Zeiten) zu sehen ist.

Bock scheint ja jetzt auf die alten Tage nochmal durchzustarten. Erst sein nicht unwichtiger Part in der vierten Staffel von Better Call Saul und jetzt die große Hauptrolle im kleinen Drama. Spielen kann der Mann zweifelsohne.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Primetime« (8. Mai 2019, 20:51)


3

Donnerstag, 9. Mai 2019, 13:08

Ohja und wie!

Er trägt diesen Film problemlos und hat dabei nicht einmal viel Dialog. Was er aber allein durch Mimik und Blicke transporiert ist grandios.
Ich frage mich nur, ob das Marketing des Films wirklich gut geplant war, denn mir scheint, dass das familiäre Geheimnis nun im Film viel länger zurückgehalten wird als man das erwarten würde, posauen es doch Trailer und kurze Synposisangaben sehr schnell heraus. Klar wird es glaub auch ohne Vorwissen im Film sehr einfach zu erraten und der Film zieht seine Stärken nicht aus diesem Rätsel, aber auffallend ist es schon.

Es ist auch angenehm, dass der Film so eine brodelnde Grundspannung hat, die sich auf den Zuschauer überträgt, man gleichzeitig aber auch deshalb sich nicht ganz sicher sein kann, was nun als Nächstes passiert. Denn natürlich ist es vordergründig ein Drama, mit zuweilen einfachen oder schon oft gesehenen Figuren, doch der Kern der Geschichte, die Vater-Sohn-Beziehung wird von zwei starken Schauspielern getragen und gelebt und sorgt dafür, dass es nie langweilig oder abiträr wird.

Empfehlung und schade, dass es für Rainer Bock nicht für den Deutschen Filmpreis gereicht hat, aber mit solch einer Leistung empfiehlt er sich in höherem Alter auch weiter für Hauptrollen und nicht nur Nebenrollen.

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4

Donnerstag, 9. Mai 2019, 22:08

Ohja und wie!

Er trägt diesen Film problemlos und hat dabei nicht einmal viel Dialog. Was er aber allein durch Mimik und Blicke transporiert ist grandios.
Ich frage mich nur, ob das Marketing des Films wirklich gut geplant war, denn mir scheint, dass das familiäre Geheimnis nun im Film viel länger zurückgehalten wird als man das erwarten würde, posauen es doch Trailer und kurze Synposisangaben sehr schnell heraus. Klar wird es glaub auch ohne Vorwissen im Film sehr einfach zu erraten und der Film zieht seine Stärken nicht aus diesem Rätsel, aber auffallend ist es schon.

Es ist auch angenehm, dass der Film so eine brodelnde Grundspannung hat, die sich auf den Zuschauer überträgt, man gleichzeitig aber auch deshalb sich nicht ganz sicher sein kann, was nun als Nächstes passiert. Denn natürlich ist es vordergründig ein Drama, mit zuweilen einfachen oder schon oft gesehenen Figuren, doch der Kern der Geschichte, die Vater-Sohn-Beziehung wird von zwei starken Schauspielern getragen und gelebt und sorgt dafür, dass es nie langweilig oder abiträr wird.

Empfehlung und schade, dass es für Rainer Bock nicht für den Deutschen Filmpreis gereicht hat, aber mit solch einer Leistung empfiehlt er sich in höherem Alter auch weiter für Hauptrollen und nicht nur Nebenrollen.
Klingt gut, vielleicht schaff ich es ja noch rein. Ich versuche ja immer dem Deutschen Film eine Chance zu geben, aber dann muss er auch irgendwo laufen.

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