Pixar's Merida - Legende der Highlands [Kritik]

Mestizo

Got Balls of Steel
McKenzie schrieb:
Seh ich eben anders. Bei Wall-E wurde mein Blick die ganze Zeit (vor allem in der ersten Hälfte) auf Texturen, Lichtsetzung usw., also auf die technischen Aspekte gelenkt. Ebenso bei Ratatouille. Hat mich eher von der Story abgelenkt. Wenn ich das wegrechne, bleiben sehr gute Filme über, aber nicht mehr. Hat halt auch viel mit persönlichem Geschmack zu tun, das ist klar. :smile:
Puh, die Meinung kann ich ja nicht einmal im Ansatz teilen. Die Effekte sind erstklassig, völlig klar, aber sie haben mich kein Stück von der inhaltlichen Güte der Filme abgelenkt.
 

TheGreatGonzo

Not interested in Naval Policy
Teammitglied
Und
wie so häufig: Wie ein Film auf einen wirkt, kann man nunmal nicht
beeinflussen. Ich habe noch heute bei einigen Szenen von Wall-E und
Ratatouille so starke Gänsehaut. Irre. :smile: Von "Die Unglaublichen"fange ich jetzt gar nicht erst an:squint:
WALL-E ist bei mir durchweg Gänsehaut. Und auch wenn der Film schon ein sehr hohes Ansehen hat, ist er immernoch unterbewertet. :wink:
 

McKenzie

Unchained
Ja, daran liegt es halt vor allem, denk ich. Mich packen halt die Pixar-Filme auch nicht so viel mehr als andere Animationsfilme. Aber vielen anderen geht's wohl damit, wie bei mir mit Herr der Ringe. Ist für sich genommen auch objektiv schon eine geniale Trilogie, aber bei den einen (wie bei mir) gibt es dann noch den Gänsehaut-Bonus, und bei den anderen eben nicht, das kann man nicht beeinflussen. :smile:
 

Shins

Moderator
Teammitglied
Ich weiß noch, dass der Jauch bei Wer wird Millionär mal meinte, Wall-E sei der langweiligste Kinobesuch seines Lebens gewesen... :facepalm:
 

Sid

Prince Charming
Skylynx schrieb:
Die Animationen und die Optik waren einfach grandios. Leider fand ich die Story aber irgendwie so 0815 Pixar Standardzeug aus dem Story-Baukasten für Anfänger... Keine großen Wendungen und dieses typische "Familie hat Problem, Problem wird gelöst, Happy End" Schema.

...
Genau das gleiche habe ich auch gedacht. Ich war schon sehr enttäuscht von Merida. Am schlimmsten war einfach Nora Tschirner als deutsche Synch von Merida. Einfach nur schlecht...schade.

Ich habe eigentlich keine Problem mit dem "Familie-Problem-Happy End"-Schema, aber es war einfach platt umgesetzt. Naja meiner Nichte hat es gefallen :wink:

5/10
 

TheGreatGonzo

Not interested in Naval Policy
Teammitglied
So, heute nun drin gewesen und mir hat er eigentlich sehr gut gefallen. Natürlich im Vergleich mit der großen Pixar-Meisterwerk-Strecke "nur" gut, aber doch in sich gelungen. Hin und wieder fand ich den platten Humor eher deplatziert, was auch dazu führt, dass der Film so wirkt, als ob er sich nicht wirklich entscheiden kann, ob er nun lieber ernst oder doch witzig sein soll. Haben andere Pixarfilme gerade das mit Bravur geschafft, ist es hier nicht ganz gelungen. Ansonsten: Eine schöne Geschichte, wundervoll visualisiert und animiert, ein tolles Charakterdesign und unglaubliche Charakteranimation mit einem gelungen schottischen Score, der abe rin keinster Weiße an Michael Giacchinos und Thomas Newmans letzte Pixar-Scores herankommt, aber das ist auch nicht allzu schlimm. Sehenswert!

8/10
 

Cammy

Member
Argh so ein schöner Film! :biggrin:
Den seh ich glatt nochmal. Hab ihn gar net erst auf deutsch geguckt. Also in Originalsprache ist er super. :thumbsup:

8/10
 

Jay

hauptsache bereits gesehen
Teammitglied
Ich fand ihn gut, aber nicht mehr als das. Gehört nicht zu den Jahreshighlights, was Pixars eigentlich immer sein sollten. Meridas Frechheit ist toll, die Optik, Meridas Miteinander mit ihrem Bären (einige saulustige Szenen dabei), und die Wikinger sind so ulkig, dass sie glatt auch bei Drachenzähmen leicht gemacht mitmachen könnten. Allerdings empfand ich diese Pixar Geschichte als relativ... seicht, als zu kurzweilig und mit dem Soundtrack (default Schottland Gedudel) wollte ich so gar nicht warm werden.

Natürlich besser als Pixars Car-ambolage Cars/Cars 2, aber kein Wall-E, kein Oben, kein Toy Story die dritte.

7/10
 

Shins

Moderator
Teammitglied
Jay schrieb:
Natürlich besser als Pixars Car-ambolage Cars/Cars 2, aber kein Wall-E, kein Oben, kein Toy Story die dritte.
Erstmal: Prost zu diesem grandiosen Wortspiel :thumbsup: Ich sehe es genauso wie du. Auch wenn es mich wundert, dass du Toy Story 3 nennst, den ich selbst ja als Meisterwerk sehe, den du aber damals auch mit 7/10 abgespeist hast, oder?
Wie dem auch sei: Habe "Merida" vor kurzem nochmals gesehen und fand ihn nun noch einen Tick besser als im Kino. Würde einen Punkt mehr geben als du und mich nicht wundern, schafft er es in meine Top-Liste. Nein... Bin mir sogar recht sicher, dass er das tut. Und: Da er mich emotional ziemlich mitgerissen hat, empfand ich ihn als ein klein wenig besser als der ohnehin schon gute "Ralph reicht's".
 

Shins

Moderator
Teammitglied
Mit Sicherheit. Aber in meinen Augen nicht so gut wie die vom Chef erwähnten oder gar die Unglaublichen. Dazu muss man sagen, dass Toy Story 3 nur deshalb so wahnsinnig gut ist, weil die ersten beiden Teile schon ebenfalls grandios waren. Aber der dritte setzt für mich irgendwie noch einen drauf. Emotional zumindest. Wobei der Erstling unzertrennbar mit meiner Kindheit verbunden ist. Mit Nostalgie-Bonus müsste er also doch zu den Meisterwerken zählen :biggrin:
 

Jay

hauptsache bereits gesehen
Teammitglied
Heute würde ich allen drei Toy Stories meine ich 8-8,5/10 geben.

Aber Incredibles, die erste halbe Stunde Wall-E und die ersten 10 Min Oben sind das beste, was Pixar bisher gemacht haben :wink:
 

Revolvermann

Well-Known Member
Das sehe ich genauso. Allerdings gehören "Die Unglaublichen" nicht dazu. Würden von mir so aus dem Stand gerade mal 5 oder 6 Punkte bekommen. Ich weiß auch nicht. Fand ich irgendwie nicht so toll.
 
W

Wurzelgnom

Guest
Hab mich nun doch mal durchgerungen (weil meine Schwester den sehen wollte) und mir Merida angeguckt.

Mit dem optischen Stil möchte ich mich nicht anfreunden, aber dazu habe ich glaube ich schon oft genug was gesagt. Inhaltlich war der Film ok. Der Twist in Richtung "Bärenbrüder" kam ein wenig überraschend und ich weiß nicht, ob ich das letztlich so gut finde. Ich glaube ich hätte den Fim besser gefunden, wenn es um etwas anderes gegangen wäre. Ich konnte mich dann aber doch damit anfreunden. Schade fand ich, dass viele Dinge nur angedeutet worden sind. Den Film hatten 10-20 Minuten mehr deutlich aufgewertet. Mehr Zeit für die Hexe, mehr Zeit für die unterschiedlichen Clane (mehrzahl von clan?) und mehr Zeit für Merida. So bleiben nur einige nette Szenen, hin und wieder ein Lacher, aber leider nicht mal annähernd von der Qualität, die Pixar mal ausgezeichnet hat. Das am Ende trotzdem ein Film rauskommt, der besser ist als das meiste Andere, was so im Kino läuft, spricht für Pixar.
 

Revolvermann

Well-Known Member
Seit Gestern auf Netflix. Da habe ich mir den doch direkt mal reingezogen.
Ein guter Animationsfilm mit liebenswürdigen Charakteren, netter, keltischer Musik und einer schönen Botschaft rund um Liebe und Selbstbestimmung.
Ich fand die 2. Hälfte besser als die 1. Außerdem hätte der Film ruhig noch mehr Laufzeit vertragen können. So wirkt einiges einfach zu hastig.
Ich glaube der Film wurde bei Erscheinen ein wenig zu unrecht gescholten. Wahrscheinlich weil er im Schatten der Übergroßen Vorgänger im Hause Pixar stand.
Im Falle von "Toy Story 3", "Wall - E" oder "Oben" kommt er auch nicht ganz an deren Qualität, ist für mich aber weit über einem "Cars" oder "Die Monster Uni" anzusiedeln und in Sachen Humor meets Drama eher auf einer Linie mit "Frozen" sowie den Drachenzähmern.

7,5/10
 
Oben