Direkt die ersten beiden Episoden der "neuen Serie" geschaut und bin begeistert. Dexter ist zurück - wenn auch noch ein wenig angeschlagen - und somit wird seine Geschichte um ein neues Kapitel erweitert. Das allein ist schon eine gute Nachricht für mich, aber mit Clyde Phillips und dem einstigen Autorenstab kann das auch nur gut werden. Da bleibe ich auf jeden Fall am Ball.
Für diejenigen, die mit Dexter noch nicht vertraut sind oder "nur" die alte Serie kennen: "Dexter" war damals ein echter Meilenstein mit steigenden Quoten von Staffel zu Staffel. Anschließend "Dexter: New Blood" bitte nachholen, denn die Ereignisse dort sind sehr relevant für diese späte Fortsetzung. Das Prequel lohnt sich übrigens auch, ist aber eher kein Pflichtprogramm.
Die Bücher kann ich übrigens auch empfehlen, wobei die abgesehen vom ersten aber eine andere Richtung als die Serie einschlagen.
In der neuen Serie haben mich direkt die ganzen Gastauftritte gefreut, die in der ersten Folge stattfinden. Hatte mich schon gefragt, wie man die Figuren einbinden möchte (die größtenteils tot sind), aber das passte schon. Finde es auch gut, dass Dex sich ein wenig verändert hat und das Umfeld erneut wechselt. NYC bietet sicher viele Möglichkeiten für ihn, wobei der Verbleib von Harrison natürlich ebenfalls wichtig für ihn ist.
Irgendwie mag es ja auch krank sein, dass man einem Serienkiller hinterher fiebert - aber nuja, einmal ist die Serie fiktiv und zum anderen ist Dex schon etwas Besonderes, weil er nur die wirklich üblen Burschen aus dem Verkehr zieht. Ob Sohnemann Harrison tatsächlich in die Fußstapfen des Vaters tritt, bleibt derweil noch ein bisschen ungewiss, aber in der Auftaktfolge der neuen Serie kann er trotzdem nicht wegschauen, wenn ein Vergewaltiger sein neuestes Opfer in Angriff nehmen will. Bin echt gespannt, wie es weitergeht.