The Witcher - Die Serie (Netflix) ~ Henry Cavill spielt Gwent

Raphiw

Godfather of drool
Jeder der die Erzählweise kritisiert kann beruhigt sein, denn Ziel war es möglichst buchähnlich in der ersten Staffel die Charaktere einzuführen und in den zukünftigen Staffeln linearer zu erzählen. Jetzt kennt jeder jeden und man weiß wie die Charaktere zueinander stehen. Und auch Rittersporn wird laut den Machern noch einiges zu singen haben, was ich grandios finde.
 

Cimmerier

Well-Known Member
Man hat hier ja auch die Kurzgeschichten zu einem großen Ganzen verwoben. In den folgenden Staffeln hat man, wenn man sich weiterhin an den Büchern orientiert, ungleich größer angelegte Storybögen und daher eine linearere Erzählweise. Freue mich auf Staffel 2.
 

Måbruk

Dungeon Master
In meinem Buch rangieren LARP-Vergleiche auf dem selben Kompliment-Level wie Xena/Hercules-Vergleiche. :ugly:
Wenn man sich die reinen ich sage Mal Schauspielkünste vor Augen hält, trifft das auch sicher zu. :wink:
Rein atmosphärisch und vom leidenschaftslevel her, ist es aber unerreicht.

denn Ziel war es möglichst buchähnlich in der ersten Staffel die Charaktere einzuführen
Ja, aber die Einführung ist halt finde ich nicht besonders gelungen, vor allem weil viel zu große Sprünge gemacht werden und vieles daher nur behauptet wird, ohne das man es miterlebt hat. Das führte auch etwas dazu, dass ich das Finale relativ emotionslos verfolgt habe. Mir war es relativ egal wer da umkommt oder lebt etc. Wenn ich da jetzt die große Schlacht bei GoT zum Vergleich nehme, das war ja Gänsehaut pur. Auch wenn die Schlacht und das Finale selbst dann nicht mehr so toll waren.
 
Zuletzt bearbeitet:

Raphiw

Godfather of drool
Dafür war die Schlacht in Witcher eine Offenbarung. Und je mehr ich durchgeblickt habe umso mehr achso-cool-momente gab es. :smile:
 

Cimmerier

Well-Known Member
Ne, ne, da kommen wir nicht auf einen Nenner. :biggrin: LARP ist bei einer größer angelegten Produktion in meinen Augen kein sonderlich schmeichelhaftes Kompliment. Aber jetzt weiß ich zumindest, wie du es meinst.
 

Måbruk

Dungeon Master
Hmm... aber ich habe das in meinem Text doch explizit auf die Musik bezogen und nicht generell auf The Witcher. Das müsste doch konform gehen mit deinem Nenner. :wink:

P.S: Mit den LARPidaren Schauspielkünsten meinte ich übrigens nicht The Witcher selbst, sondern LARP im Vergleich zu Xena etc.
 

Cimmerier

Well-Known Member
Ja eben, das ist für mich alles, aber kein Kompliment. Und schon gar nicht das beste, welches mit von sich geben könnte.
 

Måbruk

Dungeon Master
Ok, meine Erfahrungen mit LARPS waren musikalisch bisher immer grandios. Ruhige, mittelalterliche Musik am Lagerfeuer, Met in den Hörnern, da kann eigentlich kein Film mitstinken! :biggrin:
 

Deathrider

The Dude
Also ich kenne LARPer, von denen können sich so manche Schauspieler eine Scheibe von abschneiden. Das sind sicherlich nicht alle und Pappnasen gibt es wirklich viele, aber mehrmals im Jahr quasi Methodacting zu betreiben sollte man als Schule nicht unterschätzen.
 

Cimmerier

Well-Known Member
LARPer sind im LARP-Umfeld top, meinetwegen auch teils begnadete Schauspieler. Trotzdem ging es primär um Musik und in Bezug auf Film und Serien habe ich da schlicht eine andere Erwartungshaltung, die kaum Überschneidungen mit LARP bietet. Wie gesagt, da kommen wir nicht überein, aber ich weiß, wie ich es zu verstehen habe. An meiner Meinung ändert das jedoch nichts.
 

Cimmerier

Well-Known Member
Sie hatte ihre Momente und war recht eigenständig. Hat gut zur Serie gepasst, für mich gab es da aber wenig, bis gar nichts, was ich mit LARP in Verbindung bringen würde. Letzteres ist für mich an der Stelle auch die relevante Aussage.
 

McKenzie

Unchained
Mich und meine Freundin erinnerte die erste Folge auch (ein bisl zu sehr für unseren Geschmack) an ein Game oder LARP :squint: Die Musik, die Questen die eingeholt werden, Cavills gekünstelte Stimme klingt wie ein Game Character. Einerseits witzig und für den Witcher vermutlich nicht mal unpassend, andererseits aber auch nicht ganz das was ich sehen wollen würd soweit.
 

Måbruk

Dungeon Master
Sie hatte ihre Momente und war recht eigenständig. Hat gut zur Serie gepasst, für mich gab es da aber wenig, bis gar nichts, was ich mit LARP in Verbindung bringen würde. Letzteres ist für mich an der Stelle auch die relevante Aussage.
Dann lass doch Mal die Katze aus dem Sack und lass uns wissen, was Du unter LARP Musik verstehst. :cool:

Hier ist bspw. eine Liste, ist halt typische neumodische Mittelaltermusik aus der Mittelalter/Folk Szene.
Mag auch nicht alles, aber es ist gutes dabei.
 

TheRealNeo

Well-Known Member
Teammitglied
Hab die erste Staffel gestern Abend beendet und mochte die Serie doch auch ganz gerne bis dahin.
Die verschiedenen Zeitebenen habe ich überhaupt nicht als ein Problem gesehen, ganz im Gegenteil, sondern fand ich das auf diesem Wege ganz clever gelöst, wenn auch mitunter nicht immer ganz klar wird, wie viel Zeit nun in einem der drei Stränge vergangen ist. Aber warum das vielerorts so kritisiert wurde, kann ich nicht ganz nachvollziehen. Eine chronologische Abhandlung des Ganzen hätte ich wohl eher langweilig empfunden.

Ich mochte generell die Welt sehr und wie diese gezeigt und aufgebaut wurde, wenn ich auch mitunter gerne hier und da mal öfters eine Karte gesehen hätte um alles genauer zu verordnen.
Auch den Score fand ich toll, der mitunter nicht gar so generisch war, sondern auch eben Klänge nutzte, die man so mit dem Mittelalter verbindet, wenn die Serie auch nicht im Mittelalter spielt. :wink:

Ich werde wohl auf jedenfall nun mal ein Blick in die Bücher werfen.
 
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