Eure Lese-Highlights 2018

Tyler Durden

Weltraumaffe
Teammitglied
Welche Bücher und AutorInnen haben euch in diesem Jahr am meisten gefallen?
Die Reihenfolgen in meinen Listen sind zufällig und ohne Bedeutung. Viele Sachen sind einfach zu unterschiedlich, um sie miteinander vergleichen zu können.

Lautreamont - Die Gesänge des Maldoror (brillanter Vorläufer des Surrealismus aus dem 19. Jahrhundert)
Jim Thompson - Südlich vom Himmel, In die finstere Nacht, Fürchte den Donner (toll geschriebener Südstaaten-Noir)
Elfriede Jelinek - Lust, Die Liebhaberinnen, Bambiland/Babel (genial geschriebene verbitterte Satiren)
John Niven - Das Gebot der Rache (Noir-Thriller)
Vladimir Sorokin - Die Herzen der Vier, Marinas dreißigste Liebe, Das weiße Quadrat, Norma, Roman (russische surreale Satire)
Emmanuel Carrere - Der Schnurrbart (französischer Surrealismus)
Joe R. Lansdale - Das abenteuerliche Leben des Deadwodd Dick, Schlechtes Chili (Südstaaten-Western und viertes Buch über Hap & Leonard)
Adam Nevill - Im tiefen Wald, Der letzte Tag, House of Small Shadows (relativ anspruchsvoller Horror und das Letztere ein genialer Puppenhorror-Roman, den es leider noch nicht auf deutsch gibt)
Ryu Murakami - Coin Locker Babys, In der Misosuppe, 69 (japanisches Zeugs)
Gustav Meyrink - Der Engel vom westlichen Fenster (Mystery-Horrorroman vom österreichischen Golem-Autor)
Allen Eskens - Das Leben, das wir begraben (sehr gut geschriebener Kriminalroman)
Robert Aickman - Glockengeläut, Schlaflos (feinste Weird Fiction)
Greg F. Gifune - Judas Goat/Midnight Solitaire (atmosphärische Mystery-Kurzromane)
Roland Topor - Der Mieter (französischer Surrealismus/Gesellschaftssatire)

Von den Sachbüchern mochte ich besonders "Die Gesellschaft des Spektakels" von Guy Debord.


Was sind eure Favoriten?
 

delta

Ghost in the Wire
Das ist bei mir dieses Jahr echt einfach - nicht weil ich wenig gelesen habe, sondern weil mich einfach eine Buchreihe komplett aus den Socken gehauen hat: Kim Stanley Robinsons Marstrilogie.

Sachbuch ist schwerer - da ist mein Stapel der ungelesenen Kandidaten noch zu gross... Der No Stach Press Sale war verheerend :ugly:
 

Jay

hauptsache bereits gesehen
Teammitglied
Ich mochte dies Jahr besonders

Philip Reeve - Mortal Engines
HG Wells - Krieg der Welten
Douglas Adams - Per Anhalter durch die Galaxis
Stephen King - Der Fluch
Stephen King - Dolores
und natürlich Tylers Die große Illusion

Als Sachbücher:

Neil Gaiman - Nordische Mythen und Sagen
Fania Fenelon - Das Mädchenorchester von Auschwitz
Cristina Mustea - Carl Laemmle: Der Mann der Hollywood erfand
Paul Duncan - Horror Cinema - ein dickes, top bebildertes Buch über alles Horror
 

Bambi

hat verrückte Rehkitzideen
Hab mal grade meine Buchliste 2018 durchgestöbert.
Hab 2 Neuentdeckungen
Piper Rayne ( Bereich CL)
Max Manning ( Bereich Krimi/Thriller)
Gesetzt und nicht enttäuscht haben mich die neuen Bücher von

Gregg Hurwitz ( Die Rache des Orphan) sowie Chris Carter - Blutrausch -Er muss töten( immer noch NICHT der Chris Carter von Akte X, für die Namensgleichheit kann ich nichts)
Etwas enttäuscht hat mich der Folgeband von

Daniel Cole ( Hangman) sowie Ethan Cross ( Ich bin der Zorn)
In Bereich Dytopie hab ich eh "nur" 2 Bücher gelesen und da hat auch mir Tylers Buch besser gefallen als das von Ursula Poznanski.
 

Member_2.0

Active Member
Ich habe leider nicht so viele gelesen dies Jahr, wie ich gern wollte.
Neuer Job, Umzug etc und schon kommt man kaum dazu.
Einige tolle Sachen waren aber dabei.

Vor allem die Vagant-Trilogie hat es mir angetan, bzw die ersten beiden Bände (Teil 3 steht noch aus)
Da wurde (endlich mal) eine ganz neue Welt erschaffen, die vor allem im 2 Band richtig interessant wird.


Zu erwähnen auf jeden Fall noch:

The wolfs road von Beth Lewis
Leviathan erwacht von James Corey
Starfire imperium von Spencer Ellsworth
 

brawl 56

Verflucht guter Hut!
Ich habe vergangenes Jahr die Dunkle Turm Reihe beendet und die Hexer Saga angefangen zu lesen. Das wären damit auch meine beiden Highlights. :ugly:

Wobei ich von Sapkowskis Schreibstil wahnsinnig angetan bin. Der Mann schafft es mit wenigen Worten soviel zu beschreiben. Immer sehr knapp, aber nie zu wenig und vorallem nicht ausufernd. Dazu kommen immer sehr gelungene Pointen, deren Vorbereitungen man überhaupt nicht auf dem Schirm hatte.

Das hat mich allgemein ziemlich positiv überrascht, nicht nur im Bezug auf 2018 :biggrin:
 
Oben