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Presko

Goodfella

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Dienstag, 27. Mai 2014, 12:19

sobald man Wörter wie Ausländer/Einwanderung/Verbrechen/Integration in einer politischen Diskussion nutzt, klingeln sofort bei vielen die Alarmglocken und alles ist sofort rechte, braune und populistische Suppe.


Wir Deutschen sind einfach dieses 0815 nichts aussagende Merkel-Politiker Gesülze gewohnt. Sobald man hier mal unbequeme Themen etwas drastischer anspricht, anstatt immer nur drum herum zu drucksen ist ein Großteil der Bevölkerung sofort schockiert und entsetzt. Dann wird sofort immer angeprangert, dass man nur verallgemeinern würde und alle Ausländer über einen Kamm ziehen und diese Problemgruppe ja nur eine Randerscheinung wäre, weswegen man nichts groß ändern braucht.


Merkst Du was, wenn Du die beiden Abschnitt liest? Du machst genau das, was Du anderen vorwirfst. Wenn jemand nicht Deiner Meinung ist, oder differenziert, ist halt am "immer nur drum herum drucksen", wie du es nennst und jemand der nicht damit umgehen kann, wenn einer wie Du "Themen etwas drastischer anspricht..."

"Wenn ich auf der Homepage unserer Lokalen Zeitung gehe und die Verbrechensmeldungen durchlese, lese ich fast immer dasselbe Täterprofil "südländisches Aussehen", "kurze schwarze gegeelte Haare", wenn ich Aufläufe vorm Gericht von den bekannten Rockerbanden sehe, sehe ich kaum noch Deutsche sondern Ausländer. Die größten Problembezirke jeder Stadt sind die, in denen fast ausschließlich Ausländer leben." Und natürlich ist das verallgemeinernd. Nur, weil Du den Eindruck hast, ist es halt nicht unbedingt wahr. Dass schlechtintegrierte Personen aus dem Ausland, die keine Stelle finden, tendenziell eher kriminell werden ist logisch. Genauso, wie Deutsche oder Schweizer, welche in der Gesellschaft keine Lebensbasis finden tendenziell eher kriminell werden. Wobei es natürlich auch eine Kriminalität des Wohlstands gibt und nur ist wird diese häufig weniger verfolgt oder angeprangert (Steuerflucht ist derzeit eine Ausnahme). Die Frage ist doch auch gar nicht unbedingt, ob es diese Probleme gibt, sondern, worin man mögliche Lösungswege sieht. Ich gebe Dir aber durchaus recht, dass keine Partei die Probleme richtig benennen will. Denn auch 'rechte Parteien', damit meine ich jetzt Parteien, welche die Migration restriktiver handhaben wollen, tun so, als hätten sie ein Lösungsrezept, welches aber das Problem nur schlimmer machen wird.
Migration bekämpfst Du nie und nimmer erfolgreich, indem Du einfach die Grenzen, so gut es geht, dicht machst. Wenn Du etwas gegen diese machen willst, musst Du Dich dafür einsetzen, dass das Wohlstandsgefälle abnimmt und die Menschen nicht um jeden Preis in die wohlhabende Welt kommen wollen. Und zu diesem Wohlstandsgefälle tragen wir über vielerlei Faktoren bei und profitieren davon. Wenn ein Mensch im seinem Heimatland keine Zukunftsperspektive hat, wird er aufbrechen und in andere Länder migrieren. Im Übrigen sind die Migrationsprobleme, die wir hier in Europa haben, ein Witz im Vergleich zur Migration, die sich in Afrika oder dem Nahen Osten selbst abspielt. Eine nationale Politik, die vor allem auf Abschirmung gegenüber Migrantinnen setzt, ist eine Politik, welche ins Verderben führt, da der Migrationsdruck nur immer weiter zunehmen wird und durch die Bekämpfung der Migration wird das Konfliktpotenzial zwischen den Nord und Süd ebenfalls ansteigen.
Denen es gut geht, ginge es besser, ginge es denen besser, denen es weniger gut geht. Was aber nicht geht, ohne dass es denen weniger gut geht, denen es gut geht. Darum geht aus denen nicht besser, denen es nicht gut geht. Und darum geht es auch denen nicht besser, denen es gut geht (freie Übersetzung nach Mani Matter).

Envincar

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Dienstag, 27. Mai 2014, 12:38

Das mit dem drum herum gedruckse hat sich vor allem auf die Politiker bezogen, die ständig inhaltlosen Kommentare von sich geben um nicht am nächsten Tag Schlagzeile der Bild zu sein oder für irgendwas angeprangert zu werden.

Was meinen persönlichen Eindruck angeht, finden sich sicherlich noch unzählige andere die mich bestätigen und sicherlich schon genug Leute um das Thema ein großes Problem nennen zu können und nicht nur noch eine Randerscheinung. Zudem verallgemeiner ich nicht wirklich. Ich sage nicht, dass der Dönerbudenbesitzer ein potenzieller Krimineller ist nur weil er Ausländer ist. Ich sage nicht, dass der muslimische Arzt abgeschoben werden muss. Ich rede von Kriminellen, wo es fakt ist, dass sie es sind. Ich rede speziell von denen, die nicht bereit sind sich zu integrieren...und damit meine ich in keinem einzigen Satz ALLE.

Wie gesagt...wie Migration wunderbar behandelt werden kann zeigt Australien und nach deiner Ansicht nach ist Australien nun auch rechts, weil sie nicht jeden reinlassen? Restriktive Handhabung der Einwanderung wäre möglicherweise ein Lösungsweg den du vermisst. Es macht doch keinen Sinn, immer mehr Immigranten hier rein zu holen, wenn man nicht mal die eigene Arbeitslosigkeit und Probleme in den Griff bekommt. Wir haben jetzt schon steigende Altersarmut und wenn ich das neue Rentenpaket sehe, wird sich das nochmal schön verschlimmern. Wieso dann also immer mehr Leute reinholen, die dann unser Sozialsystem immer weiter belasten? Meist wird hier dann mit Fachkräftemangel argumentiert...ganz ehrlich der Fachkräftemangel ist die größte Lüge der Wirtschaft.

Die AfD nennt zumindest mal Möglichkeiten wie man etwas mal anders machen kann. Ob das dann im Endeffekt auch klappt steht in den Sternen.

McFlamel

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Dienstag, 27. Mai 2014, 12:39

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Joker1986

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Dienstag, 27. Mai 2014, 12:46

Ich rede von Kriminellen, wo es fakt ist, dass sie es sind.


da stimme ich dir allerdings zu. Siehe Fall Mehmet. Wurde abgeschoben, da heult er rum, will wieder rein und kaum 2 Wochen in Deutschland dreht er das nächste Ding. Sorry, aber das geht gar nicht. Und am Ende ist Deutschland schuld, weil der arme kleine ja nie eine Chance bekommen hat. Es ist da wirklich ein auch bisschen das wollen dabei und die deutsche Sprache ist einfach ein grundsätzlicher Faktor.

Ich finde das selber ja schlimm in einem Land zu sein, wo ich die Sprache nicht kann. Ich versuche nur Urlaub in Ländern zu machen in denen ich die Sprache kann, bzw. dann mit Kumpels die die Sprache können bzw deren Eltern da herkommen. Meine Freundin eskaliert da zwar immer, weil Sie mit mir nur in Englisch oder deutschsprachige Länder kann, aber zum Glück hat Sie spanisch und französisch studiert xD

wenn man nicht mal die eigene Arbeitslosigkeit und Probleme in den Griff bekommt


Aber da ist halt leider das Problem, dass einige deutsche sich für viele Jobs zu fein sind. Da ist es dann wieder okay, wenn der Ali oder der Giovanni den Job macht :nedu:

Tyler Durden

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Dienstag, 27. Mai 2014, 12:47

@Envincar: Zum einen wird in den Nachrichtenmeldungen nur dann die Nationalität/Herkunft von Tätern erwähnt, wenn sie nicht deutsch sind. Deshalb liest man nie "Ein Passant von Deutschen zusammengeschlagen" oder Ähnliches. Zum anderen entsteht durch solche Meldungen auch ein falsches Bild und lässt die Menschen daraus die falschen Schlüsse ziehen. Über gut integrierte Ausländer wird z.B. nie berichtet, weil es ja kein Skandal wäre und kaum Aufmerksamkeit erregen würde.
Das ist so, als würde jemand sagen: "Hmm, also wenn es um Kinderschänder geht, sind es doch meistens weiße Typen, also tendieren Weiße generell zu Pädophilie".
Diese Art von "Logik" ist einfach Unsinn. Selbst wenn die meisten Verbrecher in Deutschland Ausländer sein sollten, würde es imme rnoch nicht beweisen, dass die meisten Ausländer Verbrecher sind.

EDIT: Das mit der Integration sehe ich aber größtenteils wie du. Wer hierher kommt, muss sich auch anpassen. Niemand wirft dir Nazitum vor, wenn du diejenigen kritisierst, die sich nicht integrieren wollen. Nur wenn jemand pauschalisiert und alle Ausländer in einen Topf wirft, wird ihm Ausländerfeindlichkeit vorgeworfen - völlig zu recht.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Tyler Durden« (27. Mai 2014, 12:54)


Presko

Goodfella

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Dienstag, 27. Mai 2014, 13:16

Was meinen persönlichen Eindruck angeht, finden sich sicherlich noch unzählige andere die mich bestätigen und sicherlich schon genug Leute um das Thema ein großes Problem nennen zu können und nicht nur noch eine Randerscheinung. Zudem verallgemeiner ich nicht wirklich. Ich sage nicht, dass der Dönerbudenbesitzer ein potenzieller Krimineller ist nur weil er Ausländer ist. Ich sage nicht, dass der muslimische Arzt abgeschoben werden muss. Ich rede von Kriminellen, wo es fakt ist, dass sie es sind. Ich rede speziell von denen, die nicht bereit sind sich zu integrieren...und damit meine ich in keinem einzigen Satz ALLE.

Deine Meinung ist zurzeit Mehrheit, würde ich sagen und sie ist ja auch verständlich. Ich halte Deine Aussagen zur Kriminalität verallgemeinernd. Du schreibst ja auch, selbst wenn Statistiken was anderes sagen .... ist es so, wie Du es eben wahrnimmst. Nur ist das Problem, wir nehmen eben nur sehr subjektiv wahr - weswegen es ja Statistiken gibt. Und Medien vermitteln halt oft auch kein adäquates Bild von der Realität. Weil sie in der Regel Einzelfälle behandeln, ohne zu kontextualisieren. Nochmal, es ist logisch, dass Menschen, die wenig Zukunftsperspektiven haben und in der Gesellschaft keine Aufstiegschancen sehen, tendenziell eher kriminell werden. Aber das ist nicht, weil sie Ausländer sind, sondern weil sie als Ausländer diese Schwierigkeiten haben. Arbeitslose, schlechtgebildete Männer in einem bestimmten Alter sind wahrscheinlich jene Gruppe, die am häufigsten kriminell werden (rate ich mal) - das ist ein soziales Phänomen.

Wie gesagt...wie Migration wunderbar behandelt werden kann zeigt Australien und nach deiner Ansicht nach ist Australien nun auch rechts, weil sie nicht jeden reinlassen? Restriktive Handhabung der Einwanderung wäre möglicherweise ein Lösungsweg den du vermisst. Es macht doch keinen Sinn, immer mehr Immigranten hier rein zu holen, wenn man nicht mal die eigene Arbeitslosigkeit und Probleme in den Griff bekommt. Wir haben jetzt schon steigende Altersarmut und wenn ich das neue Rentenpaket sehe, wird sich das nochmal schön verschlimmern. Wieso dann also immer mehr Leute reinholen, die dann unser Sozialsystem immer weiter belasten? Meist wird hier dann mit Fachkräftemangel argumentiert...ganz ehrlich der Fachkräftemangel ist die größte Lüge der Wirtschaft.

Ich habe bewusst rechts in Gänsefüsschen gesetzt. Du kannst es auch einfach "restriktiv" nennen. Rechts ist übrigens nicht gleichbedeutend mit rassistisch. Du darfst mich auch links nennen, ohne dass ich mich als Terrorist oder Stalinist verunglimpft fühle. Der restriktive Weg wird übrigens seit den 60ern angewendet, mit der Folge, dass die Probleme schlimmer und schlimmer werden. Was passiert denn, wenn Du den Einwanderern den Zugang verwehrst, in einer Welt, die von so einer starken Ungleichheit gezeichnet ist. Es ist doch logisch, dass Leute, die bei sich zuhause keine Zukunft haben, Richtung wohlhlabendere Länder migrieren. Das ist weder positiv, noch negativ sondern einfach logisch. Und umso stärker das Gefälle und umso stärker die Mobilität umso mehr wird der Migrationsdruck zunehmen. Was passiert, wenn man um jeden Preis restriktiv sein will, sieht man am Beispiel von Lampedusa und den Mittelmeerflüchtlingen. Glaubst Du denn wirklich die Migration nimmt ab, wenn Du restriktiver wirst? Heute nehmen Afrikaflüchtlinge den Tod bereits in Kauf. Und wie willst Du das konkret machen? Moderne Rechtsstaatlichkeit, Menschenrechte und Restriktivität geraten irgendwann gezwungenermassen in Konflikt miteinander. Noch weniger Flüchtlinge ins Land lassen? Migranten, die nicht freiwillig das Land verlassen, solange foltern, bis sie es tun. Moderne Rechtsstaatlichkeit und solche Restriktivität kommen sich da schnell in Konflikt. Australien hat zudem eine ganz andere Lage und was die machen, ist auch sehr fragwürdig. So ähnlich wie damals die EU mit Gaddafi - man schiebt die Flüchtlinge in irgendwelche Camps, die von fragwürdigen Regimes geführt werden, welche man dafür bezahlt. Wie viel mehr Wert ist der Wohlstand in Deutschland gegenüber der Menschenrechte von Migranten? Wie weit darf man mit Restriktion gehen?

Zudem ist es auch so, dass unser Wohlstand nicht einfach entstanden ist, weil wir so fleissig sind und die Armut andern Orts, weil sie dort so faul sind. Es gibt eine Geschichte und es gibt eine Welthandelsordnung, in der wir alle voneinander abhängen.

Siehe Fall Mehmet. Wurde abgeschoben, da heult er rum, will wieder rein und kaum 2 Wochen in Deutschland dreht er das nächste Ding. Sorry, aber das geht gar nicht. Und am Ende ist Deutschland schuld, weil der arme kleine ja nie eine Chance bekommen hat. Es ist da wirklich ein auch bisschen das wollen dabei und die deutsche Sprache ist einfach ein grundsätzlicher Faktor.

Ich kenne den Fall nicht. Nur ist dieser Mehment nun wirklich das grosse Problem? Natürlich gibt es immer solche, die etwas ausnutzen. Wir können auch den Wohlfahrtsstaat abschaffen, weil es Leute gibt, die Bescheissen oder die Arbeitslosenversicherung abschaffen, weil Menschen die ausnutzen oder Grundrechte abschaffen, weil sie u.U. Täter schützen etc.
Denen es gut geht, ginge es besser, ginge es denen besser, denen es weniger gut geht. Was aber nicht geht, ohne dass es denen weniger gut geht, denen es gut geht. Darum geht aus denen nicht besser, denen es nicht gut geht. Und darum geht es auch denen nicht besser, denen es gut geht (freie Übersetzung nach Mani Matter).

Joker1986

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Dienstag, 27. Mai 2014, 13:28

Zitat von »Joker1986« Siehe Fall Mehmet. Wurde abgeschoben, da heult er rum, will wieder rein und kaum 2 Wochen in Deutschland dreht er das nächste Ding. Sorry, aber das geht gar nicht. Und am Ende ist Deutschland schuld, weil der arme kleine ja nie eine Chance bekommen hat. Es ist da wirklich ein auch bisschen das wollen dabei und die deutsche Sprache ist einfach ein grundsätzlicher Faktor.

Ich kenne den Fall nicht. Nur ist dieser Mehment nun wirklich das grosse Problem? Natürlich gibt es immer solche, die etwas ausnutzen. Wir können auch den Wohlfahrtsstaat abschaffen, weil es Leute gibt, die Bescheissen oder die Arbeitslosenversicherung abschaffen, weil Menschen die ausnutzen oder Grundrechte abschaffen, weil sie u.U. Täter schützen etc.


Der Fall war damals groß in der Presse, weil der Junge erst 14 war. Hammer ist auch, dass er in der Türkei auch straffällig geworden ist :clap:
Hier mal der Wiki-Link, da stehts genau.. ich hab nur des geschrieben was ich noch im Kopf hatte ^^
Mehmet Wiki

Nur denk ich halt, dass sich der deutsche Staat nicht straffälligen Migranten rumschlagen muss. Wir haben genug eigene Straftäter und die man sich kümmern müsste.
Aber mittlerweile sind die in dritter Generation hier lebenden doch sowieso schon alles deutsche bzw. haben einen deutschen Pass.

Rebell

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Dienstag, 27. Mai 2014, 13:52

Allgemein gesagt zum Thema:

Wir täten Sehr gut daran das Alter ab dem man bestraft werden kann runter zu setzen auf 8 Jahre.

Das ist ein Alter da sind die meisten Eltern noch am Kind interessiert. Wenn man dann Mist baut hat man als Elternteil noch Einfluß drauf wohingegen ab 14 man meist in der Pubertät ist und jede Erziehung (nahezu) versagt.

Ich denke mal alleine mit dieser Maßnahme könnte man vieles verhindern. Ich behaupte sogar das man damit Migranten helfen kann. Der springende Punkt dahinter ist der das sich Jugendliche hier verhalten wie es niemals in der Türkei tun würden und die Deutschland hassen. Diese Aussage habe ich schon oft von entsprechenden Leuten gehört aber auch von Leuten die keine Probleme haben aber eben den gleichen Migrationshintergrund haben.

Denn die Straftaten häufen sich welche von u14 Jährigen begannen werden. Im Wissen darüber das die nicht belangt werden.
(Zuletzt gab es doch den Fall wo man letztlich eine Security Firma engagiert hat um nen Jungen (13) Rund um die Uhr zu überwachen. Der ist bislang glaub iwo 40-60 mal auffällig geworden. Alle Maßnahmen scheiterten.
Der darf nicht ins Heim und auch nicht in die Schule weil der so Aggressiv gegenüber anderen Menschen (Älteren wie gleichaltrigen) ist.)


Alleine diese Maßnahme würde, denke ich mal, Straftaten Deutschlandweit um iwo 20% senken können (eigene Schätzung ohne Faktenlage basierend auf Erfahrungen und gelesenen) wenn entsprechende Kids entweder eingebuchtet werden, die Eltern Saftige Strafen blechen müssen, oder aber man diese bereits frühzeitig, sofern möglich, ausweisen können.

Ich möchte aber deutlich sagen das eine Ausweisung nur bei harten Fällen erfolgen muss. Ich schrieb bereits das ich mit vielen Nationalitäten befreundet bin. Einige von diesen hatten in der Jugend natürlich auch ihre Probleme sind aber heute Unauffällige und Eifrige Arbeitende Menschen. Also eine gewisse Toleranzgrenze muss es geben. Aber auch harte Strafen wenn diese Überschritten werden. Leider sind viele Richter hier total Wischi Waschi. Warum auch immer.

Tyler Durden

Weltraumaffe

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Dienstag, 27. Mai 2014, 13:55

Ab 8 Jahren bestrafen - aber wie sollen die Strafen dann aussehen? Geldstrafen für die Eltern? Oder soll man schon 8-jährige Kinder in den Knast stecken?

Rebell

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Dienstag, 27. Mai 2014, 14:43

Beides möglich. Natürlich sollten die Knastzeiten nur auf Wochen beschränkt sein (Bei Wiederholungsfall immer länger).

In dem Alter könnte das Erlebnis aber noch Erzieherisch Wertvoll sein und Erfolgreich sein!

Presko

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Dienstag, 27. Mai 2014, 15:01

Knast ab 8 Jahren? 8jährige im Gefängnis. Du weisst schon, dass die häufig nur bedingt wissen, was Recht und was Unrecht ist. Vor allem kennen die ihre staatsbürgerlichen Rechte nicht. Knast auf Wochen beschränkt und bei Wiederholungsfall immer länger? Na dann, Goodbye Chancengleichheit. Dir ist schon bewusst, dass Haftstrafen, umso länger sie sind, schon bei Erwachsenen eher rückfallverstärkende Tendenz zeigen. Und was ist bitte mit Schuldfähigkeit? Das ist jetzt wirklich absurd. Das wäre eine Straftäterproduktionsmaschinerie.
Eltern stärker in die Verantwortung zu ziehen halte ich durchaus für sinnvoll. Aber vor allem muss man in die frühe Erziehung investieren. Ich gebe Dir damit recht, dass die wichtigste Phase in der Erziehung dort stattfindet, wo ein Kind relativ jung ist. Aber man kann es doch nicht dafür bestrafen, dass es diese Erziehung nicht bekommt!
Denen es gut geht, ginge es besser, ginge es denen besser, denen es weniger gut geht. Was aber nicht geht, ohne dass es denen weniger gut geht, denen es gut geht. Darum geht aus denen nicht besser, denen es nicht gut geht. Und darum geht es auch denen nicht besser, denen es gut geht (freie Übersetzung nach Mani Matter).

Tyler Durden

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Dienstag, 27. Mai 2014, 16:55

Gerade weil die Kinder mit 8 Jahren noch sehr beeinflussbar sind und für ihr späteres Leben geprägt werden, darf man sie nicht in den Knast zu den anderen Verbrechern stecken. Einige Erwachsene werden nach ihrer Haftstrafe erst recht zu Verbrechern, und bei Kindern wären es noch mehr.

Rebell

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Dienstag, 27. Mai 2014, 20:23

Wie ich schon gesagt habe sehe ich dies auch eher als letztes Mittel. Wenn ein Kind, ja sogar mit 8 Jahren!, sowas 3-4-5-6 mal macht und sich nach den ersten 2-3 malen durchaus über die Konsequenzen bewusst (Und ja sogar mit 8 Jahren hat man bereits Kenntnisse über Recht-Unrecht). Es muss ja nicht unbedingt ein Knast sein. Stecken wir das Kind einfach mal 1-2-3 Wochen ins Kinderheim. (Selbst ein Knast sollte nat. Altersgerecht sein. Auf gar keinen Fall sollte son kleiner zum Jugend/Erwachsenen Knast. Eher was spezielles mit Abschreckender Wirkung.)

Ich denke schon das dies, als letztes Mittel, Erzieherisch wirksam ist. Alternativ wäre ein Alter ab 10 Jahren nat. drin.
Aber aus dem heraus was ich so sehe und höre sind die Pimpfe heute schon mit SPÄTESTENS 8 Jahren soweit im Kopf wie man das früher mal mit 12-14 Jahren war.

Vielleicht denke ich da auch ein bisschen zu Hart... aber man lernt aus Fehlern besonders in dem Alter. Ich denke das werden einige nachvollziehen können.


Alternative Idee:
Alle Straftaten ab 8 Jahren werden vermerkt. Nicht nur Notiert sondern vermerkt. Je nachdem wieviele Straftaten auf der Liste stehen kann sich das sehr Negativ bei einer Straftat bei erreichen Strafbarkeit auswirken.

(Intensivtäter welcher z.B. 63 Delikte begangen hat kriegt dann nicht nur Bewährung sondern wird wirklich voll angeklagt. Heutzutage wird sowas nur Notiert spielt später aber keine wirkliche Rolle mehr in neuen Prozessen)

Woodstock

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Dienstag, 27. Mai 2014, 21:19

Ich schiebe niemanden in eine Schublade. Ich halte hier niemanden für einen Nazi oder für rechts. Ich verspreche euch hoch und heilig, wenn ich jemanden für so jemanden halte, dann sage ich es ihm direkt und unverblühmt direkt ins Gesicht. Solange ich das nicht tue, habe ich es nicht getan. Es ist also auch nicht so zu deuten.


Ich wollte schon gestern was längeres zu dem ganzen Thema schreiben aber kam nicht dazu. Jetzt ist die Unterhaltung schon so weit fortgeschritten und ich kann eigentlich immer nur dasselbe sagen. Einerseits bin ich froh das hier so ein reger Meinungsaustausch stattfindet, andererseits sind manche Meinungen wie aus Parteiprogrammen oder aus modernen Medien herauskopiert, ohne es zu hinterfragen und ohne mal in sich zu gehen (Ich nenne keinen Namen und wenn du glaubst ich meine dich, dann sei dir da mal nicht so sicher!). Außerdem habe ich schon vieles in meinem letzten Beitrag genannt, worauf so gut wie überhaupt nicht eingegangen wurde und ich deßhalb auch keinen Sinn darin sehe mich zu wiederholen.

Außerdem tendiere ich die Afd noch imme rechts ein. Ich habe das gesamte Parteiprogramm noch einmal durchgelesen und das der Linken und der SPD und der CDU und habe zuletzt sogar das der Piraten überflogen. Und ich finde noch immer rechte Tendenzen in der AfD, vorallem auch soziale Fehlschüsse, Rückwärtsdenken, Europafeindlichkeit und eine paradoxe Immigrationspolitik.

Damit ist Deutschland aber nicht allein. Der rechte Flügel kommt überall hoch und das ist eindeutig bedenklich. Unsere Probleme werden auf die Ausländer geschoben, dass ist in jedem Land gleich. Ausländer in der Medien kommen gut, das verkauft sich gut. Einzelne Fälle werden hochgepusht und Asylbewerber zu Personen zweiter Klasse degradiert. Man veröffentlicht ein Video von Immigranten die Polizisten beleidigen und spendet dem Thema 5 Minuten in einer 15 minütigen Sendung. Spendet aber der Meldung über einen toten Polizisten durch Hooligans nur gerade mal eine Sekunde. Warum? Böse Ausländer verkaufen sich gut.

Der rechte Flügel wäre lange nicht so populär und so stark wie er ist, wenn die Medien die Sache nicht so aufbauschen würden. Es gibt Immigranten die den Staat ausnutzen aber 80 % aller Faulpelze sind deutsche Staatsbürger. Es gibt in Ghettogebieten erhöhte Kriminalität aber darum will man für Integration sorgen. Allerdings hilft dabei nicht das türkische Präsident in seiner Rede in Köln die deutsch Türken aufzufordern die Integration zu ignorieren und Deutschland nicht anzunehmen. :facepalm:

Wenn man ein Problem sieht, dann schiebt die Schuld gerne auf eine Minderheit. Fakt ist, hätten wir keine Immigranten, hätten wir dieselben Probleme. Immigranten helfen eher noch innenpolitische Probleme zu lösen (Zu alte Bevölkerung usw.) aber nur wenn man die Sache richtig angeht. Unser System ist falsch, das europäische System ist falsch aber es hilft nichts jetzt alle Zelte abzubrechen und zu sagen, schön wars lassen wirs! Nein, ich hasse verschwendete Arbeit und ich hasses es unnötig aufzugeben. Ein System kann man ändern, ohne es zu zerstören. Man muss es nur wollen.


@ Zu Kindern in den Knast ab 8. Wie zur Hölle kommen wir zu dem Thema? Die Kinder gehören nicht in den Knast. Da ruiniert man nur noch mehr. "Hey Kind, du hast keine Erziehung genossen und jeder gibt dich auf. Wie wäre es mit einem noch viel schlimmeren Trauma?" :ugly:
Elternunterricht! Von Eltern für Eltern. Es hilft nichts eine studierte, 25 jährige, ledige Pädagogin vor eine Klasse mit 15 Elternpaaren aus unterschiedlichen Kontinenten zu setzen und zu erwarten das sie auf die Frau hören. Wenn es ein Vater oder eine Mutter mittleren Alters ist, die 3 Kinder durchgebracht haben, sieht das schon anders aus. Da begegnet man sich auf Augenhöhe und versteht einander. Diese Tipps und Ratschläge können schwer erziehbare Kinder in den Griff kriegen. Früher hat man den Nachbarn gefragt wie er sein Kind in den Griff kriegt. Heute steht jeder allein da. Uns fehlt die Gemeinschaft.
¯\_(ツ)_/¯

Rebell

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Dienstag, 27. Mai 2014, 21:47

Elternunterricht! Von Eltern für Eltern. Es hilft nichts eine studierte, 25 jährige, ledige Pädagogin vor eine Klasse mit 15 Elternpaaren aus unterschiedlichen Kontinenten zu setzen und zu erwarten das sie auf die Frau hören. Wenn es ein Vater oder eine Mutter mittleren Alters ist, die 3 Kinder durchgebracht haben, sieht das schon anders aus. Da begegnet man sich auf Augenhöhe und versteht einander. Diese Tipps und Ratschläge können schwer erziehbare Kinder in den Griff kriegen. Früher hat man den Nachbarn gefragt wie er sein Kind in den Griff kriegt. Heute steht jeder allein da. Uns fehlt die Gemeinschaft.
Auch ein netter Gedankengang.

Zum anderen:
Ich weiß nur nicht genau wo die AfD Europafeindlich ist.
Sie sagt grundsätzlich ja zum Euro und zur EU. Sie will jedoch die Einhaltung des Maastrichter Vertrags, sie will den Ländern denen der Euro (da er zu stark ist) schadet unbeschadet raus können um diese Mittelfristig wieder zu stärken. Außerdem will diese weniger Zentrale Regulierungen auf den Rücken der jeweiligen Staatsgesetze. Es kann nicht angehen das der EUGh ein Gesetz in Deutschland aushebeln kann. Es kann nicht sein das in der EU über alle Länder hinweg über Sachen entschieden wird die für einzelne Länder stark nachteilig sind während andere davon evtl. Profitieren könnten. (TTIP, div. Verbote und Regulierungen)

Zum anderen Sage ich nichts mehr, ich denke du hast deine Meinung so Formuliert das ich dies so Akzeptieren kann. Guter Beitrag Wood.
(Nur der Interesse halber würde ich aber gerne noch wissen welche Punkte im Programm du EU Feindlich befindest. :) Gerne auch per PN.)

Woodstock

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Dienstag, 27. Mai 2014, 21:53

Ich habe das in meinem früheren Beitrag recht genau beschrieben.

Es steht zwischen den Zeilen und macht deutlich das diese Personen von der AfD nicht ganz verstehen wozu die EU gedacht ist, wie sie aufgebaut ist und ziemlich illusorische Gedanken über die Folgen ihrer Vorschläge haben. Entweder das oder es ist Absicht. Der einfache Austritt eines Landes nur weil es Probleme macht, ist ziemlich das Gegenteil eines funktionierende Bündnisses und sorgt für einen Präzedensfall, welches das langfristige Aus für die EU bedeutet. Kein Bündnis in der Vergangenheit (Und ich rede hier von Jahrtausenden an Erfahrung) hat ein solches Vorgehen überstanden.
¯\_(ツ)_/¯

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Dienstag, 27. Mai 2014, 22:12

Wo bleibt eigentlich 00Doppelnull mit seinem Beitrag?
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Envincar

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Mittwoch, 28. Mai 2014, 09:15

Ich habe das in meinem früheren Beitrag recht genau beschrieben.

Es steht zwischen den Zeilen und macht deutlich das diese Personen von der AfD nicht ganz verstehen wozu die EU gedacht ist, wie sie aufgebaut ist und ziemlich illusorische Gedanken über die Folgen ihrer Vorschläge haben. Entweder das oder es ist Absicht. Der einfache Austritt eines Landes nur weil es Probleme macht, ist ziemlich das Gegenteil eines funktionierende Bündnisses und sorgt für einen Präzedensfall, welches das langfristige Aus für die EU bedeutet. Kein Bündnis in der Vergangenheit (Und ich rede hier von Jahrtausenden an Erfahrung) hat ein solches Vorgehen überstanden.


ich glaub wir wissen alle nicht genau wozu die EU wirklich gedacht ist. Meiner Meinung nach sind das alles nur Machtspielchen und Wirtschaftsinteressen getarnt hinter "Wir sind eine Gemeinschaft"-Botschaften. Dies ist allerdings ein anderes Thema und zuviel Spekulatius ^^

Rebell

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Mittwoch, 28. Mai 2014, 11:50

Ich habe das in meinem früheren Beitrag recht genau beschrieben.

Es steht zwischen den Zeilen und macht deutlich das diese Personen von der AfD nicht ganz verstehen wozu die EU gedacht ist, wie sie aufgebaut ist und ziemlich illusorische Gedanken über die Folgen ihrer Vorschläge haben. Entweder das oder es ist Absicht. Der einfache Austritt eines Landes nur weil es Probleme macht, ist ziemlich das Gegenteil eines funktionierende Bündnisses und sorgt für einen Präzedensfall, welches das langfristige Aus für die EU bedeutet. Kein Bündnis in der Vergangenheit (Und ich rede hier von Jahrtausenden an Erfahrung) hat ein solches Vorgehen überstanden.
Ich glaube die AfD besteht in der ersten Riege mehrheitlich aus Professoren der Volkswirtschaftslehre die haben gelernt was viele Politiker tun (und eben auch Falsch machen).
Vor allem steht die AfD ja zur Rückkehr zum Maastrichter Vertrag. Da war und ist alles drin was man für ein großes Bündnis wie der EU braucht.

Das Problem ist: Ich und auch viele andere verstehen die EU nicht mehr. Da gibt es Entscheidungen (gegen den, rechtlich bindenden!, Maastrichter Vertrag) die nur wenige Leute nachvollziehen können. Ich zweifel sogar daran das dies manche Politiker können. Lucke und co. verstehen das noch mit am ehesten und die sehen wo das hin führt. Die Erklärungen dazu auf Veranstaltungen dargestellt sind gut nachvollziehbar auch für das "normale" Volk.
(Zumindest war das einer der Punkte weshalb ich AfD Wähler geworden bin. Wirtschaftliche (Volkswirschaftliche) Prozesse werden gut und nachvollziehbar dargstellt. Endlich mal Leute die auch was davon verstehen wovon sie reden. Endlich mal Leute die in einer Diskussion sofort Antworten können und nicht erst Ausweichend sind weil man eig. keine Ahnung hat und erstmal Rücksprache mit Leuten halten muss die davon Ahnung haben bevor man es dann reden kann.)

Von einen Austritt auf der EU ist afaik keine Rede. Lediglich der Austritt aus dem €uro für die Südlichen Länder steht im Raum. Die EU hat 40 Jahre ohne €uro funktioniert und würde es wieder tun. Das schadet der EU als solche nicht hingegen tut es der jetzige Kurs def. (Der Leitzins wird sinken, EU Bank kauft Staatsanleihen auf usw. der absolute Wahnsinn!).
In diesem Jahr werden wir uns noch mit dem drohenden Staatsbankrott von Frankreich beschäftigen müssen. Die Maßnahmen werden die gleichen sein. Und wir und die Kinder, (und wiederum die Kinder unserer Kinder) werden dafür bezahlen müssen.

Statt dieses Geld gar nicht zu Investieren (bzw. dafür zu bürgen) wirft man es zum Fenster raus. Wir haben selber Probleme die immer größer werden (z.B. der drohende Infrastruktur Kollaps von z.B. Zehntausenden Maroden Auto und Bahnbrücken) aber können nix machen da Gelder die evtl. möglich gewesen wären für die EU abgestellt werden müssen. Aber das ist ein anderer Punkt und deswegen nur klein geschrieben.

VinceVegas

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60

Mittwoch, 28. Mai 2014, 12:08

Ich habe das in meinem früheren Beitrag recht genau beschrieben.

Es steht zwischen den Zeilen und macht deutlich das diese Personen von der AfD nicht ganz verstehen wozu die EU gedacht ist, wie sie aufgebaut ist und ziemlich illusorische Gedanken über die Folgen ihrer Vorschläge haben. Entweder das oder es ist Absicht. Der einfache Austritt eines Landes nur weil es Probleme macht, ist ziemlich das Gegenteil eines funktionierende Bündnisses und sorgt für einen Präzedensfall, welches das langfristige Aus für die EU bedeutet. Kein Bündnis in der Vergangenheit (Und ich rede hier von Jahrtausenden an Erfahrung) hat ein solches Vorgehen überstanden.
Ich glaube die AfD besteht in der ersten Riege mehrheitlich aus Professoren der Volkswirtschaftslehre die haben gelernt was viele Politiker tun (und eben auch Falsch machen).
Vor allem steht die AfD ja zur Rückkehr zum Maastrichter Vertrag. Da war und ist alles drin was man für ein großes Bündnis wie der EU braucht.

Das Problem ist: Ich und auch viele andere verstehen die EU nicht mehr. Da gibt es Entscheidungen (gegen den, rechtlich bindenden!, Maastrichter Vertrag) die nur wenige Leute nachvollziehen können. Ich zweifel sogar daran das dies manche Politiker können. Lucke und co. verstehen das noch mit am ehesten und die sehen wo das hin führt. Die Erklärungen dazu auf Veranstaltungen dargestellt sind gut nachvollziehbar auch für das "normale" Volk.
(Zumindest war das einer der Punkte weshalb ich AfD Wähler geworden bin. Wirtschaftliche (Volkswirschaftliche) Prozesse werden gut und nachvollziehbar dargstellt. Endlich mal Leute die auch was davon verstehen wovon sie reden. Endlich mal Leute die in einer Diskussion sofort Antworten können und nicht erst Ausweichend sind weil man eig. keine Ahnung hat und erstmal Rücksprache mit Leuten halten muss die davon Ahnung haben bevor man es dann reden kann.)

Genau zu diesem Punkt gibt es einen sehr interessanten Artikel in der Zeit (http://www.zeit.de/wirtschaft/2014-05/be…-europawahl-afd), der mit dem Irrglauben der höheren Kompetenzvermutung reinen Tisch macht.
M.E. sehr lesenwert.

Zum anderen sollte man bedenken, dass sich hinter den Politikern, die der Öffentlichkeit stehen, bzw. sich zur Wahl stellen, ein riesige Heere an Staatssekretären, Fachausschüssen, usw. befinden. Und in diesen befinden sich ebenso Professoren, VWLer, BWLer....
"Carpe diem. Seize the day, boys. Make your lives extraordinary."

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