Zuletzt gelesenes oder gehörtes Buch

A Song of Ice and Fire: A game of thrones

Da ich leider kaum zum lesen komme, lese ich daran seit ca vier Wochen.
Es ist genial geschrieben, einige Charaktere werden wesentlich genauer beleuchtet als in der Serie. Andere Dinge wurden von HBO sehr gut
übernommen.

Ich bin jetzt bei der Hälfte, mal sehen wies weiter geht :smile:
 

Tyler Durden

Weltraumaffe
Teammitglied
Der Anschlag von Stephen King

Jake Epping lebt ein normales Leben, bis sein Freund Al ihm ein großes Geheimnis enthüllt: Er kennt ein Portal, das ins Jahr 1958 führt. Und Al gewinnt ihn für eine wahnsinnige Mission. Jake soll in die Vergangenheit zurückkehren und das Attentat auf John F. Kennedy vereiteln, um den Gang der Geschichte positiv zu korrigieren. Und so beginnt für Jake ein neues Leben in einer für ihn neuen Welt. Es ist die Welt von Elvis und JFK, von großen amerikanischen Autos und beschwingten Highschool-Tanzveranstaltungen. Es ist die Welt des gequälten Einzelgängers Lee Harvey Oswald, aber auch die der Bibliothekarin Sadie Dunhill, die Jakes große Liebe seines Lebens wird – eines Lebens, das gegen alle normalen Regeln der Zeit verstößt. Und je näher Jake seinem Ziel kommt, den Mord an Kennedy rückgängig zu machen, desto bizarrer wehrt sich die Vergangenheit dagegen – mit aller gnadenlosen Gewalt, die sich auch gegen Jakes neue Liebe richtet ...
(Amazon)

In Dead Zone sah ein Lehrer in die Zukunft und plante einen Anschlag auf einen Präsidenten, hier kommt ein Lehrer aus der Zukunft, um einen solchen Anschlag zu verhindern. Den Roman fand ich recht gut, aber schwächer als "Die Arena" und "Zwischen Nacht und Dunkel". Bei den Kritikern kam das Buch aber gut an und landete in der Bestseller-Liste. Wahrscheinlich konnte ich deshalb dem Mittelteil des Romans wenig abgewinnen, weil ich keine Verbindung zu den späten 50ern und den frühen 60ern habe und nicht in Nostalgie schwelgen kann, wenn King von jener Zeit schwärmt. Allerdings erwähnt er auch die Sachen, die damals schlechter waren. Die Mitte hätte man meiner Meinung nach stark kürzen können.
Am besten hat mir eigentlich das erste Viertel gefallen, aber das Ende war auch ganz okay. Hat mich nicht überrascht, aber es gab mehrere Möglichkeiten, wie es hätte ausgehen können, und war nicht zu vorhersehbar. Ich habe ja damit gerechnet, dass
die Vergangenheit sich mehr wie in Final Destination gegen die Veränderungen wehrt, bzw. die herbeigeführten Veränderungen wieder "ausbügelt".
Die Überlegungen über Zeitreisen (inklusive Butterfly Effect, Paradoxien usw.) waren interessant.

Im Nachwort sagt er, dass er das Buch schon 1972 schreiben wollte, aber wegen seines damaligen Lehrer-Jobs nicht genug Zeit für die erforderlichen Recherchen hatte (zu Kennedy gibt es ja eine Menge Material) und 9 Jahre nach dem Attentat sowieso zu wenig waren, um genug Abstand zu der Geschichte zu bekommen ("Die Wunde war noch zu frisch.")
 

Presko

Active Member
Die Pest von Albert Camus

Sehr starkes Buch. Nicht spannend im klassischen Sinn, aber sehr interessant und zu weiteren Gedanken anregend. Inhalltlich geht es um eine Pestseuche in der algerischen Stadt Oran. Dabei steht ein Arzt im Mittelpunkt, der aufopfernd aber auch recht hoffnungslos gegen die Pest ankämpft. Der andere wichtige Akteur ist die Staatsgewalt, welche die Stadt absperrt und auf autoritär-bürokratische Weise versucht der Seuche Herr zu werden. Dann gibt es noch den Reporter, der unbedingt die Stadt verlassen will, um zu seiner Liebe zu gelangen und der vierte Protagonist ist der, welcher an das Gute in den Menschen glaubt und versucht eine Gruppe freiwilliger Helfer zu organisieren. Es geht im Buch um Themen wie den Gegensatz von Kollektiv und Individuum, die Frage ob und wann eine Regierung für das Wohl des kollektivs die individuellen Freiheitsrechte einschneiden darf, über die Frage ob grosse Ideen oder die Liebe von grösserer Bedeutung sind und zuletzt auch, was den Menschen überhaupt in seinem Tun antreibt.

Wie gesagt, sehr interessant und schön geschrieben. Kann ich nur weiterempfehlen.
 

Tyler Durden

Weltraumaffe
Teammitglied
Der Prozess von Franz Kafka

Zum zweiten Mal gelesen, immer noch großartig. Für mich nach wie vor das beste Kafka-Buch, meine Lieblingsszenen sind die beim Maler (wo er ihm einen "schienbaren Freispruch" und eine "Verschleppung" erklärt) und die beim Advokaten (mit Block).
Kann ich jedem nur empfehlen.

EDIT: Wobei ich Amerika bzw. Der Verschollene noch nicht gelesen habe.
 

Wendtslaw

Member
So, schauen wir mal, dass ich alles zusammenkriegen, was ich seit dem letzten Mal so gelesen habe :biggrin:

Krieg und Frieden von Lew Tolstoi
Es war lang, es war anstrengend, es waren ca. 1900 Seiten, es kriegt 8/10 Punkten. (Alles was sich direkt auf dem Schlachtfeld abgespielt hat, hat mich einfach nicht wirklich interessiert.)

Schuld und Sühne von Fjodr M. Dostojewski
Bis auf ein Stück vorm Ende, es war irgendein Dinner oder eine Beerdigung, ich weiß es gerade leider nicht mehr so genau, gefiel mir das Buch sehr sehr gut, von daher 9/10 Punkten.

Macbeth von Mr. Shakespeare

Kurzweilig und interessant, 8/10 Punkten.


TOM - Zeitreise einmal anders von Jan Grunow (Amateur-Kindle-Autor)
Niklas trifft eines Tages auf Tom, der ihm missverständlich mitteilt, dass er durch die Zeit reisen kann und bestimmte Aufgaben zu erledigen hat.
Er muss sozusagen die Geschichte reparieren.
Es ist schwer über das Buch zu schreiben, ohne all zuviel zu verraten. Es bleiben jede Menge fragen offen und die Motive sind teilweise doch argh undurchsichtig. Fahrt nimmt das Buch auch erst nach über 1/3 auf.
Trotzdem ist es erfrischend und anders und es soll noch ein zweiter Teil kommen, der mehr erklärt. Von mir bekommt es solide 6,5/10 Punkte.

Wild Thing(dt. Einmal durch die Hölle und zurück) von Josh Bazell
Ich hatte schon "Beat the Reaper" (Schneller als der Tod) von ihm gelesen, welches mir sehr gut gefallen hat, allerdings hat es hier etwas nachgelassen und waren in "Beat the Reaper" die Fußnoten noch ganz amüsant, waren es hier einfach viel zu viele. 6/10 Punkten (trotzdem mit Empfehlung)

Sherlock Holmes von Arthur Conan Doyles
  • Eine Studie in Scharlachrot
  • Das Zeichen der Vier
  • Die Abenteuer des Sherlock Holmes (kürzere Geschichten, da hab ich noch nicht alle durch)
Die beiden langen Abenteur von Mr. Holmes gefielen mir sehr gut, während mich die kurzen Erzählungen einfach nicht zu 100% überzeugen können. Ich bin definitiv gespannt auf die anderen beiden langen Erzählungen: "Der Hund von Baskervilles" und "Das Tal der Angst".
Insgesamt gibt es 7,5/10 Punkten
 

Tyler Durden

Weltraumaffe
Teammitglied
Da hast du ja einige Klassiker nachgeholt :top:

Doctor Sax von Jack Kerouac

Es geht um die Kindheit und Jugend von Jack Duluoz (Alter Ego von Kerouac), als er in seinen Träumen und Fantasien von einer mysteriösen Figur (Doctor Sax) besucht wird.

Schlecht ist das Buch nicht, aber kein Vergleich zu "Unterwegs" oder "Gammler, Zen und hohe Berge". Zu abstrus und zusammenhanglos geschrieben, unerklärliche Wechsel zwischen Vergangenheits- und Gegenwartsform (teilweise innerhalb eines Absatzes) swtören den Lesefluss, aber das Ende surrealistische Ende (und manche anderen Szenen) haben mir gefallen. Auch sehr viel Symbolik drin.
Insgesamt mittelmäßig.
 

TheGreatGonzo

Not interested in Naval Policy
Teammitglied
Fahrenheit 451 von Ray Bradbury

Inhalt kennt man wahrscheinlich: Feuerwehrmann Guy Montag ist in einem Staat in der Zukunft dafür zuständig Bücher zu verbrennen. Bald lernt er jedoch das Besondere und Wichtige kennen, dass Bücher der Menschheit bieten und rebelliert. Ein tolles Buch. Typisch Ray Bradbury absolut umwerfend geschrieben. Wikrlich, aber das Bradbury sprachlich einer der ganz Großen ist, ist ja auch kein Geheimnis. Auch sonst: Ein großartiges Thema in einer einfachen, aber wirkungsvollen und faszinierenden Geschichte mit einem grandioses Ende. Sehr schön.
 

Wendtslaw

Member
Tyler Durden schrieb:
Da hast du ja einige Klassiker nachgeholt :top:
Jawoll. Und ich hab noch einiges auf dem Zettel, z.B. Odyssee und Ilias von Homer (da werde ich mich aufgrund der Verse aber etwas zu zwingen müssen :biggrin: ), "Also sprach Zarathustra", "Ecce homo, Wie man wird, was man ist" und "Jenseits von Gut und Böse" von Nietzsche, sowie "Der Unsichtbare", "Der Besuch" und "Wenn der Schläfer erwacht" von H.G. Wells. Aber erstmal brauch ich wieder ne Pause von dem alten Kram :clap:

Hab gerade mal wieder Das Kainsmal gelesen und würde den immer noch 9.0 bis 9.5 Punkten geben. Auch wenn mir das Ende etwas "hektisch" vorkommt.
 

Tyler Durden

Weltraumaffe
Teammitglied
Das Phantom der Oper von Gaston Leroux

War enttäuschend. Mir hat weder der Schreibstil gefallen, noch haben mich die Handlung oder die Figuren überzeugt. Der Autor verspricht ständig mehr als letztendlich passiert und beschreibt selbst die harmlosesten Vorfälle als würde dort etwas Grauenerregendes vor sich gehen. Vieles ist unglaubhaft (z.B. die Bauchredner-Fähigkeiten oder das Verhallten von manchen Charakteren) und am Ende ist es viel Lärm um nichts.
Vielleicht habe ich auch zu viel erwartet, weil das Buch als Klassiker gilt, aber die Schwächen waren selbst für einen reinen Unterhaltungsroman doch zu groß.

Jetzt habe ich noch "Der Golem" von Gustav Meyrink angefangen, mal sehen wie es ist.
 

Vincent Vega

By Quentin Tarantino
Illuminati von Dan Brown

Inhalt:
Im Kernforschungszentrum CERN bei Genf brennt jemand dem Priester und Physiker Leonardo Vetra das Zeichen der Illuminati auf die Brust und tötet ihn. Robert Langdon, ein Harvardprofessor für Semiotik, macht sich zusammen mit der Tochter des Toten auf die Suche nach dem Mörder und den Hintermännern. Die Spur führt in den Vatikan, wo gerade ein neuer Papst gewählt wird

Kritik:
Das Buch hat von vorne bis hinten Spaß gemacht. Vor allem, da jedes Ende eines Kapitels direkt angeregt hat direkt das nächste lesen zu müssen. Von der Story sowie den Charakteren fand ich es auch durchweg gut und auch ein roter Faden sowie entsprechende Spannungsmomente waren reichlich vorhanden.

Ich freu mich schon darauf mir den Film auszuleihen und mich nachher lauthals drüber auszulassen wie schlecht dieser im Vergleich zum Buch denn ist. :ugly:

8,5/10 P
 

Tyler Durden

Weltraumaffe
Teammitglied
Der Golem von Gustav Meyrink

Ein Grusel-Klassiker, der vor knapp 100 Jahren erschien. Der Golem ist eine Figur als dem jüdischen Folklore, ein aus Lehm geformter Diener, dem sein Schöpfer das Leben eingehaucht hat. Hier im Buch wird diese Sage aber nur am Rande behandelt und ein "echter" Golem kommt darin auch nur bedingt vor.

Hat mir sehr gefallen, besonders das Verwirrspiel mit den Wach- und Traumzuständen, bei dem man sich nie sicher ist, was real und was nur erträumt sein soll. Es gab einige surrealistische Passagen und das Ende ist auch ziemlich offen und lässt viel Raum für Interpretationen übrig. Dazu eine sehr passende unheimliche Atmosphäre, interessante Dialoge und Figuren und ein guter Schreibstil.
Diesen Klassiker kann ich empfehlen, besonders den Horror- und Gruselfans.
 

Cammy

Member
[/quote]
pinkie_pie schrieb:
A Song of Ice and Fire: A game of thrones

Da ich leider kaum zum lesen komme, lese ich daran seit ca vier Wochen.
Es ist genial geschrieben, einige Charaktere werden wesentlich genauer beleuchtet als in der Serie. Andere Dinge wurden von HBO sehr gut
übernommen.

Ich bin jetzt bei der Hälfte, mal sehen wies weiter geht :smile:
Das les ich auch grad...aber ich finds zum sterben öde. Aber naja Twillight hat sich ja auch gut verkauft. Vielleicht sollte ich auch auf der Fantasy Welle mitschwimmen. Die Leute kaufen ja eh den letzten Rotz, da muss man kein Talent haben. :rolleyes:
 

Mestizo

Got Balls of Steel
Und du willst jetzt wirklich behaupten, dass ASOIAF Rotz ist und wirfst es mit Twilight in einen Topf oder verstehe ich dein Posting gerade falsch?
 

Cammy

Member
Beide sind unter aller Kanone. :mellow: Dumm nur das ich 15 Euro verschwendet habe. Ich habe deshalb überlegt mir ein E-book zuzulegen wegen der Preise, damit die Enttäuschung rausgeworfenes Geld nicht ganz so groß ist, falls ich wieder ein mieses Buch erwische. Aber die E-book Bücher scheinen auch nur geringfügig billiger zu sein als die normalen. :sad:
 

Mestizo

Got Balls of Steel
Ich kann ja völlig verstehen, wenn du sagst, dass es dir nicht gefällt, aber das bedeutet ja im Umkehrschluss nicht, dass es schlechte Qualität ist. Mir gefällt auch Kubricks 2001 oder Scotts Blade Runner nicht, aber mir würde es im Traum nicht einfallen, denen die Qualität abzusprechen oder sie mit wirklichem Schrott in einen Topf zu werfen. High Fantasy ist halt in der Regel immer ein wenig schwerfälliger und Martins Bücher sind halt extrem auf Charaktere zugeschnitten, lässt die eigentliche Handlung selten im Vordergrund agieren.
 

Mestizo

Got Balls of Steel
Ja, schlag mich. :biggrin: Ich kann mit den Filmen schlichtweg nichts anfangen. Aber ich finde sie nicht schlecht, werde einfach nur nie warm mit den Streifen.
 

Dr.Faustus

Active Member
Tod von Stephen King.
Der 3. Band der Dunklen Turm Reihe war richtig geil und für mich der beste bisher.
Ich hoffe inständig, dass sie die Reihe nochmal in einer Serie verfilmen. Mit anständigem Budget und Schauspielern.
Richtig zu Herzen gewachsen ist mir
Jack und Oy. Jack mochte ich im ersten teil nicht so, aber in diesem finde ich ihn sehr gut! und Oy ist einfach nur cool. Immer wenn er was gesagt hat wie "Ake!" oder so musste ich immer grinsen.
 

Tyler Durden

Weltraumaffe
Teammitglied
Das Buch heißt aber "Tot" und nicht "Tod" :wink: Wegen der toten Landschaft (im Original heißt es ja "The Waste Lands").

Gehört auch zu den stärksten Teilen der Turm-Reihe.
 
Oben