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Shins

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1

Dienstag, 2. April 2019, 13:28

BG Streitgespräch: Love, Death and Robots (Netflix Serie)

Jay, Joel und ich waren (auf ganz unterschiedliche Art und Weise) so fasziniert von "Love, Death & Robots", dass wir da mal was für die Hauptseite gezaubert haben.

BG-Streitgespräch: "Love, Death & Robots"

Was meint ihr? ^^
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Manny

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2

Dienstag, 2. April 2019, 15:08

Ich dachte gerade "Wo kommt denn jetzt plötzlich ein Streitgespräch zu dieser Serie her?"
Werde ich mir mal durchlesen....

Edit: Team Shins
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3

Dienstag, 2. April 2019, 16:12

Hab in die Serie noch nicht reingeschaut, deswegen kann ich mich da noch keinem anschließen.

Aber ich finde dieses Geek-Feierabendbier-argument ein ähnliches Totschlagargument wie das Hirn an der Kasse abgeben oder ein Film will ja nicht mehr sein. Damit macht man es sich einerseits leicht gewisse Punkte an einem Film zurechtfertigen und andererseits sich als Zuschauer kleiner und anspruchsloser als nötig.

Wie ist denn das Ganze entstanden? Ein ausgeschmückter WhatsApp-Chat?^^
Und wieso in der heutigen Zeit als Text und nicht als Podcast? :)

MamoChan

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4

Dienstag, 2. April 2019, 16:24

Da ich Podcasts eh nicht höre, finde ich es sehr schön, dass es das Streitgespräch in Textform gibt. :)
"Ich habe selten einen Film gesehen, der so konsequent auf alles scheißt, was einen Film langweilig macht."

dAShEIKO

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5

Dienstag, 2. April 2019, 16:36

Also ich bin da am ehesten bei Schinzig. Kurzweiliger, optisch ansprechender Spaß. Nicht mehr, nicht weniger. Die bandbreite an "intelektuellem" Output ist ähnlich divers wie die "Zeichen"-Stile. Da kann ich Westhus' Ansicht, dass alle Episoden sich grafisch sooo gleichen nicht ganz nachvollziehen. Ich hab nach dem Trailer/Teaser etwas im Stil von Animatrix erwartet - und bekommen.

Den fehlenden Rote Faden hatte ich auch immer wieder erwartet. Dachte zuerst, dass die Katzen das verbindende Element seien. Aber im Endeffekt handelt es sich hier um Kurzgeschichten. Und viele kommen mit dem, was Kurzgeschichten auszeichnet nicht klar. Ohne Einleitung ins Getümmel, skizzenhaft Charaktere und Hintergründe anschneiden um sich dann offen oder mit Pointe aus dem Geschehen zu verabschieden. Es ist die Aufgabe des Lesers (oder in dem Fall Sehers) sich den Rest zwischen den Zeilen herauszufantasieren. Aber in Zeiten in denen mit Prequels und Sequels und Spinoffs auch noch der belangloseste Scheiß [sry] dem unflexiblen Konsumenten vorgekaut werden muß, haben es Kurzgeschichten einfach schwer.

Neben dem Stil und der unterschiedlichen Gestaltung (Ja, ich weiß. Sind alle so gleich o_O) fand ich vor allem interessant, dass wohl die Reihenfolge der Episoden bei jedem Netflixkunden etwas variiert hat. Seit Bendersnatch experimentiert Netflix wohl gerne mit solchen pseudointeraktiven Spielereien. Gefällt mir.

Und zum Guten Schluß noch: Wem, außer mir, ist in "Helping Hand" der Begriff LV-426 aufgefallen? 8| :bibber:
seit über 40 Jahren Filmfan * knapp 3.000 Filme bewertet * 10 Jahre [sni:k]™-Preview moderiert * cineastischer Allesfresser * depressiv
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Clive77

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6

Dienstag, 2. April 2019, 17:15

@Shins: Ich hätte für den Artikel keinen Extra-Thread aufgemacht. Geht ja "nur" um eine Serie und du verlinkst ja auch auf den Serien-Thread. Aber natürlich eine schöne Idee, so'n Streitgespräch! :top:

Meinungstechnisch bin ich klar im #TeamShins. Einfach, weil mir mehr Episoden gefallen und weniger missfallen haben. Zweite Staffel darf gerne kommen. :)
It's good to be back!

BG Jahresrückblick 2018: Serien ^^

Shins

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Dienstag, 2. April 2019, 18:19

@Shins: Ich hätte für den Artikel keinen Extra-Thread aufgemacht. Geht ja "nur" um eine Serie und du verlinkst ja auch auf den Serien-Thread. Aber natürlich eine schöne Idee, so'n Streitgespräch!

Es war eine spätere redaktionelle Entscheidung, daraus einen extra Thread zu machen. Und du hast Recht, ich ändere die Verlinkung im Artikel! :)


Aber ich finde dieses Geek-Feierabendbier-argument ein ähnliches Totschlagargument wie das Hirn an der Kasse abgeben oder ein Film will ja nicht mehr sein. Damit macht man es sich einerseits leicht gewisse Punkte an einem Film zurechtfertigen und andererseits sich als Zuschauer kleiner und anspruchsloser als nötig.

Filmen aber mehr anzudichten als sie ein wollen kann genau so ein Totschlagargument sein. Da muss man einen Mittelweg finden. In diesem Fall habe ich es eben genau so empfunden, wie ich es geschildert habe. Und ich glaube, ganz so leicht ala "Ich will nur entertaint werden" habe ich es mir ja auch nicht gemacht. Zumal ich generell - auch im Diskurs - nicht müde werde, die Wichtigkeit des reinen Spaßes am filmischen Werk hervorzuheben. Subjektive Gefühle haben einen genauso hohen Stellenwert wie der Intellekt. Ich mache mich als Zuschauer nicht kleiner, wenn ich Fehlern bei einem Film, der dennoch als Ganzes funktioniert, einen weniger hohen Stellenwert gebe als Fehlern bei einem Film, der wegen diesen Fehlern nicht mehr funktioniert. Ansonsten bin ich auch schnell auf dem Weg, mein genießendes Auge in Gänze zu schließen und wie eine Eule nur noch mit zwei weit aufgerissenen Analyse- und Fehlersuchaugen zu rezipieren.

Edit: Team Shins

Juhu! :D

Zitat

Also ich bin da am ehesten bei Schinzig. Kurzweiliger, optisch ansprechender Spaß. Nicht mehr, nicht weniger.

Danke sehr :) Und herzlich willkommen hier im Forum!
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8

Dienstag, 2. April 2019, 19:37

Ach, Shins hat doch alle hier bestochen. :nedu:

Ist aber etwas frustrierend, dass auch hier meine Beschwerde über die Animationsstile falsch bzw. zu einseitig aufgefasst wird. Natürlich sehen die Filme nicht "alle gleich" aus. Selbst die Fotorealismus Episoden sehen nicht alle gleich aus. Aber - und das war mein eigentlicher Punkt - Fotorealismus im Bereich der Animation ist für mich grundsätzlich eine super langweilige Herangehensweise, unabhängig wie oft so etwas vorkommt. Und wenn ganze 6 von 18 Filmen in diese Sparte fallen (plus zwei, drei mit ähnlichen Problemen) ist das in meinen Augen oft genug.

Und das Argument, dass sich Zuschauer die Leere zwischen den Bildern selbst ausmalen dürfen und sollen, ist ein mindestens schwammiges. Natürlich kann so was einen Reiz haben und ist sicherlich oftmals ein zentraler Faktor in der Interaktion zwischen Werk und Konsument. Aber das Werk sollte schon Grundlegendes liefern, mit dem sich arbeiten lässt, welches zum "Arbeiten" wirklich anregt. Und das hat *mir* hier bei den meisten Episoden gefehlt. Warum, steht ja im Text. :shrug:
"So it's sort of a glass half full, glass stops existing in time and space kind of deal."
- Janet

Revolvermann

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Dienstag, 2. April 2019, 19:40

Ich würde da keinem der drei Schreiber komplett widersprechen oder etwas komplett unterschreiben.
Ich schau auch gerne einfach verschiedene Animationsstile. Im Grunde hat die Serie als Binge schon Spaß gemacht und die Abwechslung und Kürze der Episoden allein lässt schon schwerlich Langeweile aufkommen.
Andererseits ist genau das auch ein echter Kritikpunkt. Denn irgendwie mehr als oberflächlich-hip kam da nicht zustande. Kann es vielleicht auch gar nicht.
Das wirkte oftmals wie ein teuer animierter Story-Pitch. Bloß eben die Prämisse vermitteln, ein paar Figuren skizzieren -Blut,Brüste - bumm, Ende.
Also ich sehe da ganz klar die angesprochenen Vor- und Nachteile.

Filmen aber mehr anzudichten als sie ein wollen kann genau so ein Totschlagargument sein.

Das sehe ich anders. Ohne jetzt zu weit auszuholen, kann man einem Film oder einem künstlerischen Werk gar nicht mehr andichten "als sie sein wollen". Mit der Veröffentlichung ist der Film frei für Millionen Gehirne mit Millionen verschiedenen Sichtweisen, Erfahrungen und Auslegungen. Natürlich kann man einen Plot, nicht oder falsch verstehen aber ich denke davon reden wir hier nicht. Wir reden von Interpretation, Tiefgang und Sinnsuche.
Der eine sucht nach dem Sinn, denn der Filmemacher oder Drehbuchschreiber dem Werk angedichtet hat. Nach dem zweiten, dritten oder vierten Boden. Diese Böden mögen aber auch beispielsweise aus einem persönlichen, gesellschaftlichen oder politischen Kontext entstehen. Wie letztens glaube ich TheReelGuy schon mal anmerkte sind alle Filme beispielsweise auch politisch. Manche schon einfach weil sie Zeitdokumente sind. Spiegel einer Gesellschaft. Der Pädagoge wird bei Winnie Pooh vielleicht andere Facetten wahrnehmen als ein Ex-LSD User. Vielleicht hatte der Pooh Erfinder Erfahrungen in beiden Lagern. Vielleicht in nur einem oder gar keinen. Trotzdem sind die jeweiligen Ansichten ja nicht über-interpretiert.
Was ich damit sagen will ist, dass diese Interpretationen für den ein oder anderen unter Umständen aufgebläht wirken aber natürlich trotzdem ganz neue Blickwinkel erzeugen können. Um das jemandem näher zu bringen, bedarf es im Idealfall immer einer gewissen Ausführung und Einfühlungsvermögen. Das ist das Gegenteil von einem Totschlagargument.


Zumal ich generell - auch im Diskurs - nicht müde werde, die Wichtigkeit des reinen Spaßes am filmischen Werk hervorzuheben. Subjektive Gefühle haben einen genauso hohen Stellenwert wie der Intellekt.

Da stimme ich zu. Allerdings ist das in der Tat dem "Hirn an der Kasse abgeben" Argument ziemlich ähnlich, da es zu implizieren scheint, dass nur eines von beiden geht.
Wer sagt denn, dass ich nicht den meisten Spaß an einem Film habe, wenn er meinen Intellekt fordert? Oder eine vielfältige Palette an Emotionen weckt?


Ansonsten fand ich mich teilweise in allen drei Standpunkten wieder.
Die ganze Sache hat aber definitiv Potential und Unterhaltungswert. Also jetzt sowohl L,D&R als auch dieses kleine Streitgespräch. :top:
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Revolvermann« (2. April 2019, 19:46)


Shins

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Dienstag, 2. April 2019, 20:09

Da stimme ich zu. Allerdings ist das in der Tat dem "Hirn an der Kasse abgeben" Argument ziemlich ähnlich, da es zu implizieren scheint, dass nur eines von beiden geht.

Uh, da habe ich mich falsch ausgedrückt. Ich möchte sagen, dass immer Platz für beides sein sollte. Mal mehr das eine, mal mehr das andere. Aber Zuschauer und (gerade) Kritiker sollten immer mit einem genießenden Auge und einem analysierenden Auge schauen. Beides ist wichtig. Das eine sollte nie ohne das andere stattfinden. Das war eher meine Intention :)

Und Danke für das Lob zu unserem Streitgespräch. Ich denke, ich darf auch für Jay und Joel sprechen, wenn ich sage, dass wir alle drei sehr viel Spaß mit dem Konzept hatten. Wie sieht es von eurer Seite aus: Hättet ihr Interesse, dass sowas hin und wieder nochmal kommt?
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Dienstag, 2. April 2019, 20:21

Und Danke für das Lob zu unserem Streitgespräch. Ich denke, ich darf auch für Jay und Joel sprechen, wenn ich sage, dass wir alle drei sehr viel Spaß mit dem Konzept hatten. Wie sieht es von eurer Seite aus: Hättet ihr Interesse, dass sowas hin und wieder nochmal kommt?

Meinetwegen gerne.
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Shins

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Dienstag, 2. April 2019, 20:34

Ach, Shins hat doch alle hier bestochen.

Irgendwie muss man sich doch Freunde machen. Wenn du und Jay mich immer mobbt ;(

Meinetwegen gerne.

Wunderbar 8-)
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Constance

Amity Freischwimmer

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Mittwoch, 3. April 2019, 01:28

Also die Standpunkte spiegeln klar unterschiedliche Geschmäcker wieder. Mir haben viele der Episoden einen tollen Einblick in diverse Visionen und Universen gegeben. Die Geschichten funktionierten auch in ihrer spärlichen Laufzeit. Es wird sich mancherorts an einfache Charaktere gehalten, andernorts dann an Stereotypen. Das ist in Ordnung und macht die Kurzgeschichten greifbarer. So konnte ich mich wirklich auf viele der unterschiedlichen Settings einlassen.

Die Qualität der Animationen war immer mindestens gut, mancher "Anime"-Stil gefällt mir einfach nicht, weshalb ich auch nur wenige Anime gut finde. Doch da man hier teilweise auf computergenerierte Animationen gesetzt hat war die gesamte Serie für mich super schaubar. Ich mag keine "unflüssigen" Bildabläufe, die man bei Animes häufig findet, oder aber diese amerikanisierten Anime-Puppen. Ich weiß nicht, ich bin froh, dass die Serie davon nur wenig bot. Und das wenige mochte ich dann sogar.

Natürlich gibt es ein paar weniger interessante Episoden. Doch die paar fallen wenig ins Gewicht. Auch der Anteil an Gewalt und expliziten sexuellen Szenen war, nach anfänglicher Skepsis, schnell verflogen. Einige Folgen liefern dazu schon fast zuviel, trotzdem würde ich nicht behaupten, dass die Serie im Allgemeinen diese Themen nur verarbeitet um ihre Schauwerte zu steigern.

Am ehesten finde ich mich da bei Shins wieder. ;)
Leite mich.

rag

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Mittwoch, 3. April 2019, 14:04

Also ich hab die Folgen verschlungen. Mal ne abwechslung. Die CGI oder Animationen waren sehr beeindruckend. Inhaltlich war da eigentlich für jeden Geschmack was dabei. Hab sogar 2 Folgen mit meiner Mutter (74jahre alt) geschaut und die fand es Klasse. Sie schaut grad Star trek serien der reihe nach durch :D. Zusammengefasst war ich sehr zufrieden.

Revolvermann

Goodfella

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Mittwoch, 3. April 2019, 18:50

Ich möchte sagen, dass immer Platz für beides sein sollte. Mal mehr das eine, mal mehr das andere.

Hier muss ich nochmal dazwischen grätschen. Auch auf die Gefahr hin nervig zu sein. Aber ich denke, so ein Streitgespräch darf auch zur weiteren Diskussion anregen.
Ich weiß nämlich genau, was du meinst und bin da ganz bei dir. Zum Kino gehört Vielfalt in allen Erdenklichen Bereichen. Und was der eine mag, muss der andere selbstverständlich nicht mögen, aber mit dem Herz schauen ist genauso wichtig wie mit dem Kopf.
Es ist nur so dass bei der Verschmähung eines CGI-ActionBlockbusters gerne Phrasen fallen wie "Der Film soll einfach nur Spaß machen" oder "Also wer hier einen Oscar-Kandidaten erwartet hat, ist selber Schuld".
Dabei kann man die Intention und Qualitäten eines solchen Filmes komplett wahrnehmen und trotzdem keinen Spaß haben. Weil einen die einfache oder zweckmäßige oder verbrauchte Herangehensweise trotz all der Schauwerte einfach anödet.
Genauso kann man an einem viel originellerem, reichhaltigerem Film viel mehr Spaß haben, auch wenn der nicht so offensichtlich auf einfache Fun-Triggerpunkte zielt.
Es muss also nicht "mehr das eine oder mehr das andere" sein. Beide Regler können auf 100% sein. Je nach Vorliebe.
Und ich möchte betonen, dass das nichts mit intellektueller Überlegenheit oder dem gerne herbeigezogenen "Erwachsenenunterhaltung" zutun hat. Das ist Quatsch.
Eine "Coco" richtet sich klar (zumindest unter anderem auch) an ein junges Publikum und ist dabei facettenreicher, tiefgründiger, unterhaltsamer - einfach spaßiger als z.B. Fast and the Furious 8. Welcher sich zumindest offiziell an ein klar älteres Publikum richtet.
Natürlich ist das subjektiv aber das ist es eben immer. Ich mag die Aufteilung in "Das ist ein Film für Spaß" und "Das ist ein Film fürs Denken" nicht. Als wären das zwei Enden eine Skala. Viele Menschen haben Spaß beim Denken.
Denken ist ja eben nicht nur analysieren sondern auch Mitfühlen, Interpretieren, Charaktere oder auch Humor verstehen.
Einfach nur Spaß haben reicht völlig aus. Ist aber eben nicht bei jedem gleich.
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