Blutiger Trailer: „Hellboy: Call of Darkness“

1. März 2019, Christian Mester

Mit „Hellboy: Call of Darkness“ kommt dies Jahr ein neuer Film über den grimmigen Dämon mit der roten Riesenfaust, der allerdings nichts mit den vorherigen beiden zu tun hat. Nachdem der erste Trailer mehr schlecht als recht ankam, hat das Studio jetzt einen neuen veröffentlicht, der jetzt endlich höllisch gut sein will (leider bisher nur auf Englisch verfügbar):

Im Reboot spielt David Harbour (der Sheriff aus „Stranger Things“) den Hellboy, der sich im Film mit einer Magierin mit Welteroberungsabsichten (Milla Jovovich aus den „Resident Evil“ Filmen) anlegen darf. Als Königin des Blutes beschwört sie allerlei Monster hervor, die sich der Rote und sein Team von der BPRD vorknöpfen müssen. Neben der Neubesetzung soll diese neue Interpretation vor allem derber und blutiger werden, konnte in den USA auch schon ein R-Rating für erhöhte Gewalt einstreichen.

Ursprünglich war mal geplant, dass Guillermo del Toro nach „Hellboy“ und „Hellboy: Die goldene Armee“ noch einen dritten Teil namens „Hellboy: Bestie der Apokalypse“ macht, doch weil beide Filme nicht den erhofften Hype erhielten und nur so mittelprächtig erfolgreich waren, wollte das Studio keinen Abschluss der Trilogie.

Meinung: Der neue Trailer schaut tatsächlich ein bisschen besser aus als der erste, der zu sehr versuchte, lässig witzig zu wirken. Als Fantasiefan sind die ganzen Ungeheuer, Monster und Dämonen toll, doch nach wie vor sieht das ganze eher zweitklassig aus. Die Effektqualität und das Spektakel werden gegen andere diesjährige Titel wie „Godzilla 2: King of the Monsters“ doch alt aussehen, und Ron Perlmans perfekte Darbietung muss Harbour erstmal nachmachen. Immerhin scheint der Film eine Schwäche der Vorgänger wegzulassen: Del Toros Idee, Hellboy als unreifen Jugendlichen zu zeigen, der wehmütig versucht, eine Freundin zu finden.

 

Autor: Christian Mester

Dieser Filmenthusiast (*1982) liebt es, manchmal auch mit Blödsinn, Leute für Filme zu begeistern. Hat BG im Jahr 2004 gegründet und ist dann für Pressevorstellungen, Interviews und Premieren viel rumgereist, hat als Redakteur u.a. für GameStar geschrieben, war dann mal Projektleiter in einer Werbeagentur mit Schwerpunkt dt, Kinostarts und - schaut gerad vermutlich schon wieder was.