Zuletzt geschauter/gesehener Film

jimbo

ehemals jak12345
Hab mir die Tage Alien vs Predator angesehen und hatte den um einiges brutaler, härter, länger und einfach etwas besser in Erinnerung. Ich dachte der Kampf mit der Xenokönigen würde so 10 Minuten dauern, aber das waren eher 5 Minuten.
 

Lunas

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Avatar Aufbruch nach Pandora Re-Release im Kino

Obwohl sich der Film eine gewisse Storygleichheit mit ein paar anderen Filmen gefallen lassen muss ist er dennoch im ganzen ein toller Film der wie gemacht für die große Leinwand ist. Stephen Lang ist einfach richtig Badass und auch der Rest vom Cast spielt gut. Bei mir dauert das nur ein paar Minuten und ich bin wirklich drinnen in der Welt von Pandora und auch die Navi nehme ich als glaubhafte Wesen war - obwohl oder gerade deswegen weil alles aus dem PC kommt was man hier sieht, wirkt es wie aus einem Guss - was soll ich sagen es funktioniert für mich einfach.

Zum Re-Release selbst:

Ich habe beide Versionen auf BD zu Hause aber schon Jahre nicht mehr gesehen, da der Film aber Digital Remasterd wurde werde ich meinen Eindruck von gestern einfach schildern, möglicherweise waren diese und jene Effekte schon früher auch so man möge es mir nachsehen.

Der ganze Film wirkte für mich wie wenn man das erste mal HDR sieht, ich bilde mir ein das es ein totals recoloring gegeben hat und es sieht einfach BOMBE aus, auch wurden meiner Meinung nach jede menge "Lebewesen" also Insekten, Tiere etc nachträglich eingebaut und so wirkt die Welt von Pandora noch "Echter".
Das 3D ist erste Sahne und sucht noch immer seines gleichen.
Als Belohnung gab es nach dem Film einen exclusiven Mini Avatar Film so ähnlich wie bei den kurzen Pixar Filmen, ob das gesehene dann in Avatar 2 vorkommt kann ich jedoch nicht sagen - fakt ist aber das die 3-4 Miunten gezeigten Materials von Avatar The Way of Water ziemlich genial Aussahen und für mich schon ein wenig vorfreunde auf Teil 2 aufgekommen ist.
Schlussendlich ist es Big Budget Sci-Fi und von dem kann ich sowieso nicht genug bekommen.

9/10
 

Presko

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Fruitvale Station

Drama über die letzten Stunden im Leben von Oscar Grant (Michael B. Jordan), bevor er noch in der Silvesternacht in der titelgebenden Fruitvale Station von einem Polizisten während eines Polizeieinsatzes, der wegen eines Handgemenges im Zug ausgelöst worden war, obwohl undbewaffnet und am Boden fixiert erschossen wurde. Die Tat und die vorangegangene Polizeigewalt wurde damals von zahlreichen Fahrgästen gefilmt. Das ganze führte zu zahlreichen Protesten und Ausschreitungen. Der Schütze sass wegen der Tat 11 Monate im Gefängnis. Der Film und insbesondere die letzten ca. 15 Minuten, wirken noch nach. Das ging mir grad echt unter die Haut. Heftig.
 

Lunas

Well-Known Member
Avengers Endgame

Ein würdiger Abschluss der Infinity Saga. Einzig Cpt. Marvel passt für mich nicht so dazu
 

Presko

Well-Known Member
The Master
Den fand ich damals ja grandios und hab ihm 10/10 gegeben und dann hat es für die zweite Sichtung doch bis eben gedauert.
Und ja, finde den Film immer noch ganz grossartig. Inhaltlich, schauspielerisch und vor allem auch ästhetisch. Toll, toll, toll. :biggrin:
 

Lunas

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Thor 4

Der Gipfel der Sinnlosigkeit im MCU, warum sich Natalie Portman dafür zu Verfügung stellte (Geld wahrscheinlich) ist mir ein Rätsel.
 

Presko

Well-Known Member
Hab mich mal an ein paar Klassikern angenommen.

Citizen Kane
Joa, der war schon sehr beeindruckend. Wirkt in seiner Erzählweise lustigerweise irgendwie sehr viel moderner als die zahlreichen Biopics der letzten Jahre. Grade auch, wie das Vergehen der Zeit eingefangen wird. Besonders im Gedächtnis blieb mir die Szene zwischen Kane und seiner ersten Frau am Tisch. Jedes Mal, wenn wieder ein Gegenschnitt kommt, sind wieder ein paar Jahre vergangen. Anfangs ist Kane noch eher ein ungestümer junger Zeitungsbesitzer, der Veränderung bringen will, am Schluss wirkt er besitzergreifend und bitter. Und diese ganze Charakterentwicklung findet innerhalb von zwei- drei Minuten statt. Stark!

Witness for the Prosecution
Billy Wilder verfilmte hier eine Geschichte von Agatha Christie. Mit Marlene Dietrich in einer Hauptrolle. War mir zeitweise etwas zu zotig aufgezogen das ganze. Auch der Plot an und für sich fand ich rückblickend jetzt nicht so gewaltig. Die Dialoge sind aber sehr gelungen und während den Gerichtsszenen ist das alles auch sehr unterhaltsam.

Don't Look Now (dt. Wenn die Gondeln Trauer tragen)
Der Film hat mich mit seiner eigenartigen Atmosphäre gleich gekriegt und ich war die zwei Stunden hindurch auch recht fasziniert, mit dem ganzen Aufbau der Geschichte sowie der Inszenierung. Donald Sutherland fand ich ab und an eher schwer zu ertragen, das wäre aber dann auch mein einziger Kritikpunkt. Jetzt kein Film, den ich mir unbedingt regelmässig anschauen will, aber während der Erstsichtung war durchwegs gebannt und er hallte auch noch nach.
 

Tyler Durden

Weltraumaffe
Teammitglied
John Dies at the End

Eine sehr unterhaltsame und originelle Horrorkomödie über zwei Typen, die sich um übernatürliche Probleme kümmern. Musste viel lachen und war an manchen Stellen doch überrascht, obwohl ich die Buchvorlage (vor einigen Jahren) gelesen hatte. Ich hatte mir die beiden Hauptfiguren beim Lesen etwas erwachsener vorgestellt und ein paar von den CGI-Effekten sahen ein wenig billig aus, aber ansonsten habe ich nichts auszusetzen und kann den Film weiterempfehlen.
Hoffentlich werden auch die beiden Fortsetzungen verfilmt.

8/10
 

Presko

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Double Indeminity
Billy Wilder's Noir-Klassiker von 1944. Gilt als grosses Genremeisterwerk. ich bin etwas Zwiegespalten in meiner Meinung zu dem Film. Optisch fand ich ihn grandios. Auch toll gespielt und superunterhaltsam. Legt sofort ein ungemeines Tempo an den Tag. Der Anfang ist klasse. Wie sich Neff in das Büro schleppt und dann sofort mit einem monströsen Geständnis loslegt und der eigentliche Plot beginnt.
Knapp 30 Minuten später liegen sich der slicke Versicherungsvertreter Walter Neff und die Femme Fatale Phllis Dietrichson in den Armen und planen gemeinsam den Mord an ihrem Ehegatten, inkl. lukrativem Versicherungsbetrug, bis dahin haben sie sich etwa 2-3 Mal gesehen. Das brauchte es nicht viel. Die Dialoge, welche die beiden während ihren "romantischen" Tete-a-Tetes führen, Achtung Frevel, oft störend. Hörten sich in meinen Ohren oft zu sehr nach Parodie auf Dialoge in Noir-Filmen an. Ebenfalls Mühe hatte ich mit dem ach so klugen Mordplan, den Neff ausheckte und den ich für ziemlich bekloppt halte.

So viel zum eher Negativen. Der Film hat viele tolle Momente. Kommt unglaublich stilsicher daher, wunderbar atmosphärisch und gerade die zweite Hälfte ist spannend und richtig schön fies. Das eigentliche Highlight ist aber für mich die Figur des Barton Keyes, der von seiner inneren Stimme geleitet den perfekten Riecher für Betrugsfälle hat, und mit die besten Zeilen abbekommen hat.
Im Finale ging mir dann wiederum alles etwas arg schnell. Die kurze Szene zwischen Neff und Zachette nach dem dramatischen Höhepunkt wirkte auf mich inhaltlich wie dramaturgisch wenig passend, dennoch gelingt dem Film danach abernoch ein richtig tolles, rundes Ende.
 

Presko

Well-Known Member
Sunset Boulevard
Billy Wilder zum Dritten. Der erfolglose Drehbuchautor Joe Gillis landet während seiner Flucht vor Gläubigern im Anwesen der früheren Stummfilmikone Norma Desmond. Die exzentrische Diva hat selbst ein Drehbuch verfasst, mit dem sie auf die grosse Leinwand zurückkehren will. Kurzerhand beauftragt sie Gillis mit einer Überarbeitung. Da er Geld braucht, sagt Gillis zu. Norma Desmond bedrängt ihn, für die Zeit der Arbeit in ihrer Villal zu wohnen, eher widerwillig geht Gillis darauf ein. Bald schon kauft sie ihm teure Anzüge und goldene Zigarettenetuis. Sie wird immer besitzergreifender und droht schliesslich damit, sich etwas anzutun, wenn Gillis sie verlassen sollte.
Sunset Blvd. ist ein weiteres äusserst kurzweiliges und grossartig bebildertes Filmvergnügen. Von Anfang an spielt Wilder geschickt mit Foreshadowing und mysteriösen Andeutungen. Schlussendlich ist Sunset Blvd. aber vor allem eine ziemlich bittere Abrechnung mit der Filmindustrie.
Die Geschichte selbst hat mich nicht durchgängig überzeugt und das Spiel von Gloria Swanson als Filmdiva würde man heutzutage als Overacting par excellence bezeichnen. Mir ist schon klar, dass die übertriebene Theatralik bewusst in der Figur angelegt ist, dennoch hätte es für meinen Geschmack nicht so arg drüber sein müssen.

All the Presidents Men
Robert Redford und Dustin Hoffmann decken den Watergate-Skandal auf. Der Film setzt dort an, wo der rund 40 Jahre später entstandene "The Post" endet, nämlich mit dem Einbruch im Watergate-Gebäude. Der Film ist enorm dicht und verlangt eine hohe Konzentration, um den Erkenntnissen der beiden Journalisten stets zu folgen. Unter anderem habe ich hier auch gelernt, woher Christian Bales Batman seinen Verschwindibus-Trick hat. Nämlich von Deep Throat (Hal Halbrook), dem Informanten von Bob Woodward (Redford), der ebenfalls die Fähgkeit besitzt, sich innerhalb von zwei Sekunden in Luft aufzulösen. Bis auf diese recht lächerliche Szene finde ich den Film grandios. Redford ist fantastisch. Lustig auch im Vergleich zu "The Post" zu sehen, wie die Washington Post hier porträtiert und Chefredaktor Ben Bradlee hier von Jason Robards dargestellt wird - derselbe wird in "The Post" ja von Tom Hanks gespielt. Meiner Ansicht nach geht Robards in diesem Schauspielduell eindeutig als Sieger vom Platz. Am Ende gibt es auch in All The Presidents Men eine kleine Rede über Pressefreiheit, aber auf die ganze Sentimentalität und den Pathos eines "the Post"s wird glücklicherweise vollständig verzichtet.
 

Presko

Well-Known Member
At Eternity's Gate von Julian Schnabel

Maler und Regisseur Julian Schnabel zeichnet sich für zwei meiner absoluten Lieblingsfilme verantwortlich: "Basquiat" und "Before Night Falls" in "At Eternitys Gate" widmet er sich einem der wahrscheinlich grössten Künstler der Neuzeit - Vincent Van Gogh. Die Hauptrolle spielt Willem Dafoe. Auf visuell äusserst eindrückliche Weise erzählt er von van Goghs Kunst, seiner Erfolglosigkeit, seinerSuche dem Sinn hinter seinem Schaffen und von seinem geistigen Zerfall. Ähnlich wie schon in seinen Filmen über Jean-Michel Basquiat und Reinaldo Arenas handelt sich keineswegs um ein handelsübliches Biopic. Viel eher ist es eine Art Verschmelzung der Interpretation von Künstler und Werk.

Zwei Dinge stechen sofort heraus. Das eine ist die experimentelle Kameraarbeit. Diese wirbelt teilweise wild herum, es wird herein- und herausgezoomt, mit Schärfe und Unschärfe gespielt; und wie in van Goghs Werk von besonderer Bedeutung, spielt auch bei der Kameraarbeit die Farbgebung eine immens wichtige Rolle. Das erzeugt einen besonderen Sog, unterstreicht die starke Subjektivität des Films, ist aber anfangs auch gewöhnungsbedürftig.
Die zweite hervorstechende Besonderheit ist die Besetzung von Willem Dafoe als van Gogh. Nicht nur ist Dafoe für die Rolle viel zu alt, vor allem ist er auch viel zu viel Willem Dafoe. Das markante Gesicht, sein Blick und die charakteristische Stimme, man kriegt den Dafoe einfach nicht recht raus aus der Rolle - ich jedenfalls stelle mir den echten van Gogh ziemlich anders vor. Andererseits unterstreicht es aber eben auch Schnabels Punkt. Es geht nicht darum, eine Abbildung des realen Künstlers und seiner Zeit wiederzugeben. Es geht um eine Interpretation des Künstlers und seines Werks. Und so passt dann der charismatische Dafoe eben doch wieder wie die Faust aufs Auge.

Genial fand ich vor allem zwei Einzelszenen. Die eine, ein Dialog in einer Nervenheilanstalt zwischen van Gogh und eine Mitinsassen. Beide befinden sich in einer Art Wasserbehandlung. Eingesperrt jeweils in einem verschlossenen Zuber, aus dem nur der Kopf herausschaut. So reden sie über Kunst, Wahnsinn und Krieg, während sie mit Wasser übergossen werden. Die andere Szene ist ebenfalls ein Dialog, ebenfalls in der Heilanstalt. Dieses Mal zwischen van Gogh und einem Pfarrer, gespielt von Mads Mikkelsen. Sie unterhalten sich über van Goghs Malerei, seine Gabe und deren Ursprung. Zwei phänomenale Szenen. Toll gespielt und geschrieben. Alleine für sie lohnt sich der Film.
 

Revolvermann

Well-Known Member
Und das erste Häkchen kann ich machen ☑️

blackhat
Na dann mach ich jetzt auch endlich mal den Haken.☑️
Hab mir ja auch beinahe ein Jahr Zeit gelassen.
Der Film ist für mich ein mixed bag.
Die Chemie zwischen den Figuren stimmte überhaupt nicht. Das ließ mich alles völlig kalt. Hab denen die Freundschaft ect. nicht abgekauft.
Empfinde Hemsworth hier auch als falsche Wahl. Der überzeugt mich mit halb geöffneten Hemd am Laptop so gar nicht. Da hätte es jemanden gebraucht, der die Rolle gewitzter, zwielichtiger anlegt und das auch ausstrahlt.
Zudem anfangs die Visualisierung von Hackerangriffen. Bunte Lichter und Kabel-Innenleben die mittels mittelmäßigem CGi erstrahlen. Ich weiß der Film ist von 2015 aber das erinnerte frappierend an 2002 oder so. "Broooom" -Achtung! Hier kommen Daten!
Da hilft es auch wenig wenn sich in den ruhigen Momenten auf Bildschirme und Passwörter konzentriert wird, statt auf die Figuren.
Keine gute Entscheidung.
Auf der anderen Seite funktioniert Mann, wenn es richtig Mann-isch wird halt tadellos. Die Feuergefechte haben Wucht, die Nachtszenen sind spannend, kühl, stylisch.
Hier ein amerikanisch/chinesisches Team hauptsächlich in China und Indonesien agieren zu lassen, gibt dem Film einen angenehm unverbrauchten Drive und die wuseligen Neon-beleuchteten Städte kreieren eine Atmosphäre, wie für diesen Regisseur gemacht.
Das hat mir stellenweise wirklich gefallen. Dementsprechend war das keine vertane Zeit und ich bin doch froh den angeschmissen zu haben.
In Michael Manns Filmographie nimmt der aber eher einen der hinteren Plätze ein.
 

brawl 56

Ich bin auf 13 Sternen zum Tode verurteilt!
Ich fass es nicht, da kommt echt noch ne blackhat Review von dir :ugly:

Ja, da sind wir uns so ziemlich einig.
Das Ding war nicht wirklich was. Zu wenig Mann-Momente, zuviel Gedöns was nicht passt.


Ich hab gestern Abend geschaut:
Cowboy Bebop - The Movie
Knockin' on Heaven's Door

Irgendwo zwischen den Folgen 22&23 vom Anime angesetzt, ist Knocking' on Heaven's Door eine typische Folge von Cowboy Bebop - nur mit mehr von allem und etwas weniger Jazz.

Die Story ist fix zusammengefasst:
Tot geglaubter Typ taucht wieder auf, hat etwas was es nicht geben dürfte und es gibt ein dickes Kopfgeld, was die Crew der Bebop auf den Schirm ruft.

Im Grunde hat man hier eine weitere Episode, einfach nur auf knapp 2h aufgepumpt. Das wäre im Normalfall schlecht, aber mehr Bebop ist halt mehr Bebop. Da gibt es nichts zu meckern.
Qualitativ hält der Film das grandiose Niveau der Serie, im Deutschen gibt's allerdings andere Synchronsprecher. Die sind zwar erstmal ungewohnt, aber machen ihre Sache genauso gut wie die bekannten Sprecher der Serie.

Was mich überrascht hat war, dass der Fokus hier so sehr auf das haarscharfe Ableben der Figuren und die Melancholie dabei gelegt wurde. Das hat man ab und an mit einigen intensiven Szenen in der Serie schon gehabt, aber das ganze konzentriert zwei Stunden lang ist schon anstrengend und vermutlich nicht Jedermanns Sache, auch wenn man die Serie mag. Der Ton ist dann doch etwas ernster.

Aber ansonsten ist das Ding, genau wie die Serie, ein großartiges Werk.
Allerdings sollte man die Serie kennen und hier und da wissen, was Bebop zu Bebop macht.
 
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