BG PODCAST - die alten Ausgaben

Jay

hauptsache bereits gesehen
Teammitglied
Der bereitsgesehen.de Podcast ist eine regelmäßige Sendung über ausgesuchte Film- und Serienthemen. Auf unterhaltsame Weise beleuchten wir interessante Standpunkte, vergleichen und rufen verschiedenste nostalgische Schätze in Erinnerung. Das besondere: da der Podcast (im Gegensatz zum unserer alten Podcastreihe von 2010-2012 nicht an tagesaktuelle Themen gebunden ist, können sie zu jederzeit und in jeglicher Reihenfolge gehört werden:

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Manny

Professioneller Zeitungsbügler
Jay schrieb:
Der Podcast ist 71 Min lang
Uff.....und ich dachte, ich pausiere mal eben Godzilla.......aber dann mach ich das doch lieber danach. Vielleicht auch erstmal nur einen Teil und morgen dann den Rest.....
 

Tyler Durden

Weltraumaffe
Teammitglied
Ich bin auch sehr froh, dass der Podcast reanimiert wurde. Hat wieder Spaß gemacht, die Zeit verging wie im Flug :top:

Nur die Tonqualität war komisch, manchmal hört man alles deutlich, dann wird es leise. Oder ist das nur bei mir so?

Zum Podcast: das schlechteste Remake ist für mich "Psycho". Gus Van Sant hat 1:1 den Film von Hitchcock kopiert und die Buchvorlage von Robert Bloch komplett ignoriert. Auch sonst nichts Eigenes eingebracht. Das ist für mich wirklich der Inbegriff eines Remakes und keine Neuverfilmung der Originalvorlage.

The Ring orientiert sich auch eher an der japanischen Verfilmung als an dem Buch, aber dort haben sie zumindest einige eigene Einfälle gewagt und nicht stumpf nachgemacht.

"High Tension" ist am ehesten eine Neuinterpretation der Buchvorlage von Dean Koontz. Davon gab es 1997 die Verfilmung "Intension" (dt. Titel "Allein gegen den Killer") mit John "Dr. Cox" McGinley, die sehr vorlagengetreu war. High Tension hat sich dann sehr viele Freiheiten genommen (besonders den Twist am Ende), ist aber bis auf das Ende relativ gut gemacht. Hier würde ich nicht von einem Remake sprechen, der erste Film ist ja auch gar nicht so bekannt und man hat damit nicht geworben.

Bei The Hills Have Eyes fand ich das Remake besser.

EDIT: Ach ja, und das beste Remake ist für mich auch "Die Fliege" von Cronenberg.
 

Woodstock

Z-King Zombies
Ich höre gerade noch den Podcast aber waren "Die gloreichen 7" nicht eher eine Adaption als ein Remake?
 

Dr.WalterJenning

Düsterer Beherrscher
Puh, mich nur auf ein Remake zu beschränken, fällt bei der Menge an richtig guten Remakes schwer :check:

Zum Beispiel Gilliam's '12 Monkeys', Wylder's 'Manche mögen's heiß', Cameron's 'True Lies', Scorsese's 'Kap der Angst', Cronenberg's 'Die Fliege', Carpenter's 'The Thing', William Wyler's 'Ben Hur', Sommer's 'Die Mumie', DeMille's 'Die Zehn Gebote', DePalma's 'Scarface', Leone's 'Für eine Handvoll Dollar', Michael Mann's 'Heat', Fede Alvarez's 'Evil Dead' sind allesamt Remakes, die ich nicht missen möchte und locker mit dem Original mithalten können und in einigen Fällen sogar übertrumpfen.
 

Clive77

Serial Watcher
Teammitglied
Manny schrieb:
12 Monkeys ist'n Remake? :blink:
Basiert auf dem Kurzfilm "La Jetée" von Chris Marker - in dem Sinne kein "richtiges" Remake, aber die Vorlage ist ein Film, ja.

@topic: Werde gleich mal reinhören...
 

Dr.WalterJenning

Düsterer Beherrscher
Manny schrieb:
12 Monkeys ist'n Remake? :blink:
Jepp, ist'n richtiges Remake von Chris Marker's 'Am Rande des Rollfelds', welcher wiederum von Hitchcock's 'Vertigo' inspiriert wurde. Ob nun Kurzfilm oder nicht, spielt per Definition keine Rolle :smile:

A propos Hitchcock:

'Der Mann, der zuviel wußte' ist ebenfalls ein Remake (seines eigenen Films) und auch ein sehr Gutes, wie ich finde.
 

Revolvermann

Well-Known Member
Sehr schön!

Allerdings ist die Soundqualität wirklich recht übel. Dadurch das die Stimmen ungewollt so leicht verfremdet wirken, ist es oft schwierig zu unterscheiden wer gerade spricht.

Edit: @wer auch immer da gerade spricht: Du empfindest wirklich die inszenatorischen Verweise auf die Originale in Remakes als störend? Bzw. eigenartig? Solange das nur kurze Anspielungen sind empfinde ich das als kleinen Joke vollkommen ok.
Die Bond Filme waren auch keine Remakes!
Ach ich höre jetzt auf zu kommentieren! :biggrin:
 

Dr.WalterJenning

Düsterer Beherrscher
Revolvermann schrieb:
Edit: @wer auch immer da gerade spricht: Du empfindest wirklich die inszenatorischen Verweise auf die Originale in Remakes als störend? Bzw. eigenartig? Solange das nur kurze Anspielungen sind empfinde ich das als kleinen Joke vollkommen ok.
Sehe ich ebenso! Ob nun als Hommage, Fan-Service, Referenz oder was weiss ich, als was was man das bezeichnen möchte, machen solche Anspielungen definitiv Spaß und versprühen einen gewissen Charme :top: Ich hatte noch nie das Bedürfnis, ein Remake deshalb abzuwerten, im Gegenteil, wenn man sich schon an einem zuvor verfilmten Stoff bedient, dann sollte man ihm auch ein wenig Respekt zollen und auch auf ihn verweisen dürfen.
 

Revolvermann

Well-Known Member
Dr.WalterJenning schrieb:
Ich hatte noch nie das Bedürfnis, ein Remake deshalb abzuwerten, im Gegenteil, wenn man sich schon an einem zuvor verfilmten Stoff bedient, dann sollte man ihm auch ein wenig Respekt zollen und auch auf ihn verweisen dürfen.
Definitiv.
Auch das Argument -" bei solchen Szenen wird einem doch nur in Erinnerung gerufen warum man das Original so toll fand" zieht bei mir nicht wirklich.
Es ist vielmehr so das man sich gleich ein wenig zuhause fühlt und quasi gezeigt bekommt das auch die Macher das Original schätzen.
Wenn man das nicht will,wenn man sich total abgrenzen will und etwas komplett eigenes erschaffen will, sollte man den Film anders nennen und eben kein Remake draus machen.

Ich rede hier, wie gesagt, von kleinen inszenatorischen Anspielungen. Eine Remake im Sinne von einer Kopie braucht eh kein Mensch.
 

Clive77

Serial Watcher
Teammitglied
Dr.WalterJenning schrieb:
Revolvermann schrieb:
Wenn man das nicht will,wenn man sich total abgrenzen will und etwas komplett eigenes erschaffen will, sollte man den Film anders nennen und eben kein Remake draus machen.
:top:
Unter anderem deshalb sehe ich "12 Monkeys" auch nicht als "richtiges" Remake. Der Film hat nie groß darauf aufmerksam gemacht, dass er als Remake gesehen werden soll. Der Titel der Vorlage wurde nicht übernommen. Ich betrachte den Kurzfilm auch eher als eine Art Buchvorlage, die von Gilliam adaptiert wurde (zumal der Kurzfilm selbst als "photo-roman" deklariert wird). Irgendwo habe ich zudem gelesen, dass Gilliam den Kurzfilm selbst erst gesehen hat als sein Film bereits im Kasten war - er hatte also nur das Drehbuch vorliegen.
Ist sicher ein Punkt, über den man vorzüglich streiten kann und Auslegungssache, wie man den Begriff "Remake" definiert.

Ich glaube auch, dass der Begriff "Remake" an sich nicht einfach zu fassen ist. Das Wort selbst könnte sich auf alles mögliche beziehen, was "neu gemacht" bzw. "wieder gemacht" wird (was z.B. auch andere mediale Vorlagen mit einschließen würde). Beim Film wird der Begriff ausschließlich auf andere Filme bezogen verwendet, aber dennoch abgegrenzt von Parodien oder dem "Reboot" betrachtet (wobei es in der Tat recht schwammig ist, ab wann man genau wovon reden kann).
Für die Studios wage ich zu behaupten, dass Remakes vor allem deshalb interessant sind, weil man so davon ausgehen kann, dass die Vorlage bereits bekannt ist und sich demnach automatisch mehr Leute für die Neuverfilmung interessieren - was auch oft der Fall ist. Was dabei nur oft übersehen wird: Wer die Vorlage kennt, betrachtet die Neuverfilmung oft kritischer als einen eigenständigen neuen Film (was auch für Adaptionen von Büchern oder Comics gilt). Hier genau liegt das Problem der Neuverfilmungen: Sie müssen sich einem Vergleich mit der Vorlage stellen und den auch beim Zuschauer bestehen, um erfolgreich zu sein. Das macht es in meinen Augen viel schwieriger, eine gute Neuverfilmung abzuliefern und ist sicher auch der Grund, weshalb der Begriff "Remake" mittlerweile einen so negativen Beigeschmack hat.

Wie macht man nun aber ein gutes Remake?
Sicher nicht mit einer 1:1 Kopie oder einfach nur mit der Aufpolierung veralteter Effekte. Gus Van Sants "Psycho" von 1998 ist da auch für mich das beste Negativ-Beispiel, wie man es nicht tun sollte. Auf der anderen Seite ist es aber auch gefährlich, sich zu weit von der Vorlage zu entfernen und diese dann als Remake zu bezeichnen - da könnte man, wie von Revolvermann bereits angemerkt - den Film auch gleich anders nennen. Es bedarf folglich eines guten Mittelwegs. Die Vorlage muss in der Tat mit Respekt behandelt werden. Gleichzeitig muss man aber was "Neues" reinbringen und/oder alte Elemente weglassen oder verändern. Das ist nicht leicht und kann schnell in die Hose gehen, wie bei vielen Beispielen im Podcast angemerkt wurde. In meinen Augen ist es viel schwieriger, eine gute Neuverfilmung abzuliefern als einen guten neuen Film.
Bei den positiven Beispielen - worunter ich auch die von Walter genannten (mit der einen Ausnahme :squint: ) verzeichnen würde - hat man es indessen geschafft, aus der Vorlage einen guten neuen Film zu schaffen, der den Vergleich mit dem Original besteht oder sogar einen besseren Eindruck macht. In den meisten Fällen würde ich das den inhaltlichen Erweiterungen / Veränderungen zuschreiben, die mehr aus der Materie rausholen. Die zusätzliche Aufpolierung (z.B. von schwarz/weiß nach Farbfilm, bessere Effekte, Modernisierung allgemein) trägt sicher ebenfalls dazu bei, hat wohl aber eher eine untergeordnete Rolle.

Just my 2 Cents...

@Podcast: An der Tonqualität sollte wirklich noch geschraubt werden. Der "Doseneffekt" dominiert, wenn ihr euch unterhaltet und die Laut-/Leise-Wechsel machten es mir teilweise schwer, alles zu verstehen. Inhaltlich aber ein Top-Thema, was wohl immer wieder diskutiert werden wird. :top:
 

McKenzie

Unchained
Mir ist gestern erst wieder bewusst geworden, wie sehr The Departed einige Schlüsselszenen fast 1:1 von der Vorlage Internal Affairs übernommen hat. Könnte man faul oder überflüssig nennen, aber für mich hat Departed durch die Verlegung nach Boston (da passt die Story einfach perfekt hin) und Scorseses Inszenierung einen ganz eigenen Flair, und an vielen anderen Stellen hat er ja doch wieder sein eigenes Ding durchgezogen und die Charaktere erweitert. Kommt mir so vor als hätte er die Story einfach adaptieren wollen, aber wozu die perfekten Momente noch krampfhaft ändern, wenn sie doch schon funktioniert haben.
 

jimbo

ehemals jak12345
Wie hieß der Film mit Harvy Keitel?

Vom Oldboy remake spricht auch zurecht keiner mehr, kann das sein?

Die Idee mit dem Breakfastclub ist wirklich ziemlich ausgebufft.
Am besten einen Regisseur aus der jeweiligen Zeit und einen Autor, aber ich glaube das wird dann schon wieder nix.

War sehr spannend der Podcast, hab ihn nebenbei gehört.

Habt ihr das mit Teamspeak aufgenommen?
Die Sprachqualität schwankt wahrscheinlich weil man nicht immer gleich laut spricht, man nicht immer gleich nah am Mirko ist und nicht immer gleich deutlich spricht.
Ich glaube da hilft die empfindlichkeit vom Mirko runter zudrehen.
Bessere Mikrophone könnten auch nicht schaden.

Musstet ihr euch beherrschen gewissen Filme nicht zu sehr zu zerreissen ?

Man muss glaube ich einfach einsehen, das die 80er-90er einfach die hochzeiten der echten Animationen waren, heute is alles CGI und weil es glaube ich einfach keine Spaß macht vom PC zusitzen und jedes einzelene Bild zu bearbeiten, haben die Leute früher viel mehr Liebe in echte Kostüme gesteckt.


Weiss man schon das nächste Thema?
Vielleicht irgendwas technisches? Neue Techniken wären doch mal was. Z.B. 3D, 48p/48hz/48fps, schwankende CGI qualität, das beste CGI bisher, echte Sets vs CGI sets, wer macht heute noch das meiste mit echten Puppen, macht das überhaupt noch einer ? Generische Trailer mit brooooooooooooooom und Blau/Rot-effekt.
 

Revolvermann

Well-Known Member
Als nächstes Thema würde ich auch mal einen einzigen Film lustig finden bei dem ihr absolut unterschiedlicher Meinung seid.
Oder mal eine Filmreihe Stück für Stück auseinandernehmen.
Außerdem würde es glaube ich besser ankommen wenn man sich auf 30 Minuten beschränkt. Ich denke viele User sind von 71 Minuten doch recht abgeschreckt weil man sich schon wirklich Zeit dafür nehmen muss.
 

Clive77

Serial Watcher
Teammitglied
Revolvermann schrieb:
Außerdem würde es glaube ich besser ankommen wenn man sich auf 30 Minuten beschränkt. Ich denke viele User sind von 71 Minuten doch recht abgeschreckt weil man sich schon wirklich Zeit dafür nehmen muss.
Das käme bei mir ganz aufs Thema an. Ich fand's eigentlich ganz gut, dass für das Remake-Thema soviel Zeit verwendet wurde und einige Beispiele besprochen wurden.

Revolvermann schrieb:
Als nächstes Thema würde ich auch mal einen einzigen Film lustig finden bei dem ihr absolut unterschiedlicher Meinung seid.
Oder mal eine Filmreihe Stück für Stück auseinandernehmen.
Thematisch fände ich auch nicht schlecht, wenn mal ein Franchise auseinander genommen wird. Würden sich einige Themen anbieten - Star Trek, Star Wars, Marvel- oder DC-Filme (mit Blick auf aktuelle Sachen). Oder ein Gespräch über Independent-Filme. Oder ähnlich wie Jak12345 vorschlägt, mal eine Diskussion über die Veränderungen im Kino in Bezug auf neue Techniken und wie die bei euch ankommen. Oder wohin es mit dem Kino überhaupt geht: Gibt es bald nur noch Blockbuster? Wird sich das Kino zu einem Privat-Event entwickeln, dass sich kaum noch jemand leisten kann?
Gibt glaube ich genug Themen, die ziemlich interessant sind.
 

TheGreatGonzo

Not interested in Naval Policy
Teammitglied
Endlich wieder zurück. Hatte ich damals sehr gerne beim Bahnfahren gehört (und versucht mir das Lachen zu unterdrücken), da ist eine längere Laufzeit auch zu begrüßen, und so gut ich auch das alte Konzept fand, das neue hat natürlich auch was. Freue mich definitiv auf weitere Ausgaben, lockere Gespräche über Filmthemen geht immer. :smile:
 

Tyler Durden

Weltraumaffe
Teammitglied
Clive77 schrieb:
Revolvermann schrieb:
Wenn man das nicht will,wenn man sich total abgrenzen will und etwas komplett eigenes erschaffen will, sollte man den Film anders nennen und eben kein Remake draus machen.
Wenn die Parallelen aber trotzdem erkennbar sind, wird man ihnen Plagiat vorwerfen. Ich denke, allein schon deshalb präsentieren viele Filmemacher ihre Projekte als "Remake" oder erwähnen zumindest die Grundlage oder Inspirationsquelle.
 
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