Game of Thrones (Serie) - die finale Staffel 8

Manny

Professioneller Zeitungsbügler
Nun ebenfalls gesehen und bin sofort wieder richtig angefixt.

Die ganzen Wiedersehen. Sehr schön. Mir geht's bei der Menge an Figuren in dieser Serie ja immer wieder so, dass ich mich frage, ob X und Y sich vorher schon mal begegnet sind.
 

Noermel

Well-Known Member
Super Auftakt ruhig dennoch :top: wie gewohnt

“I wanted those elephants” :thumbsup: Tja Bronn ist unmöglich ein zu schätzen was das ganze so spannend macht. Es könnte in beide Richtungen gehen.
Unglaublich wie viele Wiedersehen es hier gibt. Aber das ist wohl auch der letzte ruhige Zeitpunkt den sich die Serie für sowas nehmen kann bevor die Hölle los bricht.
 

Jay

hauptsache bereits gesehen
Teammitglied
Für mich eine reine Füllerfolge mit vielleicht 10 Minuten interessantem Material. Nichts schlechtes, aber junge, wenn man nur 6 Folgen übrig hat, sollte es nicht eine Füllerfolge geben.
 

Clive77

Serial Watcher
Teammitglied
Wie zu erwarten (nach den letzten Staffelauftakten) ein eher ruhiges Ding, was erstmal die Figuren aufs Brett setzt und in Stellung bringt. Bislang habe ich nie für eine Staffel ein Recap oder eine Zusammenfassung der vorherigen Ereignisse gebraucht - der Auftakt erledigt das ohnehin. Die Hälfte ließ sich da erwarten, ist aber dennoch gekonnt umgesetzt. Und die andere Hälfte sieht in der Tat vielversprechend aus. Möge das letzte Kapitel beginnen.... :bibber:

Promo zur zweiten Folge.
 

McKenzie

Unchained
Mein Eindruck - Wie befürchtet ziemlich schwach geschrieben, wie schon die letzte Staffel. :mellow: GRRM's Vorlage fehlt mittlerweile schmerzhaft, aber da sind die Serienautoren ja schwerlich schuld dran, es ist einfach ein unglücklicher Umstand. Aber man (ich) hat doch immer mehr das Gefühl, hier wird mehr darauf geschielt was Meme- oder Shipping-Potenzial im Internet hat, als dass man wirklich interessante Dialoge schreibt. Und wo man es versucht, wirkt es wie halbherzig kopiert. Klar, GOT ist mittlerweile so populär dass das funktioniert, man muss sich nur die Facebook-Commentsections nach der Folge anschauen. Schade ist es aber, denn bis zur 4. Staffel war das inhaltlich einfach derart hochwertig.

Optisch natürlich wie zu erwarten knackig, aber das allein macht das Kraut für mich halt nicht fett.
 

Woodstock

Z-King Zombies
@mckenzie
Der erste Dialog der Staffel war ein Hodenwitz. Das hat mir auch nicht gefallen.

Aber es ist auch die Frage, wie viel jetzt noch zu erwarten ist. Die allergrößten Wendungen sind geschehen, die Worte gesagt. Im Prinzip wird jetzt ausgespielt. Wer weiß, wie sehr sich das, in der Qualität, von GRRMs Fassung unterscheiden wird? Mit etwas Pech, erfahren wir es nie.
 

TheReelGuy

The Toxic Avenger
McKenzie schrieb:
Mein Eindruck - Wie befürchtet ziemlich schwach geschrieben, wie schon die letzte Staffel. :mellow: GRRM's Vorlage fehlt mittlerweile schmerzhaft, aber da sind die Serienautoren ja schwerlich schuld dran, es ist einfach ein unglücklicher Umstand.
Findest du echt? Vielleicht bin ich da mittlerweile durch die Sand Snakes vollkommen abgestumpft, aber ich finde, dass sie das schon echt gut machen. Mal ein bisschen self-aware und dann wieder sehr emotional. Also für mich passt's :thumbsup:

Mal ganz davon abgesehen, dass zumindest ich schon mal an einem Punkt war, an dem "Game of Thrones" für mich gefährlich nah an "Walking Dead" herangerückt ist, was mein Interesse beim Gucken angeht. Dafür haben sie sich echt gefangen, schreiben zwar immer noch mit einigen klaffenden Plot-Löchern, aber geben echt ihr Bestes, um die Handlung die Charakter-Geschichten zufriedenstellend zu beenden. Das bisschen Shippen ist doch schon spätestens ab Staffel 2 und 3 ein fester Bestandteil der Serie.

Für mich ist die Serie aber auch schon immer eher der visuelle Teil der Geschichte gewesen, da die Serie wirklich selten so gut wie die Bücher war. Die Bücher haben so ausgezeichnet geschriebene Szenen wie die Red Wedding, aber dafür hat die Serie Folgen wie "Blackwater" oder "Battle of the Bastards", die GRRM so niemals schreiben könnte.​
 

Trohan

Well-Known Member
Was ich mir vorstellen könnte, das Jamie nun Bran´s Bodyguard wird und sich somit der "Schuld-kreis" schließt
Und Jon wird wieder vor die Frage gestellt, erst durch Sansa und dann durch seine Herkunftsoffenbarung, willst du eine lieben, oder über das Volk herrschen, der beste Kompromiss wäre wohl die Heirat, die Frage ist nur, legt er Dany alles offen, das die ihren Neffen heiratet?!
Oder ist das nach der Schlacht von Winterfell alles sowieso egal, weil nur einer von ihnen überlebt?!

Naja jedenfalls bin ich auch der Meinung das die 1. Folge entweder zu wenige Minuten hatte, oder zu lahm war, für das was noch kommt. Denn das Tempo wird rasant zunehmen müssen, um alles noch unter einen Hut zu bekommen und dann gehen vielleicht schöne Momente zu schnell zu Ende! Also ich bin hin und her gerissen, hatte mir ein bisschen mehr von allem gewünscht. Gefühlt fehlen mir noch 10 Minuten, sorry ich kann es nicht so recht erklären
 

McKenzie

Unchained
@Wood
Da hast du natürlich schon ein bisschen recht, die großen Intrigen und das Schachspiel sind einfach großteils vorbei..aber dann die Folge mit dem von dir erwähnten miesen Witz beginnen muss halt trotzdem nicht sein.

Euron finde ich auch wirklich schlecht ungesetzt, der Typ ist einfach so tryhard und nur platt vulgär. Bei ihm fühl ich mich immer an "You want the bad pussy" erinnert, und daran sollte man sich idealerweise nie erinnert fühlen :unsure:

TheReelGuy schrieb:
, aber dafür hat die Serie Folgen wie "Blackwater" oder "Battle of the Bastards", die GRRM so niemals schreiben könnte.
Blackwater war großartig, aber Battle of the Bastard finde ich glaub ich die am dümmsten geschriebene Folge der Serie, das würde GRRM tatsächlich so nie schreiben. Aber ja, das ist ein bisschen mein Punkt - In den ersten 4 Staffeln waren die GOT-Writer so gut, dass ich als Buchleser oft nichtmal mehr wusste ob der Dialog grad original aus den Büchern oder von ihnen war.

Naja, zumindest ist das die erste Season, die ich zuhaus auf Leinwand schaue, das hat dann doch wieder einen Unterhaltungswert-Bonus. Da freu ich mich auch auf die Schlachten.
 

TheReelGuy

The Toxic Avenger
McKenzie schrieb:
Blackwater war großartig, aber Battle of the Bastard finde ich glaub ich die am dümmsten geschriebene Folge der Serie, das würde GRRM tatsächlich so nie schreiben.
Ich meinte eher, dass ich GRRM Dialoge deutlich besser finde als seine Beschreibungen von Schlachten. Deswegen finde ich ja, dass die Serie in den Action-Momenten einfach besser ist als in einigen Dialog-Szenen. Bin voll bei dir, dass die Dialoge am Anfang besser war, aber wirklich schlecht war es für mich nur in etwa für eine Staffel.

Was fandest du denn an "Battle of the Bastards" so schlecht geschrieben? :crying:
 

McKenzie

Unchained
Jon, Sansa und Rickons Handlungenin erster Linie, die handelten einfach grundlos unsinnig, nur weil das Drehbuch sie an einen bestimmten Punkt bringen wollte.
Zum anderen war es mit gegen Ende auch zu fanpleasend. Technisch war es natürlich top umgesetzt, aber das erwarte ich bei dem Budget auch. So richtig genießen konnte ich das halt nicht..

Die Schlacht um Castle Black ist übrigens meine Lieblingsschlacht in der Serie, und ja, die ist um einiges intensiver als die Buchversion :squint:
 

Woodstock

Z-King Zombies
Castle Black war grandios. Das kann man nicht leugnen. Mich haben beim Battle of the Bastards eigentlich nur zwei Dinge wirklich gestört. Der, aus dem Nichts, plötzlich dagewesene Leichenberg und Sansas geheime Rettung. Wieso haben die nicht vorher geredet? Es ergibt keinen Sinn.

8x01
Als Arya plötzlich meinte, dass Sansa die klügste Person ist, die sie kennt, musste ich auch lachen. Aber denkt mal darüber nach, wie viele Personen kennt Arya eigentlich wirklich, die noch am Leben sind und keine geheimnisvollen Gesichtsräuber?
 

McKenzie

Unchained
Woodstock schrieb:
Castle Black war grandios. Das kann man nicht leugnen. Mich haben beim Battle of the Bastards eigentlich nur zwei Dinge wirklich gestört. Der, aus dem Nichts, plötzlich dagewesene Leichenberg und Sansas geheime Rettung. Wieso haben die nicht vorher geredet? Es ergibt keinen Sinn.
Auch Jons Verhalten in der Schlacht war schwer out of character, gerade wenn man seine Professionalität bei Castle Black bedenkt. So nutzlos den Kopf zu verlieren wegen eines Halbbruders, den er kaum kennt, der ihm nie sonderlich nahe stand (haben die je ein Wort gewechselt?), und der sehr offensichtlich ohehin Toast ist, nope. Der hat bereits eine Schlacht gegen seine Herzallerliebste geleitet und kühlen Kopf bewahrt. Das war alles nur, damit man dann diesen einen coolen Shot zeigen konnte wo er alleinn den anstürmenden Reitern gegenübersteht, der dann im Internet gememed wurde.

8x01
Als Arya plötzlich meinte, dass Sansa die klügste Person ist, die sie kennt, musste ich auch lachen. Aber denkt mal darüber nach, wie viele Personen kennt Arya eigentlich wirklich, die noch am Leben sind und keine geheimnisvollen Gesichtsräuber?
Ich musste auch laut lachen :biggrin: Von allen Personen in der Serie würde ich definitiv nicht Sansa nennen. Zu deinem Punkt, naja sie hat in Harrenhal zumindest Tywin kennengelernt und mit ihm geredet und ihm beim Planen über die Schulter schauen. Allein damit ist ihre Aussage invalid.
 

TheReelGuy

The Toxic Avenger
McKenzie schrieb:
Jon, Sansa und Rickons Handlungenin erster Linie, die handelten einfach grundlos unsinnig, nur weil das Drehbuch sie an einen bestimmten Punkt bringen wollte.Zum anderen war es mit gegen Ende auch zu fanpleasend. Technisch war es natürlich top umgesetzt, aber das erwarte ich bei dem Budget auch. So richtig genießen konnte ich das halt nicht..
Ja, das Positionieren der Figuren ist durch die fehlende Grundlage von GRRM echt schwer bergab gegangen, was mich aber nicht wirklich stört, aber ich kann da echt nachvollziehen, dass man sich daran stören kann. Speziell, weil man es vorher so gut gemacht hat. Etwas "fanpleasendes" grundsätzlich als etwas Schlechtes anzusehen, halte ich nicht für richtig, aber das schmeckt halt jedem anders.​

McKenzie schrieb:
Auch Jons Verhalten in der Schlacht war schwer out of character, gerade wenn man seine Professionalität bei Castle Black bedenkt. So nutzlos den Kopf zu verlieren wegen eines Halbbruders, den er kaum kennt, der ihm nie sonderlich nahe stand (haben die je ein Wort gewechselt?, und der sehr offensichtlich ohehin Toast ist, nope. Der hat bereits eine Schlacht gegen seine Herzallerliebste geleitet und kühlen Kopf bewahrt.
Jon war vielleicht professionell, wenn es um Castle Black geht, aber sein Verhalten in der ersten Schlacht um Winterfell ist alles andere als out-of-character. Er hat Rickon aufwachsen sehen und er ist eines seiner letzten noch lebenden Familienmitglieder. Da halte ich es für eher unwahrscheinlich das er nichts unternimmt.

Ygritte war ja "nur" seine Geliebte und wirklich lange kannten sie sich ja auch nicht und wenn ich mich recht erinnere, haben sie sich vorher auf eher ungute Art und Weise getrennt.​
 

Woodstock

Z-King Zombies
@Kenzie
Aber Tywin ist tot. Er ist auf dem Scheisshaus von seinem verhassten Sohn erschossen worden, nachdem er ihn sein Leben lang unterschätzt hat. Das war nicht sehr klug von ihm.
 

McKenzie

Unchained
Ich kann mich grad nicht an die genaue Formulierung erinnern, aber sagte sie nicht was in die Richtung "[...]i've ever known"?

Aber ich muss dir hart widersprechen. Tywin hat Tyrion nie unterschätzt, der wusste dass er ihm von den drei Kindern als einziger strategisch nahekommt (nicht umsonst wird Tyrion Hand of the King). Ein weiterer Grund, warum er ihn nicht mochte, grad der Zwerg der seine Frau auf dem Gewissen hat (oder der Targaryenbastard, wenn man noch an die Theorie glaubt), ist ihm am ähnlichsten. Jaime hat außer kämpfen nix drauf und Cersei ist ein Mädchen, die sind beide eher Enttäuschungen für ihn.
 

Woodstock

Z-King Zombies
He got shot on the shiter. Sowas passiert dir nicht, wenn du keine entscheidenden Fehler in deinem Leben machst. Außerdem war Tyrion zwar Hand des Königs aber er war die Hand eines Königs, der eigentlich keine Macht hatte. Die hatte immer Tywin. Wenn man genau darüber nachdenkt, hatte Tywin nur Tyrion zur Verfügung. Jamie gehörte zur Königswache und war später hauptberuflich Gefangener. Cersei war die Mutter des Königs und jeder im Reich hatte eigene Ambitionen (inklusive Cersei). Tyrion wollte nur was ihm zusteht und die Anerkennung seines Vaters. Das hat Tywin eiskalt ausgenutzt. Er war Tywins einzige realistische Wahl. Er hat ihn benutzt und erwartet, dass er alles schluckt und ihn nicht verraten würde. Selbst bei der Verhandlung. Er hat ihn grandios unterschätzt!
 

TheReelGuy

The Toxic Avenger
Tywin‘s großer und fataler Fehler ist sein eigener Stolz gewesen, der ihn blind gemacht hat, was Tyrion und seinen Nutzen angeht. Sein Stolz hat ihn zwar früher zu dem Mann gemacht, der sich z.B. gegen die Reynes einen beinahe legendären Namen gemacht hat, aber er hat ihn letztlich auch das Leben gekostet, was seinen Tod eben so befriedigend und folgerichtig macht.​
 

McKenzie

Unchained
@Woodstock
Stimmt so nicht. Tywin wusste was Tyrion draufhat, darum wollte er ihn als Hand. Er wollte ihn das nur keinesfalls spüren lassen, siehe ihren Dialog nach Blackwater. Dass er sein Ende dann so gefunden hat, hatte viele Faktoren. Er hat auch nicht Tyrion unterschätzt, sondern einfach nicht damit gerechnet dass Jaime ihn befreien würde. Eine Unaufmerksamkeit macht aber keinen dummen Menschen.Auch war der Mord emotionales Blackout und nicht perfide geplant.
 
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