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Jay

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321

Samstag, 11. März 2017, 04:36

Ich fands auch stutzig, wie profillos Boyd Holbrooks Figur bleibt. Wir erfahren nicht, was es mit seinen Prothesen oder denen seiner Crew auf sich hat, wieso er sagt Fan von Wolverine zu sein, oder was ihm persönlich daran liegt, X-23 und die anderen einzufangen. Er macht zwar einen soliden Henchman, aber eine persönlichere Note hätte seine Figur interessanter gestaltet. Er hätte ja nicht mal eine konkrete Verbindung zu Logan haben müssen - wobei es naheliegend gewesen wäre, dass ihm Logan die Hand genommen hat.

Was ich rückblickend nicht verstehe ist, wieso die Reavers

Spoiler Spoiler

dermaßen inkompetent agierten, bzgl Logan. Da sie mit X-23 ja einen eigenen Wolverine besitzen, hätten sie genau wissen müssen, was gegen ihn wirkt und was nicht. Dennoch wirken sie immer wieder überfordert und ineffizient.
"Jay lebt in uns und isst uns." - Woodstock / "Jay ist ohnehin der bessere Jesus" - shins
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Driver

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322

Sonntag, 12. März 2017, 02:16

So heute endlich gesehen und ich fand Ihn sehr gut aber hatte mehr erwartet. Der Film hat klar seine Schwachpunkte auch wenn er viel richtig macht.

Spoiler Spoiler


- Boyd war ja ziemlich verschenkt und kein richtiger Gegner
- Professor X stirbt einfach und dann wird das recht kurz und unspektakulär abgehandelt
- Der Wolverine Klon war auch irgendwie ein billiger Gegner, da kein eigenständiger Bösewicht
- Der böse Dr. der die Xmen gejagt hat war irgendwie auch verschenkt und hatte selbst Wolverine nichts entgegenzusetzen.
- Die Beziehung zu seiner "Tochter" schwenkte plötzlich von "sich nicht mögen" auf "Liebe" um.(Weint am Grab)Das ging mir doch zu schnell, weil Sie erst sehr spät für Ihn etwas empfunden hat.
- Die Beziehung zwischen Professor X und Logan war schon arg unterkühlt die ganze Zeit. Das musste evtl. so sein aber das Sie nach all den Jahren doch so distanziert von einander waren.
- Das Ende war für mich irgendwie unbefriedigend. Wolverine tot und fertig. Kein schöner Abschlussdialog/weise letzte Worte von Logan über die Xmen (so wie Professor X früher) als Epilog. Kein Ausblick auf die Zukunft der letzten jungen Xmen. Bzw. ein schöner Epilog. Zack war einfach fertig, schade.

Insgesamt aber ein guter Abschluss des Wolverine und ein wie immer bärenstarker Hugh Jackman :top:


7,5 von 10 Scharfen Krallen

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Jay

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Sonntag, 12. März 2017, 12:44

Selten so ein Massaker in einem Comicfilm gesehen. Aber es scheint, als habe Fox so langsam den Bogen raus (das sage ich als jemand, der Deadpool für maßlos überschätzt hält)...

BG Kritik: Logan (Joel)


Was ich dazu noch sagen wollte:

SNIKT!
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McKenzie

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Sonntag, 12. März 2017, 16:16

Ich bin zufrieden. Logan ist nun wohl in gewisser Weise der Film, den Mangold eigentlich schon mit The Wolverine machen wollte. Ein frischer Wind im Superheldengenre der dringend nötig war, auch wenn oder grade weil dieser frische Wind bewusst alt und abgefuckt daherkommt.

Logan zeigt uns Charaktere die wir seit 17 Jahren begleitet haben am absoluten Tiefpunkt. Das R-Rating dient nicht der aufgesetzten Gewaltdarstellung, diese Story, dieses Konzept wäre anders kaum durchführbar. Mangold zieht seine Idee konsequent durch, angefangen beim schlichten Titel Logan (anstelle von Wolverine 3 oder ähnlichem). Logan braut sein eigenes Süppchen und ist im Grunde "nur" ein Roadmovie mit berühmten Charakteren, aber diese sind nicht bloß hineingesetzt weil man eben kann, man befasst sich hier wirklich mit ihnen, es werden neue Blickwinkel auf ihre Mutantenkräfte eröffnet, interessante Fragen gestellt. Wie geht es Wolverine, wenn seine Hände anfangen zu eitern, nachdem er seine Krallen verwendet hat? Was macht man mit einem der mächtigsten Telepathen, wenn er altersdement wird?

Man könnte Logan vorwerfen, ein Fall von "having its cake and eating it too" zu sein - Worauf ich nur sagen kann, ja, das ist der Fall. Und es funktioniert ausgezeichnet. Das ist mitnichten ein random Roadmovie in dem Wolverine eben vorkommt, weil er coole Krallen hat. Mangold hat die altbekannten Charaktere genommen und ihnen ihr Umfeld weggenommen, sie auf ihr rohes Minimum reduziert und gehandicapped, und sich mit ihnen damit im Grunde intensiver beschäftigt als so mancher X-Men - Film davor.

Die Story ist dabei verhältnismäßig generisch, wichtiger ist hier die Umsetzung. Und diese ist intensiv. In keinem der anderen Filme hat man so deutlich mitgefühlt, beinahe physisch die Anstrengungen und Leiden gespürt wie hier (und eine Make Up - Oscarnominierung wäre hier sehr denkbar). Als Zuseher werden wir unvorbereitet in diese trostlose Situation entlassen, zur Backstory gibt es nur über den Film verteilt bruchstückhafte Aufklärung, weil es im Grunde egal ist - Die Protagonisten sind in dieser bemitleidenswerten Lage, wie es dazu kam ist bereits Vergangenheit und nicht mehr wirklich im Detail relevant. Es werden selten Infos über lange Expositionsdialoge an den Zuseher gebracht, teils ist hier durchaus etwas Aufmerksamkeit vom Rezipienten gefordert. All die anderen Mutanten aus den bisherigen Filmen? Keiner wird namentlich erwähnt, wenn ich mich richtig entsinne. Das mag Fans von kanonischen Comicfilmreihen sauer aufstoßen (die dürften mit der X-Men Reihe ja eh seit jeher Magengeschwüre haben, aber das hier ist halt nochmal ein anderer Level), ist aber nur konsequent für diesen Film.

Als Roadmovie funktioniert Logan wunderbar. Logan, Xavier und Laura (die Kleine spielt übrigens toll) haben eine grantig-herzige Dynamik, die von Vaterfiguren (Charles für Logan, Logan für Laura) geprägt ist und die auch immer wieder Humor aufblitzen lässt. Dieser kommt allerdings tatsächlich von den Charakteren bzw. ihrer Konstellation und der Situationen in denen sie sich befinden, wenn man mal lacht ist es verdient und passend. Keine coolen 08/15-Sprüche die man jedem der Charaktere in den Mund legen könnte, weil alle 24/7 witty und schlagfertig sind.


Logan ist vielleicht kein zufriedenstellender X-Men - Film, aber ein hervorragender Wolverine-Film. Man muss Fox wirklich für die Eier danken, Mangold diesmal richtig machen zu lassen. Wir haben hier in erster Linie einen Film, erst in zweiter einen Superheldenfilm. Für mich ist das eine extrem angenehme Entwicklung, nach all den immer generischer werdenden Superheldenfilmen in letzter Zeit.

Einziger Negativpunkt war für mich

Spoiler Spoiler

Clone Logan. Ich fang mit Evil Clones in Filmen generell nichts an, das war hier dann also schon ein gewisser Dämpfer für mich. Symbolismus hin oder her. Allerdings wurde er relativ ordentlich umgesetzt, so dass ich es letzten Endes hinnehmen konnte.
Dieses Element brachte den Film im letzten Drittel dann doch auf etwas gewohntere Comicfilm-Pfade, das hätte es meiner Meinung nach nicht gebraucht.


Wäre das im Spoiler angesprochene Meh nicht, würde ich wohl locker 8,5 Punkte geben, aber so erstmal

8/10 Random Tits weil wir R-Rated sind und es können (Ja die Szene war die einzige die augenzwinkernd das Rating plump ausnutzte, aber ich beschwer mich da jetzt auch nicht :D )


Das Abspann-Lied war übrigens genau das richtige, und ich hatte fix mit sowas gerechnet.

Spoiler Spoiler

Hurt wäre zu sehr Klischee gewesen und hätte den Film auf einer zu negativen Note enden lassen. Für den Trailer passte es, weil wir die Reise da noch vor uns hatten und Logan an seinem Tiefpunkt vorgestellt wird. Am Ende des Films erfährt er mit seinem Tod aber eine Art Erlösung, da ist das etwas lockerere The Man Comes Around viel stimmiger.
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Constance

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Sonntag, 12. März 2017, 16:51

Stimme dir in den meisten Teilen zu, McKenzie. Was ich mir trotzdem gewünscht hätte: Mehr Expositionen. Ich bin Fan von eingestreuter Nostalgie. Kleine Winker, wie es zu einer gewissen Situation gekommen ist. Natürlich benötigt der Film das nicht, um als solcher so gut zu funktionieren, dennoch würde es den Film auch nicht verschlechtern, wenn man über einen kleinen Dialog, Zeitungsartikel, Poster etc. in der Umgebung einen Verlauf generiert.
Leite mich.

Driver

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Montag, 13. März 2017, 02:04

Was man dem Film wirklich als großen Pluspunkt anrechnen muss ist die Tatsache das er kompromisslos hart und dreckig ist. Wie viele bunte glattgebügelte Hochglanzsuperheldenfilme musste man bisher ertragen bis endlich so eine harte Gangart in diesem Genre mal erfolgreich etabliert werden konnte?

Allein dafür schon ein würdiger Abschluss. Deadpool hats zwar vorgemacht aber so konsequent dreckig und düster hat es nur Logan hinbekommen.

Genau so wünsche ich mir einen Max Payne Film! Minimalistisch, düster, hart und so wenig Hochglanzeffekte wie möglich. So schwer kann das doch nicht sein.

Ach da fällt mir gerade ein das nicht alles stimmt was ich hier schreibe. Blade war damals schon hart und düster aber bezogen auf die herkömmlichen Superheldenfilme so ist Logan wirklich einer der Vorreiter des brutalen sowie erfolgreichen Superheldenfilms.

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Butch

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Montag, 13. März 2017, 12:26

Auch am Wochenende gesichtet und kann mich den vielen Positiven Stimmen nur anschließen, Hugh Jackmans letzter Wolverin auftritt ist auch sein bester. Sehr brutal, ernst und dreckig ist Logan und fühlt sich ganz anders an als alle vorherigen X-Men und Wolverin filme, dieser Mix aus Road-Movie, Charakterdrama und Terminator 2 funktioniert auch allein stehend ohne kentnisse der anderen Filme ausgezeichnet, eine kleine Genre Perle, die man sich nicht entgehen lassen sollte.

7/5-8/10

Joker1986

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Montag, 13. März 2017, 15:40

Gestern ebenfalls gesehen und kann mich dem positiven Tenor nur anschließen.

Hat mir sehr gut gefallen, auch dass der Film ruhiger war und kein Effektspektakel wie BvS bekommt dem Film. Hier und da hätte ich mir zwar gerne mehr Hintergrund-Infos gewünscht, aber ich bin da auch jemand der so viel wissen will, wie geht.
Es schadet dem Film aber nicht, dass das meiste nur angedeutet wird.
Für mich hatte der Film auch keine wirklichen Lacher drin.

Spoiler Spoiler

Also Logan nach der Beerdigung von Xavier auf das Auto einschlägt, gab es bei uns im Kino den einen oder anderen Lacher, was sich für mich aber nicht erschlossen hat, da ich in dem Moment die Verzweiflung und Wut von Logan mitfühlen konnte und es für mich ein sehr emotionaler Moment im Film war.
Gefallen hat mir auch das Abendessen im Farmhaus, das noch ein letztes Mal die innige Beziehung zwischen Charles und Logan angedeutet hat und noch ein wenig Herz in den Film gebracht hat.


Schöner, dreckiger, harter Film, der den Charakteren keinen spektakulären Abgang bietet (spektakulär im Sinne von heldenhafter Tod beim retten der Welt) sondern einen ruhigen, würdigen Abschied.

Kein Film den man zwei mal innerhalb von drei Wochen schauen wird, aber im Abstand von ein paar Jahren kann man sich den definitiv immer wieder anschauen.

Woodstock

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329

Montag, 13. März 2017, 15:42

Ich glaube, wenn ich noch einen BvS Vergleich lese, kotze ich in Strahlen. :wand:
Und ja, als ich diesen Beitrag geschrieben habe war ich vollkommen nackt.

¯\_(ツ)_/¯

Joker1986

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Montag, 13. März 2017, 15:52

Was soll ich sagen, das ist halt DER Film, der zeigt wie man es nicht macht :D

Nein, im Ernst, der Vergleich war völlig neutral. BvS ist ja die große Materialschlacht. Da passt das ja irgendwie. Bei Logan wäre es deplaziert gewesen.
Ich hätte hier auch einen Avengers Film oder die Raumschlacht aus Guardians nehmen können. Aber ich finde die Schlacht mit WW, Bats und Supes gegen Doomsday ist so ziemlich die überladenste finale Schlacht der letzten Jahre.

McKenzie

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Montag, 13. März 2017, 16:04

BvS ist offensichtlich der ideale Vergleich für alles und jeden, das merkt man hier im Forum doch deutlich. Boyhood? Hatte auf jeden Fall bessere Frühstücksszenen als BvS. Hitler? Joa, evil, aber immerhin hat er Doomsday nicht verkackt.

Im Vergleich zu dem was bei Age Of Ultron am Ende punkto Materialschlacht abging, war BvS aber tatsächlich der reinste Boybood :whistling:


Aber im Ernst, es wird langsam anstrengend (nicht an dich speziell gerichtet, Joker, sondern die Lage hier seit Monaten, zuletzt siehe Kong-Thread). Kann man auch mal für sich sagen dass einem BvS/Suicide Squad nicht gefallen hat und das damit ruhen lassen? Waren definitiv nicht die besten Filme der Welt, aber es kommen so viele Gurken jedes Jahr raus, sei ma mal ehrlich. Empfehlung meinerseits zum Thema.
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Montag, 13. März 2017, 16:08

Nicht mehr lange dann haben wir den neuen Vergleichsmeister parat - Justice League :whistling: :ugly:

(ich hab ja tatsächlich noch Hoffnungen dass der gut wird :ugly: )
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Joker1986

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Montag, 13. März 2017, 16:51

Ich nehme das nicht persönlich.
Aber ich verstehe auch nicht, warum man diesen Film nicht zum Vergleich herziehen sollte?
Ich für mich will den Film ja nicht grundsätzlich schlecht machen und ich finde die Extended Version sogar ganz brauchbar.
Aber BvS ist halt ein Film, der so viel hätte besser sein können (ähnlich wie Prometheus) und somit gut als Vergleich passt, was Filme gut machen und was man hätte besser machen können.

Naja sei's drum. Logan war ein guter Film der auch mal wieder ein Beispiel aus der Riege "weniger ist mehr" ist.

McKenzie

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Montag, 13. März 2017, 17:26

Materialschlachten haben sie doch alle. Ich verstehe den Sinn hier (und bei Kong) halt nicht wirklich. BvS ist ein ganz anderes Genre als Logan, verfolgt andere Ziele. Klar kann ich z.B. auch Deadpool mit Watchmen vergleichen und positiv anmerken, dass bei ersterem nicht etliche Millionenstädte gesprengt wurden, aber nachdem Deadpool ein augenzwinkernder eher kleiner Spaßfilm ist, in dem der Protagonist nur seine perönliche Vendetta ausleben will, ist sowas da auch nicht zu erwarten und macht den Vergleich ziemlich redundant. Logan ist in erster Linie als intimes, nachdenkliches Roadmovie konzeptioniert, BvS als Sommerblockbuster-Superheldenbrawl das in ein noch größeres Superheldenbrawl münden soll.

Wenn es nur darum geht einen random Film zu nehmen der vieles besser hätte machen können, könnte man eigentlich eh für jeden Fall Birdemic als Worst Case - Vergleich hernehmen.
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Driver

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Montag, 13. März 2017, 17:37

Der Film ist ja im Prinzip mehr ein Roadmovie als ein Superheldenfilm. Es tut eben einfach mal gut größtenteils einen recht bodenständigen Superheldenfilm zu sehen anstatt der großen Materialschlachten wie in BvS. Ich finde das ist neutral eine absolut verständliche Sichtweise.

Natürlich sind es grundverschiedene Filme aber jeder hat ja eine andere persönliche Empfindung. Mir gehen mittlerweile diese großangelegten Effektmonster einfach nur nur noch auf den Geist, weil meist das persönliche einfach fehlt. Hauptsache größer und weiter nur bleibt da meist der Kern der Sache nämlich eine gute Story sowie gut geschriebene Charaktere auf der Strecke.

Wenn man aber fair ist muss man auch klar sagen das Logan massiv von The Last of Us abgekupfert hat. Sogar einige Kameraeinstellungen sind ähnlich. Macht aber nichts. Lieber gut geklaut als schlecht selbst gemacht.

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Montag, 13. März 2017, 18:12

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Dienstag, 14. März 2017, 09:11

BvS ist ein ganz anderes Genre als Logan

Naja, der fertige Film ja, aber beides sind Superhelden-Filme.

Logan ist in erster Linie als intimes, nachdenkliches Roadmovie konzeptioniert, BvS als Sommerblockbuster-Superheldenbrawl

Das ist auch das was ich damit eigentlich sagen wollte. Ich vergleiche ja hier nicht Materialschlachten in beiden Filmen. Geht ja auch schon nicht, gerade weil Logan keine hat. Mir ging es eben darum, dass aus dem Film ein unspektakulärerer Film als ein BvS ist, wie ich weiter oben schon geschrieben habe, eben WEIL Logan keine Materialschlacht à la BvS geworden ist. Man hätte einen Abschlussfilm mit Wolverine auch ohne Probleme zu einem Effektmonster machen können.
Wolverine hätte gegen Apocalypse in einer epischen Schlacht um das Schicksal des Universums kämpfen können, bei dem Städte und Planeten zu Bruch gehen und er sich am Ende heldenvoll opfert indem er sich im Kampf mit Apocalypse in die Sonne stürzt.
Aber nein, Logan kämpft hauptsächlich gegen sein alter und ein paar Militärs im Wald oder in der Wüste.

Hat mir sehr gut gefallen, auch dass der Film ruhiger war und kein Effektspektakel wie BvS bekommt dem Film.

sagt doch eindeutig, dass es gut ist, dass der Film anders konzipiert ist und macht mit keiner Silbe BvS schlecht. BvS ist nur ein guter Vergleich, wie du schon selber schreibst für einen Film, der als Sommerblockbuster-Superheldenbrawl konzipiert wurde.
Gut ist, dass das nicht bei Logan gemacht wurde. Mehr habe ich nicht geschrieben und was andere da reininterpretieren, dafür kann ich nichts.

Natürlich sind es grundverschiedene Filme aber jeder hat ja eine andere persönliche Empfindung. Mir gehen mittlerweile diese großangelegten Effektmonster einfach nur nur noch auf den Geist, weil meist das persönliche einfach fehlt.

Zumindest bei einem Film, der einen tollen Charakter wie Jackmans Wolverine so würdevoll abschließt.
Ich mag auch die Effektmonster und Materialschlachten, aber hier bin ich froh, dass aus dem Film das wurde was er geworden ist.

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Dienstag, 14. März 2017, 23:24

Ja man könnte meinen Sie hätten den Regler für die persönliche Komponente hochgedreht und den für die Effekte runter.

Sie haben sich auf das Wesentliche der Figur beschränkt und größtenteils den Rest außer Acht gelassen. Wolverine ist ein alter, verbrauchter und verbitterter Mutant der eben die Erlösung sucht. Und genauso ist der Film. Er will nicht mehr sein. Nein es reduziert sich sogar fast ausschließlich darauf.

Genau deswegen ist der Film auch der beste der Wolverine Reihe, weil er mit seinen Figuren ehrlich umgeht und Sie nicht sinnlos in Effektfeuerwerken verbraucht.

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Mittwoch, 15. März 2017, 00:23

Für mich ist Transformer der CGI Overkill. Warum nimmt den niemand? Ach, das ist kein Superheldenfilm, bzw. ne Kinderserie und kein Comicfilm. Den kann man nicht nehmen. :>
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Mittwoch, 15. März 2017, 07:28

Aber ist dann nicht eigentlich The Jungle Book (2016) der CGI Overkill? :check:
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