Hatte heute spontan Lust drauf, bin rein und musste mich einige Mal echt zusammenreissen, um nicht zu lachen, so dumm war das teilweise.
Ich fand ihn gar nicht gut. Die Story ist kaum also zu bezeichnen. Von anfang haben die beiden Geschwister ihre Visionen / Träume, wo Hinweise auftauchen, denen sie nachgehen. Es ist eigentlich eher so ein Flickwerk von Szenen als eine richtige Geschichte. Ganz stimmungsvolle Traumsequenzen abwechselnd mit Szenen in der Realität. Leider fand ich die Schauspieler:innen nicht besonders gut. Vor allem der Darsteller von Fynn ging mir richtig auf die Nerven. Ethan Hawke holt einiges raus, mehr oder weniger vor allem mit seiner Stimme. Die Nebenfiguren sind absolute Stangenware. Bis auf den einen Schulfreund kriegen die kaum irgendwelche Screentime um irgendwie so etwas Charakter zu entwickeln. Die Dialoge teilweise grausig und unpassend, ebenso das Verhalten. Alle nehmen das Geschehen irgendwie sofort als Gegeben hin. Vieles wiederholt sich auch ständig. Es liegt an der Inszenierung. Die ist gut. In den ersten 30 Minuten sogar sehr gut, da baut der Film teilweise sogar eine richtig unangenehme Psychoatmosphäre auf. Gegen Ende versucht der Film dann auch noch Art grösseres Familiendrama aufzumachen und bringt noch einen doofen Twist ins Spiel. Ne, wirklich, gehört eher in die Sparte filmischer Unfall.