Auftrag Rache ~ Mel Gibson [Kritik]

A

Azrael

Guest
Klingt auf jeden Fall sehr ansprechend, dein Ausblick, Azrael smile
Das hat auch bei mir über 40 Jahre gedauert, ich glaubte auch alles ist so wichtig ist das ich nicht drauf verzichten könnte und habe mir persönlich damit viel verbaut. Und so habe ich Jahre damit zugebracht zu grübeln und letztendlich immer einen Rückzieher gemacht bis zum Tag X wo mir dann klar wurde das ich auch nicht jünger werde und entweder jetzt oder nie. Vorteil ist halt das ich mein Geld überall verdiene solange wie ich Internet und als weiteres das ich an die Orte wo ich hinziehe direkt ein kleines Netzwerk habe, was viele Dinge regelt die einfach normal recht hohe Hürden wären.
 

MadMax

Active Member
Original von Jigsaw
Ich glaube, den Traum des Auswanderns haben noch andere hier im Forum - aber wer bringt wirklich den Mumm auf, es zu tun?
Jede Woche auf VOX. :omg:

Ich kenn auch viele, die von einer einsamen Hütte irgendwo auf einem einsamen Fleckchen Erde träumen. Nur zwischen Traum und Realität besteht ein gewaltiger Unterschied.

Auf jeden Fall wünsch ich dir Alles Gute, lieber Azrael!
 

DiMaggio

Active Member
So wir waren drin, und ich bin sehr zufrieden. Endlich mal ein Rache-Thriller der weniger auf stupide Action, sondern mehr auf Dialoge und Story setzt, und dennoch spannend ist, so gefällt mir das. Natürlich ist auch etwas Klischee dabei, doch das war im annehmbaren Bereich. Gibson macht seine Sache ordentlich, nicht mehr aber auch nicht weniger. Ab und zu erinnerte er mich sogar an Riggs oder Max :biggrin: . Loben will ich auch den Regisseur Campbell, der hat seine Sache ziemlich geradlinig und gut gemacht, das ist der erste Film von ihm, der mir gut gefällt, mit seinen anderen konnte ich eher weniger anfangen.

7/10
 

Batou9

Active Member
Das Gibson in diesem Streifen den grauen, gebrächlichen Racheengel grandios spielt wird durch die Träumerei an seine vergangene Stahlfassade ausradiert!

Kritiken sollte man in die Geschichte legen und weniger an die boulevardlastigen Wunschorgien eines nicht alterbaren Gibson.
Das überhaupt der Vergleich von Campells Werken herhalten muss um den Fokus auf eine Kritik zu richten lässt böses erahnen. Ohne Gibson hätte man sich womöglich gar nicht dafür aufbäumen können.

Noch ein Übermensch der in diesem Film ebenso sehr Profil zeigt wie ein XXX oder XXX (Hätte man jetzt gerne verglichen, was?). Es gleicht sehr viel aus wenn Filme wie dieser an die Fehler und Makel Hollywoods erinnern, statt so zu tun als könne man Darsteller über ihr Leben hinaus brechen, formen und digital kneten!

Die Haare sind aber auch grau geworden! Wie konnte das nur passieren?

07/10

Herzlichst,

Batou
 

gimli

Elbenfreund
Teammitglied
Ich habe ihn auch gesehen und fand ihn weder schlecht noch gut. Es war zwar schön, Gibson nach all den Jahren mal wieder auf der Leinwand zu sehen, aber ich hätte ihn mir in einem besseren Film gewünscht, denn insbesondere das Drehbuch krankt hier ziemlich stark.
Die Story will zwar von einer Riesenverschwörung erzählen, aber schaffte es für mich nicht, dies wirklich glaubwürdig rüberzubringen. Vor allem Gibsons Charakter schien irgendwie nie so wirklich in Gefahr zu sein und das, wo er doch eigentlich der Hauptsuchende ist. Aber auch so funktionierte das Drehbuch nicht so wirklich für mich. Es gibt keine wirkliche Spannung und alles hangelt sich nur von A nach B. Enttäuschend fand ich auch, dass das restliche Polizeidepartement kaum eine Rolle spielte und Gibson fast alles allein unternahm. Auf die kitschigen Momente mit seiner Tochter hätte ich allerdings auch verzichten können.
An der eigentlichen Inszenierung habe ich hingegen nicht allzu viel auszusetzen. Etwas mehr Action wäre zwar cool gewesen, aber wirklich gebraucht habe ich es nicht. Außerdem fand ich die Härte des Films recht angenehm, denn solche R-Rated-Thriller sind ja heute eher Mangelware.
Allerdings hilft es nichts, wenn das Drehbuch nicht so wirklich gelungen ist und man das alles schonmal besser gesehen hat. Wirklich schlecht fand ich den Film zwar nicht, aber da wäre deutlich mehr drin gewesen.

5/10
 

The Blorps

BG Enfant Terrible
Mir scheint, mann kann Edge of Darkness getrost vergessen. Zumal ich vor einer Weile Payback gesehen hab. Einer der Filme, wo er noch großartig ist.

Schade, schade, schade.
 

Envincar

der mecKercheF
Kann auch nur 5/10 Punkten vergeben.
Gibson gefiel mir gut...genauso wie Ray Winstone.
Der Rest hat versagt. Vor allem der sogenannte Bösewicht...

Man kommt dem Geheimnis auf der Spur und man denkt sich gleich wird etwas veröffentlicht was einen umhaut, womit man nie gerechnet hat.
Und dann?

Joa die Firma baut ausländische Bomben, womit die Amis quasi n Attentat irgendeinem Land in die Schuhe schieben könnten.

gut.....und? nichts....interessiert nicht und ist unwichtig für den Verlauf der Story. Hätte man mehr draus machen müssen. Genauso die Szene

in der Gibson entführt wird...er befreit sich fährt kurz nomma nach Hause um dann zu entschließen Amok zu laufen.

Das Ende war dann definitiv zu schnell für mich abgefertigt, da man anfangs aber auch nicht näher auf diesen entdeckten Skandal eingegangen ist, blieb dem Regi aber auch nichts anderes übrig als zügig zum Ende zu kommen.
 
S

SlyFan

Guest
Hui..3,5 Jig?

Die Gründe sprechen für sich,muss mir aber dennoch ein Bild darüber verschaffen.Ist aber sehr ernüchternd. :heul:
 

MadMax

Active Member
Hab mir den Film gestern endlich zu Gemüte geführt!

Mann, tat richtig gut, endlich mal wieder einen ganz Großen des Business auf der Leinwand zu sehen.

Der Film ist jetzt nicht das Bombencomeback von Gibson, aber mir persönlich hat er ganz gut gefallen!

Er hatte zwar seine Längen und Vorhersehbarkeit, aber im Großen und Ganzen war er aus meiner Sicht ein solider Thriller. Vor allem Ray Winstone hat mich positiv überrascht. Im Nachhinein war es viel. nicht ganz so schlecht, dass ein DeNiro früh von Bord gegangen ist.

Überraschend war für mich aber auch, dass sämtliche "blutigen" Szenen erstaunlich nah und schonunglos dargestellt wurden.

Im Großen und Ganzen tut es gut, Mel Gibson mal wieder zu sehen. Der Film ist solide und weiß zu gefallen. Ein Meisterstück ist er nicht.

Da Mel Gibson ja jetzt wieder jede Menge Zeit hat, ja, ich habs ja vor Kurzem hier noch gesagt, dass seine Russin bald wieder Geschichte sein wird (Anm.: Gibson und Oksana sollen lt. Klatschpresse getrennt sein), soll er nun endlich seinen Mad Max 4 machen, dann noch einen Lethal Weapon 5 nachschieben und dann kann er als Legende abtreten und sich voll und ganz dem Regieleben hingeben! :uglylol:
 
H

Harvey Dent

Guest
Film gesehen und für nicht Gibsig bewertet.

Das fängt zum einem bei Mel Gibson an und hört bei der Story auf.
Fand nämlich Mels Leistung nicht umwerfend.
Z.B.
seine Trauer nach dem Tod seiner Tochter war, für mich, nicht überzeugend.
Und auch später wirkte es eher nach Schema F gespielt und nicht echt (echt im Sinne von das man glaubt Mel ist der
Cop der seine Tochter verloren hat
.

Die Story war noch ok, aber nichts weltbewegendes (muss es ja nicht sein, schon klar).
Wobei es recht früh klar war wie der Film enden wird.

Gab jedoch ein, zwei trockene Sprüche, die schon für Lacher gesorgt haben.
Trotzdem wirkte der ganze Filme aber recht ernst und nicht locker, flockig.

Finde es aber erstaunlich wie
Mel, trotz Bauchschusses, durch die Wohnung des Bösen (Namen vergessen..) "läuft" und im einen perfekt platzierte Kugel in den Hals jagt.
War nicht störend, nur erstaunlich.
Ebenso wie die
Tötung seiner Tochter am Anfang.
Ich meine, scheiße, hat man alles Kunstblut Hollywoods gekauft? War schon recht derb..

Insgesamt ein Film den man sich im Free TV ansehen kann wenn sonst gar nichts läuft.
 
S

SlyFan

Guest
Jetzt gesehen.

Nun,wer einen Action-Kracher ala Lethal Weapon oder sonst was erwartet,kann den Film getrost im Regal liegen lassen.Und nach Sichtung des Films ist es für mich auch eigentlich kein Wunder,das der Film im Kino mehr oder weniger schlecht lief.Der Streifen ist alles andere als Popcorn Kino und dürfte eher weniger die breite Masse ansprechen.Ist er deswegen schlecht?Oh nein!

Mel Gibson spielt den gebrochenen Vater,dessen Tochter erschossen wurde, verdammt glaubwürdig.Als Cop begibt er sich selbst auf die Suche nach dem Mörder und kommt dabei einem Komplott auf die Spur,das bis in höchste Regierungskreise heranreicht.
Es sind die sehr ruhigen Momente,die überzeugen.Die Optik des Films ist recht düster gehalten,was den Gemütszustand des traurigen aber zu allem entschlossen Vaters gut beschreibt.Auch positiv anzumerken ist der Auftritt von Ray Winstone,der einige sehr "denkwürdige"Szenen hat.Action kommt eher selten vor,ist dafür aber realistisch und das Finale zeigt ansatzweise dann doch den Mel,wie ihn viele kennen.

Man sollte aber auch nicht die negativen Aspekte verschweigen.Denn es gibt einige Längen,die deswegen auftauchen,da ziemlich schnell klar ist,wer für das ganze Dilemma verantwortlich ist.Ein paar Actionszenen mehr hätten nicht geschadet und auch die ein oder anderen Logikfehler schlichen sich ein.

Fazit:
Ein guter Film,der aber etwas schwerfällig wirkt.Doch allein Gibsons Performance hebt die Qualität des Films deutlich vom Durchschnitt ab.

7/10
 
S

SlyFan

Guest
Schöne Kritik.Kann mich im Grunde sämtlichen Punten anschliessen.Gibsons Performance was sehr gut.Mit der Punktvergabe bin ich ja meist eh etwas grosszügiger. :wink:
 
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