BG Podcast: Zeiten ändern dich - Echtzeitversuche in Filmen und Serien

Joel.Barish

dank AF
Teammitglied


Wir haben doch keine Zeit! Erst gestern verlief das Kultkino mit "Highlander" und @Shins und @Joel.Barish haben noch "Es kann nur einen Geben" Erinnerungen, Ohrwürmer und - komischerweise - GTA-Nostalgie im Kopf, ehe es über Kraken und schaurige Anwesen zum Hauptteil (ab ca. 00:43:00) geht. Wir besprechen Filme und mindestens eine Serie, die ihre Geschichten in Echtzeit erzählen, bei denen die erlebte Zeit des Zuschauers identisch ist mit der realen Zeit der Figuren. Es geht um Thriller, die auf beschränktem Raum spielen, One-Shot Filme wie "1917" und "Victoria", aber auch dramatischere und experimentellere Filmzeit-Versuche. Und wer das "Zeit-Wortspiel" Trinkspiel spielt und sich für jedes dumme Wortspiel einen Hochprozentigen genehmigt, sollte schon einmal den Krankenwagen benachrichtigen.

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Wie geht es euch damit? Reißt so eine Herangehensweise heraus? Macht es das Geschehen intensiver, die Figuren lebendiger? Wo gelingt dies, wo gelingt es nicht? Habt ihr noch einen interessanten Film-Fall, den wir nicht besprochen haben?
 

TheRealNeo

Well-Known Member
Teammitglied
Ich finde ja auch die fünfte (?) Folge von THE HAUNTING OF HILL HOUSE dahingehend ganz spannend. Denn zumindest mir ging es so, dass ich gar nicht direkt die Plansequenz - es sind ja insgesamt mehrere - erst bemerkt habe. Wobei ich nicht mehr weiß, was quasi mit meiner Aufmerksamkeit passiert ist, als es soweit war. Ist es denn bei einem Film wie 1917 oder VICTORIA überhaupt möglich, wenn man es schon vorher weiß, nicht darauf zu achten? Werde ich dann überhaupt mehr in das Geschehen reingezogen, wenn ich eigentlich die ganze Zeit darauf achte, dass hier ja nicht geschnitten wird und ich deswegen diesen Sog auch irgendwie verhindere?
Geht es da jemandem ähnlich?
Verpufft der Effekt, weil man so sehr auf ihn aufmerksam gemacht wird bzw. eben nicht, aber man Hinweise sucht?
 
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