Corona-Monopoly: Kinos müssen wieder schließen

El Duderino

Well-Known Member
Das muntere Verschieben geht weiter.
Ghostbusters kommt jetzt am 11.6.
Candyman am 27.8.

Dazu wurde ein Termin für Don't Breathe 2 genannt: 13.8.2021
 

Metroplex

Well-Known Member
Ich empfinde ja schon den Sommer als sehr zuversichtlich.
Bis Ende nächsten Jahres wird wohl eher nicht "Normalität" einkehren.
Besser ja, aber normal?
 

Mr.Anderson

Kleriker
Ich glaube auch nicht daran, dass wir im nächsten Jahr viele Blockbuster im Kino sehen werden. Hoffen wir mal, das es danach (obwohl es ein nach Covid-19 nicht geben wird) noch Kinos gibt in die wir gehen können. Die größte Kinokette AMC soll angeblich im Dezember Bankrott sein.
 

Metroplex

Well-Known Member
Hoffen wir mal, das es danach (obwohl es ein nach Covid-19 nicht geben wird) noch Kinos gibt in die wir gehen können. Die größte Kinokette AMC soll angeblich im Dezember Bankrott sein.
Ach, Kinos wird es sicher geben. Vielleicht gehören sie nicht mehr den selben Leuten wie vor der Kriese, aber nehmen wir an die Situation normalisiert sich so weit dass man wieder risikofrei für 3 Stunden in einem ausverkaufen Kino sitzen kann, dann wird SICHER jemand Geld in die Hand nehmen und in Kinos investieren.
Ganz besonders wenn die Konkurenz geschrumpft und das Verlangen danach gestiegen ist.
 

Gray_Fox

Well-Known Member
Bond Premiere auf Netflix?

Corona hat diese Entwicklung vielleicht nur beschleunigt und früher oder später wäre es eh passiert.
Große Filme (z.B. Irishman), die früher nur im Kino liefen und dort auch Premiere feierten, erscheinen jetzt schon nur auf Netflix, Amazon & Co.

Wer einen guten Fernseher und tollen Sound hat, wird es bestimmt freuen.
 

TheRealNeo

Well-Known Member
Teammitglied
Kann ich mir kaum vorstellen.
Es war doch schon wegen Sponsorenverträgen ein Riesending den überhaupt ins nächste Jahr zu schieben. Nun den gar nicht mehr ins Kino zu bringen, würde die Vertragslage nochmal verkomplizieren. Und klar unter 500 Millionen Dollar geht nichts aus Sicht des Studios, aber noch mehr dafür zu zahlen als Streamingdienst...zahlt sich das am Ende des Tages für Netflix/AppleTV+ aus? Das kann ich mir irgendwie nicht vorstellen.
 

Grintolix

Well-Known Member
Generell würde ich auch für eine Filmpremiere die mich interessiert auf den Streamingdiensten den Preis einer Kinokarte extra zahlen. Ich hab ein kleines Heimkino im Keller und da würde das schon passen. Den Preis von Mulan (30 € ?) würde ich als Einzelperson nicht berappen, aber für die Streamingdienste ist es halt blöd, weil sie ja nicht wissen, ob da einer guckt oder zwei oder fünfzehn. Versteh ich dann auch, dass sie nicht 15 € verlangen können. Würde Disney+ z.B. Black Widow oder Netflix/Amazon z.B. Dune, den neuen Bond für 30 € bringen, wäre ich gerne bereit. Dann würde halt noch meine Tochter mitschauen und dann würde das mit dem Kinoticketpreis ja wieder passen.
 

Revolvermann

Well-Known Member
Man ist natürlich bequem und würde "No Time to Die" auf einmal auf einem Streamingdienst angeboten, würde ich den auch dort mit Freuden schauen.
Lieber aber natürlich im Kino und mit Blick auf die Krise der Kinos natürlich hoffentlich im Kino.
Ich denke aber auch, die werden erstmal weiterhin ein Kinorelease anstreben. Selbst wenn netflix und Co. tatsächlich diese Summen geboten haben.
Die Menschen dürsten ein wenig nach solchen Eventfilmen und das wollen die sich nach Möglichkeit nicht entgehen lassen. Klar, dauert die Corona-Krise noch um einiges länger als selbst die realistischsten Wissenschaftler vermuten, kann auch dort ganz schnell ein Umdenken einsetzen.
Ist aber irgendwie, irgendwo ein Licht am Ende des Tunnels, spekulieren die auf ein Kinorelease.
Selbst "Tenet" hat unter widrigsten Bedingungen, mit weltweit massenhaft geschlossenen Kinos und relativ leeren Sälen über 330 Millionen eingespielt. Für den Film und aus Sicht des Studios sicher zu wenig. Aber unter diesen Umständen ein durchaus achtbarer Gradmesser. Was hätte der unter normalen Bedingungen eingespielt?
Das Studio will am Ende der Corona Krise mit etwas wie einem neuen Bond durchstarten und ein Ergebnis noch weit jenseits der von den Streaming Diensten angeblich gebotenen 500 Millionen einfahren. Dafür verschieben die den auch nochmal. Und vielleicht nochmal. Tja, bis sie es irgendwann nicht mehr tun aber das hängt natürlich von der Entwicklung der Pandemie, Impfstoffen ect. ab.
 

TheRealNeo

Well-Known Member
Teammitglied
Das könnte zu einem Zwiespalt führen, denn MGM selbst hat nur die Verleihrechte in den USA und den internationalen digitalen und Fernsehrechte. Der Rest ist bei Universal...also außerhalb der USA kann das MGM herzlich egal sein, je nachdem wie die Verträge aussehen.
Durch die rekäre Sponsorenverträge, wo eben schon Geld Richtung Produktionsfirmen floß, wird man aber Einnahmen schon wieder haben, aber genau deswegen ist man eben auch bei Verschiebungen nicht ganz so unabhängig.
 
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