Quentin Tarantinos Inglourious Basterds [Kritik]

Manny

Professioneller Zeitungsbügler
Na den Trailer in seiner Form. Wenn das ein versteckter Trailer für Inglourious Basterds sein soll, find ich ihn alles andere als gut und wenn das ein eigenständiger Film sein soll, find ich nicht nur den Trailer schlecht sondern halte den Film dahinter auch nicht gerade für sehenswert.

So oder so sagt mir der Trailer nicht zu.
 

Angus

New Member
Original von Schneebauer
Naja das game is �belst langweilig.

Auch die Spr�che gehen mit der Zeit auf den Sack -.-
"2 Hits - I hit you, you hit the ground?!" In der 5. Klasse lustig...
Wo löse ich jetzt den Code ein? :sad:
 

Monkey D. Ruffy

ehemals Ghost5000
News:

Manchmal ist auch die FSK für so manche Überraschung gut und beweist, dass nicht jeder etwas härter anmutende Film mit der Höchstfreigabe oder gar einer Verweigerung eben dieser abgestraft wird.

Eine dieser Überraschungen bereitet die Freiwillige Selbstkontrolle jetzt den Fans von Kultregisseur Quentin Tarantino. Denn wer aufgrund der Thematik, eine Einheit Soldaten die Jagd auf Naziskalps macht, mit dem schlimmsten gerechnet hat, der darf nun tief durchatmen.

Inglourious Basterds lag nun der FSK vor und diese gab den 154-minütigen Film bereits für Jugendliche frei und vergab eine FSK 16 Freigabe. Trotz strong graphic violence, wie es so schön in der Begründung der R-Rated Freigabe heißt.

Durchaus ein Grund zur Freude, schneidet Deutschland in Punkto Freigaben mal weitaus gnädiger bei "härteren Filmen" ab als z.B. in England, wo man Inglourious Basterds erst mit 18 Jahren sehen darf.

q= schnittberichte.com
 

fNx

Well-Known Member
Original von Ghost5000
News:

Manchmal ist auch die FSK für so manche Überraschung gut und beweist, dass nicht jeder etwas härter anmutende Film mit der Höchstfreigabe oder gar einer Verweigerung eben dieser abgestraft wird.

Eine dieser Überraschungen bereitet die Freiwillige Selbstkontrolle jetzt den Fans von Kultregisseur Quentin Tarantino. Denn wer aufgrund der Thematik, eine Einheit Soldaten die Jagd auf Naziskalps macht, mit dem schlimmsten gerechnet hat, der darf nun tief durchatmen.

Inglourious Basterds lag nun der FSK vor und diese gab den 154-minütigen Film bereits für Jugendliche frei und vergab eine FSK 16 Freigabe. Trotz strong graphic violence, wie es so schön in der Begründung der R-Rated Freigabe heißt.

Durchaus ein Grund zur Freude, schneidet Deutschland in Punkto Freigaben mal weitaus gnädiger bei "härteren Filmen" ab als z.B. in England, wo man Inglourious Basterds erst mit 18 Jahren sehen darf.

q= schnittberichte.com

Sprciht doch eindeutig dafür, dass wie hier schon mal geschrieben wurde, die Basterds einen eher kleineren Teil des Films ausmachen.
 

windowclicker

New Member
da der Film diese Woche anläuft gibt es im Netz hier ein neues Interview:



Die Rache von Papa Jean Quentin Tarantino über den Studioboss Goebbels, Glückskinder und das Eigenleben der von ihm erfundenen Figuren in ¸¸Inglourious Basterds" Man hätte sich denken können, dass vom Dritten Reich nicht viel übrig bleibt, wenn der amerikanische Filmemacher Quentin Tarantino es sich vornimmt. Sein neuer Film "Inglourious Basterds", der diese Woche startet, schickt einen erbarmungslosen Trupp jüdischer amerikanischer Soldaten unter Führung von Brad Pitt auf Nazi-Jagd durchs besetzte Frankreich, wo sie auf einen ebenbürtigen Gegner stoßen, den SS-Standartenführer Landa - für die Rolle wurde Christoph Waltz in Cannes als bester Akteur ausgezeichnet. Gedreht wurde der Film - in Berlin - tatsächlich auf Deutsch, Französisch, Englisch, mit ein paar Sprengseln von zweifelhaftem Italienisch.
SZ: War das nicht eigentlich eine bizarre Erfahrung, als Regisseur Dialoge zu inszenieren in Sprachen, die Sie doch gar nicht sprechen?

Quentin Tarantino: Ich benutze gerne schlüpfrige Adjektive . . . Also muss man halt nach dem richtigen schlüpfrigen Ausdruck auf Deutsch suchen. Aber wenn die Szene gespielt wird - da können Sie Diane Krüger fragen oder jeden der deutschen Schauspieler -, da merke ich genau, wenn im deutschen Dialog ein Wort fehlt oder was nicht läuft. Diane hat dann gefragt: Woher willst du das denn wissen? Nun, solange es mein eigenes Drehbuch ist, weiß ich es einfach. Jetzt habe ich tatsächlich ein ziemlich großes deutsches Vokabular, ich müsste eigentlich nur noch lernen, die Wörter, die ich kenne, auch zu Sätzen zusammenzusetzen. Die deutsche Übersetzung habe ich mit Tom Tykwer gemacht, aber es gab auch Momente, wo die Schauspieler kleine Änderungen vorschlugen.

SZ: Ein Freund des Improvisationstheaters am Set sind Sie ja nicht - oder dürfen Schauspieler an Ihren Text ran?

Tarantino: Normalerweise würde ich in einem Interview sagen: Ich mag es nicht, aber ich bin ja kein Nazi, wenn es um Textänderungen geht - aber das passt hier wohl nicht, oder? Mal im Ernst: Ich möchte, dass meine Dialoge so gesprochen werden, wie ich sie schreibe. Wenn ein Schauspieler sich mit einem Wort nicht wohl fühlt, kann man drüber reden. Aber ich stecke verdammt viel Arbeit in meine Drehbücher. Ich spiele sehr viel mit Worten; das ist wie Musik komponieren. Und wenn jemand an einer falschen Stelle "aber" sagt, wird es wahrscheinlich mit etwas kollidieren, was ich zwei Sätze später geschrieben habe.

SZ: Was war für dieses Buch der Ausgangspunkt, Enzo Castellaris Film "Inglorious Bastards" oder das Dritte Reich?

Tarantino: Ich wusste, dass Nazis darin vorkommen werden und eine Soldatentruppe auf einer Mission. Bei den meisten meiner Geschichten sind es Kleinigkeiten dieser Art, die mich dazu bringen, mich hinzusetzen und zu schreiben. Ich wusste: "Reservoir Dogs" wird ein heist movie. Ich wusste, dass "Kill Bill" von weiblichen Kämpferinnen handelt. Und erst im Schreiben wird es dann immer größer, und manchmal wird ganz etwas anderes daraus.

SZ: Eine Rachephantasie, in diesem Fall . . .

Tarantino: Ein wenig davon steckte von Anfang an darin, ich wusste immer, dass ich von einer Gruppe jüdischer Soldaten hinter den feindlichen Linien erzähle. Aber wie es sich dann entwickelt, der Anschlag auf das Kino in Paris - das habe ich erst später herausgefunden. Was mich dann wirklich zu interessieren begann, war die deutsche Filmindustrie im Dritten Reich. Das zog mich rein - Goebbels nicht wie üblich als giftiges Genie zu zeigen, als Architekten des Dritten Reichs, sondern in seinem Job als Studioboss.

SZ: Schließt Ihre Cinephilie seine Produktionen mit ein? Kannten Sie diese Filme sowieso?

Tarantino: Oh, aber ja! Viele habe ich sogar als Kopie, manche aber nur auf 16mm. Mein liebster Film aus dieser Zeit ist "Glückskinder" mit Lilian Harvey und Willy Fritsch - die Antwort auf Capras "It Happened One Night" - ein wahnsinnig komischer Film, und Lilian Harvey ist so zauberhaft darin.

SZ: Im Fall der von Ihnen verehrten Leni Riefenstahl spielt vor allem der Respekt vor ihren immensen Fähigkeiten als Regisseurin eine Rolle. Aber können Sie sich alle Filme aus dieser Zeit wirklich ganz unschuldig anschauen?

Tarantino: Die meisten Leute in Amerika denken, alle Filme, die in Deutschland damals gemacht wurden, seien wie "Jud Süß" und total antisemitisch. Ich denke, das ist doch ein völlig untergeordneter Aspekt. Meistens wollte Goebbels Entertainment, Comedies, Operetten, Musicals. Man sieht dort ja auch Nazis, die sich relativ aufgeschlossen benehmen, ganz anders als in den amerikanischen Filmen dieser Zeit.

SZ: Dass es eine Macht der Bilder gibt, spielt in "Inglourious Basterds" eine zentrale Rolle - das Kino selbst zerstört das Dritte Reich, und das nicht mal nur im metaphorischen Sinne.

Tarantino: Was mir daran so gut gefällt - dass es beides ist. Einerseits ist es eine schöne Metapher; und andererseits passiert es einfach wirklich: Ein paar hundert Kopien Nitrofilm fackeln das Dritte Reich ab. Man hat als Autor seine Eureka-Momente - und als mir das einfiel, dachte ich: Oh mein Gott, das ist großartig! Aber es steckt tatsächlich etwas Metaphorisches darin: Dieser Haufen Filme, den man da sieht . . . sind es Filme, die die Nazis verboten haben? Ist Lubitsch dabei, etwa Chaplin? Oder Georg Wilhelm Pabst? Sind die Marx Brothers, ist Jean Renoirs "La grande illusion" dabei? Das gefällt mir - Papa Jean höchstselbst jagt das Dritte Reich in die Luft.

SZ: Dass Sie für jeden Film sehr ungewöhnliche, starke weibliche Charaktere erfinden, hat ja auch einen Einfluss auf die Wahrnehmung von Frauen im Allgemeinen, jenseits des Kinos.

Tarantino: Ja, aber ich kann diese Frauenfiguren nicht dazu bringen, dass sie tun, was ich will. Ich lasse sie nie durch brennende Reifen springen, ich dressiere sie nicht. Wenn ich mit ihnen Verbindung aufgenommen habe und es gut läuft, treffen sie ihre eigenen Entscheidungen, und ich bin nur der Protokollführer. So war das mit Shosanna (Mélanie Laurent) in "Inglourious Basterds": Ich habe sie auf den Weg gebracht, aber ich konnte sie nie irgendwo hinschicken. Wenn ich eine Vorstellung davon hatte, wo sie hin soll, und sie kam dort nie an, dann hat sie mir damit eben gesagt, dass ich mich geirrt habe - dann hatte ich eine blöde Idee, und sie hat mich vor ihr bewahrt.

Quelle: SZ



anbei noch ein Spiegel Artikel:

Spiegel
 

Reaper

New Member
Hab mir gestern das Making-off angesehen, :omg: Top der film freu mich schon sehr auf den kinobesuch am donnerstag :bye: und auf die Brad Pitt und co. :omg:
 

TheGreatGonzo

Not interested in Naval Policy
Teammitglied
Bei mir hat den merkwürdigerweiße noch kein Kino bei mir in der Nähe im Programm. Normalerweiße steht ja eigentlich schon mehrere Tage früher dran, dass er kommt. :headscratch:
 

TheGreatGonzo

Not interested in Naval Policy
Teammitglied
Puh! Der kommt doch bei uns. Hab schon Angst gehabt. Aber Karten für Donnerstag sind schon reserviert. :uglylol:
 

Angus

New Member
Mike Myers spielt tatsächlich mit. Wusstet ihr das? Geil :ugly:

Werde wohl am Wochenende ins Kino gehen. Mein Most Wanted Film 2009!
 

Reaper

New Member
Ja der spielt auch mit, im zweiten trailer sieht man ihn :omg: aber da muss man schon zweimal hinsehen das man ihn erkennt, graue haare und so :omg:
 

Reaper

New Member
Komm gerade aus dem kino, ich find ihn geil,lustig, ein echter Tarantino halt ,Christoph Waltz genial als Oberst Landa, :super: geb den film 10/10 skalps
 

Reaper

New Member
der film bietet beides an ,aber vorallem der mix der sprache und der schauspieler ist top, und tarantino zeigt vorallem das man nicht immer 150mille oder mehr für einen film ausgeben muss :super: , und ich wünsch da viel spass und gutes sitzfleisch :wink:
 

Tyler Durden

Weltraumaffe
Teammitglied
Habe den Film heute mit Jay und Joel gesehen, und ich fand ihn wirklich gut.

Christoph Waltz kannte ich vorher nicht, aber hier hat er mich auf der ganzen Linie überzeugt. Er verkörpert seine Rolle voll und ganz, die anderen Darsteller hat er mit seiner Leistung an die Wand gespielt. Zu loben ist auch, dass Waltz hier sowohl französisch als auch italienisch sehr gut zu beherrschen scheint. Aber auch Brad Pitt und der Rest der Truppe machen ihre Sache gut. Ich hatte ja ein wenig befürchtet, dass Til Schweiger und Eli Roth mich nerven würden, aber dem war nicht so.

Die Story und die Art, wie sie erzählt wird, haben mir auch gefallen. Es ist originell, die beiden Handlungsstränge wurden gut miteinander abgestimmt und letztendlich zusammengeführt. Auch interessant fand ich, das Kino als ein Ort darzustellen, an dem die Geschichte verändert wird.
Der Film ist ziemlich dialoglastig, aber mich störte das nicht, denn die Dialoge waren gut.
Als Regisseur hat Tarantino eine richtig gute Arbeit geleistet. Tolle Kameraeinstellungen.
Ein paar Szenen waren schon ziemlich hart. Man sieht zum Beispiel, wie einer Leicher der Skalp abgeschnitten wird.

Der Film ist überraschend humorvoll. Da gibt es so einige Szenen bei denen ich lachen musste (und nicht nur ich).

Bei zwei Sachen musste ich an Kill Bill denken - die Aufteilung in Kapitel und die Schriftzüge bei ein paar Figuren, woraufhin ihre Vorgeschichte kurz erläutert wurde.

Auch typisch für Tarantino ist die hervorragende Musikauswahl. In Verbindung mit den entsprechenden Szenen und Bildern konnte mich die Musik absolut überzeugend.

Negativ fand ich die extrem überzogene Art, wie hier Hitler dargestellt wurde. Kann sein, dass Tarantino damit absichtlich zeigen wollte, wie die Amis sich den Adolf vorstellen, aber ich fands trotzdem nervig.

Für mich der beste Tarantino-Film seit Pulp Fiction.

9/10

Und ja, darin kommen selbstverständlich auch Füsse vor. :ugly:
 
B

batgadget

Guest
wie is denn die verteilung der action und der basterds über den film insgesamt?
 
Oben