Star Wars Episode IX: Der Aufstieg Skywalkers (spoiler-frei) [Kritik]

TheReelGuy

Well-Known Member
Deathrider schrieb:
Ach bitte, TheReelGuy! Das olle Argument mit der Übersättigung... wieviele MCU Filme haben wir im Jahr und die laufen alle gut?!
Wie gesagt ist es eine Mischung aus den verschiedenen Faktoren und eben nicht der einzige Grund.​

Metroplex schrieb:
Der Film hat nunmal das Fandom gespalten. Und so wie du redest sind es nur ein paar wenige welche den Film nicht gut fanden, dem ist aber keineswegs so. Vielleicht ist es nicht die Mehrheit, aber es ist ganz sicher nicht nur eine kleine Gruppe von lauten Hatern.
Auf die gesamte Zuschauerschaft bezogen, ist die Gruppe allerdings sicherlich klein oder eben nicht so groß, dass sie einen signifikanten Einfluss auf das Einspielergebnis haben könnte. Und außerdem möchte ich mal wieder erwähnen, dass Boykotts in dieser Größenordnung so niemals so funktioniert haben, wie ihr euch das jetzt vorstellt.​

Metroplex schrieb:
Damit hat er die Gelegenheit nicht nur TLJ, sondern auch gleich ZWEI weitere Trilogien zu verhauen.
Andererseits ist es ja sein grosses Ding dass er Erwartungen nicht entsprechen will.... also wenn wir alle zusammenarbeiten und erwarten dass seine Trilogie Mist wird, dann macht er vielleicht einen guten Film?
Oder nur 2 Teile obwohl es eine Trilogie ist, DAS wäre doch mal unerwartet.
Oder am Ende ist es gar kein Star Wars Film?
Die Möglichkeiten sind _endlos_ wenn man einfach nur schocken will.
Sorry, aber ich empfinde diesen Hass auf Rian Johnson aufgrund eines subjektiv als schlecht empfundenen Films als einen absoluten Wahnzustand, der einfach jeglicher Grundlage entbehrt. Das war schon bei George Lucas, Ahmet Best oder Jake Lloyd überzogen und trotzdem zeigt ein gewisser Teil des "Star Wars"-Fandoms hier wieder seine hässlichste Fratze. Hier wird auf einen Menschen eingeschossen als hätte er euch persönlich beleidigt. Best hat es fast in den Freitod getrieben, Kelly Marie Tran meidet die sozialen Medien und wie muss sich Johnson fühlen.

Ich liebe "Star Wars" und diese Liebe hat einiges in meinem Leben bewegt, aber wenn ich sehe wie toxisch mittleweile JEDE Diskussion um etwas geworden ist, was für mich immer mit Freude, auch mal mit Enttäuschung, aber immer mit einer gewissen Hoffnung verbunden war, dreht sich mir der Magen um. Es ist einfach nur noch traurig und beschämend.​


Metroplex schrieb:
Es tut mir leid wenn das deinen Enthusiasmus und deine Vorfreude trübt - aber solange Disney Rian Johnson nicht wenigstens endgültig feuert und ihm "seine" Trilogie weg nimmt, bin ich absolut dafür dass der Aufschrei nicht endet und laut bleibt.
Jetzt mal ohne Scheiß! Lest ihr euch eure eigenen Texte eigentlich manchmal nochmal durch?! Du forderst hier die Entlassung eines Typen, weil dir ein Film nicht gefallen hat, den er gedreht hat. Sag mal, geht's noch?! Es hat schon lange zuvor aufgehört Spaß zu machen, aber wenn hier jetzt solche Töne angeschlagen werden, dann haben wir echt eine Grenze überschritten, Leute.

Es kann doch absolut nicht mehr sein, dass wir hier einem Künstler quasi von einem Universum verbannen wollen, nur weil uns subjektiv nicht gefallen hat, was sein neues Werk in uns auslöst. Sorry, aber wenn wir an dem Punkt angekommen sind, sollten wir echt nicht nur einen, sondern gleich ein paar mehr Schritte zurückgehen, damit der Diskurs vielleicht mal wieder annähernd in einen Bereich kommt, den man als zivilisiert beschreiben kann!​

Metroplex schrieb:
Am besten ignorierst du einfach unsere Seitenhiebe, wir freuen uns ja am Ende dann doch auf den neuen Teil und sind begeistert wenn er gut wird.
Seitenhiebe kann ich ignorieren, latenten Zynismus vielleicht auch noch, aber wenn jeder zweite Post lieber über die Business-Entscheidungen von Disney, die "Fehler" von Rian Johnson oder das empfundene Unrecht schreiben, dann ist das nicht mehr zu ignorieren, sondern wird einfach zu einer undurchdringliche Wand aus Negativität.​
 

McKenzie

Unchained
Muss sagen bei mir im Freundeskreis und in der Arbeit (alles Casual-Filmschauer, sprich keine Hardcore-Fans) hatte ich einen Einzigen dabei, dem Last Jedi gefallen hatte. Alle anderen kamen an und meinten, der sei Käse gewesen. Ich war durchaus überrascht dass der auch außerhalb meiner Filmnerd-Bubble schlecht wegkam.
Aber
TheReelGuy schrieb:
Sorry, aber ich empfinde diesen Hass auf Rian Johnson aufgrund eines subjektiv als schlecht empfundenen Films als einen absoluten Wahnzustand, der einfach jeglicher Grundlage entbehrt. Das war schon bei George Lucas, Ahmet Best oder Jake Lloyd überzogen und trotzdem zeigt ein gewisser Teil des "Star Wars"-Fandoms hier wieder seine hässlichste Fratze. Hier wird auf einen Menschen eingeschossen als hätte er euch persönlich beleidigt. Best hat es fast in den Freitod getrieben, Kelly Marie Tran meidet die sozialen Medien und wie muss sich Johnson fühlen.
sowas ist natürlich übelster Kellernerd-Bullshit, und auch wenn mir Last Jedi (großteils) nicht gefallen hat aus öfter genannten Gründen, würd ich mit denen nicht in einem Topf wollen. Es ist nur ein Film. Get a life.

TheReelGuy schrieb:
McKenzie schrieb:
man könnte fast sagen es ist wie Poesie, weil es sich so wiederholt..
I know that reference... and I clapped! :ugly:
:love: That cured my crippling diabetes.

Achja nochwas - Jar Jar 4 life, bitchez :shrug:
 

Joker1986

0711er
TheReelGuy schrieb:
Es kann doch absolut nicht mehr sein, dass wir hier einem Künstler quasi von einem Universum verbannen wollen, nur weil uns subjektiv nicht gefallen hat, was sein neues Werk in uns auslöst. Sorry, aber wenn wir an dem Punkt angekommen sind, sollten wir echt nicht nur einen, sondern gleich ein paar mehr Schritte zurückgehen, damit der Diskurs vielleicht mal wieder annähernd in einen Bereich kommt, den man als zivilisiert beschreiben kann!
McKenzie schrieb:
Es ist nur ein Film. Get a life.
Ich hatte ja den Fußball Vergleich auch schon im Kopf, wollte aber nicht so weit gehen, aber wenn der Vergleich schon gebracht wird:

Ich kann das schon verstehen, wenn man so zu etwas verbunden ist, dass man da irrational wird.
Wobei das jetzt in eine ganz andere Richtung driftet. Aber ich bin beim Fußball auch jemand der viel Zeit und Geld und Herzblut invenstiert und da würde ich auch irrational werden.
Und wenn für Menschen Star Wars so ein wichtiger Teil im Leben ist, kann ich auch verstehen, dass man persönlich beleidigt ist.
Ist wie die Diskussion über Ultras - da können auch viele Leute nicht verstehen, dass die so drauf sind. Und trotzdem habe ich größtenteils Verständnis für die Jungs (und Mädels)
Ist halt immer die Frage welchen Stellenwert etwas im Leben einnimmt.

BTT:
Mir hat der Trailer ganz gut gefallen.
Freu mich jedenfalls auf Episode 9 und bin eh ein Fan von JJ. Denke nicht, dass der so viel falsch machen wird.
Und Palpi darf ruhig wieder gekommen. Wurde im EU ja auch oft genug geklont :smile:
 

Raphiw

Godfather of drool
Ich hoffe das Palpatine irgendwie mit Snoke in Verbindung gebracht wird.
Ich bin gespannt ob sie es wirklich schaffen das TLJ danach als rundes Brückenstück zu verwurschteln. :check:
 

Manny

Professioneller Zeitungsbügler
Ich möchte nur mal kurz einwerfen, dass ich es wie Reelguy sehe.
Ich habe bei Star Trek Into Darkness ja auch das eine oder andere Mal gemeckert. Aber irgendwann muss auch mal gut sein. Kann doch nicht sein, dass jeder SW Thread irgendwann so ausartet. Demnächst guckt hier mal wieder einer die Ur-Trilogie, schreibt hinterher seine Meinung ins Forum und dann kommt wieder einer, der eine Chance wittert, mal wieder was gegen TLJ bzw. Johnson oder Disney im allgemeinen zu sagen.
 

Raphiw

Godfather of drool
Manny schrieb:
Ich möchte nur mal kurz einwerfen, dass ich es wie Reelguy sehe.
Ich habe bei Star Trek Into Darkness ja auch das eine oder andere Mal gemeckert. Aber irgendwann muss auch mal gut sein. Kann doch nicht sein, dass jeder SW Thread irgendwann so ausartet. Demnächst guckt hier mal wieder einer die Ur-Trilogie, schreibt hinterher seine Meinung ins Forum und dann kommt wieder einer, der eine Chance wittert, mal wieder was gegen TLJ bzw. Johnson oder Disney im allgemeinen zu sagen.
Ich mochte TLJ, aber in Anbetracht der Tatsache das Disney nun wieder etwas von der experimentierfreudigen Schiene abfahren möchte, ist es doch spannend zu beobachten ob sie es schaffen die SW-Fans wieder weitestgehend zu einen.
 

Shins

Moderator
Teammitglied
Nachdem, was hier teilweise wieder an Sachen rausgehauen wird, hoffe ich, dass Rian Johnson bald alle Zügel von Star Wars in die Hand nimmt. Mir geht es nicht in den Schädel, dass man so voller Hass auf einen Filmemacher sein kann, weil er aus eurer Sicht einen Film verhauen hat. Vielleicht sollte ich besser hoffen, dass Johnson hinschmeißt und dann sein Entwurf für die neue Trilogie geleaked wird und es sich als das herausstellt, was alle Fans, Zuschauer und Kinofans sich jemals erhofft hatten. Aber stattdessen bekommt man jetzt nur noch lauwarm aufgewärmte auf Nummer sicher Scheiße, weil ja alle wollten, dass Johnson geht, ohne zu wissen, was er jetzt überhaupt vorhat.

Ich bin voll und ganz bei ReelGuy: Diese Art von Forderungen sind einfach ein auf den Boden stampfen auf Kleinkind-Niveau und bieten nicht einmal im Ansatz eine Grundlage, um zu diskutieren. Eigentlich diskutiere ich gerne und leidenschaftlich mit Leuten, die eine andere Meinung haben. Aber Aussagen wie

Metroplex schrieb:
Es tut mir leid wenn das deinen Enthusiasmus und deine Vorfreude trübt - aber solange Disney Rian Johnson nicht wenigstens endgültig feuert und ihm "seine" Trilogie weg nimmt, bin ich absolut dafür dass der Aufschrei nicht endet und laut bleibt.
Was denkst du wie gross der Shitstorm erst ist wenn diese Sache richtig ins laufen kommt?
machen mich einfach nur wütend. Nicht nur ist das vollkommen unverhältnismäßig, es ist schlicht bockig, weil es darauf abzielt, den Leuten - und es sind genug! - die Johnsons Art mögen und Episode 8 toll fanden, weitere Star Wars Filme von ihm zu verwehren. Getreu dem Motto: Mir schmeckt der Loli nicht, dir aber schon. Aber ich schmeiße ihn trotzdem weg, weil ich nicht will, dass du etwas genießen kannst, was ich scheiße finde.
Sauber, so funktioniert gutes Miteinander. Wenn ich jetzt noch überlege, dass es sich hier um die Forderung handelt, einen Kreativkopf zu feuern, weil er sein Ding durchgezogen hat, weil er Kunst in seinem Sinne gemacht hat, weil er etwas gemacht hat, was polarisiert und nicht den größtmöglichen Nenner befriedigt hat, wird es sogar gefährlich. Auch - vielleicht sogar gerade - eine Marke wie Star Wars sollte Spielfeld bieten dürfen für Nicht-konformes, sollte mal daneben liegen dürfen, sollte mal ganz unbefangen ein Film, ein kreativer Prozess sein dürfen - und nicht nur fanatische Religion.
 

TheReelGuy

Well-Known Member
Joker1986 schrieb:
Ich hatte ja den Fußball Vergleich auch schon im Kopf, wollte aber nicht so weit gehen, aber wenn der Vergleich schon gebracht wird:

Ich kann das schon verstehen, wenn man so zu etwas verbunden ist, dass man da irrational wird.
Wobei das jetzt in eine ganz andere Richtung driftet. Aber ich bin beim Fußball auch jemand der viel Zeit und Geld und Herzblut invenstiert und da würde ich auch irrational werden.
Und wenn für Menschen Star Wars so ein wichtiger Teil im Leben ist, kann ich auch verstehen, dass man persönlich beleidigt ist.
Ist wie die Diskussion über Ultras - da können auch viele Leute nicht verstehen, dass die so drauf sind. Und trotzdem habe ich größtenteils Verständnis für die Jungs (und Mädels)
Ist halt immer die Frage welchen Stellenwert etwas im Leben einnimmt.
Der Fußball-Vergleich lag mir auch auf der Zunge, aber da muss man wieder sehen, dass es sich dabei um Leistungssport und nicht um Kunst handelt. Beim Fußbal kann man durchaus klare Zahlen und Fakten zu Rate ziehen, um Leistungen zu beurteilen.

Sowas kannst du bei Filmen ja nicht machen. Sollen wir dann die Arbeit eines Filmemachers nach Schnitten oder so beurteilen. Ne, das macht ja auch keinen Sinn.

Wenn es um die Fans geht, stimme ich dir da schon zu, aber da hat man ja auch eine recht große Gruppe, die den Ultra-Bereich nur als Deckmantel für politische Aktionen oder zur Erregung von Aufmerksamkeit nutzen. EIne Tatsache, die man ja (nicht exklusiv) aber auch im Bereich des "TLJ"-Shitstorms sieht. Enthusiasmus und Stimmung ist ja immer gut und schön, aber sobald die Fäuste fliegen oder es ähnlich ausfällig wird, habe ich da keinen Bock mehr drauf. Man kann ja kritisieren, aber es hat sachlich und zivilisiert zu bleiben.​
 

McKenzie

Unchained
Hmm also grad für Fußball-Ultras hab ich überhaupt kein Verständnis :squint: Mitfiebern und Fangesänge (und durchaus auch gegenseitige Disses) gehn klar, aber hier in Wien kleben überall Sticker von den beiden Fußballclubs hier (die sowieso beide scheiße spielen :ugly: ), die dem jeweils anderen den Tod wünschen. Und aktuell gibt es grad das Problem dass ein Endspiel im Stadion des einen ausgetragen werden soll (war zu Beginn der Season so ausgelost), und der andere jetzt boykottiert dort zu spielen bzw. sind auch die Fans auf beiden Seiten im Aufruhr. Ist für mich Kinderei. Get a life, it's just a sport :hae:

Beim Eishockey z.B. schaffen sie's ja auch, Fan einer Mannschaft zu sein und nicht automatisch den anderen am liebsten den Schädel einschlagen zu wollen. Die sitzen da teils nebeneinander und haben trotzdem Spaß.

Shins schrieb:
Getreu dem Motto: Mir schmeckt der Loli nicht, dir aber schon. Aber ich schmeiße ihn trotzdem weg, weil ich nicht will, dass du etwas genießen kannst, was ich scheiße finde.
Naja, aber die erhoffen sich ja stattdessen einen ihnen besser schmeckenden Gemeinschaftslolli, der stattdessen kömmen würde/könnte.
 

Maggi

Member
Cartman schrieb:
Der 2. Spoiler würde auch erklären, warum Rey von Anfang an so mächtig ist.
Cartman schrieb:
Habe ich eben in einem anderen From gelesen und finde die Idee dahinter recht interessant und schlüssig

...

An anderer Stelle hat jemand geschrieben, dass

Palpatine der Erzeuger von Anakin und Rey ist.
Finde die Idee dahinter hat was. Ich könnte mir vorstellen, dass das ähnlich wie bei GUARDIANS OF THE GALAXY Vol2 ist (Achtung SPOILER für GOTG Vol2).

...Hier "pflanzt" Ego ja auch seine Nachkommen in der gesamten Galaxis. Das könnte natürlich bei Palpatine ebenso sein. Möglicherweise ist Rey auch erst die zweite Generation und erst ein Kind Palpatines (Reys Mutter?) hat dann schlussendlich die Gene zur "Machtbefähigung" weitergegeben (...*blubb* Achievement unlocked :biggrin: ). Es steht ja nirgends geschrieben, dass ALLE Kinder eines Jedis grundsätzlich die Macht kontrollieren können müssen. Mal abgesehen davon, könnte das ja auch (nach Palpatines Auffassung) eine Schwachstelle der Jedis sein. Ihnen ist ja mehr oder weniger verboten intensiv zu lieben bzw. Kinder zu bekommen, wenn ich mich recht entsinne.
 

Trohan

Member
Also ich fand den Trailer irgendwie, hm ja hm! ka.

Die Anfangsszene ist natürlich ein gut aussehender Moneyshot, aber einer kippender, oder aus dem Boden kommender Felsen und eine aufgewirbelte Staubwolke durch eine Machtanwendung von Rey wäre doch effektiver :wink:

Es sieht alles super aus, dennoch fehlt der letzte Kick und mein fester Glaube an return of the Imperator.
 

Joker1986

0711er
Shins schrieb:
eine Marke wie Star Wars sollte Spielfeld bieten dürfen für Nicht-konformes
Aber dafür könnte man ja auch die Spin-offs nehmen und nicht einen Teil der "Hauptsaga"...

TheReelGuy schrieb:
Der Fußball-Vergleich lag mir auch auf der Zunge, aber da muss man wieder sehen, dass es sich dabei um Leistungssport und nicht um Kunst handelt. Beim Fußbal kann man durchaus klare Zahlen und Fakten zu Rate ziehen, um Leistungen zu beurteilen.

Sowas kannst du bei Filmen ja nicht machen. Sollen wir dann die Arbeit eines Filmemachers nach Schnitten oder so beurteilen. Ne, das macht ja auch keinen Sinn.
Mir ging es da eher um die Intensität der Identifikaton.

McKenzie schrieb:
Hmm also grad für Fußball-Ultras hab ich überhaupt kein Verständnis
Ja eben, weil du da keine Bindung dazu hast. Die einen würde für Ihre Freunde durchs Feuer gehen, die anderen für Ihren Verein, wieder andere kennen bei Star Wars keinen Spaß. Ist halt immer dfie Frage wie intensiv man etwas lebt.
McKenzie schrieb:
von den beiden Fußballclubs hier (die sowieso beide scheiße spielen :ugly: )
Eben - in Österreich nur BW Linz :wink:
McKenzie schrieb:
Beim Eishockey z.B. schaffen sie's ja auch, Fan einer Mannschaft zu sein und nicht automatisch den anderen am liebsten den Schädel einschlagen zu wollen. Die sitzen da teils nebeneinander und haben trotzdem Spaß.
Ou, da würde ich mal hart widersprechen. Beim Eishockey gibt es oft genug Stress unter den Fangruppen. Bekommt nur die die mediale Aufmerksamkeit wie beim Fußball...
Erst letzten Monat gelesen, dass Crimmitschau mit Ravensburg Stress hatte. Regensburg und Weiden mögen sich beim Eishockey auch nicht. So harmlos ist das Ganze nicht.
 

Constance

Well-Known Member
jimbo schrieb:
Das ist einfach zu behaupten, wenn man damit jetzt um die Ecke kommt. Daran glaube ich nicht, dafür waren EP7 und 8 einfach zu instringent. Ich glaube sogar, es gab keine exakten Vorgaben für die gesamte neue Trilogie.

Da nach den Desaster rund um EP8 und den anschließenden solo gewiss viel Unsicherheit herrschte, wird man wohl ein paar kreative Köpfe in nem Raum eingeschlossen haben und versucht haben, da eine Brücke zu bauen, die Teil 8 ignorieren kann, ohne weitere Einbußen bei den Fans zu generieren. Und logisch ist es doch da nur die Brücke zu etwas zu schlagen, dass fast alle lieben.

Und ich hab im generellen kein Problem mit Johnson, aber seine Einstellung "friss es oder lass es" rückt ihn auch in die Position, von vielen in ihrem Unverständnis gehasst zu werden.

Und Captain Marvel macht ne Milliarde, 2 Monate vor endgame. Übersättigung liegt auch noch an anderen Faktoren, als nur die zeitlichen Abstände.

Egal. Episode 9 hat mich. Zu mir als Kinogänger fehlt aber noch ein wenig.
 

Cimmerier

Well-Known Member
Wäre schon irgendwie ganz geil, wenn das nicht schon wieder die nächste Iteration der immergleichen Diskussion wird.

Und ne, für Ultras habe ich kein Verständnis, einfach null. Man kann Fan von etwas sein, man kann auch volle Leidenschaft mit sich bringen und da sein Seelenheil finden, aber wenn man plötzlich die Perspektive verliert und Fans der gegnerischen Mannschaft als Feinbild sieht oder Aggressionen freien Lauf lässt, dann hört mein Verständnis einfach auf. Dafür gibt es einfach keine Entschuldigung. Das ist die niederste Form des Fandoms und eine, die man mMn nicht tolerieren sollte.

Zum Teaser: Mich macht der abgefilmte Mandalorian Teaser gerade mehr an, als der Episode IX. Aber auch der hier wird so oder so im Kino geguckt. Hab da schon Bock drauf, um zu sehen, wie die Saga ihr Ende finden wird.
 

Raphiw

Godfather of drool
Ist ja auch jetzt erst mal nur ein kleiner Trailer. Ich denke wir werden sicherlich noch 1 oder 2 weitere bis zum Start bekommen :smile:
 

Woodstock

Z-King Zombies
TheReelGuy schrieb:
Metroplex schrieb:
Es tut mir leid wenn das deinen Enthusiasmus und deine Vorfreude trübt - aber solange Disney Rian Johnson nicht wenigstens endgültig feuert und ihm "seine" Trilogie weg nimmt, bin ich absolut dafür dass der Aufschrei nicht endet und laut bleibt.
[align=justify]Jetzt mal ohne Scheiß! Lest ihr euch eure eigenen Texte eigentlich manchmal nochmal durch?! Du forderst hier die Entlassung eines Typen, weil dir ein Film nicht gefallen hat, den er gedreht hat. Sag mal, geht's noch?! Es hat schon lange zuvor aufgehört Spaß zu machen, aber wenn hier jetzt solche Töne angeschlagen werden, dann haben wir echt eine Grenze überschritten, Leute.
Nur so nebenbei. Wenn Last Jedi kein finanzieller Gewinn gewesen wäre, hätte ihn Disney sicher auch entlassen und ich bin mir ziemlich sicher, dass sich die Kritik der Fans auf den Erfolg seines nächsten Films (ob Star Wars oder nicht) auswirken wird. Jemanden zu entlassen, der keine gute Arbeit abliefert ist neues.

Tatsache ist, Disney glaubt noch immer, das Star Wars to big to fail ist aber Han Solo usw haben gezeigt, dass der Wind auch anders wehen kann.

Ansonsten stimme ich dir mit der Hasstirade zu. Das ist sinnlos und die Diskussion ist toxisch geworden. Ich habe eindeutig meine Probleme mit dem derzeitigen Kurs von Star Wars und das wird sich in meinem Konsumverhalten wiederspiegeln aber mehr auch nicht. Ja, ich hatte auch mit den Prequels Problemen aber diese haben mich damals zumindest noch unterhalten können. Last Jedi gelang das überhaupt nicht. Bis auf der Kampf gegen die rote Garde mit den unfassbar unpraktischen Helmen. Ich nenne sie die "Red-Blind-Knights".
 

TheReelGuy

Well-Known Member
Woodstock schrieb:
Jemanden zu entlassen, der keinen gute Arbeit finanziell profitablen Film abliefert ist [nichts] neues.
Es geht hier schließlich um Kunst und da ist die Qualität der Arbeit neben einigen handwerklichen Standards vollkommen im Auge des Betrachters.​
 

Constance

Well-Known Member
Für Gewalt gegen andere Menschen sollte man auch kein Verständnis haben, dies kann man sich lediglich verspielen, indem man selbst "Gewalt" praktikabel findet.

Wenn ich sehe was Menschen bereits manchen Tieren, seien es auch nur Zuchtviecher, antun, dann verliere ich da bereits mein Verständnis. Aber Ultras und Hooligans...das muss man definitiv hier rauslassen. Schon schlimm genug, dass so etwas im Fußball anscheinend schon ein "Verständnis" gefunden hat.

Wir drehen uns in den Threads immer wieder im Kreis, das ist schon arg auffällig. Zuletzt hat das DCEU derart, immer wieder, eine drüber bekommen. Jetzt ist es Star Wars.
Aber das sind ja nicht die einzigen Beispiele...in der Gaming-Szene gibt es einige Unternehmen, die ebenfalls lernen mussten, wieder verstärkt auf ihr zahlendes Fundament zu hören, mit ihnen kommunizieren lernen.

Und das trifft nun auch bei Star Wars zu, bzw. Disney.
Warum ist Ms. Kennedy nicht einfach ehrlich und gesteht ein, dass man sich zu weit von dem entfernt hat, was dieses Franchise ausmachte. JJ Abrams hat es noch verstanden, was Fans sehen wollten. Dennoch waren einige Aspekte des Filmes lieblos redundant. Man hat sich nicht an eine Weiterentwicklung getraut und am Ende lieferte Abrams das ab, was von ihm zu erwarten war: Tolle Charaktere, tolle Synergien und Harmonie, zudem ein hohes Maß an Fan-Service, aber nicht mehr.
Dann kam Episode 8 und hat auch die funktionierenden Elemente wieder versaut. Dann kam Solo...Und der war einfach nicht das Produkt, was die Fans sehen wollten. Und 390 Millionen Einspiel bei 275 Millionen Budget. Da kann man behaupten, was man will, aber das kommt definitiv einem Boykott gleich, auch wenn es keinen Aufruf dazu gab, sondern viele wahrscheinlich einfach absolut desinteressiert waren. Zudem noch der negative Buzz durch das Absägen von diversen Regisseuren. Disney hat IHRE Agenda gefahren und niemals auf die Leute gehört, die das Ganze am Ende bezahlen.

Und jetzt behauptet man recht Frech "Palpatine wäre immer der große Plan" gewesen. Da kommt es mir hoch und ich würde gerade am liebsten nicht ein mal mehr der Serie eine Chance einräumen. Das ist schon verlogen. Denn mit diesem Plan in der Hinterhand hätte man ganz anders in der Öffentlichkeit reagiert und nicht den Mann/die Firma mit mehr Peil als alle anderen raushängen lassen. Und das ganze dann noch auf die vermeintlichen Trolle zu schieben, ganz billig. Gerade Disney ist ein Unternehmen, welches unzählige Möglichkeiten hat, sich aber erst eine "Wahrheit" zurechtbiegen muss.

Was wäre denn gewesen, hätte man eingeräumt, dass man den Unmut der Fans versteht, ihnen zuhört und vernünftiges "Feedback" in ihre Produktionen mit einfließen lassen würde? Man hätte sagen können: "Hey, wir wissen das gefiel euch nicht, aber freut euch auf Episode 9, denn da kommt was!" Denn mit dem "besagten" Plan im Hintergrund, hätte man das in etwa so gemacht und der Fehltritt wäre zum Großteil wohl entschuldigt gewesen. Im Gaming-Bereich ist das schon so geschehen.
Ach ja, da kann ich nur sehr begrenzt ruhig bleiben...


Der abgefilmte Teaser war nett, aber derartiges kann ich mir, in schlecht abgefilmt, auch nur sehr schlecht geben. Deswegen ist mir der Teaser lieber. Aber gegen einen Trailer/Teaser zu der Serie hätte ich prinzipiell auch nichts einzuwenden. Es kann nur besser werden.
 

TheReelGuy

Well-Known Member
Constance schrieb:
Warum ist Ms. Kennedy nicht einfach ehrlich und gesteht ein, dass man sich zu weit von dem entfernt hat, was dieses Franchise ausmachte. JJ Abrams hat es noch verstanden, was Fans sehen wollten.
Ich werde einfach nicht müde zu erwähnen, dass alle "TLJ"-Hasser nicht repräsentativ für "die Fans" sind. Jeder Fan steht für sich und deshalb sagt dir dieser "Star Wars"-Fan hier, dass auch Rian Johnson wusste, was Fans sehen wollten. Bitte hört auf so zu tun als wäre man nur ein Fan von "Star Wars", wenn man eurer Meinung folgt. Ich halte es andersherum ja genauso. Jeder Fan steht für sich und jeder Fan denkt anders über die Filme. Ihr habt kein Monopol auf den Status eines "echten Fans"!​

Constance schrieb:
Dann kam Solo...Und der war einfach nicht das Produkt, was die Fans sehen wollten. Und 390 Millionen Einspiel bei 275 Millionen Budget. Da kann man behaupten, was man will, aber das kommt definitiv einem Boykott gleich, auch wenn es keinen Aufruf dazu gab, sondern viele wahrscheinlich einfach absolut desinteressiert waren.
Ja, aber dieses Desinteresse liegt ja dann nicht automatisch an "The Last Jedi". Ich habe den Film auch erst drei Wochen nach Bundesstart gesehen, weil ich wenig Interesse dran hatte. Am Ende wurde ich leicht positiv überrascht, aber ich kann vollkommen verstehen, wenn jemand mit weniger Bindung zu "Star Wars" als ich gar nicht reingegangen wäre.​

Constance schrieb:
Disney hat IHRE Agenda gefahren und niemals auf die Leute gehört, die das Ganze am Ende bezahlen.
Was soll denn jetzt schon wieder die Agenda von Disney sein? Frauen in Hauptrollen, was Neues machen oder einfach nur Geld machen?​

Constance schrieb:
Und jetzt behauptet man recht Frech "Palpatine wäre immer der große Plan" gewesen.
Das ist echt der einzige Punkt, bei dem ich wohl zustimmen würde. Es wurde schon recht früh kommuniziert, dass jeder Regisseur seinen eigenen Einfluss auf die Reihe haben würde, weswegen ich da jetzt noch etwas skeptisch bin.​

Constance schrieb:
Was wäre denn gewesen, hätte man eingeräumt, dass man den Unmut der Fans versteht, ihnen zuhört und vernünftiges "Feedback" in ihre Produktionen mit einfließen lassen würde? Man hätte sagen können: "Hey, wir wissen das gefiel euch nicht, aber freut euch auf Episode 9, denn da kommt was!"
Nur haben - und das meine ich jetzt nicht als Beleidigung - nicht immer die besten Ideen, was das Franchise angeht. Schaut euch mal manche abstrusen Fantheorien an oder was in manchen "SW"-Foren an Vorschlägen zu hören waren. Da bin ich schon froh, dass es professionelle Drehbuchautoren gibt, die da deutlich mehr Ahnung haben.

Mal ehrlich, für einen Regisseur ist es schon bescheiden genug einen Film durch die Pipeline des Studiosystems zu schieben. Wenn man dann noch neben den Anmerkungen der Executives noch auf die Kritik von Joe Schmoe aus Iowa oder Hannes Dingsda aus Bremen eingehen soll, na dann, viel Spaß mit dieser Kunstform und der künstlerischen Vision, aber spätestens dann können wir alle Kinos abfackeln.​
 
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