Zuletzt geschauter/gesehener Film

jimbo

ehemals jak12345
Jopp, lineares Fernsehen.
Ich mag das. :shrug:

Manchmal sind Filme auch interessanter vielleicht sogar besser, wenn man den Anfang nicht kennt und man viel mehr grübelt was da grade abgeht.

Oh, und das Ende von Das Relikt hab ich gesehen. Ich frag mich ob ich den Grusel verpasst habe.
 

Scofield

Fringe Division
Evil Dead - 8 von 10
Immer noch ein cooler Klassiker. Hätte den gerne damals bei Release gesehen. Hätte mir sicherlich in die Hosen gemacht.

Evil Dead 2 - 8 von 10
Mein Lieblingsteil der Evil Dead Serie. Einfach total abgedreht , amüsant und bitter böse

Army of Darkness - 7 von 10
Sehr Unterhaltsam , cooler Ash , Der Boom Stick

Nun geht es mit Ash vs Evil Dead Season 1-3 weiter
 

Jay

hauptsache bereits gesehen
Teammitglied
Ich finds immer wieder amüsant, wie unterschiedlich 1 und 3 sind.
 

Scofield

Fringe Division
Das Gefühl hatte ich gestern bei den Filmen auch. Deswegen gleich mal das Internet gecheckt um Infos zu suchen.
Sehr Interessant wie Army of Darkness zu stande kam.

 

Tyler Durden

Weltraumaffe
Teammitglied
Mother!

Ein richtig starker Film, der mir vor allem wegen der surrealen Atmosphäre gefallen hat. Jennifer Lawrence und Javier Bardem spielen ihre Rollen auch gut, daher kann ich nicht nachvollziehen, wieso Lawrence zuletzt im "Überbewertete Schauspieler"-Thread genannt wurde. In diesem Film fand ich sie überzeugend.
Schön, dass es noch Filmemacher gibt, die sich trauen, solche unkonventionellen Filme zu drehen, anstatt eine weitere abgedroschene Geschichte nach Schema F zu fabrizieren (mit der sie vermutlich einen größeren finanziellen Erfolg erzielen würden). Hut ab.

9/10
 

Jay

hauptsache bereits gesehen
Teammitglied
Mother war wirklich beeindruckend. Und dabei sind symbolbeladene, metaphergefüllte Werke in der Regel nichts für mich.
 

Tyler Durden

Weltraumaffe
Teammitglied
Das war wirklich voller Symbole und Metaphern. Man könnte fast schon eine Abhandlung darüber schreiben, aber ich finde es eigentlich interessanter, wenn man es nicht zu sehr analysiert und alles Szene für Szene für sich oder andere erklärt. Dann geht irgendwo die Kunst verloren. Ich empfand es auch mehr als ein "Gefühls-Film" als ein "Kopf-Film". Die Filmstundenten haben bestimmt spezielle Bezeichnungen dafür, aber ich nenne es mal so, wie es mir gerade in den Sinn kommt. :squint:
 

Butch

Well-Known Member
Bullet in the Head (John Woo)

Der letzte seiner besten Hongkong Streifen der mir noch fehlte...
Oh ha der war echt grausam also grausam brutal, sogar für Woo teilweise schon ganz schön heftig aber wirklich überraschend ist das ja nicht...Vietnam Krieg von John Woo da kann es ja nur bleihaltig und rot werden und zwar richtig.
Story wirkt teilweise sehr gehetzt, Woo wollte hier wohl eigentlich einen längeren Film machen durfte aber nicht über 2 Std... und so ist das hier leider eine etwas überladene Odyssee durchs chaotische Kriegs Vietnam.
Mafia, Goldschatz, Krieg, Gier, Rache, Drama und natürlich eine Schießerei nach der anderen hier steckt so viel drin das mindestens 30 Minuten mehr nötig gewesen wäre um der Story gerecht zu werden.
Für Actionfans ist einer der letzten großen Woo Hongkong Kracher natürlich trotzdem wieder ein muss, es knallt und explodiert ohne Ende und der Body Count ist auch ohne
Chow Yun Fat extrem hoch...

7,5/10
 

Presko

Well-Known Member
Auerhaus
Verfilmung des gleichnamigen Romans. Stand schon lange auf der Liste. Das Buch mag ich sehr. Und der Film, na ja, irgendwie sympathisch in der Machart, aber kein richtig guter Film. Das fängt schon mit dem gehetzten Einstieg an, wo einfach mal die Figuren und ihre Beziehungen durch den Erzähler vorgestellt und in ein paar Sätzen etabliert wurde. So ziemlich das Gegenteil von "Show, don't tell" und daran hat der Film in der Folge dann auch lange zu knabbern. Denn eine richtige Figurenentwicklung ist nur spärlich vorhanden. Überhaupt wird auch im weiteren Verlauf des Films, vieles erzählt und behauptet, aber wenig durch die Handlung wirklich transportiert. Straffungen an den falschen Stellen kommen dazu. Die Darsteller machen ihre Sache nicht schlecht, trotzdem kommen auch die Dialoge oft sehr "aufgesagt" rüber. Kein schlechter, aber eben auch kein guter Film. Die Vorlage hingegen ist hervorragend.

Pig
Der vielgelobte Taken-Klon (statt Tochter Schwein gekidnappt) mit Nicolas Cage :ugly: Zumindest konnte man das damals ab dem Trailer meinen. Der fertige Film ist aber eher ein melancholisch-schräges Indie-Drama mit ein paar wenigen Thriller-Elementen. Gut inszeniert und gespielt. Die spezielle Story hält einen auch bei der Stange und trotzdem war ich am Ende etwas ratlos, wie ich das nun finden sollte. Ehrlich gesagt, liess mich das alles recht kalt und das ist dann eben doch schade.
 

Presko

Well-Known Member
Columbus
Der Film spielt in der titelgebenden US-Stadt, einem Mekka für moderne Architektur. Hier lebt Casey, eine leidenschaftliche junge Archtekturnerdin zusammen mit ihrer Mutter. Casey fühlt sich verpflichtet, bei ihrer Mutter zu bleiben, die sich von einer Crystal-Meth-Abhängigkeit erholt.
Eines Tages trifft sie auf Jin, dem Sohn eines bekannten Architekturprofessor, der in Columbus lehrt. Er ist aus Korea gekommen, weil sein Vater im Koma liegt. Jin und Casey freunden sich an und vertrauen sich auf langen Spaziergängen durch die Stadt immer mehr einander an.

Ein durch und durch wunderschöner Film. Ruhig, emphatisch, klug, ohne Kitsch oder falsche Rührseligkeiten. Langsam erzählt ganz auf seine Figuren fokussiert. Die Kamera bewegt sich nur ganz selten, verharrt oft in langen Einstellungen ohne grossen Firlefanz wie besonders schöne Sonnenuntergänge oder sowas, aber von nicht minder grosser Ästhetik. Dann noch die tollen Darsteller:innen, die mit ihrer Natürlichkeit und einem ganz nuancierten Spiel den Film tragen. Top:thumbsup:
 

Presko

Well-Known Member
Drive My Car
Der erfolgreiche Regisseur Yūsuke Kafuku zieht es eine Weile nach dem Tod seiner Ehefrau Oto, einer Drehbuchautorin, nach Hiroshima, wo er ein multilinguales Stück inszenieren soll. Onkel Wanja, ein Stück, das er schon mehrfach inszeniert und selbst die Hauptrolle gespielt hat. Dieses Mal will er allerdings nicht selber auf der Bühne stehen. Dabei wird ihm eine Fahrerin an die Seite gestellt, da es den Theaterleuten aus versicherungstechnischen Gründen nicht erlaubt ist, selbst zu fahren. Kafuku akzeptiert seine Fahrerin eher widerwillig, da er die Autofahren eigentlich immer nutzt, um sich intensiv mit demText des Stücks auseinanderzusetzen. Dafür hat er ein Kassette mit der Stimme seiner Frau, welche darauf alle Rollen bis auf eine spricht.
Während er nach und nach sein Ensemble zusammenstellt und die Arbeiten mit den Schauspieler:innen voranschreitet, nähert er sich auch seiner Fahrerin langsam an. Er und sie sind beide eher verschlossen und leiden unter erlittenen Traumata und Verlusten.

Der Film beruht auf einer Kurzgeschichte Haruki Murakami's und war ein grosser Kritikerliebling und hat entsprechend auch viele Filmpreise abgestaubt. Es ist ein sehr ruhiger, langsamer und nicht zuletzt, mit fast drei Stunden, ein langer Film. Er hat mich aber eigentlich nie gelangweilt. Er hat eine eigentümliche Atmosphäre, ist aber keineswegs irgendwie sperrig, sondern hat einen angenehmen Erzählrhytmus (halt eben nur langsam). Drei der Hauptdarsteller haben mich ziemlich begeistert. Da ist zuallererst mal natürlich Hidetoshi Nishijima als Kafuku, der in fast jeder Szene zu sehen. Einfach ein sehr, sehr charismatischer Mann, der eine ruhige, melancholische Ausstrahlung besitzt, der ich mich gerne hingegeben habe. Dann natürlich Toko Miura in der Rolle seiner geheimnisvollen Fahrerin. Ihr Spiel ist über weite Strecken recht stoisch. Sie spielt eine Art von Typ, die man sich sonst eher von männlichen Figuren gewöhnt ist. Stark, wortkarg, hartnäckig. Und dann hat mich noch ganz besonders eine der Nebenfiguren fast schon begeistert, möchte ich sagen. Yoo-rim Park spielt eine stumme Schauspielerin und kommt mit ihrer Art einfach so bezaubernd rüber, da geht einem richtig das Herz auf.
Etwas weniger überzeugt hat mich Masaki Okada, der einen junges Schauspieltalent spielt, der bereits in Projekten von Kafuku's Frau mitgespielt hat und nun die Hauptrolle in dessen neuen Stück spielen soll. Der hat mich irgendwie gestört. Zu glatt, zu sehr Teeniestar-mässig.
Was mir auch nicht so gefiel, waren zwei, drei Szene, wo gewisse Aspekte des Films nochmal in längeren Dialogen ausformuliert wurden, was dann gar nicht so gut funktioniert und es auch gar nicht unbedingt nötig gewesen wäre, weil es dann auch so ein bisschen was 'esoterisches" kriegt, was mich eher gestört hat.

Trotzdem ein sehr schöner Film über Trauer, Verlust und Sprache. Ich glaube gerade, für Menschen, die selber solche Verluste von nahen Menschen erfahren haben, ist das ein Film, der in einem nachhallt.


 

Presko

Well-Known Member
Loveless
Ein russisches Drama vom Regisseur Andrey Zvyagintsev, der sich vordergründig um das Verschwinden eines Jungen dreht, dabei aber wohl eher als ein Kommentar über eine kalte Gesellschaft zu lesen ist. Im Zentrum stehen die Eheleute Boris und Zhenya. Sie stehen kurz vor der Scheidung. Verbittert scheinen sie nur noch Hass für einander übrig zu haben. Boris' junge Freundin erwartet ein Kind von ihm, Zhenya hat in einem etwas reiferen Herrn ihr scheinbares Liebesglück gefunden. Problem nur: Boris und Zhenya haben auch noch einen gemeinsamen Sohn, Aljoscha.Und wie den Zuschauer:innen schnell deutlich gemacht wird, keiner der beiden Eheleute hat Lust, das Kind nach der Scheidung zu sich zu nehmen. Stattdessen scheint die Lösung darin gefunden, ihn in einer Internat zu schicken. Kurz darauf verschwindet Aljoscha spurlos. Da der Polizei selbst die Ressourcen für die Suche nach einem weggelaufenen Kind fehlen, empfehlen sie den Eltern, sich an einen Verein zu wenden, der darauf spezialisiert ist, vermisste Kinder zu suchen. Das tun die Eltern dann auch und es beginnt unter der Anleitung dieses Vereins eine grosse Suchaktion.

Der Titel ist Programm. Bei Loveless handelt es sich um einen bitteren, hoffnungslosen und kalten Film. Auf grossartig sympathische Figuren wird hier genauso verzichtet, wie auf ein dichten dramaturgischen Spannungsaufbau. Das soll nicht bedeuten, der Film sei langweilig. Die guten Darsteller:innen, die subtile, aber auch dichte Regie sowie eine starke Figurenzeichnung machen den Film äusserst sehenswert.
 

Puni

Well-Known Member
I Saw The Devil

Ganz vergessen was für ein toller Film das ist. Trotz Überlänge wahnsinnig fesselnd und spannend und dabei genauso unkonventionell wie andere südkoreanische Genre-Größen wie Mother, The Wailing oder Memories of Murder. Hat mich von der ersten bis zur letzten Minute sehr gepackt.
 

Puni

Well-Known Member
Komme grad aus dem Kino vom neuen Dario Argento "Dark Glasses - Blinde Angst". Ich mag hier und da ein paar ältere Giallostreifen, aber das Ding hier.. oh jeez. :biggrin: Das war absolut gar nix. Keine Atmosphäre, recht einfallsloser Plot, der ab ca. der Hälfte völlig hysterisch-gurkig wird. Ich jedenfalls musste ab da öfters mal laut losprusten, so dämlich war das teilweise. Beispiel gefällig?
Bei der großen Jagd / Flucht vor dem Mörder am Ende verirren sich die Protagonisten in einen Wald / Sumpf, in der wie aus dem Nichts und völlig zusammenhanglos auf einmal hunderte Schlangen sind. Doch damit nicht genug: die Schlangen entpuppen sich als heimtückische Würgeschlangen, sodass man ca. drei Minuten lang das Gefühl hat, hier einen Creaturehorrorfilm zu sehen, während die Protagonisten nun auf einmal gegen die Schlangen kämpfen müssen..

Der Soundtrack war auch sehr sehr einfallslos und schwach, und vom alten "Style over Substance"-Charme ist hier mal so gar nichts übrig geblieben. Für einen reinen Trashabend aber doch vielleicht noch einigermaßen zu gebrauchen, denke ich. Nee, das war leider nichts.
 
Zuletzt bearbeitet:

Presko

Well-Known Member
L'Avenir
Isabelle Huppert spielt die Philosophielehrerin Nathalie. Eine Frau, die ihr Leben im Griff hat. Sie führt eine gute Ehe, hat zwei inzwischen erwachsene Kinder und als Lehrerin ist sie bei ihren Lernenden durchaus beliebt. Dazu kommt eine schöne Wohnung und ein traumhaftes Ferienhaus am Meer. Also ein richtig gutes Leben. Sie selbst ist eine starke, wenn auch vielleicht ein klein wenig kühl wirkende Frau. Das einzige, was auf den ersten Blick als Riss in diesem fast schon perfekten Bild eines erfolgreichen Intellektuellenlebens erkennbar ist, ist ihre psychisch labile Mutter, welche ständig mit dramatischen Notrufen, nach Aufmerksamkeit und Zuneigung drängt. Nächtliche Notrufe bei der Tochter oder direkt bei der Feuerwehr, ohne, dass wirklich was passiert wäre, sind da keine Seltenheit.
Dann kommen weitere Erschütterungen dazu. An der Schule treten Schüler:innen aus politischen Gründen in einen Streik. Ihr Verlag will, die von ihr geschriebenen Philosophielehrmittel für eine neue Auflage modernisieren. Die Situation mit ihrer Mutter wird so schwierig, das sich Nathalie gezwungen sieht, ihre Mutter in ein Pflegeheim zu geben. Kurz darauf informiert sie ihr Ehemann, dass er eine Freundin hat und sich von Nathalie trennt. Und so beginnt ihr so schön aufgebautes Leben nach und nach in Brüche zu gehen. Reden darüber kann eigentlich nur mit Fabian, einem ehemaligen Schüler von ihr, der inzwischen selbst als Autor arbeitet und mit anderen Aussteigern auf dem Land einen Bauernhof gekauft hat, wo sie zusammen leben, schreiben und Alternativen zum Kapitalismus diskutieren und Leben.

L'Avenir ist ein gänzlich unaufgeregter ruhiger Blick auf die Lebensphase einer Frau, die gerade von tiefen Umbrüchen geprägt ist. Mit Isabelle Huppert perfekt besetzt, weil kaum eine Zweite wie sie diese kühle Distanziertheit auf die Leinwand bringt, ohne dabei eigentlich kalt zu wirken, sondern viel mehr würdevoll und stark. Die Verletzlichkeit ihrer Figur, ihre emotionale Talfahrt wird eigentlich immer nur ganz nuanciert angedeutet. Gegen aussen hin behält sie fast immer die Fassung, deutet ihre Lage um, sagt etwa einmal, sie habe sich noch nie so frei gefühlt.
Meine Lieblingsszenen sind jene zwischen ihr und ihrer Mutter und zwischen ihr und ihrem Mann nach der Trennung. Insbesondere auch die Szene, in der ihr Mann sagt, dass er sich trenne, ist so ganz anders, als in jedem anderen Film, weil geprügt von einer brüchigen Ruhe, vordergründig undramatisch, aber man fühlt als Zuschauer einfach, wie Nathalie's bisheriges Leben und ihre Vorstellung davon, wie es in Zukunft sein würde, gerade komplett in die Brüche geht.

Nicht ganz so gelungen, fand ich die Darstellung des Philosophieunterrichts von Nathalie, wobei das nur wenige Szenen betrifft. Und zum Teil kann man dem Film auch vorwerfen, sich etwas sehr auf Klischees auszuruhen. Das Klischee des intellektuellen Paares, mit seiner riesigen privaten Bibliothek, die sich nach der Trennung natürlich darüber streiten, wem jetzt welches Buch gehört. Der junge Radikalinski, der mit seinen ideologisch ähnlich gesinnten jungen Freunden und Freundinnen auf dem Land ne kleine Kommune gründet. Alle sehen auch genau so aus, wie man sie sich halt vorstellt, führen auch genau die Gespräche. Solche Sachen halt. Andererseits, Klischee's sind ja auch immer Abbilder der Realität, von daher ...
 

Dr.PeterVenkman

Well-Known Member
Spider-Man 1-3 (Raimi)

Wie auch immer ich es geschafft habe, aber in den letzten drei Tagen die Raimi-Spidey-Trilogie nochmals geschaut. Teil 1 ist wahrlich pures Comic-Popcorn-Kino der 90er, wenn auch nicht mehr in den 90ern fertiggestellt. Damals bahnbrechend, das merkt man den Schwingszenen von Spidey auch an. Wenn der Kobold fliegt sieht das schon joa... aus :biggrin:. Im Vergleich zu heute natürlich kein Maßstab mehr, aber das ist natürlich insgesamt verdammt gut gemacht, fällt aber zu heute logischerweise deutlich ab. Aber wie gesagt, 1A-Popcorn-Kino. Da steht Blockbuster ja quasi drauf. Darsteller in allen Teilen herausragend besetzt. Dafoe, Molina und Thomas Haden Church sind so genial besetzt und passen perfekt zu ihren Antagonisten-Rollen. Mir persönlich gefällt Teil 2 mit Doc Oc irgendwie noch immer am besten, obwohl Teil 1 natürlich die Origin-Geschichte erzählt und das ist auch wahrlich gut und Dafoe, wie gesagt, überragend. Die Effekte in Teil 2 und 3 haben sich dann nochmal gesteigert und alleine der Bewegungsablauf von Doc Oc und auch die Animation vom Sandman mit den Übergängen etc.... das ist krass gut.
Teil 3 ist, wie ich ihn in Erinnerung hatte (schon öfter gesehen), zu überladen. Es ist zu viel.

ACHTUNG SPOILER! ;-)

Harry will weiterhin seinen Kumpel töten ohne jemals mit ihm gesprochen zu haben. Harry hat dann Gedächtnisverlust, Spidey steigt der Ruhm zu Kopf (auch irgendwie seltsam für ihn und fühlt sich nicht passend an), der Sandman kommt vor, Venom kommt vor, die Lovestory und Beziehungskrisen sind gefühlt omnipräsent und es ist ein bisschen wie in einer Soap, dann kommt noch ein neuer Fotograf und Gwen auch noch dazu, Harry wird zum Kobold, Venom kommt nochmal anders vor. Alle prügeln sich am Ende. Harry tot und doch noch irgendwie bisschen happy End. Joa :biggrin:. Also Venom hätte man getrost einfach streichen können. Die Story tut so gar nichts zur Sache beitragen. Ja, es sind ein paar witzige Szenen etc.Aber für Venom, den Super-Symbionten aus dem Weltall, strahlt er so gar keine Gefahr aus. Ja, Spidey ist nun im schwarzen Outfit unterwegs und Peter benimmt sich anders. Das ist aber schon einfach nur angerissen und wird der Sache nicht gerecht.

Letztlich hätte Teil 3 auch Stoff für 3 und 4 gehabt. Das war so leider nicht gewollt und Raimi hatte da bestimmt auch eine andere Meinung zu (habe es nicht recherchiert). Dennoch mit dem Ende ein guter Abschluss für die Reihe. Wenn man alle drei kurzfristig hintereinander schaut, fühlt es sich aber trotz der einzelnen Laufzeiten recht schnell zu Ende erzählt an. Da hätte ich gerne noch Teil 4 und 5 genommen.

So, dann geht's jetzt mit The Amazing Spider-Man weiter. Insgeheim bereite ich meine Frau auf No Way Home vor, sie weiß es nur noch nicht ;-) Wollte die alten Teile aber eh mal wieder sehen.
 
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