BG PODCAST - die alten Ausgaben

Clive77

Serial Watcher
Teammitglied
Tyler Durden schrieb:
Tyler Durden schrieb:
Um es mal mit einem Beispiel zu verdeutlichen: wenn sich jemand stark an "Terminator" orientiert und es "verheimlicht", wird er dafür kritisiert.
Na du :ugly: Lies doch den ersten Satz getrennt, der zweite war nur eine Ergänzung. Deshalb beginnt er mit "Und". Mir ging es hauptsächlich darum, dass das Publikum und die Kritiker eine Neuverfilmung/Remake/Wasauchimmer umso mehr kritisieren werden, je mehr von ihnen die Vorlage oder die erste Verfilmung kennen. Das habe ich doch immer wieder gesagt.

Das mit der rechtlichen Sache ist doch von Fall zu Fall unterschiedlich und nur weil bei dem einen Film nicht geklagt wurde, beweist noch lange nicht, dass es auch für alle anderen gilt.

EDIT: und jetzt BITTE ignoriert nicht meinen ersten Absatz und springt nicht auf den zweiten an.
O.k. - ersten Satz gelesen und nur den zitiert. Aber das wäre doch gerade mein Punkt: Es ist bekannt, dass "High Tension" auf Dean Koontz' Vorlage basiert. Es wird überall von den Zuschauern angemerkt, sonst gäbe es den Wiki-Eintrag nicht. Ich selbst habe es auf dem FFF bemerkt und mich gewundert, dass der Autor nirgends in den Credits erwähnt wird. So unbekannt ist der Film nicht, dass zumindest der Autor des Buches oder sein Agent oder wer-auch-immer die Feststellung macht und rechtliche Schritte einleitet, für den Fall, dass er nicht erwähnt wurde bzw. er die Rechte nicht an das entsprechende Studio verkauft hat.
 

Tyler Durden

Weltraumaffe
Teammitglied
Clive77 schrieb:
Tyler Durden schrieb:
Es ist bekannt, dass "High Tension" auf Dean Koontz' Vorlage basiert. Es wird überall von den Zuschauern angemerkt, sonst gäbe es den Wiki-Eintrag nicht. Ich selbst habe es auf dem FFF bemerkt und mich gewundert, dass der Autor nirgends in den Credits erwähnt wird. So unbekannt ist der Film nicht, dass zumindest der Autor des Buches oder sein Agent oder wer-auch-immer die Feststellung macht und rechtliche Schritte einleitet, für den Fall, dass er nicht erwähnt wurde bzw. er die Rechte nicht an das entsprechende Studio verkauft hat.
Clive. Ich habe nie gesagt, dass High Tension zu unbekannt ist, sondern dass die erste Buchverfilmung (mit John McGinley) zu unbekannt ist. Habe ich ebenfalls schon mehrmals gesagt:sad:

Ich gebe es auf.

EDIT: Ich meinte, das Publikum und die Kritiker würden dem Film nicht vorwerfen, dass sie von Dean Koontz geklaut haben, sondern dass sie von Intensity (dem FILM) geklaut haben.
 

Dr.WalterJenning

Düsterer Beherrscher
Die Vorlage für beide Filme ist aber nunmal die Koontz-Geschichte und die ist definitiv bekannter als der TV-Film...sollte sie zumindest sein.
 

Clive77

Serial Watcher
Teammitglied
@Tyler: Aber die erste Verfilmung spielt hier doch überhaupt keine Rolle. Deshalb reden wir wahrscheinlich auch an einander vorbei. Die erste Verfilmung mit John C. McGinley war eine offizielle Verfilmung des Romans. Die Rechte zur Verfilmung wurden dort von Koontz an FOX verkauft, deshalb wird er dort auch immer in den Credits erwähnt. Dort gab es nie einen Streit darüber, ob die die Rechte haben oder nicht, weil sie sie eben gekauft haben. Bei "High Tension" ist das aber nicht der Fall, daher auch die Diskussion darum und nicht um den 1997er Film...

Edit: Also die Sache von wegen Film zu Film Klau hatte ich vorhin schonmal angesprochen - das hast Du aber verneint. Ich verstehe mittlerweile nur noch Bahnhof, jedenfalls, wenn die obige Antwort nicht die richtige ist. Naja, werd' mal drüber schlafen und morgen nochmal hier reinschauen und die Posts nachlesen. Vielleicht fällt mir dann ja was auf, was ich übersehen habe.
 

Tyler Durden

Weltraumaffe
Teammitglied
Clive77 schrieb:
@Tyler: Aber die erste Verfilmung spielt hier doch überhaupt keine Rolle. Deshalb reden wir wahrscheinlich auch an einander vorbei. Die erste Verfilmung mit John C. McGinley war eine offizielle Verfilmung des Romans. Die Rechte zur Verfilmung wurden dort von Koontz an FOX verkauft, deshalb wird er dort auch immer in den Credits erwähnt. Dort gab es nie einen Streit darüber, ob die die Rechte haben oder nicht, weil sie sie eben gekauft haben. Bei "High Tension" ist das aber nicht der Fall, daher auch die Diskussion darum und nicht um den 1997er Film...
Die Diskussion fing damit an:
Clive77 schrieb:
Revolvermann schrieb:
Wenn man das nicht will,wenn man sich total abgrenzen will und etwas komplett eigenes erschaffen will, sollte man den Film anders nennen und eben kein Remake draus machen.
Wenn die Parallelen aber trotzdem erkennbar sind, wird man ihnen Plagiat vorwerfen. Ich denke, allein schon deshalb präsentieren viele Filmemacher ihre Projekte als "Remake" oder erwähnen zumindest die Grundlage oder Inspirationsquelle.
Dann nanntest du High Tension als Gegenbeispiel und führtest an, dass Dean Koontz ja nicht geklagt habe. Worauf ich meinte, dass es ein Sonderfall ist, weil die erste Verfilmung beim Publikum unbekannt ist und keiner von einem Remake spricht.

Ich möchte nur daran erinnern, dass wir hier in diesem Thread über Remakes und Neuinterpretationen sprechen und nicht über Rechte von Autoren bei inoffiziellen Buchverfilmungen:wink:

EDIT: Mit "Plagiat vorwerfen" meinte ich also nicht, dass die Autoren Plagiat vorwerfen werden, sondern dass das Publikum und die Kritiker es tun würden (so wie hier in einigen Filmthreads erwähnt wird, dass Film X eindeutig von Film Y abgekupfert ist).
 

Dr.WalterJenning

Düsterer Beherrscher
Tyler Durden schrieb:
Mit "Plagiat vorwerfen" meinte ich also nicht, dass die Autoren Plagiat vorwerfen werden, sondern dass das Publikum und die Kritiker es tun würden (so wie hier in einigen Filmthreads erwähnt wird, dass Film X eindeutig von Film Y abgekupfert ist).
Und zumindest die professionellen Kritiker werden bezüglich des Plagiat-Vorwurfs korrekterweise auf die Koontz-Vorlage verweisen und eben nicht auf den TV-Film, der ebenfalls, allerdings offiziell, auf Koontz basiert.

Aber sei's drum, das führt eh zu nix :biggrin:
 

Manny

Professioneller Zeitungsbügler
Ich würde mal sagen, dass ihr drei euch zu sehr auf High Tension versteift.
 

Lacrizera

Active Member
Geil dass ein Podcast wieder gemacht wird, allerdings war der Ton mir leider wirklich zu schlecht, musste nach 10 Minuten ausmachen.
 

Tyler Durden

Weltraumaffe
Teammitglied
Ich glaube, ich weiß jetzt, was Clive und Walter missverstanden haben. Ich sagte, dass wenn das Publikum und die Kritiker die erste Verfilmung kennen würden, sie sagen würden: "High Tension" ist von "Intensity" (dem Film!) abgekupfert. Clive und Walter sind aber anscheinend auf die Idee gekommen, dass ich damit "von Koontz abgekupfert" meinte. In einem Thread über Remakes und Neuverfilmungen.

Wie viele aus dem Publikum haben denn Intensity gelesen und High Tension als die Koontz-Verfilmung erkannt? Und wie viele haben den ersten Intensity gesehen? Schaut mal in unseren High-Tension-Thread, da hat es höchstens einer oder zwei erwähnt. Wäre der erste Film (!) bekannter, würden mehr Leute Vergleiche ziehen.
 

Clive77

Serial Watcher
Teammitglied
@Tyler: Ich glaube, ich weiß jetzt auch in etwa, ab wann wir an einander vorbei geredet haben. :squint:
Es ging eingangs darum, ob man einem Remake bei abgeänderter Handlung und anderen Titel ein Plagiat vorwerfen wird. Das glaube ich eben nicht und hatte daher "High Tension" als Beispiel genannt. Genausogut hätte ich auch einen x-beliebigen Film aus der Asylum Schmiede nennen können - die kopieren ja bewusst erfolgreiche Filme, setzen die Titel ähnlich und liefern auch oft ähnliche Handlungsgerüste wie die Vorlage. Aber wenn die mal belangt werden, geht es oft nur um Titel, die geschützt sind (so mussten sie z.B. vor geraumer Zeit auf den Begriff "Hobbit" im Nachhinein verzichten) und nicht um Inhalte.
Zurück zu "High Tension": Dass der Anfang aus der Buchvorlage (und damit wahrscheinlich auch aus dem 97er Film) kopiert ist bzw. starke Ähnlichkeiten aufweist, dürfte wohl klar sein. Unabhängig davon, wie bekannt der erste Film ist, hätten also die Macher des Originals (die die Rechte von Koontz hatten) oder der Autor im Nachhinein sagen können: "Moment mal, das ist ja aus unserem Film / aus meinem Buch kopiert." - und klagen können. Haben sie aber nicht. Und ich vermute eben, dass sie deshalb nicht geklagt haben, weil sie kaum Aussicht auf Erfolg mit einer Klage gehabt hätten.
Ob das nun genau so ablaufen würde, wenn ein bekannterer Film nicht autorisiert kopiert wird (mit den erwähnten Änderungen in Titel und Handlung) und (ungleich den Asylum Klonen) sehr erfolgreich läuft, kann ich nicht wirklich beurteilen, weil mir dazu kein Beispiel einfällt. Vermuten würde ich aber, dass die Rechtslage in dem Fall nicht einfach zu beurteilen ist und die Macher des Remakes damit durchkommen könnten.

Es ist aber generell eine interessante Frage, wie weit man mit nicht autorisierten Filmkopien gehen kann, ohne dass sich jemand beschwert.
 

Tyler Durden

Weltraumaffe
Teammitglied
Du siehst es aber wieder nur aus der urheberrechtlichen Sicht und gehst nur darauf ein, was die Autoren oder die Rechteinhaber machen. Mir geht es aber darum, wie das Publikum und die Kritiker darauf reagieren. Und bei den Asylum-Filmen wird doch immer wieder gesagt, wie offensichtlich sie sich an den bekannten Blockbustern bedient haben. Solche Filme werden ja auch selten gelobt.
Und bei High Tension hat niemand gesagt, "High Tension" habe sich bei dem Film "Intensity" bedient.
 

Clive77

Serial Watcher
Teammitglied
Achso. Aber Publikum und Kritiker reagieren doch ständig auf Filme, die sich mit anderen vergleichen lassen weil sie sich vom Thema stark ähneln. Nehmen wir "Dante's Peak" und "Vulcano" oder "Deep Impact" und "Armageddon" oder die neueren "White House Down" und "Olympus Has Fallen": Die Ähnlichkeiten fallen auf, die Filme werden verglichen und einer als besser, einer als schlechter empfunden.
Liegen beide Filme zeitlich weiter auseinander, hängt es natürlich davon ab, wie bekannt der Erstling zu der Zeit ist. Aber auch dort liest man öfter in den Kritiken Vergleiche und sieht Überlegungen und Argumente pro/kontra. Bezüglich "Deep Impact" habe ich z.B. auch öfter mal Vergleiche zum Film "Meteor" von 1979 gelesen.
 

podster

New Member
Hallo, ich bin ein großer Filmpodcast-Junkie und so über dieses Thema gestolpert.
Frage: Ab wann wird es den Podcast in iTunes bzw. Instacast geben?

Und das wichtigste: Wie komme ich an die alten Folgen?

Danke! Weiter so!
 

Jay

hat Lust nen Film zu sehen
Teammitglied
Danke, danke erstmal für das Feedback :smile: Also dieser blecherne Sound ist natürlich ungewollt und es ist mysteriös, weil wir das gleiche Equipment wie damals benutzt haben und damals keinen Blechsound hatten. Das soll aber natürlich optimiert werden.

Die Lauflänge: ist euch das zu lang?

Wie sieht denn das aus mit der Fraktion Apple: könnt ihr mit einem Applegerät überhaupt direkt auf BG oder Soundcloud hören? Oder müsstet ihr erst umständlich das File herunterladen, in eurem eigenen iTunes Account hochladen und es von da hören? Ich weiß, wie bescheuert umständlich das ist, einen eigenen Klingelton einzustellen.

Und wie sieht das mit den Mobileleuten aus: der Cast ist jetzt in 256kbs Qualität. Wärs euch lieber, wenn die Qualität geringer wäre zwecks DL Größe?

Ob die alten Folgen nochmal kommen, ist aktuell unsicher.
 

Tyler Durden

Weltraumaffe
Teammitglied
Ich fand 71 Minuten nicht zu lang. Wenn ein Thema genug Gesprächsstoff bietet, kann es ruhig weiter bei dieser Länge bleiben.
 

TheGreatGonzo

Not interested in Naval Policy
Teammitglied
Jay schrieb:
Wie sieht denn das aus mit der Fraktion Apple: könnt ihr mit einem Applegerät überhaupt direkt auf BG oder Soundcloud hören?
Sowohl als auch. Und es zu downloaden und auf das iPhone etc. zu laden sind ja auch nur vier, fünf Klicks.
 

Garrett

Meisterdieb
Also die Podcasts, die ich immer höre sind minimum 2 Stunden :biggrin:

Aber schön, dass das Projekt wieder da ist. Weiter so.
 
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