MS: The Walking Dead - S02 ~ Kontrollzentrum

Manny

Professioneller Zeitungsbügler
Ich erhebe mich schwerfällig, schleppe mich in den Kontrollraum und reiche Clive meine Hand, während ich ihn mit Dankbarkeit und Respekt in meinen augen ansehe.
 

CasaPietra

Active Member
Joker1986 schrieb:
Zitat von »Sittich«


Im Kontrollraum ist Joker zum Knopf geeilt. Als er ihn drücken will, spürt er Millys Hand, die bereits auf dem Knopf liegt. Sie lächeln sich an und drücken zusammen den Knopf.[/b]


Danke für diese romantische Stelle :love:
Da ist nichts mehr hinzuzufügen :love:
 

Woodstock

Z-King Zombies
Manny reicht Clive in Freundschaft die Hand. Der ertönt der Alarm. Clive will sofort loseilen aber er erinnert sich was gerade getan wurde. Er hält an. Beide Reaktoren sind voll mit Wasser Schutzstäbe umhüllen sie. Die Temperatur geht runter, die Energieanzeige sinkt schalgartig auf Minimum. Joker blickt zu Casamilly, welche ihn noch anlächelt. Die Lichter überall gehen aus, die Gruppe steht im Dunkeln und der Alarm geht aus.

Da geht die Notbeleuchtung wieder an. Joker blickt wieder zu MIlly, deren Augen nun geschlossen sind. Ihr Blut hört langsam auf von ihre herabzutropfen. Sie atmet nicht mehr. Joker sinkt weinend über ihr zusammen.

Auch Clive kommen die Tränen. Er geht zu Millycasa und Joker kniet zu Joker runter. Er legt seine Hand auf dessen Schulter und sagt nur: "Danke."

Der geschwächte Manny schaut sich um. Auch er denkt an all die Freunde und neuen Bekannte die er verloren hat. ReelGuy, den er kaum kannte und nie ein Wort mit ihm wechselte. Hurri, den er fast vergessen hatte. Presko, der auch dabei war. Die drei Nighthawks, von denen er einen ganz okay fand. Achwas, die gingen ihm alle auf den Sack! Ernsthaft, wie viele gabs von dem? Casa, der ihm ähnlich war und auch verstand. Rhodoss, der ihm das Leben rette. Milly, welche was auf dem Kasten hatte. Hodor, der okay war, der hat wenigstens nicht drum herum geredet. Bader, welcher ein Arsch war aber eigentlich ein solider Kerl. Akula, welcher ihn zwar auch nervte aber eigentlich okay war und der Rest.

Doch irgendwie haben er und Joker diese Selbsmordaktion überlebt. Wenn er bedenkt, dass dadurch anfing, das Joker die Vorräte versehentlich niedergebrannt hat. Aber den Jungen hätte er nie verraten. Er gehörte ja zu seiner Gruppe. Manny war bereit eine emotionale Reaktion öffentlich zu zeigen. Er schneuzte und spuckte in die Ecke.

Da hört er Stöhnen hinter ihm. Er schaut auf die Metallgitterbrücke, welcher voller Untoter war. "Stimmt, wir müssen ja noch hier raus." Joker und Clive kommen zu ihm. Beide haben eine Machete und Pistolen, Joker reicht Manny eine Machete und eine Pistole. Sie nicken sich an. Alle drei erheben ihre Waffen.

fin
 

Clive77

Serial Watcher
Teammitglied
Und ähm, was ist jetzt mit Hodor genau passiert? Mir kamen zwar Gerüchte von seinem Ableben zu Ohren, aber so ganz habe ich die nie geglaubt... :check:
 

Sittich

Well-Known Member
Epilog

Bad Krozingen

Martin war langweilig. Seit Tagen hockten sie jetzt schon in der Schule und warteten. Der alte Kunze hatte ihnen allen verboten, nach draußen zu gehen. Dabei hatte der davor nie was zu sagen gehabt. Doch die, die was zu sagen gehabt hatten, waren verschwunden. Waren einem seltsamen Funkspruch gefolgt, dem Martin zufällig gelauscht hatte. Irgendetwas von einem Panzerzug und der Biker-Gang, die ihnen das Leben schwer machte. Sofort hatte wilde Aufbruchstimmung geherrscht und Rufe wie "Jetzt oder nie!" oder "Die schnappen wir uns!" waren gefallen. Sie hatten sich praktisch alle Schuss- und Nahkampfwaffen gegriffen und waren davongezogen. Zurückgeblieben waren nur die Kinder und die Alten.

Sie hatten gewartet. Waren zusammengezuckt, als aus der Ferne in kurzer Folge zwei heftige Detonationen ertönt waren. Die Kleineren hatten angefangen zu weinen, während die Alten versucht hatten, sich und den Kindern Mut zuzureden. Dann waren weitere Schüsse und Knalle zu hören gewesen, dieses mal ganz in der Nähe. Alle, die in der Schule Zuflucht gefunden hatten und auf den Schutz der wenigen gesunden Erwachsenen vertraut hatten, waren eng beieinander gerückt und hatten gebangt und gewartet. Doch auch lange, nachdem Ruhe eingekehrt war, war keiner ihrer Beschützer zurückgekehrt.

Das war vor drei Tagen gewesen. Martin hatte es satt, in der Schule eingesperrt zu sein. Deswegen war er am frühen Morgen, nachdem alle ihr wenig schmackhaftes Frühstück verzerrt hatten, heimlich durch die Hintertür geschlichen, um einfach mal ein bisschen im langsam schmelzenden Schnee zu spielen. Ganz allein mit sich beschäftigt rollte er jetzt einen Schneeball die Wiese entlang, um ihn langsam zu einer mächtigen Kugel für seinen Schneemann zu formen. Er bemerkte den Mann erst, als er mit seiner Schneekugel gegen dessen Beine stieß. Der Schneeball fiel in sich zusammen. Martin guckte hoch.

"Na, Kleiner? Ganz allein hier draußen?", sagte der Mann, dem ein alter Schlapphut beinahe rechts vom Kopf zu fallen schien. Er hatte ein Lächeln auf den Lippen, das Martin nicht sonderlich gefiel. Langsam wich er zurück.

"Äh, ja. Aber ich wollte gerade wieder reingehen", sagte er. Mit einer schnellen Bewegung wandte er sich um, doch der Mann war schnell und packte ihn an der Schulter.

"Das glaube ich nicht!", flüsterte er und machte sich daran, Martin zu sich zu ziehen. Der Junge versuchte mit aller Kraft, sich aus dem Griff zu befreien. Doch nach einer kurzen Rangelei gelang es den Fremden, Martin aus dem Gleichgewicht zu bringen. Er stürzte mit dem Rücken auf den Schnee. Sofort war der Mann über ihm. Wie aus dem Nichts hielt er ein kleines Messer in der Hand, genau vor Martins Augen.

"Ein Schrei und ich stech dir die Augen aus!", zischte der Mann, "Wir werden gleich zusammen aufstehen und du kommst ganz friedlich mit mir, verstanden?"

Martin starrte seinem Peiniger in Todesangst entgegen, unfähig, auch nur ein Wort herauszubringen. Er spürte den nassen Schnee, der unter ihm schmolz und seine Kleidung durchnässte. Er sah das Messer, dass Zentimeter vor seinen Augen im Griff des Mannes zitterte. Er fühlte das Gewicht des Fremden, das ihm beinahe vollständig die Luft raubte. Er setzte an, dem Mann mit einem Nicken notgedrungen seine Zustimmung zu zeigen, als sich der Himmel verdunkelte. Vielmehr verlosch die Sonne, als sich ein gewaltiger Schatten über ihn und den Fremden legte. Martin blickte durch einen Tränenschleier nach oben und sah eine imposante Gestalt hinter ihnen aufragen. Auch sein Angreifer schien die Veränderung bemerkt zu haben und schaute Martin mit einem beinahe komischen Blick der Verwirrung an. Dann weiteren sich seine Augen, als sich eine gewaltige Pranke um seinen Nacken legte und fest zudrückte. Es ertönte ein lautes Knacken. Mit einem Ruck verschwand das Gewicht von Martin, als der Körper seines Angreifers mühelos in die Luft gehoben und davongeschleudert wurde. Er hörte einige Meter entfernt einen vom Schnee gedämpften Aufprall. Der Schlapphut des Mannes segelte neben ihm langsam neben ihm zu Boden.

Martin keuchte und stützte sich mühsam auf seinen Ellbogen ab. Mit vor Schreck geweiteten Augen blickte er den Riesen, der vor ihm stand, an. Der Riese schien genauso aufgebracht zu sein wie er selbst. Sekundenlang verharrten sie in dieser Position.

Dann sagte der große Mann ein Wort.
 

Manny

Professioneller Zeitungsbügler
Ich seh schon.....Woodstock hat meinen Charakter nicht verstanden. Der einzige, der mir wirklich auf den Sack ging, war nighthawk.
 

Joker1986

0711er
Woodstock schrieb:
Da geht die Notbeleuchtung wieder an. Joker blickt wieder zu MIlly, deren Augen nun geschlossen sind. Ihr Blut hört langsam auf von ihre herabzutropfen. Sie atmet nicht mehr. Joker sinkt weinend über ihr zusammen.
Musste dass jetzt sein? :crying:
Milly hätte ruhig überleben können. Ihr müsst mir ja mein Happy-End kaputt machen.
 
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