Indiana Jones 1-3: Jäger, Tempel, Kreuzzug [Kritik]

Butch

Well-Known Member
Indiana Jones 4

Ich finde den nach wie vor sehr Unterhaltsam und nicht ganz so misraten wie ihm nachgesagt wird.
Was mir diesmal aber wirklich sehr aufgefallen ist sind die teilweise schlechten CGI effekte, bis auf
die verfolgungsjagt im 50er setting wirken alle Actionszenen sehr künstlich und Ford macht in
den Action Szenen eine schlechtere Figur als ich das in Errinerung hatte doch schon ein bisschen zu alt der Action Archeologe.
Die Indiana Jones Filme waren schon immer sehr übertrieben aber die Kühlschrankszene und der Sprung in die Baumkrone
sind mir dann doch zu albern und was sind das eigentlich für Ameisen?
Aber wie gesagt der wahrscheinlich schlechteste Indie (der 2.Teil ist auch nicht so besonders) bietet trotzdem noch ein sehr Unterhaltsames
Abenteuer was keine langeweile aufkommen lässt.

6-7/10
 

Shins

Administrator
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McKenzie schrieb:
CGI-Präriehunde in einem Indy-Film
Keiner brauchte auch Dinosaurier, die bei Star Wars durchs Bild latschen. Lucas eben... Find den Film aber auch ganz gut.

Ich wurde gestern übrigens wieder Zeuge, wie toll Casino Royale ist, und wie sehr Ein Quantum Trost dagegen abstinkt :facepalm: Fortsetzung folgt Donnerstagabend :smile:
 

TheGreatGonzo

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Indy 4 ist mindestens besser als Indy 2. Und auch sonst sehr gut. Macht nicht alles richtig, aber genug um genausoviel Spaß zu machen, wie die alten Filme.
 

Slevin

New Member
TheGreatGonzo schrieb:
Indy 4 ist mindestens besser als Indy 2. Und auch sonst sehr gut. Macht nicht alles richtig, aber genug um genausoviel Spaß zu machen, wie die alten Filme.
:blink:
Alleine schon Shorty>Mutt. Auch wenn Indy 2 sonst ne lahme Geschichte hat, besser als der Alienschädel ist sie imo allemal.

@Cobretti:
Das gibt es doch auch mit Indiana Jones :biggrin:
 

TheGreatGonzo

Not interested in Naval Policy
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Ach kommt. Ich mag auch Teil 2, aber nimmt man mal die Nostalgiebrille ab, hat der bis auf die Mienenverfolgungsjagd und die Eröffnungszene nicht sonderlich viel zu bieten. Außer man steht auf den blöden Sektenquatsch und nervige Sidekicks. Teil 4 ist da viel typischer Indy und schließt sich, was verrückte Actionszenen angeht, nahtlos an 1 und 3 an. Oft kommt es mir so vor, als ob Indy 4 nur gebasht wird, weil eben und weil South Park es irgendwann vorgemacht hat.
 

Woodstock

Z-King Zombies
Wow, eine ganze Seite ohne Postings. :confused:

Ich kann nur diesen von mir geschrieben Beitrag sehen und das auch nur wenn ich ihn abgeschickt habe.
 

Joel.Barish

dank AF
Teammitglied
Nanana @ Gonzo :nene:
Die Nostalgiebrille hat wenn überhaupt nur etwas damit zu tun, dass es Teil 4 etwas schwieriger hatte, weil er eben so viel später kam. Teil 2 ist auch ohne Nostalgie oder sonstige Nerd-/Fanboy-Obsession ein ziemlich cooler Film, der mir persönlich über die Jahre immer lieber wurde. Es ist der Teil, der am... wie soll ichs nennen... "pulpigsten" ist, wo man sich so richtig schön in altmodischem, trashigem Schlabberhumor austobt, mit den groteskesten Exotik-Klischees überhaupt. Der Tunnel mit dem Krabbelvieh, den Spießen aus Boden und Decke, etc. macht fast (fast!!!) mehr Spaß als das eigentlich unüberbietbare Intro von "Raiders". Das von dir ja schon benannte Intro bei "Doom" ist natürlich eine Wucht, ebenso die Lorenfahrt. Die Abwesenheit der Nazis empfinde ich auch als großes Plus, weil es mehr Abwechslung bringt. Auch wenn das Ende bei Teil 2 nicht ganz so super ist, unterscheidet es sich erfreulich stark zu den anderen Teilen. Das Ende von "Crusade" ist dem von "Raiders" eindeutig zu ähnlich. Und Shortround ist nur halb so nervig wie Mutt und ist außerdem ein kleiner Bengel, der darf nervig sein. Mutt war da viel frustrierender. Mir fallen auf jeden Fall mehr negative Dinge bei "Crystal Skull" ein, bzw. positive bei "Doom", dass ich voller Überzeugung und ohne Nostalgie sagen kann, dass jeder, der "4 > 2" denkt, auf Mola Rams Feuergrill gehört. :wink:

"Temple of Doom" gewinnt schon jedes Duell mit Indy 4 aus einem einzigen Grund: Affenhirn auf Eis! :biggrin: :ugly:
 

TheGreatGonzo

Not interested in Naval Policy
Teammitglied
Mir geht es genau andersrum, ich finde "Doom" zunehmend schlechter. Zumindest alles an unterirdischen Sektenszenen finde ich vollkommen blöd und nervig. Der Rest ist durchaus unterhaltsam und alle von dir angesprochenen Szenen finde ich auch super, aber alles in allem ist es für mich der schwächste Film von allen. Ich finde auch den vierten keinesfalls perfekt, aber er ist spaßiger, rasanter und, wie gesagt, klassischer "Indiana Jones" als der Zweite. Und mich haben auch Mutt, die Russen und die Aliens noch nie gestört. Letzteres finde ich sogar nur logisch und konsequent weitergedacht und auch nicht absurder als das esoterische Sektengeschwurbel und Herzrausreisen im Tempel des Todes.
 

Joel.Barish

dank AF
Teammitglied
Gegen die Russen habe ich auch nichts. Das sind eben - ich muss jetzt mal was Böses sagen - die Nazis der 50er. Oder anders formuliert: Es sind die Erzfeinde der Amis, als die Nazis weg vom Fenster waren. Und ja, in der Theorie sind Aliens nicht die dümmste Idee und einfach nur "weil Aliens" ist auch bei mir nicht der Grund, warum mir inbesondere das Schlussdrittel von Indy 4 nicht mehr wirklich gefällt. Es ist die Präsentation, diese miese Alibi-Nummer mit "interdimensionalen Wesen" (oder wie auch immer) und mit der lahmarschigen Zuspitzung mit Cate Blanchett und dem Abflug der "Besucher". Und egal ob man's kann oder nicht (objektiv betrachtet siehts ja nicht schlimm aus), aber ich finde diese Menge an Computereffekten gerade im Finale bedenklich und eigentlich unwürdig für einen Indiana Jones.

Du sprachst von der Nostalgiebrille und ich finde, dass IV genau die immer wieder anspricht und daran erinnert, weil alles in einen nostalgischen Kontext gesetzt wird. Da wird nicht nur umso offensichtlicher, wie befremdlich sich einige Dinge anfühlen, sondern es nervt auch, weil es nicht wirklich gewitzt gemacht ist. In "Crusade", wenn sie in Venedig in der Kanalisation unterwegs sind und dieses Bild da haben ("Was ist das?" - "Die Bundeslade." - "Sicher?" - "Gaaanz sicher.") ist das auch Nostalgie. Quasi eine Kurzzeit-Nostalgie. Aber es ist super witzig, locker und nicht Zentrum der Handlung. Bei IV gibt es fast mehr Alterswitze als in Expendables, die Schlangenphobie wurde noch nie so langweilig dargestellt, und von Marion wollen wir gar nicht erst anfangen. Von der eigentlich nur peinlich (wahlweise "albern") zu nennenden Schlusssequenz auch nicht.

Warum das "Sektengeschwurbel" aus "Doom" so viel unklassischer sein soll, als christliche Mythologie mit rachsüchtigen Geistern, sagenumwobenen Reliquien und Unendlichkeitstrunken, erschließt sich mir auch nicht.
 

Joel.Barish

dank AF
Teammitglied
Hat das Problem von Woodstock noch wer? (Wenn ja, könnte man das hier dann überhaupt lesen? :ugly: ) Gonzo offensichtlich nicht. Ich habe mich gerade abmeldet und geschaut und auch da sehe ich sämtliche Postings. die alten, die zum Thread gehörten, und die, die ich aus dem "zuletzt geschauter Film" Thread verschoben habe.
 
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