Facebook Thread - inkl BG Gruppe

Time Lord

of The Doctor
blacksun schrieb:
General_Lee schrieb:
haha geht ja garnicht blacksun. Kannst ihn nur deaktivieren. Für die Löschung deiner Daten musst du Facebook extra ne Mail schicken soweit ich weiß.
?
ich habe schon mal mein Account gelöscht.
Das wird ja wohl noch gehen.
Yep, musst ganz unten bei Help oder so ne Anfrage schicken, dauert dann noch 2 Wochen bis alles weg ist :wink:
Die sind echt hartnäckig was das Verlassen angeht :pinch:
 

Member_2.0

Active Member
Member_2.0 schrieb:
Warum denn? Was genau stört dich an der Timeline? Da stehen doch nur Dinge drin die du bereit bist auch preiszugeben.
Was du nicht postest, weiß Facebook auch nicht von dir. Ich versteh die Aufregung (nicht nur bei dir, im allgemeinen) echt nicht :check:
Mich stört es, dass ich keine Wahl habe.
Und ich bin keiner, der es gerne sieht, dass seine Daten für immer gespeichert werden.
Ich bin so. Ich gebe nicht gerne Infos weiter, wenn ich nicht will.[/quote]

Das war doch aber vorher auch schon so. Und vor der Timeline hatte man doch auch keine Wahl wie das Profil aussehen soll :ugly:
 
W

Wurzelgnom

Guest
General_Lee schrieb:
@Wurzelgnom:
Was du sagst ist alles kein Problem wenn ich gezielt was mit einem oder 2 Kumpels machen will. Aber mein Freundeskreis ist halt recht ausgedehnt, die "Clique" ziemlich groß. Dann gibts noch Leute von der Uni mit denen öfters mal was läuft usw.
Da kann ich ja wohl schlecht jeden Freitag und Samstag ca. 20 Leuten ne sms schicken mit "Was geht?" wenn ich wissen will was los ist. Mit Rückmeldungen und allem kann ich dann an einem we 50 sms verschicken oder was?
Früher gings halt über icq, so würde es auch heute gehn, allerdings sind da nichtmehr so viele da FB eben auch die Chatfunktion hat.
Dann sind eben öfters halt auch Konzerte von denen ich nur über Facebook was mitbekomm, bzw. wo man abchecken kann wer bei welcher Show am Start ist und ob es sich somit lohnt hinzugehen oder nicht, bzw. obs nen Fahrer gibt.
Naja gut, wenn ich am Wochenende was mache, dann passiert das gezielt. Entweder ich plane etwas und lade Leute ein oder andere Leute machen was und sagen mir dann Bescheid.

Dutzende Leute anzufragen, was am Wochenende so los ist, hab ich nie gemacht und sehe da auch nicht den Sinn. Wenn jemand etwas ohne mich plant, bin ich offensichtlich nicht gefragt und ich will mich nicht aufdrängen. wenn ich doch gefragt bin, dann sagt man mir auch bescheid. :smile:

Ka, vlt versteh ich ja auch nicht worum es dir geht.
 

General_Lee

Active Member
Ja natürlich werden die Leute angefragt. Wenn ich jetzt zum Beispiel Bock habe in Location A zu gehen schreib ich die Leute in Facebook an "Hey, was geht heute? Bock mit nach A zu kommen? X,Y,Z sind bisher auch schon am Start", bzw. ich werde eben sowas gefragt. Da verschiedene Leute aber verschiedenes vorhaben kommen vielleicht 2, 3 Anfragen pro Abend. Dann heißt es kommunizieren und ne Einigung finden. Meine Freundeskreise von der Uni und die Leute die ich halt so aus der Clique kenn sind zum Beispiel völlig unterschiedlich und kennen sich gegenseitig nicht. Ich versteh nicht ganz was dein Problem ist, diese Abläufe zu verstehen?
 
B

Bader

Guest
Es ist eigl. scho traurig dass nur der Kern der nahestehenden Leute von mir "locker" ohne Facebook erreichbar sind. Geht es über hinaus wird es scho schwerer wie zB einer großen Party wo ehemalige Schulbekanntschaften wieder getroffen haben. Die meisten die da waren (~250) erfuhren es über Facebook. Eine kam nicht weil sie kaum Facebook nutzt und zu spät über einen anderen erfuhr. Sie fand das extrem schade. Das ist so mal als Fallbeispiel.
Heutzutage ist es selbstverständlich geworden, dass man in der Regel über Facebook was plant, wenn es was "größeres" ist. Ist auch toll was den Komfort angeht, aber gerade diese Selbstverständlichkeit macht es vielen so abhängig davon. Es ist echt ein purer Teufelskreis in dem Sinne wenn eine/r raus will, aber nicht kann weil die anderen stark von FB abhängig sind und die anderen das gleiche Bedürfnis haben aber auch nicht können weil die anderen auch abhängig davon sind. Das ist ein so "Alles oder nichts" Quark. Klar, kann ich zB aussteigen, aber dann hätte ich einen Megaaufwand noch am Ball zu bleiben, wenn ich mal meines Freundekreises hinaus was machen will. Ätzend.
 
W

Wurzelgnom

Guest
Weil ich nicht verstehe wofür da jetzt Facebook notwendig ist um mit Leuten zu reden, herauszufinden was die tun und sich dann zu entscheiden was du machen möchtest.

Ist jetzt kein persönlicher Angriff auf dich, sondern eine reine Verständnis sache. ich versteh nicht, was facebook hier bietet, was man ohne es nicht auch tun kann.
 

blacksun

Keyser Soze
Es stimmt.
Die geben mir noch 2 Wochen Zeit, mir das anders zu überlegen.
Ach wie rücksichtsvoll.

Das rührt mich jetzt zu Tränen. :crying:
 
B

Bader

Guest
Du hast einfach das Glück dich nicht mit FB eingelassen zu haben und somit hast du nicht das Dilemma, Wurzel :wink:
 

HurriMcDurr

Well-Known Member
@Wurzelgnom:
Es ist wie mit 90% aller neuen Erfindungen. Man kann auch ohne sie zurechtkommen, allerdings zeichnen sie sich durch einen größeren Komfort/Effizienz aus.
Ich denke niemand hier bestreitet, dass ein Leben ohne Facebook möglich ist, allerdings scheinst du dich auch noch nicht genug mit facebooks Qualitäten abseits der Datenspeicherung/Kritikpunkte beschäftigt zu haben um nachvollziehen zu können, wieso es einen solch großen Anklang findet.
 

General_Lee

Active Member
Wurzelgnom schrieb:
Weil ich nicht verstehe wofür da jetzt Facebook notwendig ist um mit Leuten zu reden, herauszufinden was die tun und sich dann zu entscheiden was du machen möchtest.

Ist jetzt kein persönlicher Angriff auf dich, sondern eine reine Verständnis sache. ich versteh nicht, was facebook hier bietet, was man ohne es nicht auch tun kann.
Also ich weiß nicht was an meinen Posts jetzt immernoch unverständlich war. Vielleicht hast du einfach nur recht wenige Freunde/Bekanntschaften, denn wenn man jetzt vielleicht 3,4 Bekanntschaften hat mit denen man regelmäßig was unternimmt ist es sicherlich nicht schwer das über Telefon/sms zu regeln. Ist jetzt kein persönlicher Angriff auf dich, aber bei ner relativ weit verstreuten Clique von ca. 30 Leuten und dann nochmal etwa 10 von der Uni die miteinander nichts zu tun haben wird es schwer, von jedem einzelnen zu erfahren was er vor hat. Da müsste ich insgesamt sicherlich jedem 3,4 sms schreiben bis das ganze hin und her geklärt ist und dann hab ich an einem Abend, je nachdem wie viele Leute in Frage kommen 50, 60 sms geschrieben oder was? Das geht zeitlich schonmal garnicht.
Also ich versteh nicht, was daran jetzt so schwer zu verstehen ist?
 

Hazuki

zieht keine Aggro
Ich bin auch kein großer Fan von FB aber was ich solche Seiten wirklich praktisch macht, ist eben diese "Einfachkeit" sich mit mehreren Menschen gleichzeitig zu verabreden, Gedanken auszutauschen, wichtige Infos schnell weiterzugeben usw. Und das nutze ich auch gelegentlich.
 

00Doppelnull

Statussymbol.
Bader schrieb:
Heutzutage ist es selbstverständlich geworden, dass man in der Regel über Facebook was plant, wenn es was "größeres" ist. Ist auch toll was den Komfort angeht, aber gerade diese Selbstverständlichkeit macht es vielen so abhängig davon. Es ist echt ein purer Teufelskreis in dem Sinne wenn eine/r raus will, aber nicht kann weil die anderen stark von FB abhängig sind und die anderen das gleiche Bedürfnis haben aber auch nicht können weil die anderen auch abhängig davon sind. Das ist ein so "Alles oder nichts" Quark. Klar, kann ich zB aussteigen, aber dann hätte ich einen Megaaufwand noch am Ball zu bleiben, wenn ich mal meines Freundekreises hinaus was machen will. Ätzend.

Schau dir mal Pfadabhängikeiten an, könnte dich interessieren.
 
B

Bader

Guest
Das ist mir zu hoch :biggrin: Aber was ich bisher da gelesen habe liest sich interessant und bestätigt mein Gefühl, was bei FB vor sich geht!
 
W

Wurzelgnom

Guest
General_Lee schrieb:
aber bei ner relativ weit verstreuten Clique von ca. 30 Leuten und dann nochmal etwa 10 von der Uni die miteinander nichts zu tun haben wird es schwer, von jedem einzelnen zu erfahren was er vor hat.
Vlt liegt hier der große Unterschied. Mir ist es nicht wichtig zu erfahren was jede einzelne Person in meinem Freundeskreis macht. Die dürfen ruhig ihre Privatssphäre haben und mal Dinge tun, von denen ich nichts weiß.

Mir ist nur wichtig, was die Personen am Wochenende machen, mit denen ich etwas zusammen tun werde:squint:


Das hört sich für mich so an, als würdest du Abends alle Leute anschreiben und dann entscheiden was du machst.
Das ist dann einfach eine vollkommen andere Vorgehensweise als bei mir.

Ich frage schon Tage vorher bei meinen besten Freunden nach, was die machen. Und nur wenn ich dann nichts interessantes habe, wird weiter bei anderen gefragt ect. Wenn die erste Person mit der ich spreche, mich direkt auf eine Party einlädt, dann frag ich bei allen anderen im Freudeskreis gar nicht mehr nach.

WIr sind da wohl einfach in unserer Vorgehensweise ganz anders. Ich weiß meist schon 1 Woche vorher, was ich am Wochenende mache. Spontanes umhören und entscheiden gibts daher nicht. Bei mir sind zb 7 der nächsten 8 Wochenenden bereits verplant:squint:


Aber gut, dass Facebook da bequemlichkeit bietet, kann ich nachvollziehen, weil das die kommunikation mit sehr vielen leuten gleichzeitig leichter macht.
 

00Doppelnull

Statussymbol.
Bader schrieb:
Das ist mir zu hoch :biggrin: Aber was ich bisher da gelesen habe liest sich interessant und bestätigt mein Gefühl, was bei FB vor sich geht!
Ist eigentlich nicht kompliziert, aber hoch interessant. Geht eben genau darum, das man sich mit evtl. zufälligen Entscheidungen in immer weiterführende Entscheidungen begibt, die immer weitere Folgen nach sich ziehen, aus denen man nur noch schwer ausbrechen kann. Gibt viele Felder wo sich das Anwenden lässt - der Besitz eines eigenen Autos ist zum Beispiel eins der klassiker. Man kauft sich ein Auto, vielleicht zum Spaß. Dadurch erweitert sich dann der Interaktionsradius und man lernt neue Dinge kennen, die man besuchen möchte, es ohne Auto aber nicht kann. So werden jegliche Tätigkeiten im neuen Interaktionsradius abhängig vom Besitz eines Auto, z.B. das Einkaufen in einem Einkaufszentrum oder der Besuch von Freunden auf dem Land. Da das Auto dann so zum täglichen Leben gehört, sucht man sich dann auch Jobs, die nur noch mit dem Auto bequem zu erreichen sind. Ohne Auto könnte man dann schon nicht mehr arbeiten. Irgendwann kommt es dann zur ultimativen Abhängigkeit, wenn das Auto sogar den Wohnort mitbestimmt, "Wir ziehen aufs Land, weil wir mit dem Auto immer noch in die Stadt können". Kein uninteressantes Feld. Wie du schon sagtest, ist es quasi genauso bei Facebook und diversen Online Portalen. Man begibt sich in diese Pfadabhängigkeiten und die Exit-Hürde wird immer größer, je mehr es sich verselbstständigt. Ist an sich nicht umbedingt eine negative Geschichte, man sollte sich nur bewusst sein, was man da tut.
 
B

Bader

Guest
@wurzel: Es gibt aber auch Leute die Wert auf Spontanität legen und da kann man ruckzuck vor einem langweiligen "einsamen" Wochenende stehen, wenn man das Pech hat und es falsch angeht. Du hast schlicht einfach das große Glück und bist auch richtig vorangegangen.

@00: So hab ich es auch verstanden, aber ich hab nicht immer die Konzentration "kompliziertes" Deutsch zu lesen. Darum die Aussage.
 
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