The Tomorrow War ~ Chris Pratt [Kritik]

Puni

Well-Known Member
Und wieso habe ich das Gefühl - auch wenn es nichts neues ist - dass man allgemein die guten Blockbuster der letzten Jahre an einer Hand abzählen kann? :sad:
 

Envincar

der mecKercheF
Wurde ganz gut unterhalten aber das Finale war dann leider extrem unnötig bräsig. Vor allem die letzte Szene ...
wo Pratt und Vatter aufm Schnee liegen und den Filmemacher dann eingefallen ist, dass man den Schwarzen vergessen hat...der dann passend aus dem Nichts sich dazulegt :clap: .. dass Pratt das Viech dann noch verprügelt hat es auch nicht besser gemacht.
 

TheRealNeo

Well-Known Member
Teammitglied
Da könnte man wieder ein Fass aufmachen, wie du Schauspielername, Figur eines Schauspielers und Hautfarbe eines Schauspielers nutzt, um eine Szene zu beschreiben...:unsure::tongue:
 

Cimmerier

Well-Known Member
Was ich ja ein wenig schade finde ist, dass gefühlt seit Jahren immer dasselbe Sounddesign bei Außerirdischen verwendet wird.
 

Jay

hauptsache bereits gesehen
Teammitglied
Du meinst die Mischung aus Hans Zimmers BRÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄMMMM und gemischtem Zerggekreische?
 

Woodstock

Z-King Zombies
Da könnte man wieder ein Fass aufmachen, wie du Schauspielername, Figur eines Schauspielers und Hautfarbe eines Schauspielers nutzt, um eine Szene zu beschreiben...:unsure::tongue:
Könnte aber auch daran liegen, dass er den Namen des Schauspielers nicht parat hat. Kennst du ihn ohne auf imdb nachzugucken? Prad und Simmons kenne ich, da ich schon häufig Produktionen mit ihnen gesehen habe aber Richardson (so heißt er) habe ich einfach noch nicht so häufig gesehen.

Außerdem ist es schon berechtigt die Hautfarbe des Schauspielers zu erwähnen, wenn man bedenkt, dass wieder jeder schwarze Schauspieler bzw. jede schwarze Schauspielerin in dem Film brutal sterben musste (bzw. sinnlos heroisch opfern, da sich sowieso keinen Charakter hatten) oder zur Witzfigur gemacht wurden. Es wirkte schon am Ende so, als ob man Richardsons Figur schlichtweg vergessen hat und er noch irgendwie dazu muss, um dieses dämliche Ende irgendwie noch abzurunden, so das alle lachen können, obwohl gerade das gesamte Team verreckt ist.
 

freeek

Well-Known Member
Ich fand den relativ okay-ish und kann als (selbsterklärter) Zeitreise-Experte nichts verwerfliches an der Story entdecken, weil die Zeitreisen ohnehin die zweite Geige spielen und alles nötige dazu im Film tatsächlich erklärt und kurz erläutert wird.
Zeitreisen in die Vergangenheit ergeben doch nie Sinn, auch hier bei dem Film nicht.
 

Clive77

Serial Watcher
Teammitglied
Zeitreisen in die Vergangenheit ergeben doch nie Sinn, auch hier bei dem Film nicht.
Zu dem Thema hatte ich mich mal ausführlicher geäußert - klick. Allerdings macht "The Tomorrow War" jetzt kein Fass auf, was das "wie" oder diverse "Regeln" angeht, von denen es nur ein paar wenige gibt (beispielsweise, dass die Leuts, die in die Zukunft reisen, in besagter Zukunft bereits verstorben sein müssen, um sich nicht selbst zu begegnen - warum auch immer). Die Zeitreisen sind hier nur Mittel zum Zweck und was Veränderungen in der Vergangenheit angeht, sorgen die jetzt auch nicht für Probleme. Jedenfalls, wenn man davon ausgeht, dass die Zukunft in diesem Fall noch nicht in Stein gemeißelt und veränderbar ist.
 

Jay

hauptsache bereits gesehen
Teammitglied
Bei Zeitreisefilmen ist es immer das beste, wenn sie das Wie nicht so genau erklären und etwaige Fragen stunpf ignorieren. Das lässt sich nie gut erklären, vor allem Regeln nicht
 

McKenzie

Unchained
Funktionierte bei Looper halt trotzdem so gar nicht, obwohl der genau diese Meinung lauthals vertrat, weil einem die Filminterne Unlogik mit dem Allerwertesten immer wieder ins Gesicht sprang.

Wie die Zeitreise technisch funktioniert, muss tatsächlich nicht erklärt werden, ist halt Scifi-Tech-Bla. Aber es muss schon mit sich selbst zusammenpassen, sonst ist es *Deadpool-Stimme* nur lazy writing.
 

Clive77

Serial Watcher
Teammitglied
Funktionierte bei Looper halt trotzdem so gar nicht, obwohl der genau diese Meinung lauthals vertrat, weil einem die Filminterne Unlogik mit dem Allerwertesten immer wieder ins Gesicht sprang.
Das ist korrekt. Allerdings vermeidet TW durchgehend, dass ein und dieselbe Person auf ein früheres oder zukünftiges Ich trifft oder gar Veränderungen in der Vergangenheit/Gegenwart "an der eigenen Person" herbeiführt. Da bereitet die Handlung dann weit weniger Kopfschmerzen aufgrund von sich ergebenen Logikbrüchen wie bei Looper. Für mich ein großer Unterschied zwischen den beiden Filmen.
Looper ist da zeitreisetechnischer Murks, gespickt mit Widersprüchen (sofern man über die Handlung sinniert). TW geht da weit vorsichtiger mit dem Thema um, denn im Grunde genommen kann man bloß hinterfragen, weshalb am Ende überhaupt die Waffe aus der Zukunft mitgebracht werden kann oder weshalb noch eingangs die Leuts auftauchten, um vor den Aliens zu warnen - weil nach dem Ende des Films kein Anlass in der Zukunft bestehen sollte, um noch Leute zurückzuschicken und somit die Filmhandlung auszulösen. Ich erkläre es mir damit, dass die Zukunft, wie sie im Film gezeigt wird, nicht in Stein gemeißelt ist und nur eine von vielen Möglichkeiten darstellt. Möglichkeiten, die sich nutzen lassen, um in der Gegenwart einzugreifen und den Lauf der Geschichte zu ändern. Da käme dann auch wieder die Umwelt-Metapher ins Spiel, die aufzeigen soll, dass jetzt gehandelt werden muss, weil es in 20, 30 oder 40 Jahren zu spät für den Planeten ist.
Just my 2 Cents...

Edit: Ach halt, das war deine Antwort auf Jays Kommentar, oder? Dann bitte ignorieren (oder trotzdem lesen)...
 

Woodstock

Z-King Zombies
Ich denke eher, dass es sich bei der Zukunft im Film, um eine alternative Zeitlinie handelt. Eine Paralleldimension und nicht die eigene.

Alternativ eine Art Schleife. Zeit verläuft zwar chronologisch aber durch die Zeitmaschine trotzdem parallel. Die chronologische Entwicklung aller blieb trotzdem unverändert. Damit existiert die verheerende Zukunft trotzdem in einer Art Taschendimension innerhalb der regulären Zeitlinie. Sie kommen aus der Zukunft für Chris Pratt, Pratt reist in die Zukunft und erfährt von den eingefrorenen Aliens, er kehrt zurück und zerstört sie in der Gegenwart. Ohne die Zukunft hätte er in der Gegenwart die Aliens nicht vernichten können. Somit ist die alternierende Zukunft eine fester Bestandteil der Kausalitätskette der Gegenwart. Mit dem Zusammenbruch der Zeitmaschine, war auch der Sprung in die Zukunft nicht mehr möglich, da diese durch Pratts Taten nicht mehr existiert aber existieren musste, sonst wäre die Tat nicht möglich gewesen. Im Prinzip der Kausalität nach alles korrekt. Nur über Umwege.
 

McKenzie

Unchained
denn im Grunde genommen kann man bloß hinterfragen, weshalb am Ende überhaupt die Waffe aus der Zukunft mitgebracht werden kann oder weshalb noch eingangs die Leuts auftauchten, um vor den Aliens zu warnen - weil nach dem Ende des Films kein Anlass in der Zukunft bestehen sollte, um noch Leute zurückzuschicken und somit die Filmhandlung auszulösen.
TW hab ich nicht gesehn, ging echt mehr um die allgemeinere Aussage von Jay :squint: Aber ja, das von dir hier Beschriebene ist halt bei vielen Zeitreisefilmen das Problem, auch bei Terminator z.B.
 

Jay

hauptsache bereits gesehen
Teammitglied
Vielleicht sollte man darüber mal einen Film machen, wie Skynet in der Zukunft mit sich selbst diskutiert, ob die Zeitreise Sinn macht.

Vor allem, nehmen wir mal an, Zeitreise wird 2100 erfunden und die finden Limits, wie zb, dass man nicht in die Zukunft reisen kann. Was aber, wenn im Jahr 2830 schließlich rausgefunden wird, wie das doch geht, und man reist ins Jahr 2021 zurück, aber von uns reisen welche ins Jahr 2099 um die Erfindung von Zeitreise aufzuhalten, aber alle nachfolgenden Jahre wissen davon und reisen selbst zurück, um die Zurückreisenden aufzuhalten etc
 

Etom

Well-Known Member
Ich habe nie verstanden, wieso man sich so sehr über die Logik der Zeitreisefilme den Kopf zerbricht. Dann könnte ja Terminator grundsätzlich nicht funktionieren und die meisten Filme würden keinen Spaß mehr machen.

Tomorrow War war für mich recht unterhaltsam, aber ich denke, dass dieser an den Kinokassen nicht so erfolgreich gewesen wäre. Die Rolle von J.K. Simmons wäre perfekt für Schwarzenegger gewesen.
 
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