Rogue One: A Star Wars Story [Kritik]

Joker1986

0711er
Weihnachten genutzt um Rogue One noch mal zu schauen.

Jyn einfach super besetzt.
Der Humor (vor allem durch K-2SO) absolut passend.

Mittlerweile für mich der Beste Star Wars von allen.

9,5/10

Wüsste nicht, was ich da noch groß besser oder anders machen würde. :love:
 

Gronzilla

Well-Known Member
Ich werd den mir die Tage auch nochmal geben, aber ich stimme mt Joker voll überein.
Der Film hat (auch mit wenig Laserschwert) Spaß gemacht.
 

TheRealNeo

Well-Known Member
Eine zweite Sichtung lohnt sich doch immer mal wieder, vor allen Dingen, wenn man sich kaum mehr an den Film erinnern kann. Hattr mir zuvor mal noch nen Trailer angeschaut und vieles sagte mir nichts mehr...
Gefiel mir dieses Mal auf jedenfall viel besser, auch wenn das inhaltlich wirklich sehr, sehr dünn ist. Visuell über dem Zweifel erhaben und ich fand diesmal auch die Charaktere zum Teil wirklich spannend.

Habe mir im Anschluss bei YouTube noch ein paar Videos bezüglich den Änderungen in der Post-Produktion angeschaut, aber schlauer bin ich nun auch nicht. Klar im Vergleich zum Trailer finden bestimmte Dinge im Showdown woanders statt, aber was ist denn nun die gravierende Veränderung im Vergleich zu Gareth Edwards ursprünglicher Vision?
 

TheRealNeo

Well-Known Member
Es gab kürzlich eine Watch Party des Films, an der auch zwei Autoren des Films, Gary Whitta und Chris Weitz, teilgenommen haben. Dabei haben sie u.a. darüber gesprochen, welche Szenen genau von Tony Gilroy nochmals überarbeitet worden sind und und auch ein paar mehr Details zu Änderungen im Laufe der Produktion.

So weiß man aber nun, dass Gilroy vor allen Dingen an der Einführung von Cassian Andor, Jyn Ersos Rettung durch K-2SO, die Vernehmung durch Saw Gerrera von Bodhi Rook und Vaders und Krennics Gespräch auf Mustafar neugedreht bzw. verändert hat.

Es wird auch darauf eingegangen, wieso viele Einstellungen aus dem Trailer nicht im Film gelandet sind. Dies lag wohl daran, dass man beim finalen Showdown entschied aus zwei Gebäuden eines zu machen, damit Jyn nicht so viel von A nach B laufen musste und so beispielsweise Aufnahmen von ihr, wie sie mit den Plänen des Todesstern am Strand entlang rennt obsolet wurden.

Mehr noch hier:

https://www.slashfilm.com/rogue-one-commentary/
 

brawl 56

Ich bin auf 13 Sternen zum Tode verurteilt!
Gerade nach Andor S2 nochmal gesehen. Ich glaube zuletzt vor 3 oder 4 Jahren...

Puh, also Andor hat dem Film nicht gut getan. Ja, es geht nahtlos über, aber viele Figuren handeln und wirken komplett anders. Die Reshoots fallen so hart auf, manchmal wirkt es, als ob Diego Luna zwei verschiedene Charaktere in einem Film spielt.
In Kombination mit Andor gibt's auch einige Ungereimtheiten, die negativ auffallen. Wenn man den Film ohne Serienkenntnisse schaut, sicherlich kein Problem - aber jetzt?
Der hat schwer abgebaut...
 

Joker1986

0711er
@brawl 56
Also irgendwie widerspricht sich dein Kommentar mit dem aus dem Andor Thread:

Die letzten drei Folgen sind ein grandioser Aufbau zu Rogue One, hier laufen alle Fäden zusammen, die bisher gezeigt wurden (außer Kram aus den ersten Folgen...).

Eine wirklich grandiose Serie, eine tolle Star Wars Serie und im Gesamtpaket mit Rogue One ein starkes Stück im Franchise.
Brauche ich mehr davon? Nein.
Ich würde gerne andere Projekte sehen, bei denen so eine Sorgfalt hinter der Kamera an den Tag gelegt wird, damit das Ergebnis ebenso toll ist. Am meisten hat mich nämlich begeistert, wie sehr Andor S2 auf den Reshoots von Rogue One aufbaut. Das was Gilroy damals den Figuren als Motivation gegeben hat, sieht man hier ausgefeilt als tolle Serie - und da die Konsistenz zu waren ist wirklich eine Meisterleistung geworden. Hut ab!

Ich fand grade, dass Andor nun Rogue One nochmal besser macht.
Wie Andor am Anfang auf Kafrene mit Tivik spricht und eindringlich fragt "was für eine Waffe?" und bei Erso nur sagt "Galen Erso?!"
Er hatte ja nur ein paar Schlagworte von Luthen via Kleya erhalten.
Ich würde durch Andor meine Wertung von 9,5/10 auf 9,75/10 hochsetzen.
Ne 10/10 fehlt Rogue One nur, weil die Serie davor (Andor) und der Film danach (Episode 4) so perfekt angebunden werden und das den Film selbst aufwertet und da viel Impact ohne das Material drum gerum verloren gehen würde.
 

brawl 56

Ich bin auf 13 Sternen zum Tode verurteilt!
Bei meinem Post zu Andor hab ich mich eigentlich auf die Reshoots von Gilroy bezogen - und den Post hab ich vor dem Rewatch von Rogue One getippt :biggrin:

Nach dem Rewatch fallen eben die Reshoots so deutlich auf, die Figuren haben eine ganz andere Ausstrahlung und man merkt die Motivation von Andor ist eine ganz andere.

Und auch die Anbindung habe ich gelobt :smile:
Man merkt dennoch krasse Unterschiede, was halt auch daran liegt, dass Rogue One kein Alleinprojekt von Gilroy war, sondern er nur eine Katastrophe von Edwards übernommen hat - und das sieht man. Bei Andor war alles aus einem Guss, mit einer klaren Vision und Ziel. Rogue One fehlte das in der Produktion und kam erst danach dazu.
 
Zuletzt bearbeitet:

Doctor Oy

Active Member
Habe auch gerade nochmal Rogue One nach dem Serienende geguckt und ja, Cassian Andor wirkt gleich kälter und skrupelloser als zum Schluss der Serie. Zumindest habe ich ihn in der Serie anders wahrgenommen, als Gegenpol zum berechnenden Luthen - und dann zack, erschießt er ohne mit der Wimper zu zucken am Anfang von Rogue One den Rebelleninformanten auf Kafrene :whistling:
 

TheUKfella

Well-Known Member
Ohne Andor bisher geguckt zu haben, aber Rogue One ist ja nun mal auch ein krasses Beispiel, wie dreckig im Grunde beide Seiten waren. Nicht nur das Imperium mit seiner finsteren Streitmacht, die nach Macht und Kontrolle strebte, sondern auch die Rebellion, die ihre fragwürdigen Methoden hatte, um unter dem Radar ihr Ding zu machen. Für mich zählt Rogue One deshalb zum einzig guten SW Film der letzten 20 Jahre. Nicht dieses typische Märchen, bei dem Gut gegen Böse kämpft, sondern quasi Böse gegen Böse.
 
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